Posted on April - 03 - 2009
Der Faustfick

Unzweifelhaft, es ist eine Kunst…..das beliebte Sexspiel des Faustficks! Man bringt den Faustfick oft mit S/M auf einen Nenner, und es gibt natürlich Ähnlichkeiten. Diese Sexualtechnik erfordert šbung. Man muss ein bestimmtes Gefühl entwickeln, muss wissen wann man weitermachen und wann man aufhören soll.
Ansonsten hat der Faustfick nicht sonderlich viel mit S/M zu tun. Die meisten Faustficker scheinen nicht sonderlich an Bondage oder Peitschen interessiert zu sein. Was in den Kontaktanzeigen als >> water sports << umschrieben wird, hängt doch oft mit dem Faustfick zusammen. Wenn man mit der Faust gefickt wird, erlebt man das intensive Gefühl einen Orgasmus haben zu wollen.... aber gleichzeit will man auch Pissen. Viele Männer haben meine Pisse getrunken während sie meinen Darm massierten. Ja, der Faustfick ist im Grunde genommen Massage... eine Massage des Arschlochs und der Analregion.
Während des Vorspiels benutzt man oftmals Dildos und andere Analspielsachen. Man beginnt mit kleinen Dildoes und nimmt dann immer grössere. Ich habe in Sammlungen wahre Riesenexemplare gesehen. Es gibt übrigens auch Gummihände, mit denen man üben kann!
Schwanzringe sind allgemein gebräuchlich. Dasselbe gilt für Brustwarzenklemmen. Wenn die Hände im Arsch beschäftigt sind, kann man sich ja nicht gleichzeitig mit den Brustwarzen des Kumpels beschäftigen. Da leisten die Klemmen Hilfestellung. Warum macht man eigentlich Faustficks? Schwer zu sagen. Man hat mir erzählt, dass italienische Bauern es oft als Massage machten. Wahrscheinlich ein priapisches Rutial. Priapus war der Gott der Fruchtbarkeit, der oftmals mit einem Riesenständer abgebildet wurde. Auch im Phalluskult wird er beschrieben. In Italien gibt es heute noch einen Talismann, der die Form einer halb- oder ganz geballten Faust hat. Ein Glücksbringer, der gleichzeitig ein Schutz gegen den "Bösen Blick" darstellt. Wie wurde der Faustfick im 20. Jahrhundert modern? Seitdem die Schwulen offener auftreten und mutiger wurden, haben sie sexuelle Experimente angestellt, um den sexuellen Genuss zu erhöhen. Immer mehr wurde der Sex dazu benutzt, Alltagsspannungen abzubauen. Der Faustfick hat den Vorteil, dass er Sex mit schöner, entspannender Massage kombiniert.
Drogen sind heute auch mehr >>in<< und es muss betont werden, dass Drogen im Zusammenhang mit Faustficks sehr gefährlich sein können! Ein nervöser Anfänger trinkt gern etwas viel, oder er schnüffelt Poppers, und wenn er dann einen unerfahrenen Partner findet, können ernste Probleme entstehen. Mir ist das mal passiert. Ich war betrunken und traf einen duften Typen im >> Mineshaft << (NY), der mir die Hand in den Arsch schob. Mein Darm riss ein. Es war nicht weiter gefährlich, aber es tat verflucht weh… und es fiel mir schwer, ein halbes Jahr lang, mich ficken zu lassen. Trotzdem hatte ich Glück! Die Arschinnenseite ist elastisch und kann auch eine grosse Hand aufnehmen….. aber sie ist auch leicht verletzlich. Behandle den Arsch deines Partners immer mit Vorsicht und Zärtlichkeit.
Erstens….
die Nägel! Die Fingernägel müssen natürlich sehr kurz geschnitten sein und dürfen keine scharfen Kanten haben. Einige Typen haben die Fingernägel, die seitlich wachsen… und sie haben immer scharfe Kanten, und wenn sie sie noch so sorgfältig schneiden. Das kann gefährlich sein. Aber da kann man ja “Onkel Doktor”spielen: Dünne Gummihandschuhe sind praktisch und es kann sich echt geil anfühlen. Man kann sie in Apotheken kaufen.
Zweitens….
der Arsch muss sauber und chik sein. Ein deftiger Einlauf, oder auch zwei, sind notwendig. Am besten man benutzt richtige Grosseinläufe, anstatt die kleinen Dinger, die jetzt modern sind. Wein- und-Biereinläufe sind echt gut, aber man sollte vermeiden tiefgekühlte Getränke zu benutzen. Das tut weh und der Arschmuskel zieht sich zusammen. Lauwarm ist am besten! Sauberkeit ist verdammt wichtig! Befindet sich Scheisse oder Einlaufwasser im Darm, kann dies Irritation und Schmerzen hervorrufen. Ausserdem riecht es nicht sonderlich gut. Ein paar Grosseinläufe sind wichtig…. es sei denn, Scheisse macht dich an.
Drittens…..
entspannen! Einigen gelingt es automatisch, andere versuchen es mit Drogen. Denk jedoch daran, dass du fühlen musst was in deinen Körper geschieht, denn das ist ja der Witz der Sache. Und am wichtigsten: Der Faustficker muss immer einen klaren Kopf haben, damit er jede Sekunde spürt was geschieht.
Viertens……
massenhaft Gleitcreme! “Crisco” oder ähnliche Cremen sind gut, denn es müssen natürliche Fettprodukte sein, die der Körper aufnehmen kann. Vaseline ist nicht so gut, denn sie bremst und ausserdem saugt sie Vitamine und andere Nahrung aus der Haut. Sie passt einfach nicht mit der Arschflüssigkeit zusammen. Wenn man mit der Faust gefickt wird, produziert der Arsch eine klare Flüssigkeit die an Sperma erinnert.
Fünftens…..
mach’s vorsichtig! Langsam und vorsichtig, einen Finger zur Zeit! Der Arsch muss Finger um Finger kennenlernen, und jeder Finger muss den Arsch kennenlernen. Wenn alle Finger eingeführt sind und Kreisbewegungen ausführen können, kann der Daumen eingeführt werden. Dann, ganz behutsam, der Rest der Hand… bis zum Handgelenk. Schliesse die Hand etwas während du eindringst. Der gefickte muss den Arsch etwas anheben und mit dem Zwerchfell atmen. Er muss die ganze Zeit mit der eindringenden Hand zusammenarbeiten. Sei nicht enttäuscht, wenn es dir nicht gelingt die ganze Hand beim ersten Mal einzuführen. Du darfst nichts erzwingen! Einige müssen oft und lange trainieren bevor es gelingt. Fange mit einem Dildo an, lerne deinen Arsch und die Gefühle kennen. Wenn du nicht alles schaffst, dann erfreue dich an dem was du schaffst! Vielleicht klappt es nächstes Mal besser! Vergiss nicht, daß der Gefickte helfen muss! Wenn er sich passiv verhält, klopft deine hand an eine verschlossene Tür!
Wenn man die Hand im Arsch ballt, muss dies langsam geschehen. Man zieht sie ein Stückchen zurück, dreht die Hand- bei Rechtshändern gegen die Uhr, bei Linkshändern gerade umgekehrt. Einigen gefällt es, wenn man mit langsamen Pumpbewegungen beginnt. Wenn man reichlich Gleitcreme benutzt und der Arsch entspannt ist, kann man das Tempo steigern, bis es zum Orgasmus kommt! Anfangs ist es schwierig zum Orgasmus zu kommen, weil das Geilheitsgefühl ausbleiben kann. Man hat gleichzeitig das Gefühl pissen zu müssen.
Mit der Hand kann man verschiedene Techniken ausprobieren. Man kann pumpen, d.h. man hat die Hand geöffnet und lässt die Fingerspitzen Kreisbewegungen ausführen. Man kann ficken, tiefe Bewegungen, hin und her, mit geschlossener Faust. Wenn die Faust eingeführt ist, und alles klappt, kann man auch den Schwanz in den Arsch schieben und sich selber da drinnen wichsen. Und - wenn der Arsch gut durchtrainiert ist und der Partner geübt ist - kann man auch zwei Fäuste gleichzeitig einführen!
Sechstens…..
vorsichtiges Aussteigen! Der Gefickte muss tief atmen, sich entspannen und die Hand frei gleiten lassen; der Ficker muss langsam rausziehen und danach das Arschloch behutsam zusammendrücken, damit es seine natürliche Grösse wieder annimmt. Auf diese Weise werden Hämorrhoiden vermieden. Beim Faustfick sind verschiedene Stilarten vertreten - jeder Ficker hat seine eigne! Man sagt: Der sich am besten ficken lässt, ist auch der beste Ficker. Man muss schliesslich beide Seiten kennen. Lässt man sich gut faustficken, weiss man genau was im Arsch des Partners geschieht, wenn man ihm selber die Faust verpasst. Beginne langsam und mach’s stufenweise. Mit der Zeit behandelt man den Arsch seines Freundes wie ein geliebtes Haustier: mit Zärtlichkeit, aber auch etwas Strenge.
Bevor ich meine Zeilen beende, möchte ich an vier wichtige Dinge erinnern: 1. Ein rotes Taschentuch bedeutet, dass man auf Faustficks steht. Rechte Seite wenn man gefickt werden will, linke Seite, wenn man selber die Hand reinschieben will.
2. Die Fingernägel müssen geschnitten und abgefeilt sein, bei scharfen Kanten muss man Handschuhe tragen (doch nicht gerade Oma`s selbstgestrickte).
3. Vorsichtig mit berauschenden Mitteln.
4. Hab’s nicht zu eilig, mach immer schön langsam.






