Posted on Mai - 21 - 2009
Irene

Irene
Die kleine, schlanke Frau zieht sich scheu in die für ihre Proportionen gewaltige Tiefe des Ledersessels zurück. Der Schreibtisch breitet seine distanzierende Ebene zwischen uns aus. Die Stille des Ordinationszimmers hat sie etwas ruhiger werden lassen.
Irene P., 33 Jahre alt, Hausfrau und Halbtagslaborantin in einer chemischen Fabrik.
“Ich gehe einfach kaputt”, hat sie mir vor einer Viertelstunde erklärt. “Mein Mann betrügt mich. Und ich kann ihm noch nicht einmal einen Vorwurf daraus machen. Ich tauge einfach nichts im Bett.” Auch als Eheberater ist man schließlich ein Mann. Und der Mann sieht: Hübsches Gesicht mit klugen, offenen Augen. Klein von Gestalt, höchstens hundert Pfund schwer, aber mit allem dran, was dazu gehört. Der für ihre Jahre offenbar immer noch straffe Busen füllt mit seinen Rundungen den eng anliegenden Pullover. Beim Ablegen des leichten Mantels enthüllte sich unter dem kurzen Rock die Schwellung eines Popos, dem das Attribut ’süß’ durchaus zustand. Der schön geschwungene Mund mit der etwas vollen Unterlippe weist den Kundigen auf eine kräftig entwickelte Sinnlichkeit hin.
Und diese Frau soll nach eigener und der Ansicht des Ehemannes nichts im Bett taugen?
Ganz allmählich lockert sich die Verkrampfung. Daß es der kleinen Frau unendlich schwer fällt, über sexuelle Intimitäten überhaupt zu reden, ist bereits ein aufschlußreiches Symptom. Ein Wunder, daß sie den Weg hierher gefunden hat. Verzweiflung muß sie getrieben haben.
Nach und nach, aus Bruchstücken erst, dann aus zusammenhängenden Sätzen, formt sich die Geschichte der Irene P. Von ein paar Kleinigkeiten abgesehen, eigentlich nicht sehr abweichend von dem, was mir schon viele Frauen ihrer Generation zu berichten hatten.
“Ich bin daheim niemals richtig aufgeklärt worden. Meine Eltern waren in sexuellen Dingen mehr als genierlich. Als ich zum ersten Male meine Tage bekam, erklärte mir meine Mutter nur, wie man die Binde anzulegen hätte. Das bekäme ich nun alle vier Wochen. Und daß ich ja nichts mit Jungen anfangen sollte! Aus, mehr nicht. Natürlich wollte ich wissen, was es mit den Jungen auf sich hätte. Das erfuhr ich dann auf der Straße, in der Schule - aber nicht von den Lehrern - und im Jugendlager. Von Kindern und älteren Mädchen, die genauso wenig aufgeklärt waren, wie ich selber.
Daß das irgend etwas mit dem Ding zwischen den Beinen zu tun hatte, war uns klar. Kinder entstehen, indem Vater und Mutter miteinander kämpfen. Ein Mädchen aus kinderreicher und darum beengt wohnender Familie hatte das genau gesehen. Und auch gehört, wie die Mutter unter den ‘Mißhandlungen’ des Vaters gejammert und gestöhnt habe.
Kinder würden zwar unten hineingemacht, kämen aber am Bauchnabel heraus, wußte eine andere zu berichten. Dabei platze der ganze Bauch von unten her bis zum Nabel auf. Heute weiß ich, daß jenes Kind wahrscheinlich der unbedacht in seiner Anwesenheit gegebenen Schilderung einer Geburt durch Kaiserschnitt zugehört hatte. Bestimmt sind seine anschließenden Fragen - wenn es überhaupt zu fragen gewagt hat - mit einem Verweis abgetan worden.
Diese schrecklichen Schilderungen waren durchaus dazu angetan, mir vor Jungen eine entsetzliche Angst einzuflößen. Meine Mutter bemerkte das mit Wohlgefallen. Natürlich hatte ich Freunde, so ab fünfzehn oder sechzehn Jahren. Aber niemals einen für längere Zeit. Unter den jungen Männern sprach es sich bald herum: ‘Bei der Irene kannst du am Busen grabbeln oder am Knie spielen. Alles andere ist Sense…’ So oder ähnlich haben sie über mich geredet.
Und dann kam dieses erste Mal, das eigentlich gar kein richtiger Koitus war. Aber ich stand wochenlang hinterher noch Ängste aus, jetzt ein Kind zu bekommen. Dabei hätte mir die geringste anatomische Kenntnis sagen müssen, daß ich gänzlich unbesorgt sein könnte.
Da ich mich immer pünktlich an die mir gesetzten Uhrzeiten hielt, durfte ich so etwa im Alter von siebzehn Jahren fast jeden Sonnabend zum Tanzen gehen. Irgendeinen jungen Mann fand ich immer, der mich heimbrachte. Vielleicht in der Hoffnung, ihm würde in der Haustür gelingen, was schon so viele vergeblich versucht hatten.
Bei so einer Tanzerei geriet ich an einen Mann - an einen richtigen Mann, meine ich. Er sollte schon verheiratet sein, wußten die anderen von ihm. Einige behaupteten, er sei geschieden. Die dumme Göre, die ich damals war, fühlte sich mächtig geschmeichelt, von diesem richtigen Mann unter dem jungen Gemüse deutlich bevorzugt zu werden. Er tanzte viel und oft mit mir. Dann lud er mich an die Theke ein, die sich großspurig Bar nannte. Erst wollte ich nichts trinken. Dann nahm ich doch ein Gläschen. Das sei ganz besonders guter Cognac, versicherte mein Galan. Daß eine wasserhelle Flüssigkeit kein Cognac ist, habe ich erst viel später erfahren. Daheim hatte man mir nie etwas zu trinken gegeben. Sollte ich je eine Tochter haben, wird sie sich das erste Mal in ihrem Leben daheim und unter meiner Anleitung betrinken.
Damit sie nicht so kreuzdämlich überfahren werden kann wie damals ich. Der hochfeine Cognac war natürlich ganz gewöhnlicher Getreideschnaps. Sicherlich hochprozentig. Nach dem dritten Glas wurde mir speiübel. Der Mann äußerte sein herzliches Bedauern darüber. Er habe doch nicht geahnt, daß ich so wenig vertragen könnte. Noch dazu so ein guter Cognac. Bestimmt hat er sich innerlich halbtot gelacht. Mir knickten dauernd die Beine weg, als er mich hinausführte. Die frische Luft machte meinen Zustand nur noch schlimmer. Ich war, mit einem Wort, regelrecht besoffen. Begriff aber meinen Zustand immerhin noch so deutlich, daß ich meinem Begleiter zu verstehen gab, so könne ich keinesfalls zu Hause aufkreuzen. Zeit hatte ich ja noch. Er tat, als müsse er sich die Sache genau überlegen, redete von Verantwortung, die er leider übernommen habe - und wenn uns jemand so zusammen sähe - er als angesehener erwachsener Mann und ich so junges Ding in einem unmöglichen Zustand…
Ich glaube mich zu erinnern, daß ich ihn zum Schluß regelrecht angefleht habe, mich irgendwo hinzubringen, mich zu verstecken, bis mir wieder besser würde. Wir waren unterdessen in ein Schrebergartengelände geraten. Ganz zufällig gehörte einer dieser Gärten seinem Onkel. Und genauso zufällig hatte mein neuer Freund, der fürsorgliche, auch den Schlüssel zum Tor und zum Gartenhäuschen bei sich.
Mir ist gut in Erinnerung, daß der Mond hell durch ein kleines Fenster schien. Seine Strahlen fielen auf eine Couch. Erleichtert sank ich darauf nieder. Nur schlafen, schlafen! Als ich lag, drehte sich alles in mir und um mich herum. Ob ich mich übergeben habe, weiß ich nicht mehr. Für ein paar Minuten muß ich wirklich eingeschlafen sein. Zuletzt hatte ich gehört, wie mein neuer Freund draußen vor der Tür laut rauschend pinkelte. Wie nett von ihm, daß er vor der Hütte draußen meinen Schlaf bewachte…
Wach wurde ich davon, daß er mir das Höschen auszog. Der kurze Schlaf muß mir wohl etwas von dem Alkoholrausch genommen haben. Oder der Schrecken ernüchterte mich. Ich sah deutlich, daß ein steifer Stock aus seiner Hose ragte, während er mich mit einer Hand brutal niederdrückte, als ich Widerstand leisten wollte. Schließlich setzte er sich auf meinen Bauch, um beide Hände frei zu haben. Jetzt gelang es ihm unschwer, mir den Schlüpfer über die strampelnden Beine herabzuziehen. Dabei trommelte ich mit beiden Fäusten auf seinem breiten Rücken herum. Das schien ihn höchstens zu amüsieren.
Meine Drohung, ich werde um Hilfe rufen, wenn er mich nicht in Ruhe ließe, quittierte er mit einem Lachen. Hier könnte ich schreien, so viel ich wollte. Niemand würde mich hören. Im übrigen habe er sich in mich verliebt. Und ich sei doch wohl auch etwas verliebt in ihn. Also, was wäre schon dabei, wenn wir jetzt täten, was alle Verliebten machen?
Ich verlegte mich aufs Bitten und Betteln. Da warf er sich mit einem Ruck herum und streifte mir den Rock über den Bauch nach oben. Ein Instinkt gab mir ein. die beine ganz fest zusammenzupressen. Er rieb das steife Ding auf meinem Bauch und an den Oberschenkeln. Auf einmal atmete er keuchend. Dann war ich naß auf dem Bauch und an den Beinen. Er glitt von mir herunter, kniete neben der Couch und küßte mir die Tränen von den Wangen.
Na also, das sei doch gar nicht so schlimm, wie ich wohl befürchtet hätte, versuchte er mich zu trösten. Darüber schlief ich tatsächlich ein - und erwachte, als er zum zweiten Male auf mir lag. Diesmal war ich weniger betrunken, als vorher. Mein Kopf war klar. Ich begann, in schrillen Tönen um Hilfe zu rufen. Er hielt mir den Mund zu und pumpte weiter auf meinem Bauch und den immer noch fest gekreuzten Schenkeln herum. Ich biß ihn in die Hand. Auf einmal schien ihm die ganze Sache keinen Spaß mehr zu machen. Er ließ mich los. Ich könne mich anziehen und heimgehen, knurrte er mich an. Damit verließ er die Gartenbude. Ich hörte ihn irgendwie hantieren und schließlich leise stöhnen. Blitzschnell war ich angezogen. Durch die halbgeöffnete Tür sah ich den Mann vor einem Strauch hochgebundener Tomaten stehen. Er hatte das steife Ding in der Hand, die er ganz schnell hin- und herbewegte. Auf einmal spritzte etwas von der gleichen Flüssigkeit, die ich mir soeben mit einem alten Handtuch von Bauch und Schenkeln gewischt hatte, aus der Spitze hervor. Nach ein paar Sekunden verstaute er sei Glied in der Hose.
‘Hau ab’, knurrte er mich an. ‘Sonst überlege ich es mir vielleicht anders und fick dich noch mal richtig…’
Von Angst gehetzt eilte ich den Gartengang hinunter und atmete erst auf, als ich eine beleuchtete Straße erreichte. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, daß ich gerade noch zur rechten Zeit nach Hause kommen würde. Ich fühlte mich nicht mehr betrunken, aber kreuzelend. Nur eine einzige Furcht beherrschte mich: Würde ich jetzt ein Kind bekommen?
Hätte ich mich nur meiner Mutter anvertrauen können. Aber das war völlig ausgeschlossen. Sexuelles war bei uns absolut tabu. Das ist in norddeutsch-puritanischen Familien oft noch schlimmer, als in den Familien altbayrischer Katholiken. Auch heute noch…
In meiner Not vertraute ich mich einer Kollegin an. Sie arbeitete in dem gleichen Laboratorium, in dem ich Lehrling war. Hedi, so hieß sie, glaube ich, hatte einen sogenannten Ruf. Eben keinen guten. Darum war sie mir als Beraterin in meinen Nöten gerade recht. Erst wollte ich
herumdruchsen. Sie hatte mit ein paar Fragen die ganze Tragik des Geschehens aus mir herausgeholt - und wollte sich ausschütten vor Lachen. Wenn der Mann nicht richtig bei mir drin gewesen wäre, sei doch an ein Kind überhaupt nicht zu denken. Da könnte ich ganz beruhigt sein. In meiner Erleichterung wäre ich ihr fast um den Hals gefallen. Kein Wunder, daß wir von da an dicke Freundinnen waren. Von Hedi habe ich auch gelernt, daß sich ein junges Mädchen besser einem erfahrenen Mann anvertrauen sollte. Von den jungen Kerlen würde man immer gleich angebockt. So ganz weit her scheint es aber mit ihrer Weisheit nicht gewesen zu sein. Im Jahr darauf bekam sie stramme Zwillinge. Unehelich natürlich. Aber das gehört wohl nicht hierher…
Von Hedi lernte ich auch, daß es gänzlich unmodern war, diese unhygienischen Binden zu tragen, wenn man die Tage hat. Heutzutage benutze man Tampons. Hedi besorgte mir welche und erklärte mir die Anwendung. Meiner Mutter durfte ich mit solchem neumodischen Kram natürlich nicht kommen. Als ich das nächste Mal ‘dran’ war, würgte ich mir so ein Ding zwischen die Beine. Das tat höllisch weh. Und klappte auch erst nach einigen Versuchen.
Ich habe mich, ohne es zu wissen, selbst entjungfert. Heute kann ich über so viel Dummheit und Unwissenheit nur lachen.
Damals lachte ich keineswegs. Noch wußte ich ja nicht, was ich da in meiner Unwissenheit selbst angerichtet hatte.
Ob ich bis dahin niemals irgendwelche sexuellen Gefühle gehabt hätte, wollen sie wissen? Onanie oder so etwas? Nein, Niemals. Ich habe oft darüber nachgedacht. Aber darüber ist tatsächlich unter uns Mädchen nie geredet worden. Doch - einmal war da so ein merkwürdiges Gefühl zwischen meinen Beinen. Und zwar, als ich im Schrebergarten unseres Nachbarn auf dessen großer Schaukel saß. Dieses Hin- und Herschwingen, wobei man immer fest die Beine unterziehen, zusammenpressen und dann kräftig nach vorn stoßen mußte - ja, dabei war auf einmal so ein heftiges Kribbeln zwischen den Beinen. Ich erschrak darüber sehr und habe niemals wieder auf die Schaukel gewollt. Denn das war bestimmt etwas von dem Verbotenen, das man nicht tun durfte.
Bald nach dem Erlebnis mit dem Manne in der Gartenbude lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Er ist erheblich älter als ich und war geschieden. Er hat mich lange warten lassen. In der Rückerinnerung ist mir so, als wäre ich endlich diejenige gewesen, die den Anfang gemacht hat. Wir lagen oft in seinem Zimmer zusammen auf der Couch und schmusten. Dabei wurde immer mein Kleid so zerdrückt. Deshalb zog ich es eines Tages aus. Da nahm er mich endlich - nicht ohne mich vorher zu fragen, ob ich etwa noch Jungfrau wäre. Das habe ich guten Gewissens bejaht. Nach der ersten Vereinigung sah mich mein Partner so merkwürdig an. Er war recht still. Ich drang schließlich in ihn. Was er denn habe? Er meinte nur, bei einer Jungfrau sei das aber ganz anders. Und dann ließ er durchblicken, daß ich ihn wohl angelogen hätte. Dabei wäre es ihm viel lieber so. Denn er legte keinen Wert darauf, ein Mädchen zu entjungfern.
Ja und damit hat wohl alles Unglück angefangen. Nicht damit, daß mein Mann sich von mir belogen fühlte. Er liebte mich, liebt mich wohl noch immer. Wir haben ja geheiratet.
Der Geschlechtsverkehr hat mir niemals etwas anderes gegeben, als manchmal einen leisen Schmerz. Ich gab mich hin, oder dazu her, sooft mein nunmehriger Verlobter es wollte. Er hat als erfahrener Mann natürlich bald herausgefunden, daß ich keinerlei Gefühle und schon gar keinen Höhepunkt hatte. Er erklärte mir, daß das bei ganz jungen Frauen oft der Fall sei. Mit viel Geduld hat er mir alles erklärt, was ich eigentlich von meiner Mutter oder in der Schule hätte erfahren müssen. Nur, mir war und blieb es peinlich, über solche Dinge zu reden. Ja, ich bekam den scheußlichen Verdacht, daß mein Mann immer nur ‘darüber’ reden wollte, um sich daran aufzugeilen. Immerhin kamen wir im Verlaufe eines solchen Gespräches darauf, was es mit meiner Entjungferung auf sich gehabt hatte. Denn mein Mann glaubte mir vorbehaltlos.
Anstatt mich nun vollkommen seiner Führung anzuvertrauen, kapselte ich mich immer mehr ab. Eines tages, als ich wieder einmal beim Verkehr keinerlei Regung zeigte, befriedigte mich mein Mann, während er seitlich liegend von hinten zu mir kam, über meine Hüfte hinweggreifend, mit dem Finger. Das war ein überwältigendes Gefühl - und ich schämte mich entsetzlich. Aus dem ersten Versuch wurde eine jahrelang geübte Praxis. Mein Mann befriedigte sich an mir und führte mich mit dem Finger zum Höhepunkt. Das Gefühl, daran sei etwas ungut, verließ mich nie. aber, und hier beginnt die eigentliche Misere meiner Ehe, ich kam bald darauf, daß ich mir die gleichen Gefühle ganz leicht selbst verschaffen konnte. Von da an wurde ich zur hemmungslosen Mastubiererin. Ich befriedigte mich an manchem Tag drei- bis viermal.
Meinen Mann aber wies ich unter allerlei Vorwänden immer öfter ab. Ich brauchte ihn ja nicht dazu. Wenn ich es mir selber machte, kam ich innerhalb von zwei Minuten zum Hochgefühl. Bei meinem Manne dauerte es viel länger. Und ich hatte meistens auch Schmerzen in der Scheide, obwohl er - dafür muß ich ihn bewundern - immer mit großer Rücksicht vorging.
Nun ja, damit ist eigentlich alles gesagt. Mein Mann hat sich lange von mir abweisen lassen. Ich ließ ihn so zwei- bis viermal in der Woche ran, wenn er immer wieder drängte. Aber ich ließ ihn auch spüren, daß er mir damit keinen Gefallen erwies. Daß ich mich selbst befriedigte, habe ich sorgfältig als mein Geheimnis vor ihm bewahrt. Niemand hat mir gesagt, daß man so etwas selbst dem gutmütigsten und verliebtesten Manne nur für eine begrenzte Zeit bieten darf.
Die Quittung habe ich jetzt bekommen. Mein Mann hat seit langem ein festes Verhältnis mit einer Witwe. Hin und wieder nimmt er auch mich. Vielleicht mag er die Abwechslung im körperlichen Gefühl. Oft ist er nervös. Wir streiten uns viel. Neulich habe ich ihm auf den Kopf
zugesagt, daß er ein Verhältnis habe.
Da hat er mich nur groß angeschaut und gefragt: ‘Na und - wundert dich das vielleicht?’
Seit in allen Illustrierten diese Aufklärungsartikel erscheinen, ist mir manches klar geworden. Deswegen bin ich jetzt hier. Können Sie mir helfen?”
Dem Fall Irene P. ist nicht viel nachzutragen. Es hat einige Monate gedauert, bis die Eisschicht der Hemmungen gebrochen werden konnte. Ihr Mann hat wesentlich dazu beigetragen. Als sie endlich Worte wie ‘Ficken’ und ‘Bumsen’ ungehemmt ins Gespräch werfen konnte, al sie ihrem Manne die Onanie-Seitensprünge gebeichtet hatte, ging es rasch aufwärts. Aus dem verklemmten Sich-dazu-Hergeben wurde ganz allmählich Freude am Sexspiel.
Irene hat mir mitgeteilt, daß sie im Alter von über vierunddreißig Jahren zusammen mit ihrem Manne den ersten richtigen Orgasmus erlebte. Jetzt klappt es immer.






