Posted on Mai - 15 - 2009

Die Erziehung von Gisela

Giselas Erziehung”Es gibt drei Grundpositionen.” erklaerte ich, “zwei davon knienend, eine im Stehen. Die zwei knieenden Positionen unterscheiden sich lediglich in der Art der Armhaltung. Du wirst also keine Probleme haben, sie zuerlernen. Alle Positionen haben gemein, dass sie den Zugang zu einer odermehreren deiner Koerperoeffnungen erleichtern.”

Gisela nickte.

“Wir fangen gleich mit der ersten Stellung an. In dieser Stellungwirst Du mich in Zukunft empfangen. Knie dich hin.”

Gisela tat wie ihr geheissen.

“Gut. Jetzt spreiz die Beine weiter auseinander. Noch weiter! Gut so. Jetzt kannst du dich zurueck auf deine Fuesse setzen, halte aber deinen Ruecken gerade. Nun die Haende, leg sie mit den Innenflaechen nach oben auf Deine Schenkel, dorthin, wo Deine Knie anfangen. Und jetzt senke den Kopf. Nicht so weit. Dein Kinn darf die Brust nicht beruehren. Versuche einen Punkt etwa einen Meter vor dir auf dem Boden zu fixieren. Sehr gut! Praege dir diese Stellung gut ein. Wenn ich diese Wohnung betrete erwarte ich,dich in dieser Stellung vorzufinden. Achte besonders darauf, dass deineBeine weit genug gespreizt sind. Sollte ich dich dabei erwischen, wie dusie zu weit schliesst, werde ich dir einen Spreizbalken anlegen, den du dannsolange tragen wirst, bis du es gelernt hast. Verstanden?”

Sie versuchte zu nicken, besann sich dann aber darauf, dass sie den Kopf gesenkt halten musste und antwortete mit “Ja”.

“Womit wir schon bei einer weiteren Regel waeren. Du hast mich mit MEISTER oder HERR anzureden! Klar?”

“Ja, MEISTER.”

“Gut. Nun zur zweiten Position. Wie gesagt unterscheidet sie sich von der ersten nur durch eine veraenderte Armhaltung. Nimm deine Arme auf den Ruecken und verschraenke Sie, so dass du mit den Fingern der einen Hand den Ellbogen des anderen Arms beruehrst oder haelst.” Mit etwas Muehe gelang es ihr, die Arme hinter dem Ruecken zu verschraenken. Einer der Gruende, warum ich Gisela ausgewaehlt hatte war ihr schmaler Ruecken. Ein anderer ihre Titten. Sie waren etwas ueber Durchschnitt, aber durch den schmalen Ruecken wirkten sie noch groesser. Es wuerde eine Freude sein, sie zu ficken. Zuerst musste sie aber noch ein paar Grundregeln kennenlernen.

Ich hatte Gisela ueber ein einschlaegiges Kontaktmagazin gefunden. Eigentlich hatte ich keine Antworten auf meine Anzeige erwartet, wollte esaber auf den Versuch ankommen lassen. Nachdem ich mich bis dahin nurgedanklich mit Erziehung beschaeftigt hatte, schien mir die Zeit gekommen,es nun auch einmal praktisch zu versuchen. Darum die Anzeige. Ich war dann doch ueber die Menge der Antworten ueberrascht. Frauen aus allen Altersgruppen hatten sich gemeldet. Gisela erfuellte einige wichtigeKriterien: Sie wohnte in der Naehe und war wie ich Anfaengerin. Allerdingserzaehlte ich ihr nicht, dass sie die erste Frau war, die ich erzog. Sie warnicht zu jung und nicht zu alt, ungefaehr einen halben Kopf kleiner als ichund sah blendend aus. Sie hatte langes dunkles Haar und grosse dunkle Augen. Ihr ganzer Koerper schien fragil. Was mich besonders ueberraschte war, dassich mit einem Arm fast ganz um ihre Huefte kam.

Vor unserem ersten Treffen hatten wir einige Briefe gewechselt. Aus meinen konnte Sie erfahren, was ich mir fuer sie vorstellte, aus ihrenerfuhr ich, dass sie Buchhaendlerin war und durch einige aktuelle Titel aus der feministischen Literatur auf das Thema Erziehung aufmerksam geworden war. Schon lange hatte Sie den Wunsch verspuert sich voellig in einer Partnerschaft aufzugeben, ohne dabei aber ihre Persoenlichkeit aufzugeben.Ihre bisherigen Partnerschaften waren sexuell unbefriedigend, gleichzeitig fuehlte sie sich und ihre Wuensche auch nicht ernstgenommen. Meine Briefe schienen sie davon zu ueberzeugen, dass ich und meine Art, sie zu lieben, ein Versuch Wert sei und so verabredeten wir uns das erste Mal. Wir wollten uns gleich bei ihr treffen. Mein Vorgehen hatte ich mir genau ueberlegt.Nachdem die Tuer ins Schloss gefallen war, draengte ich sie dagegen. Ich ergriff ihre Haende und hielt sie ueber ihrem Kopf an die Tuer gedrueckt. Ich suchte ihren Mund und kuesste sie hart. Sie schloss die Augen und erwiederte den Kuss. Da wusste ich, dass ich die Frau fuers Leben gefunden hatte.

Als wir uns voneinander loesten, schluckte sie.

“Was fuer eine Begruessung!”

“Du wirst noch ganz andere Begruessungen erleben.”, antwortete ich.

Jetzt kniete sie mit gesenktem Blick vor mir. Ich hielt es fuer angebracht, sie noch einmal auf das Kommende hinzuweisen.

“Gisela, bevor wir weitermachen, moechte ich einige Dinge klarstellen. Du sollst genau wissen, was dir bevorsteht. Sollte dir etwas davon nicht zusagen, werde ich deine Wohnung verlassen und wir werden uns nie wieder sehen. Hast du das verstanden?”

“Ja, MEISTER. Aber ich habe dir doch schon geschrieben, dass…”

Ich hob ihr Gesicht und unterbrach sie mit einem Kuss. Nachdem ich sie wieder losliess schwieg sie und senkte wieder den Blick.

“Ich weiss, was du mir geschrieben hast. Dennoch will ich es nocheinmal von dir hoeren. Also hoer mir jetzt gut zu.

Ich werde dich zu einer vollkommenen Sexsklavin erziehen, einem verhurten Flittchen, einer schwanzgeilen Fotze.”

Sie regte sich nicht, die erste Klippe war genommen.

“Wie du hoerst, werde ich dabei kein Blatt vor den Mund nehmen um das, was du bist, oder das was du tust oder tun sollst zu benennen. Natuerlich kann sich deine Erziehung aber nicht auf eine sprachliche Ebenebeschraenken. Darum werde ich dich voellige sexuelle Unterwuerfigkeit lehren.Ich werde deinen Koerper und seine Oeffnungen nach meinen Wuenschen benutzen und ich werde gleich die Probe aufs Exempel machen.”

Damit bueckte ich mich und griff zwischen ihre Beine. Wie ich ihr in meinem letzten Brief befohlen hatte trug sie keinen Slip unter ihrem Rock.Das war aber nicht das Wichtigste. Wenn Sie wirklich so unterwuerfig war, wie sie mir geschrieben hatte und wofuer sie sich auch selbst hielt - ja!sie war klatschnass. Muehelos konnte ich ihr zwei Finger in die Moese schieben. Mein Angriff hatte sie ueberrascht und ihre Huefte war nach vorne gezuckt, bei meinem Eindringen stoehnte sie laut auf. Als ich meine Hand zurueckzog, sank sie mit einem enttaeuschten Laut wiederzurueck. Ich fuhr fort:

“Wie du siehst habe ich deine Wuensche erkannt. Alles was ich tue dient der Erfuellung dieser Wuensche. Das mag dir vielleicht manchmal nicht so vorkommen aber du weisst selbst, dass die Erfuellung einer Sehnsucht um so schoener ist, je laenger man auf sie warten muss. Dass sie dann aberschliesslich doch eintritt, dessen kannst du aber gewiss sein. Von Zeit zu Zeit wirst Du ausser mir auch noch andere Sexpartner haben. Es kann sich dabei um von mir zufaellig ausgewaehlte Maenner oder Frauen handeln, manchmal werden es aber auch Eingeweihte sein. Du wirst dann neben mir noch weitere HERREN oder HERRINNEN haben, denen du genauso zu gehorchen hast wie mir. Zuweilen werden auch andere Sklavinnen mit dir zusammen erzogenwerden.

Ich komme jetzt zum letzten Punkt. Er ist nicht der wichtigste indeiner Erziehung, jedoch der Weitreichendste. Hin und wieder werde ich dich zuechtigen. Ich werde dich fesseln und dir Schmerz zufuegen. Du wirst dabei nicht verletzt werden, sondern vielmehr neue Stufen der Unterwerfung und der Lust kennenlernen. Hast du da alles verstanden?”

“Ja, MEISTER.”

“Bist du damit einverstanden?”

“Ja, MEISTER.”

“Mit allen Punkten?”

“Ja, MEISTER.”

Ich beugte mich zu ihr und liess sie aufstehen. Zaertlich umarmte und kuesste ich sie.

“Ich danke dir fuer dein Vertrauen.”, sagte ich.

“Ich werde deine gehorsame Dienerin sein, weil ich weiss, das du nie erlauben wuerdest, dass mir etwas Schlimmes geschieht.”, erwiederte sie.

“Nein, das werde ich nie zulassen. Gleich als ich dich sah habe ich mich in dich verliebt. Wenn du nicht zugestimmt haettest, haettest du mir das Herz gebrochen. Knie dich wieder hin, die Arme auf den Ruecken.”

Gisela nahm wieder ihre Stellung ein.

“Dies ist die Stellung, in der du die meiste Zeit sein wirst, wenn wir zusammen sind und ich nicht anderweitig Gebrauch von Dir mache.”

Ich oeffnete meine Hose. Es war an der Zeit, zur Sache zu kommen. Ausserdem hatte ich einen Harten, dass es kaum noch auszuhalten war. Ich tippte Gisela auf den Kopf. Sofort schaute sie zu mir auf.

“Falsch!” sagte ich. “Wenn Du in einer der beiden Stellugen bist, dieich dir beigebracht habe und es tippt dich jemand auf den Kopf, dann hebst Du ihn, bis dein Blick geradeaus gerichtet ist, also bis zum Schwanz oder der Moese. Und noch was. In meiner Gegenwart, oder Gegenwart von anderen, die Befehlsgewalt ueber dich haben, ist es dir verboten, die Lippen zu schliessen.”

Gehorsam oeffnete sie ihren Mund etwas.

“Schon besser. Und jetzt leck meinen Schwanz.”

Gisela beugte sich vor und fing an, meinen Riemen zu lecken. Sie Hatte einen feuchte, weiche Zunge, die kaum zu spueren war. Ich schloss die Augenund streichelte ueber ihren Kopf. Ploetzlich fuehlte ich ihre Haende an meinem Schwanz.

“Die Haende weg!” rief ich. “Wenn ich moechte, dass du mich wichst, werde ich es dir sagen. Jetzt oeffne den Mund!”

Sofort flogen ihre Arme wieder an den alten Platz zurueck und ich Schob meinen Pruegel in ihren geoeffneten Mund. Ihre Lippen schlossen sich Sofort um ihn und sie begann daran zu saugen. Ich hielt ihren Kopf mit Beiden Haenden fest und zog mich etwas aus ihr zurueck, jedoch nur um mit Dem naechsten Stoss noch etwas tiefer einzudringen. Ich stiess fast an Ihren Gaumen, aber Gisela konnte den Wuergreiz unterdruecken. Wieder zog ich mich zurueck und wieder stiess ich zu. Langsam, aber regelmaessig fickte ich ihren Mund. Lange konnte ich ihren saugenden Lippen aber nicht widerstehen. Ich pumpte sie heftig und stiess ihr meinen ganzen Schwanz in den Mund, als ich abspritzte. Instinktiv schluckte Gisela alles.

“Das hast du gut gemacht, meine kleine Hure.”, sagte ich. “Dein Mund ist wie zum ficken geschaffen und du hast brav alles geschluckt. Du bist sicher auch eine gute Blaeserin, aber das werde wir erst spaeter testen. Ich sehe, dass du regelrecht ausgelaufen bist. Du darfst dich jetzt selbst befriedigen.”

Ihre Haende waren sofort an ihrer Moese und im Nu waren zwei Finger darin verschwunden. Mit der anderen Hand massierte sie ihren Kitzler. Baldverfiel sie in ein lustvolles Stoehnen. Sie nahm immer wieder die Finger aus ihrem Loch, um ihre Saefte abzulecken. Immer heftiger zuckten ihre Hueften,bis sie schliesslich mit lauten Schreien kam.

Sie sank erschoepft nach hinten. Ich Koerper war mit Schweiss bedeckt.

“Danke, MEISTER!” fluesterte sie, bevor sie zur Seite kippte und sich vor meinen Fuessen zusammenrollte. Ich hob sie sanft auf und trug sie in die Dusche.

Am naechsten Morgen erwachte ich mit Gisela in meinen Armen. Im Zimmerwar es hell, denn es hatte keine Vorhaenge. Draussen herrschte die Ruhe, die fuer einen Vorort an einem Sonntagmorgen typisch ist. Ich loeste mich von Gisela, zog mich an und ging in die Kueche. Nach etwas Suchen hatte ich alles beisammen und machte mich daran das Fruehstueck fuer uns beide zu bereiten. Ploetzlich fuehlte ich mich beobachtet und als ich mich umdrehte stand Gisela nur mit einem seidenen Morgenmantel bekleidet am Tuerrahmen. Aus verschlafenen Augen sah sie mich an. Als sie mich bemerkte wollte sie sofort in die Knie gehen.

“Halt, halt!” sagte ich, “jetzt doch nicht. Willst Du denn auf Knien durch die ganze Wohnung rutschen? Hilf mir lieber beim Fruehstueck machen.”

“Entschuldige, MEISTER.”

Ich umarmte und kuesste sie.

Als wir am Tisch sassen weihte ich Gisela in einige der Plaene ein, die ich an diesem Tag fuer sie hatte.

“Als erstes nach dem Fruehstueck muessen wir Dich rasieren. Ich nehme nicht an, dass Du die dafuer notwendigen Utensilien im Haus hast. Na, macht nichts, wirst Du sie eben besorgen. Danach werden wir Deinen Kleiderschrank naeher betrachten. In Zukunft entscheide ich, wie Du Dich kleidest.” Gisela sah mich entsetzt an.

“Keine Angst.” sagte ich, “ich werde Dich nicht als Vogelscheuche durch die Gegend laufen lassen. Es geht mir nur um unser beider Bequemlichkeit.”

Ihr Gesicht klaerte sich auf und sie begann laut zu lachen.

“MEISTER, obwohl Du erst eine Nacht ueber mich bestimmst, kennst Du mich wirklich in- und auswendig. Ich hatte tatsaechlich mehr Sorgen was Deinen Kleidergeschmack angeht, als wegen meiner Schamhaare, die Du mir offensichtlich abrasieren moechtest.”

Ich musste mit lachen.

“Offen gesagt,” fuhr sie fort, “ich habe selbst schon manchmal mit dem Gedanken gespielt, mich zu rasieren, habe aber nie den Mut dazu gefunden. Aber wie willst Du es denn machen? Ich habe tatsaechlich keine Rasiersachen.”

“Abwarten.” antwortete ich.

Nachdem wir zusammen den Abwasch erledigt hatten, liess ich Gisela wieder die Grundstellung annehmen.

“So, meine kleine Hure! Wie Du schon sagtest fehlt uns Rasierzeug. Ich werde aber auf keinen Fall von meinem Plan abgehen. Deine Moesenhaare muessen weg. Darum wirst Du Dich jetzt auf den Weg machen und hier im Haus danach fragen. Du gehst so, wie Du bist. Wenn Dich jemand fragt, wozu Du die Rasiersachen benoetigst, antwortest Du Wahrheitsgemaess. Sollte der, den Du fragst, Dich daraufhin benutzen wollen, verweigerst Du Dich ihm, bietest Ihm aber an, in Dein huebsches Hurenmaul spritzen zu duerfen. Hast Du das verstanden?”

Rot vor Verlegenheit nickte meine kleine Schlampe.

“Ja, MEISTER, aber darf ich nicht vielleicht doch vorher…?”

“Nein!” unterbrach ich sie scharf, “Tu, was ich Dir gesagt habe!”

Gisela stand auf und verliess die Wohnung. Allerdings nicht, ohne zuerst auf den Gang zu sehen, bevor sie aus der Tuer trat. Ich vergab ihr diesekleine Unzulaenglichkeit. Bald wuerde sie eine stolze Sklavin sein und mehr auf die Erfuellung ihrer Lust als auf kleinbuergerliche Konventionen achten.

Ich setzte mich vor den Fernseher und sah mir die Sonntagmorgencartoons an.

Es dauerte einige Zeit bis ich die Tuer wieder hoerte und Gisela eintrat.

“Nun?” fragte ich.

Statt einer Antwort zeigte sie mir den mitgebrachten Rasierapparat und den dazu gehoerigen Rasierschaum. Ich bevorzuge zwar Seife, aber fuer eine Intimrasur ist Schaum besser geeignet.

“Sehr gut. Komm her!”

Als sie vor mir stand, liess ich meine Hand an der Innenseite ihrer Schenkel empor gleiten. Oben angekommen, schob ich meinen Mittelfinger in ihre Moese. Sie war feucht. Ich zog meine Hand zurueck und roch an meinem Finger. Moesensaft! Sie hatte meine Anweisung befolgt. Ich sagte es ihr. Sie oeffnete ihren Mund und auf ihrer Zunge konnte ich eine weisse Fluessigkeit sehen. So also hatte sie fuer das Rasierzeug bezahlt und deswegen war sie auch so feucht.

“Braves Maedchen. Du darfst es jetzt schlucken.”

“Danke, MEISTER.” sagte sie, nachdem sie es getan hatte.

Ich holte meinen Schwanz aus der Hose. Er war augenblicklich steinhartgeworden.

“Mach gleich hier weiter. Heute darfst Du mich richtig blasen. Aberlass Dir Zeit, wir haben es nicht eilig.”

Sie kniete sich zwischen meine geoeffneten Beine und nahm meinen Schaft in die Hand. Zuerst wichste sie ihn ganz zaertlich, dann etwas fester. Sie liess ihre Zunge um meine Nille kreisen, um dann ihre Lippen darueber zustuelpen. Langsam sog sie meine Stange ein, bis sie fast ganz in ihrem Mund verschwunden war. Dabei bearbeitete sie mich die ganze Zeit weiter mit der Zunge. Zwischen durch gab sie meinen Schwanz frei und wichste ihn wieder, waehrend sie meine Eier leckte. Sie reizte sie mit den Zaehnen und nahm sie abwechslend in den Mund. Meinen Schwanz aber mochte sie am liebsten. Immerwieder liess sie ihn zwischen ihren Lippen verschwinden. Einige der Frauen, die ich vor Gisela kannte, waren in der Lage gewesen, mich so zu blasen, aber alle erst, nachdem ich es ihnen beigebracht hatte. Einen Blowjob wie diesen hatte mir beim ersten Mal noch keine verpasst. Immer wenn sie merkte, dass ich jurz vorm dem Kommen stand, liess sie etwas nach und gab meinen Schwanz frei. Sie leckte ihn der ganzen Laenge nach ab und wenn ich dann wieder etwas Spannung verloren hatte, nahm sie das normale Tempo wieder auf. Schliesslich hielt ich es nicht mehr aus und gab ihr dies zuverstehen.

Sie sah mich kurz an. “Wohin moechtest Du spritzen MEISTER?”

“In Deinen Mund!” antwortete ich.

Mein Schwanz verschwand wieder in Ihrem Mund. Schnell fuhr sie jetzt an ihm auf und ab. Kurz darauf schoss ich ab. Sie hoerte nicht auf zu saugen und ich hatte das Gefuehl, dass mein Samen direkt aus dem Rueckenmark kaeme. Es war eine gewaltige Entladung. Erschoepft sank ich zurueck. Gisela hatte meinen ganzen Saft getrunken.

Nach einer kurzen Erholungspause, Gisela hatte ihren Kopf in meinen Schoss auf den erschlafften Schwanz gelegt, stand ich auf und fuehrte sie ins Badezimmer. Dort liess ich sie sich hinlegen und schob ihr einen kleinen Schemel unter den Hintern. Nachdem sie die Beine gespreizt hatte, war mein “Arbeitsgebiet” offen zugaenglich. Mit einer Nagelschere machte ich mich vorsichtig daran, die Haare zu entfernen. Danach fuellte ich heisses Wasser in eine Schale und nahm einen Waschlappen um die Schamgegend auf die Rasur vorzubereiten. Gisela zuckte kurz, als ich sie mit dem heissen Lappen beruehrte, aber sie gewoehnte sich schnell daran. Ich erklaerte ihr, dass es so heiss sein muesse, um die Haut geschmeidig zu machen. Ich schaeumte alle gut ein und machte mich ans Werk. Bahn um Bahn legte ich ihre Moese blank. Gisela verhielt sich ganz ruhig, obwohl sie sehr erregt war. Ich war ganz nahe gegangen, um moeglichst vorsichtig mit dem Rasierer schaben zu koennen. Nachdem alles vorbei war, saeuberte ich den Schamhuegel und ihre Moese gruendlich. Danach konnte ich mich aber nicht mehr bremsen und leckte sie, bis sie heftig kam. Ich machte weiter. Sie schmeckte koestlich. Nach der Rasur war sie ueberall empfindlich, so dass ich nicht einmal den Kitzler besonders reizen musste, um ihre Saefte zum Fliessen zu bringen. Ich steckte ihr zuerst einen, dann zwei Finger in die Fotze.

“Mehr!” keuchte sie.

Ich liess meinen Ringfinger folgen. Sie hatte immer noch nicht genug, also nahm ich auch noch den kleinen Finger dazu. Wahrscheinlich haette ich sie mit der ganzen Hand ficken koennen, aber das war mir zu riskant. Das sollte eine kleinere Faust zum ersten Mal machen. Es schmatzte regelrecht, als ich meine vier Finger immer wieder bis zu den Knoecheln in sie schob. Gisela wand sich und wimmerte bis ihr zweiter Orgasmus sie mit Wucht traf. Jetzt aber war ich an der Reihe. Seit ich gestern ihre Wohnung betreten hatte, hatte ich sie noch nicht einmal gefickt. Ohne weitere Zeit zu verlieren, setzte ich meinen Riemen an und stiess zu. Ich nahm ihre Beinehoch und stuetze mich in ihren Kniekehlen. Wie rasend fuhr mein Schwanz inihrer Fotze ein und aus. Gisela kam langsam wieder auf Touren und ich legte mir ihre Beine ueber die Arme. Unvermindert rammte ich ihr meinen Hammer rein. Ihre Titten flogen hin und her von meinen Stoessen. Wenn ich so weiter machte wuerde ich bald kommen und das wollte ich nicht. Also zog ich mich aus ihr zurueck und liess sie auf alle Viere knieen. Von hinten schob ich ihr meinen Schwanz wieder in die Moese. Ich bumste sie jetzt in regelmaessigen Stoessen. Gisela stoehnte immer lauter. Als sie kurz vor einem weiteren Orgasmus stand drehte ich sie wieder um und fickte sie in der Missionarsstellung weiter, bis sie kam…..

Posted on April - 05 - 2009

Das Essen mit folgen

Ich hatte wieder Mal ein Klein-UT und da lernte ich Nina kennen. Sie kam mit ihrer Begleitung. 1,78 Meter gross, blondes, laengeres Haar und gruen-blaue Augen. Wow, ich haette am liebsten die ganzen Gaeste rausgeschmissen und mich nur noch um Nina gekuemmert, doch liess ich mir nichts anmerken. Ich ueberlegte die ganze Zeit, waehrend wir uns unterhielten und Musik hoerten, wie ich mich Nina annaehern koennte. Ich kam zu dem Entschluss, dass ich mir nicht mal Gedanken darueber machen musste, denn sie wuerde mich nur schraeg ansehen und mich weiter nicht beachten, denn ich war weiblich und Nina sah nicht im geringsten aus, als waere sie lesbisch oder wenigstens bisexuell. Ich versuchte den ganzen Abend mir andere Gedanken zu machen und mich um meine anderen Gaeste zu kuemmern. Aber wie sollte ich das machen, denn Nina war einfach nicht zu uebersehen. Also dachte ich mir, wenn Du sie schon nicht uebersehen kannst dann unterhalte dich mit ihr. Gesagt, getan, ich unterhielt mich mit ihr grossartig. An diesem Tag schmerzte mein Ruecken mal wieder so schrecklich, so dass ich eine Massage brauchen koennte. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Jedoch hatte ich aus unserem Gespraech erfahren, dass Nina sehr gut massieren kann, nun musste ich sie nur noch ueberreden, dass sie mich massiert. Doch wie sollte ich sie darauf ansprechen? Ich, die keine Erfahrung hat im anschmeicheln und anschleichen. Ich, die lieber alles frei von der Leber redet. Ich kam auf das Thema Massage und Ruecken zusprechen. Nina’s Freund hatte mir auch noch sehr grosse Hilfe gegeben, denn er hatte Nina in den hoechsten Toenen gelobt. Nun hatte ich meine Chance, ich fragte Nina, ob sie mich nicht mal massieren koenne. Und ganz gegen meinen Erwartungen, gingen wir zu Zweit rueber in mein zweites Zimmer und Nina massierte mich. Ich entbloesste meinen Oberkoerper und legte mich auf mein Bett. Nina trat an mich heran und kniete sich nieder. Dann legte sie ihre Haende auf meinen Ruecken und fing an mich zu massieren. Ich haette fast aufgestoehnt, als ihre Fingerpitzen meinen Ruecken beruehrten. Ich wollte mich umdrehen und ihr verraten, dass ich mich in sie verliebt hatte. Aber nein ich sagte nichts, denn dann waere diese Massage zu schnell vorbei gewesen.Also genoss ich diese Massage still, dachte ich jedenfalls, aber da hatte ich mich sehr getaeuscht, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.Bei Nina hatte man den Eindruck, sie sei richtige Masseurin, doch sie versicherte mir, dass sie nur ein wenig leienhaft ihre Mutter massiert.

Nach einer halben Stunde dachte ich, gleich wird sie aufhoeren und “das war’s” sagen, aber das war nicht der Fall. Obwohl Nina immer langsamer wurde und zaertlicher ahnte ich nichts! Ploetzlich ruhte ihre Hand auf meinem Ruecken, die zweite Hand war verschwunden von meinem Koerper. Mir wurde heiss, ich ueberlegte, was macht sie jetzt. Ausruhen? Beenden? Nein, Ihre Hand strich sanft ueber meinen Ruecken, eigendlich waren es nur noch ihre Finger, die meine Haut leicht beruehrten. Nun wusste ich nicht mehr wie ich reagieren sollte. Mein Verstand sagte, lass es nicht zu dass sie dir den Kopf verdreht. Doch mein Herz sagte, nimm sie auch wenn es nur fuer eine Nacht oder kuerzer ist. Beinahe haette mein Verstand gesiegt, doch da vernahm ich ihre Stimme direkt an meinem Ohr. Sie fragte mich fluesternd, ob mir dass gefaellt. Wie haette ich da noch nein sagen koennen, wo ich es mir doch sehnlichst erwuenscht hatte. Ich versuchte ihr zu antworten, doch meine Stimme versagte. Nina merkte aber, dass mir immer heisser wurde und dass ich immer unruhiger wurde. Und wieder fragte sie mich, ob sie aufhoeren sollte. Ich konnte nur noch mit dem Kopf schuetteln. Ich dachte, versuchte zu sagen, mach weiter, doch es kam nichts. Ich schluckte, raeusperte mich und brachte dann kraechztend die Frage heraus, was mit den Anderen sei. Nina meinte nur, lass die doch da draussen, die stoeren doch nicht. Langsam drehte ich mich um und sah Nina nun ganz. Ihre verlangenden Augen, ihren schoenen roten Mund und ihre Haende, die vor Erregung unruhig waren. Aber auch meine Haende zitterten vor Erregung und Angst. Mein Hals war so trocken wie die Steinwueste, ich war so erregt als waere ich ein Einschueler, der sich freut zum ersten Mal die Schule zu kommen.

Meine Haende tasteten sich zu Nina’s Koerper, erwarteten noch immer Gegenwehr, doch die kam nicht. Also traute ich mich ihre Taille zu umfassen und zu streicheln. Auch ihre Haende waren nicht gerade untaetig und wanderten zu meinem Bauch. Jede ihrer Beruehrungen brachte bei mir eine Gaensehaut hervor. Es war ein schoenes Erlebnis. Ich wollte Nina in diesem Augenblick sosehr, dass ich die Umwelt ganz und gar vergass. Ich zog ihr T-Shirt aus ihrer Hose und wanderte mit meinen Haenden darunter. Vom Bauch an streicheltete ich sie, bis ich zu ihrem Busen kam. Ihre Augen glaenzten vor Freude, ihre Haende ruhten auf meinem Bauch. Sie genoss meine Beruehrung, saugte alles in sich auf. Meine Haende bewegten sich in Richtung Ruecken. Dann zog ich Nina zu mir runter. Ich kuesste sie. Sie erwiederte den Kuss leidenschaftlich. Wir loesten uns nicht mehr, sondern streichelten uns gegenseitig weiter. Meine Finger suchten ihren Ruecken nach erogenen Zonen ab, die ich auch zielsicher fand. Nina stoehnte leise auf. Beide erschraken wir so sehr, dass wir glaubten, dass gleich einer der User reinkommen wuerde und uns fragen wuerde, was wir da machen. Aber nichts geschah. Also streichelte ich sie weiter. Ich zog Nina auf mein Bett und kuesste sie ununterbrochen. Auch Nina war nicht gerade untaetig, ihre Kuesse waren so verlangend und heiss, dass ich nicht mehr wusste, wo mir der Kopf steht. Ich zog ihr T-Shirt ueber den Kopf aus. Dann legte ich Nina auf ihren Ruecken und kuesste ihren Busen. Zuerst ganz sachte und dann immer wilder. Ich biss sanft in ihren Brustwarzen und saugte dran. Nina stoehnte lauter vor Lust und auch ich war voller Lust und wollte endlich alles geben. Meine Haende tasteten sich zu Nina’s Hose und oeffneten ihren Reissverschluss. Nina half mir ihre Hose weiter runter zuziehen. Oh Gott solch einen Koerper, bei der Verteilung der Schoenheit hatte sie zwei Mal hier gerufen. Meine Zunge wanderte weiter abwaerts, Nina versuchte nicht ganz so laut aufzustoehnen, doch scheiterte dieser Versuch. Wenn draussen nicht die Musik so laut gewesen, dann waeren meine ganzen Gaeste schon in diesem Zimmer. Aber so hatten wir fast einen sturmfreie Bude. Wir schlossen noch vorsichtshalber die Tuer ab, nun konnte uns Niemand mehr stoeren. Meine Haende wanderten weiter, immer abwaerts bis zu ihren Schenkeln. Meine Finger streiften sanft an der Innenseite ihrer Oberschenkel entlang. Dann wieder hoeher, bis sie ihre Schamhaare fanden. Lustvoll baeumte sie ihren Unterleib gegen meine Hand. Ich streichelte weiter, immer sanft ueber ihre Schamhaare und dann wieder ueber ihre Oberschenkel. Nina nahm ein Kissen und presste es sich vors Gesicht und biss hinein, um nicht vor Wohllust laut zu schreien! Ich fing nun an ihre Oberschenkel zu kuessen, so ganz langsam von dem Knie nach oben, dann hauchte mein Atem ueber ihre Scham und es erregte sie nochmehr. Ich kuesste den anderen Oberschenkel wieder hinab. Sie rutschte mit ihrem Becken zu meinem Kopf hinab. Nun wollte ich ihr zeigen, wie zaertlich ich sein kann. Langsam glitt meine Zunge zwischen ihre Schamlippen … sie stoehnt nun doch sehr laut auf. Aus dem Nebenzimmer drang laut die Musik, man hatte uns vergessen. Nina sagte: komm mit deinem Becken ueber meinen Kopf, bitte, ich will dich auch befriedigen! Ich drehte mich um und hob mein Bein ueber ihren Kopf hinweg, nun hatte sie meine Scham ueber ihrem Gesicht. Ich spuerte ihren heissen Atem, der fast zu gluehen schien. Sie streichelte mich unaufhoerlich. Meine Zunge spielte ihren Schamlippen immer weiter nach hinten. Ich spuerte Nina’s Zunge in meiner nassen Vagina, sie drang tief in mich ein, oh welch ein warmes, welch ein weiches, lustvolles Gefuehl. Meine Zunge drang nun auch in ihre Scheide. Ich hoerte ihr leises stoehnen. Wir saugten uns gegenseitig den Saft aus. Es war wunderbar.

Langsam glitt meine Zunge nach oben, ich spuerte ihren harten Kitzler und fing an ihn langsam mit meiner Zunge zu massieren. Sie hob mir ihr Becken entgegen. Ich umschloss mit meinen Armen ihre Oberschenkel, ich fing an zu saugen an mir spuerte ich wie Nina mit ihrer Zunge meinen Kitzler erreicht hatte, sie saugte schon sehr heftig und fordernd. Ich hatte das Gefuehl zu zerplatzen. Ich spuerte wie ihr Finger in meine Scheide glitt, oh war das ein Gefuehl. Es war der absolute Wahnsinn, sie schob den Finger langsam hin und her. Ich zog eine Hand wieder von ihrem Oberschenkel weg und schob nun auch einen Finger in ihre Scheide. Ich fuehlte ihre warme, feuchte Scheideninnenwand, sie schien zu zerfliessen. Langsam gerieten wir zu absoluten Ekstase. Ihr saugen wurde immer heftiger, ihr Finger immer schneller. Mein saugen wurde immer fordernder, mein Finger konnte gar nicht so schnell wie ich wollte. In mir kam ein Kribbeln herauf, gleich war es soweit, ich spuerte dass Nina auch nicht mehr weit vom Orgasmus entfernt war. Sie bewegte ihr Becken immer schneller auf und ab. Jetzt hatte ich das Gefuehl einer Explosion nahe zu sein. Nina’s keuchen und saugen wurde auch immer heftiger. Und dann kam der Augenblick, es war wie ein Feuerwerk, es war phantastisch ich presste mein Becken auf ihr Gesicht, ich konnte nicht anders, ich schrie laut auf. Nina Becken kam hoch, sie stoehnte wie irre auf. Wir konnten nicht mehr an uns halten, wir liessen es einfach kommen. Es war so wunderschoen, nicht zu beschreiben mit allen Worten dieser Welt wir pressten uns aneinander, wie zusammengeschweisst. So blieben wir noch eine ganze Weile und liessen dieses Gefuehl abklingen. Langsam beruhigten sich auch unsere Koerper wieder, wir entspannten uns.

Ich drehte mich um und legte mich neben sie. Die Gaeste hatten immer noch nichts gemerkt.

Wir lagen nur noch da, unsere Haende fanden sich und wir hielten uns fest, mit dem Bewusstsein, dass es das erste Mal, aber nicht das letzte Mal gewesen ist. Nach einer uns endlosen Zeit standen wir nun langsam auf und zogen uns an, noch ein paar Kuesschen und ein paar Streicheleinheiten, dann gingen wir wieder zu den Anderen. Irgendwer kam und fragte wo wir denn gewesen waren. Ich sagte nur: Ach wir haben in meinem Zimmer geredet und Musik gehoert.

Ich laechelte Nina dabei geheimnisvoll an!

Posted on April - 04 - 2009

Der besondere Discoabend

Es war mal wieder Freitagabend, und ich ging wie so oft in meine Stammdisco. Dort angekommen ging ich an die Bar , um mir wie immer einen Drink zu holen. Danach schlenderte ich zur Tanzflaeche und lehnte mich an eine Saeule, von woaus ich alles ueberblicken konnte.

Nun stand ich da,mit meinem Drink und lies meine Blicke ueber die Tanzflaeche wandern. Ploetzlich blieb mein Blick stehen, bei einem jungen Maedchen. Ich glaubte meinen Augen nicht, was ich da sah. Sie war ca. 165 cm gross, hatte lange schwarze Haare welche im Scheinwerferlicht leicht glaenzten. Sie trug eine knallenge Jeans, und ein weisses hautenges Top mit einem tiefen Ausschnied, der automatisch den Blick auf Ihre festen runden Titten lenkte. Darueber trug sie nur noch eine schwarze Lederweste.

Aber das alleine war nicht der Grund, das ich sie so genau beobachtete. Es war auch die Art wie sie Tanzte. Es lief gerade “November Rain von Guns n’ Roses”, und wie sie ihren Koerper zu dieser Musik bewegte war echt geil. Ihre Hueften, der geile knackige Arsch ihre Strammen Brueste alles bewegte sich so geschmeidig und Ryhtmisch nach der Musik, als ob sie gerade auf einem Mann dem Hoehepunkt entgegenritt. Ich schloss die Augen und stellte mir vor das ich der Mann sei denn Sie gerade Gluecklich macht. Da merkte ich auf einmal, das meine Lederschnuerjeans immer enger wurde. Darauf beschloss ich erst mal ein wenig an die frische Luft zu gehen.

Ich zuendete mir eine Zigarette an, da hoerte ich auf einmal eine sexy Stimme hinter mir sagen: “Und wieder Platz in der Hose?” ich drehte mich um, und es war die kleine von der Tanzflaeche. “Aaa.. wie, was weinst Du denn?” stammelte ich vor lauter Å¡berrauschung. Da griff Sie mir einfach zwischen die Beine, und sagte spitz “Tja jetzt hat er wieder mehr Platz” - “Hey”, sagte ich “kann es sein das Du fuer Dein Alter ein wenig zu Reif bist?” - “Noe” sagte Sie frech “ich bin alt genug und weiss was ich tue, uebrigens ich heise Andrea und du?” “Meine Freunde nennen mich Joe” sagte ich, “und das mit der Hose ist ja wohl kein Wunder bei meiner Fantasie, und Deinem Tanzstill muss man ja auf geile Gedanken kommen”

“Da waere ich gerne mal dabei, wenn du deiner Fantasie freien lauf laesst!” - “So dann komm mal mit Du kleine geile Maus.” Ich ging wieder in die Disco und Andrea folgte mir, es war mittlerweile schon 2 Uhr Morgens und die Disco war nicht mehr so voll. Wir waren jetzt in einer stillen Ecke, wo keine Leute mehr waren, und verschwanden hinter einer Sitzgruppe. Dort angekommen zog ich Ihr die Lederweste und das hautenge Top aus. Das geile Luder trug keinen BH, das machte mich erst richtig scharf.Ich begann mit meiner Zunge Ihre Steil nach oben zeigenden Nippel zu saugen und knetete mit der Hand noch Ihre geilen Titten, Sie stoehnte leicht ahaa.. oh jaa… nun liess ich eine Hand langsam nach unten zwischen Ihre Schenkel wandern und drueckte nur mit meinem Handballen leicht auf Ihren Venushuegel.

Das machte Sie nur noch geiler und Ihr Atem wurde etwas schneller, das war der Moment wo ich aufhoerte und sagte “Hey Du, ER hat keinen Platz mehr in meiner Hose”. Sie wusste gleich was ich meinte und oeffnete meinen Guertel und zog langsam und provozierend meinen Reissverschluss nach unten. Da sprang auch schon mein Staender aus der Hose wie ein Torpedo. Sie nahm ihn in Ihre Hand und zog die Vorhaut bis zum Anschlag nach unten, jetzt beugte Sie sich mit dem Kopf ueber mein bestes Stueck, und mein Freudenspaender verschwand in Ihrem Mund.

Was jetzt kamm war einmalig fuer mich. Sie nahm die Hand weg und saugte nur noch mit denn Mund meinen Schwanz, wobei Sie ihn ganz verschlang und wieder langsam nach oben zog. Das machte mich ganz verrueckt und ich spuerte wie mir der Saft langsam aufstieg. Als Sie meine Eichel mal wieder erreicht hatte nahm Sie Ihn wieder in die Hand, und zog mir die Vorhaut so weit herunter das es schon ein wenig schmerzte. Danach umkreiste Ihre Zunge die rote Spitze meines Schwanzes und es dauerte nicht mehr lange, und ich begann leicht zu stoehnen, das hat Sie gemerkt und greift mit einer Hand an meine Eier und zieht diese geschickt nach unten. Wieder beginnt Sie Wild an meinen Freudenspaender zu saugen, mit einer Hand meine Eier fest im Griff mit der anderen am Schwanz.

Ich werde fast verrueckt, mein Saft prodelt wie wild in mir da spuehre ich wie Sie den Griff um meine Eier loest und im gleichen Moment schiesst mein Sperma aus meiner Spitze, Ihr voll in den Mund, Sie laesst meinen Schwanz im Mund und saugt in bis auf den letzten Tropfen leer. “Na” sagt Sie “glaubst du mir jetzt das ich weiss was ich mache?” Ich atmete noch ein wenig schwer und anwortete: “Ja Du hast mich ueberzeugt, was haelst Du davom wenn wir zu mir Fahren?”

“Ja klar, weil bis jetzt bin ich ja noch nicht auf meine Kosten gekommen” - “Keine Angst das wirst Du noch” Wir zogen uns die Klamotten wieder an und verliessen die Disco. “Wo ist dein Auto? fragte Sie” - “Kein Auto, da steht mein Motorrad” - “Super ich bin echt geil auf Bike’s” - “So dann steig mal auf”

Sie setzte sich hinter mich auf das Bike und wir fuhren los. Ich bremste ein wenig und Sie rutschte automatisch mit Ihrem Koerper ganz an mich heran, und stiess mit Ihrem Venushuegel an meinen Arsch an. Das brachte mich auf eine Idee: Ich spielte immer ein wenig mit dem Gas so das Ihr Venushuegel immer wieder bei mir anschlug. Das muss Ihr gefallen haben weil ich konnte foermlich die Hitze spueren die von Ihren Becken ausging und Ihre Haende waren schon wieder zwischen meinen Beinen und graulten meine Nuesse.

Zuhause angekommen, stieg Sie ab und hatte ein geiles laecheln auf den Lippen und sagte nur: “Wenn Du mit deinem Schwanz so umgehen kannst wie mit dem Bike dann komme ich bestimmt auf meine kosten” - “Na dann komm mal rein”. Ich schloss die Wohnungstuere hinter mir und ging ins Wohnzimmer, und legte Guns’n Roses auf. “Tanz noch mal fuer mich”, sagte ich. Ich setzte mich in einen Sessel und Sie begann zu tanzen, das machte mich schon wieder so geil, aber es kann noch besser. Sie begann zu Stripen, als erstes zog Sie Ihre Weste aus, danach das Top und mein Blick fiel wie magisch auf Ihre Titten die sich im Tackt der Musik bewegten, jetzt oeffnete Sie provozierend ihre Jeans, drehte sich um und beugte sich nach vorne, und streckte Ihren geilen Arsch zu mir her.

Als ich sah das Sie einen schwarzen Strigtanga traegt, kann ich mich nicht mehr laenger auf dem Sessel halten. Ich gehe zu Ihr hin, drehe Sie um, ziehe Ihr die Jeans ganz aus und streife ihr den Tanga ueber die Hueften und ihre Pussy kommt zum vorschein. Aber was ist das? Diese geile Maus war blank rasiert. Ich glaubte es kaum schnell zog auch ich mir die Klamotten aus.

Ich legte sie auf den Boden und spreitzte ihre Beine auseinander. Weil sie rasiert war konnte ich ihre Schamlippen die schon leicht angeschwollen waren sehr gut sehen. Es lief auch schon ein wenig Moesensaft aus ihre Fotze. Ich nahm zwei Finger und spreizte ihre Moese auseinander und der kleine Kitzler kann zum vorschein. Ich beugte mich nach vorne und begann die Innenseite ihrer Schenkel zu kuessen und wanderte ganz langsam zu ihre Fotze. Jetzt leckte ich ihr die Pussy mit meiner Zunge aus, jedesmal wenn ich beim Kitzler angekommen war saugte ich an ihm und ich hoere wie sie leicht aufstoehnte und mit dem Becken zuckte. Ihre Schenkel schlossen sich um meinen Kopf und drueckten mich mit meiner Zunge tiefer in sie hinein. Meine Zunge wich nicht mehr von Ihrem Kitzler und ich sauge an ihm wie sie am meinem Schwanz in der Disco. Ich hoere nur noch aahh… ooooh..jaa.. leck mich… ooh jaa…, ihr ganzer koerper zuckte und bebte und ritt einem Orgasmus entgegen. Ganz langsam gab Sie meinen Kopf zwischen Ihren Schenkeln wieder frei.

Das Lecken hatte mich selber so scharf gemacht das ich wieder so einen Staender hatte. Ich nahm meinen Schwanz und legte ihn zwischen Ihre strammen Moepse sie druecke mit Ihren Haenden die Titten zusammen und ich fuhr mit dem Schwanz auf und ab. Jedesmal wenn ich oben angekommen war leckte Sie mir meinen Spitze mit der Zunge ab. Ich sagte jetzt zu Ihr: “Setz Dich auf mich” Ich legte mich auf den Ruecken, Sie setzte sich mit dem Ruecken zu mir, auf mich drauf und fuehrte meinen Schwanz in Ihre Fotze. Ich drang in ihre enge feuchte Pussy ein, nun stuetze sie sich mit ihren Haenden auf meine Knie auf, und ritt auf mir. Dabei konnte ich ihren geilen Arsch sehen der inner auf und ab ging, und meinen harten Staender der in ihrer Fotze verschwandt. Mit meinen Haende griff ich ihr an den Busen und massierte diesen sehr kraeftig. Ich spuerte wie es mir kommt, auch Ihr Atem wird immer schneller jaa.. oohh.. komm du geiler Bock Fick mich, jaa. ooohhh ahaaa ich schiesse meinen Saft in ihre triefende Moese, Sie reitet noch ein wenig weiter bis wir uns erschoepft in den Armen liegen. Nach einer weile sagte Sie noch zu mir, das Sie auf ihre Kosten gekommen waere, das kompliment kommte ich nur zurueck geben.

Posted on März - 26 - 2009

Das erste mal mit der neuen ficken

Das besondere an dieser und der naechsten Geschichte ist, das sie das gleiche Ereignis aus zwei Sichtweisen erzaehlt, naemlich einmal aus der Sicht des Mannes und einmal aus der Sicht der Frau.

Es war wenig Verkehr auf der Autobahn, als ich rechts blinkte und auf die Bundesstrasse abfuhr. Kein Wunder, denn es war schon kurz nach zwoelf in der Nacht. Mein roter Kombi brauste durch die Dunkelheit einer kalten Novembernacht gen Heimat. Etwas abgespannt vom stressigen Tag auf der Bueromesse freute ich mich darauf, in einer guten Stunde wieder zu Hause in meiner mollig warmen Wohnung zu sein. Ich hatte mein Jackett aufgeknoepft und die Krawatte auf den Ruecksitz geworfen, die Lueftung blies mir heisse Luft an die Fuesse. So war es auszuhalten… Es fing leicht an zu nieseln als ich in die naechste Ortschaft kam. Ein recht verschlafenes Nest, wenn dort nicht am Ortsausgang die Disco mit dem echt besten Diskjockey der ganzen Umgebung gewesen waere. Ich bremste ab, da hier wieder mal alles kreuz und quer parkte und man jederzeit damit rechnen musste, dass ein Angetrunkener auf die Strasse lief. In der Tat war da jede Menge Volk unterwegs. Langsam fuhr ich an der Disco vorbei. Ein paar Meter weiter standen Einige, die wohl gern “per Daumen” in den naechsten Ort mitgenommen werden wollten. Drei waren es, zwei davon Frauen. Warum nicht… Ich hielt an und oeffnete die Beifahrertuer. “Fahren sie nach Uermshausen?” fragte mich die Dunkelhaarige. “Liegt auf dem Weg,” gab ich knapp zurueck. “Danke!” Die Drei stiegen hastig ein und ich fuhr wieder los. “Ahhh, schoen warm haben sie es hier. Ist echt verdammt kalt draussen,” hoerte ich Momente spaeter die andere weibliche Stimme von hinten. “Jau, kann man wohl sagen,” war mein Kommentar. “Koennt mich aber ruhig Duzen. Ist in unserem Alter immer ein so komisches Gefuehl, wenn man mit SIE angeredet wird. Lasst euch von meinen Klamotten nicht irritieren. Braucht man auf der Messe leider. Da komme ich naemlich gerade her…” Ich muss in meinem Anzug wohl ziemlich serioes gewirkt haben. Dabei bin ich eigentlich mehr so ein kumpelhafter Typ. Naja, auf jeden Fall wechselten wir noch ein paar Worte, meistens recht belanglose Sachen, aber trotzdem irgendwie nicht aufgezwungen. Nebenbei erfuhr ich, wie die Drei hiessen, dass Petra zu Besuch bei dem Paerchen war, sie sich einen netten, teilweise feuchtfroehlichen Abend gemacht hatten, dann feststellen mussten, dass leider ihr Wagen nicht mehr so wollte, wie sie es gerne gehabt haetten und sie nun froh waren, jemanden gefunden zu haben, der sie wieder zurueckbrachte. Zehn Minuten spaeter waren wir dann in Uermshausen und ich fuhr die Drei noch bis vor die Haustuere, da es inzwischen ziemlich heftig angefangen hatte zu regnen. “Moechtest Du nicht noch auf einen schoenen, heissen Kaffee mit rauf kommen?” schlug mir Peter vor. “So als Danke- schoen fuers Mitnehmen…” Der Mann musste den siebten Sinn gehabt haben, denn so ein richtig schoener Milchkaffee war genau das, was ich jetzt brauchte. Ich stellte meinen Wagen ab und folgte den Anderen durchs Treppenhaus hinauf in die dritte Etage, in eine sehr gemuetlich eingerichtete Wohnung. “Vorsicht! Mein Gaestebett…” warnte mich Petra, als wir ins Wohnzimmer kamen, und fast waere ich auch schon ueber die Matratze gestolpert, die dort aufgebaut war. Durchs Wohnzimmer gelangten wir in die Kueche und Monika machte sich sofort daran einen Kaffee aufzusetzen. Ich stand noch etwas unschluessig in der Tuer, als mich Peter auf einen freien Kuechenstuhl dirigierte. Petra machte sich waehrenddessen am Kuehlschrank zu schaffen und fragte, ob denn sonst noch jemand Appetit auf einen kleinen Happen haette. Aufgrund allgemeiner Zustimmung wurde noch ein kleines Nachtmahl mit Kaese, Wurst und Schinken angerichtet.

Ich fand das echt Klasse, dass man mich, einen voellig Unbekannten, einfach so mit einbezog. Ich kam mir vor, als waere ich mit einer Clique alter Freunde zusammen. Ich fuehlte mich echt wohl und dachte mir, was das wohl fuer ein Zufall war, der mich kurz vor zu Hause in eine so nette Gesellschaft verschlagen hatte. Doch ploetzlich wurde ich von einem durchringenden “Krahh” so aufgeschreckt, dass mir fast das Messer aus der Hand fiel. Hinter mir stand im Halbdunkel ein Vogelkaefig, in dem sich ein schwarzer Mini-Rabe, oder was auch immer das gewesen sein mag, wohl in seiner Ruhe gestoert fuehlte und einmal kraeftig Laut gab. Die anderen mussten lachen. Habe wohl einen ziemlich verschreckten Blick draufgehabt. “Keine Angst, das ist nur Lori, unser Hausgeist.” Na ja, nach dem Schreck gab’s dann aber erst mal einen frischen, heissen Kaffee. Die naechste halbe Stunde wurde dann erst mal mit einem gemuetlichen Nachtschmaus verbracht. Dabei haben sich Peter und ich in ein sehr interessantes Gespraech ueber Psychologie verwickelt. Da hatten sich wieder einmal die Passenden gefunden…

Mittlerweile war es schon fast halb zwei geworden, als Monika auf einmal nur in Slip und BH in der Kuechentuer erschien. Wir waren so in die Diskussion vertieft, dass ich gar nicht bemerkt hatte, dass sie bereits seit einer ganzen Weile die Kueche verlassen hatte. “Kommst Du?” waren ihre Worte und sie sah dabei Peter auffordernd an. “Bin gleich wieder da,” unterbrach er unsere Diskussion und verschwand mit seiner Frau oder Freundin, ich wusste es nicht, aus dem Zimmer. Petra hatte wohl unserer Diskussion gelauscht und nebenbei den Vogel mit einer Knabberstange vom Schlaf abgehalten. “Hast Du mal Psychologie studiert?” fragte sie mich, als ich mich ebenfalls dem Kaefig zuwandte. “Nein, leider nicht. Das ist nur so ein Steckenpferd von mir. Meine Eltern hatten damals leider nicht mitgespielt und ich musste einen richtigen Beruf lernen, wenn Du weisst, wie ich das meine.” “Jo, schon klar. Bei meinen Eltern war das genau so. Habe mich dann letztendlich aber doch durchgesetzt und angefangen, Musik zu studieren. Ist irgendwie auch so eine brotlose Kunst, macht aber sehr viel Spass. Nebenbei verdiene ich mir ein paar Mark, indem ich Querfloete spiele, meist im Orchester, aber auch solo. Bin da ziemlich gut drin.” “Hoert sich nach Klassik an, oder taeusche ich mich da. Bin naemlich ein grosser Klassikfan, zum Schrecken aller meiner Freunde, die da gar nicht drauf stehen.” “Doch, da liegst Du genau richtig. Aber wenn Du Musik studierst, dann musst Du auch Klassik-Anhaenger sein. Anders geht das gar nicht.” Und schon wieder hatte ich ein interessantes Thema angeschnitten, was mich die naechsten zehn Minuten in ein tiefgreifendes Gespraech verwickelte. Dann fand ich es aber an der Zeit, zu gehen. Nachdem Peter nicht wieder aufgetaucht war, kam ich mir irgendwie stoerend und fehl am Platze vor. Petra wusste auch nicht, wo er geblieben war, meinte aber, dass er wohl zwangsweise zum Schlafzimmerdienst verdonnert worden war und schmunzelte dabei, als sie dies sagte. Sie begleitete mich an die Tuer und ich bat sie, Monika und Peter meinen Dank fuer das nette Essen auszurichten.

Als ich dann unten die Haustuere oeffnete und mir der Regen entgegen plaetscherte, fiel es mir wieder siedend heiss ein: Mein Mantel war noch oben. Also wieder die Treppe rauf und an die Tuer geklopft. Klingeln wollte ich nicht, weiss auch nicht warum, haette mir aber sicherlich auch niemand uebel genommen. Petra oeffnete die Tuer und sah mich fragend an. Ich sah sie ebenfalls an und wusste erst gar nicht, was ich sagen sollte. Komisches Gefuehl. “Žh, mein Mantel…” begann ich dann. “Tschuldigung, hatte ich auch nicht mehr daran gedacht. Komm noch mal eben rein. Wo hattest Du den denn hingehaengt?” Drei Schritte, dann war ich an der Garderobe und da hing er auch. Ich nahm ihn vom Haken und wandte mich wieder zur Tuer, wo Petra noch stand. Ich ging auf sie zu, sie blickte mir in die Augen, ich blickte ihr in die Augen. “Tschuess,” sagte ich leise und zoegerte. Doch dann fielen wir uns in die Arme. Es passierte alles von ganz alleine. Wir konnten uns gar nicht dagegen wehren. Es war wie ein Magnet, der erst Ruhe gab, als wir uns ganz nah spuerten, fest umarmten und das Atmen des Anderen spuerten. Mein Mantel glitt mir aus den Fingern, angenehm warm fuehlte sie sich an. Ihr fraulicher Duft vermischt mit einem leichten Parfuem- hauch stieg mir in die Nase. Auf einmal stand die Zeit einfach still. Ich loeste mich ein wenig von ihr, bis unsere Gesichter voreinander waren. Wir blickten uns tief in die Augen. Ich merkte nicht, dass wir uns bewegten, aber ploetzlich beruehrten sich unsere Lippen ganz sachte. Langsam oeffnete sich ihr Mund und ihre Zungenspitze tastete vorsichtig ueber meine Oberlippe. Wie gefangen war ich durch den Blick ihrer rehbraunen Augen, als ich ebenfalls meine Lippen oeffnete und sich schliesslich unsere Zungenspitzen begegneten. Ein angenehmer Schauer durchlief meinen Koerper und wie in Trance schloss ich meine Augen. Wir pressten unsere Lippen fest aufeinander und spielten mit unseren Zungen, strichen ueber die Zaehne des Anderen. Ich spuerte am ganzen Koerper nur noch sie. Mir war, als wuerde sich alles drehen und ihr ging es wohl genauso. Wie gut, dass einen guten Meter weiter ihr “Gaestebett” in Form einer Matratze auf dem Boden lag. Ohne richtig ueberlegen zu koennen, sanken wir fest umschlungen im Zungenkuss vertieft auf die Matratze nieder. Meine Haende strichen ueber ihren zarten, weiblichen Koerper, ich spuerte ihre Finger durch meine Haare gleiten, spuerte einfach nur noch sie. Es war wie ein ploetzlicher Rausch, ein Traum. Ich konnte noch gar nicht begreifen, was sich da innerhalb weniger Sekunden zwischen uns abspielte. Ich nahm nur noch ihre Naehe wahr, ihre feuchten Lippen, ihren Koerper, der sich an mich schmiegte, ihre Bewegungen, ihren Atem, ihr Herzklopfen. Mir war, als wuerde ich durch die Luft schweben, tausend bunte Lichter um mich herum flackern, voellig eingehuellt in den Duft ihrer Haare, der Geborgenheit ihrer Naehe und dem berauschenden Gefuehl der Erregung. Ich hatte den Eindruck, als wuerde ich zittern.

Posted on März - 25 - 2009

Die Sexoma

Eine Oma wird 100 Jahre alt. Es gibt eine grosse
Geburtstagsfeier, sogar der Buergermeister kommt
und gratuliert. Auch ein Lokalreporter ist da und
interviewt die Oma. Frech fragt er: “Mensch
Omchen, wann haste eigentlich das letzte Mal Sex
gehabt?”
Sagt die Oma: “Neunzehnfuenfundvierzig!”
Antwortet der Reporter: “Mann, das ist aber lange
her!”
Antwortet die Oma: “Wieso, ist doch erst zwanzig
Uhr!”

Posted on März - 25 - 2009

Busenfreundin und der Sex Teil 5

Mit einem harten Ruck versuchte sie die Hand in die glitschige Oeffnung zu schieben. Es gelang ihr tatsaechlich.

Mona wand sich selig.

“Mehr! Mehr!” spornte sie die Juengere an. “Es … tut mit … gut … so guuuut …!”

Megans nackter Arsch rutschte ungeduldig ueber den emaillierten Wannenboden. Ihre Lust, geile Erregung wurde wieder einmal hochgepeitscht, ohne die Erfuellung, die Erloesung zu finden. Die keuchend Mona schien aber ihre Gedanken zu erraten.

“Meine Suesse, ich mach’s … dir … spaeter … auf dem Bett!”, stiess sie wild hervor. “Ich leck dich! Ich ficke dich, meine kleine geile Sau!”

Ihr Unterleib begann wolluestig zu kreisen. Megan sah hinab auf ihre tief eingedrungene Hand, von der nur noch der Daumen zu sehen war. Und dieser Daumen lag auf dem herausgedrueckten Kitzler, auf der runden, kleine Knospe. Durch die heftigen Bewegungen von Mona, wurde der Daumen vor und zurueckgestossen.

“Es …Es kommt schon!”, stoehnte Mona. “Oh Gott, es …. es geht mir schon ab! Komm tiefer! Noch …. noch …. aaah …!” Ihr nackter, weicher Leib fiel ins Wasser zurueck. Der Unterleib stiess immer noch. Die Beine streckten sich lang aus.

Monas Fuesse fuhren ueber die nackte Moese ihrer Freundin. Ein Zeh bohrte sich, sicher ungewollt, in ihre offene Spalte. Megan machte ueberrascht einen kleinen Hopser.

Mona kam zu sich und sah sie mit abwesenden Augen an. Dann spuerte sie, was da vor sich ging und sie bewegte den Zeh heftiger, stiess in weiter vor.

“Mach dich das geil, mein kleiner Liebling?” hauchte sie mit heiserer Stimme. “Tut dir das gut?”

Megan nickte und machte ihre Beine breiter. Fuer eine Weile machte Mona weiter, dann zog sie sich zurueck und sagte: “Schluss! Komm, steh auf und reibe mich bitte trocken.”

“Aber …!”

“Tu was ich dir sage!”

Sie stieg aus dem Wasser und Megan folgte ihr. Mit einem grossen, flauschigen Tuch frottierte sie ihren ueppigen Koerper ab, rieb ueber die schaukelnden Titten, ueber den sanft gerundeten Bauch. Als sie an die Schenkel kam, machte Mona die Beine obszoen breit und knickte in den Knien ein.

“Ja, auch da”, hauchte sie immer noch erregt. “Schoen langsam! Ooooh, du … kannst es. Du bist … ein … ein Naturtalent … du Luder!”

Spaeter machte sie die selbe Prozedur bei ihrer jungen Geliebten, mit raffinierten, geilen Bewegungen, mit einem luesternen Reiben. Eng aneinandergepresst verliessen sie das Bad und Mona fuehrte sie in ein Schafzimmer. In diesem Schlafzimmer war Megan noch nicht gewesen und stiess einen ueberraschten Schrei aus, als sie die weisse Pracht sah, das breite, riesige Bett. Links und rechts befanden sich grosse, bis zum Boden gehende Spiegel.

Megan schaute hinein, und sah sich mit ihrer nackten, reifen Geliebten, sah ihre beiden Tittenpaare, die Baeuche, die Schenkel.

“Gut?”, lachte Mona. “So macht alles mehr Spass. Man kann sehen, was geschieht. Schau mal hin!”

Sie drueckte ihr die Beine auseinander und schob einen Finger in Megans Ritze, bewegte ihn hin und her.

Erregt stierte die junge Frau in das klare Glas des Spiegels. Deutlich sah sie den Finger eindringen, ganz tief und mit einem glucksenden, schmatzenden Laut. Sie stoehnte auf und schob den Unterleib vor, machte die Beine noch breiter, um alles genau mitzubekommen.

“Genug! Mona zog den Finger zurueck. “Leg dich hin!” Mona fuhr ihr gierig ueber die Arschbacken. Sie schubste ihre Gespielin zum Bett hin, legte den Kopf auf ihren weichen zuckenden Bauch. Mit den Fingern spielte sie an der nackten, haarlosen Moese. Mona streckte sich genuesslich aus. Auch in dieser Stellung standen ihre vollen Titten steif und fest aus dem Oberkoerper heraus. Sie beugte sich ueber Megan und kuesste wild ihren aufstoehnenden Mund. Mit beiden Haenden arbeitete sie an deren Titten, drueckte und knetete sie, reizte die Warzen, bis sie wie dicke Nippel aus dem braeunlichen Fleisch herausstanden. Mona lachte zufrieden.

“Jetzt wirst du geil, ja?” hauchte sie Megan ins Ohr. “Schau in den Spiegel! Siehst du, was geschieht?”

Die junge Frau starrte ins Glas, sah sich daliegen, nackt, die Beine obszoen gespreizt. Monas Finger krochen auf sie zu, ihre Spalte zeigte sich, mit dem zartroten Fleisch, mit den aufgequollenen Moesenlippen. Megans Titten wippten, als sie sich zu bewegen begann, als sie sich halb aufrichtete, um besser sehen zu koennen.

Die nackte Frau an ihrer Seite atmete schwer, mit einem harten Ruck drueckte sie Megans Kopf herab und zischte: “Leck mich! Leck mir die Fotze! Los, du geile Sau!”

Direkt vor Megans Augen sah sie die nackte Moese, die klaffenden, wulstigen Moesenlippen, aus denen es feucht heraussickerte. Erregt rutschte sie tiefer, streckte die Zunge heraus und fuhr leicht ueber das samtene, glatte Fleisch.

Mona warf die Beine hoch, liess sie dann breit und obszoen klaffen. Der Unterleib zuckte. “Jaaa”, seufzte die aufgeloeste Frau, “jaaa, fang an! Geh … mit der Zunge … ins … Loch, und dann … dann leck den Kitzler! Leck ihn hart!” Monas stoehnen wurde lauter, wilder, gieriger.

Als Megan kurz hochschaute, sah sie, dass Mona mit ihren Haenden die eigenen Titten bearbeitete, daran herummolk, als seien es prall gefuellte Kuheuter.

Die Zunge der jungen Frau stiess und peitschte, leckte und saugte, bohrte sich hin und wieder in das nasse klaffende Loch. Sie selbst lag mit weitgespreizten Beinen da, und spuerte Monas Knie an ihrer Moese. Unbewusst begann sie sich zu bewegen, schob den Unterleib vor und zurueck, scheuerte die Moesenlippen an diesem Knie, an dieser weichen Haut.

Mona lachte heiser, als sie bemerkte, was da geschah. “Ja, du kleine Sau”, gurrte sie, “reib dir selbst einen ab! Lass es dir geil abgehen.” Sie starrte in den Spiegel und lachte erregt: “Was fuer eine Schweinerei! Wie die Titten hopsen. Wie gierig sich dein Arsch bewegt. Weiter! Weiter! Leck schoen lang durch meine Spalte. Hachchch … das … das … ist so gut … so geil …!”

Es kam Megan ploetzlich, und sie stiess ihren keuchenden Mund tief in die saftige Koerperoeffnung der gurrenden Frau.

“Hoer nicht auf!” aechzte sie heiser. “Ich … mir kommt’s auch! Mach! Leck, du Sau! Mach mich fertig …!” Sie schrie und zuckte zusammen, wand sich, warf sich ueber ihre Gespielin und umarmte sie krampfhaft …

Spaeter gingen sie nackt ins Esszimmer, wo ihre Dienstboten die Speisen zubereitet hatten; Koestlichkeiten, die Megan nicht alle kannte. Auch waehrend sie assen, konnte Mona nicht stillsitzen. Immer wieder kamen ihre Haende zu Megan rueber und tasteten sie ab, spielten mit ihren Titten, fuhren ueber ihren Bauch, hinab auf den weichen Schlitz. Megan gefiel dieses anhaltende, geile Spiel, und bereitwillig machte sie erneut ihre Beine auseinander. Mona lachte und sagte: “Gott, bist du ein geiles Ding! Wie froh bin ich, dass ich dich gerade getroffen habe …” Sie sah hinab auf ihre Hand, auf Megans nackten Schlitz, auf die herauslugenden Moesenlippen. Mona musterte ihre Gespielin lange, dann lachte sie leise: “Jetzt gehoerst du mir, ja? Du bist meine kleine geile Sau!”

Posted on März - 25 - 2009

Die beste Freundin - Busenfreundin Teil 2

Die Dinge standen gut fuer Mona, obwohl sie manchmal Zweifel hatte, ob Megan nicht wieder einen Freund finden wuerde. Das allerdings wuerde sie mit allen Mitteln zu verhindern suchen. Sie wollte die junge Frau fuer sich selber. In ihrem jetzigen Zustand, in dem sich Megan befand, wuerde sie frueher oder spaeter bestimmt leicht zu verfuehren sein. Mona hatte mit ihrer Freundschaft die Tuer zur lesbischen Liebe bereits geoeffnet, jetzt wollte sie auf Ganze gehen. Eines Morgens ging Mona im Morgenrock und mit Hausschuhen zu der jungen Frau hinueber, um Zucker zu borgen. Es stellte sich heraus, dass dieser Vorwand unnoetig gewesen war.

Denn als sie durch das gekippte Schlafzimmerfenster spaehte, sah sie Megan nackt, mit hochgestellten und weit offenen Beinen, auf dem Bett liegen. Sie hatte die Augen geschlossen und ihre eine Hand bewegte sich wild auf und ab, rieb flach ueber die Moesenlippen, waehrend die andere ihre fleischigen Titten knetete. Laut stoehnend warf Megan ihren Kopf hin und her und wimmerte: “Jajjaaa! Wie gut! Wie schoen … oh ja … schoen …”

Das lief besser als sie gehofft hatte, stellte Mona mit einem befriedigten Laecheln fest. Einen Moment lang stand sie vor dem Fenster, beobachtete Megan bei ihrer Selbstbefriedigung und hoerte ihr lustvolles Stoehnen. Ihr nackter, ueppiger Koerper warf sich hoch, kruemmte sich. Die Beine zuckten, die Titten schlenkerte obszoen, sie war kurz vor dem Orgasmus.

Die Tuer war nicht abgeschlossen, und Mona schluepfte ins Haus.

“Oh Gott”, schrie Megan, als sie die Augen oeffnete und Mona im Zimmer fand. Schuldbewusst riss sie ihre Hand hoch und zog die Bettdecke ueber ihren Kopf.

“Warum kannst du denn nicht anklopfen? Mona, geh bitte. Ich bin wirklich verlegen.”

Mona zog schnell den Morgenrock und die Schuhe aus, und schluepfte nackt zu der jungen Frau ins Bett. Sie zog ihr die Bettdecke vom Kopf und nahm sie in die Arme, so schnell, dass Megan nicht protestieren konnte. Sie kuesste sie freundschaftlich, und bei diesem Kuss beruehrten sich ihre Koerper leicht. Die junge Unschuld schlang ihre Arme um die aeltere Frau und fing an zu weinen.

“Was ist denn los, Kindchen?” fragte die listige Lesbe, “Du kannst mir alles erzaehlen.”

Megan war verlegen, dass sie beim Selbstbefriedigen erwischt worden war. Sie erzaehlte, dass sie sich oefters vorgestellt hatte, mit einem Mann zu ficken und sich dabei sehr erregt hatte.

“und dann laeuteten die Glocken … gerade als mir diese Vorstellung Spass machte und ich fast einen Orgasmus hatte. Es ist schrecklich und dauert immer Stunden, bis ich wieder normal bin. Sehr oft werde ich bei diesen geilen Vorstellungen gestoert, alles was ich davon habe ist eine nasse Moese. So kann es nicht weiter gehen”, schluchzte Megan.

Genau das hatte Mona erwartet. Als wahre Freundin haette sie ihr mit Ratschlaegen helfen koennen, aber Mona wollte eben mehr als nur Freundschaft von der naiven Zwanzigjaehrigen.

Mona erklaerte, dass sie genau wisse, wie sich Megan fuehle.

“Unbefriedigt bleiben ist das Schlimmste auf der Welt.”

Waehrend sie mitfuehlend in die traenenfeuchten Augen von Megan blickte, ihre braunen, langen Haare, die warmen Arschbacken streichelte, senkte sie ihre giftigen Pfeile in das Herz der jungen Frau.

“Nur Frauen koennen wissen, was Frauen brauchen”, sagte sie und liess ihre Hand an den langen Beinen von Megan hinuntergleiten, liess sie schliesslich auf der warmen, nassen Fotze liegen.

“Oooouuu”, wisperte Megan, und ihre Augen wurden groesser. “Was machst du da? Hoer bitte auf. Fass mich … bitte … da … nicht an.”

“Ich werde das vollenden, bei dem du von mir ungewollt gestoert wurdest” , beruhigte sie Mona und suchte nach Megans herausstehendem Kitzler, um dann mit dem Finger um die kleine Perle herumzufahren. “Du brauchst Entspannung, und ich werde sie dir verschaffen.”

Megan protestierte schwach, dass es nicht recht sei, weil sie doch zwei Frauen seien und so weiter. Aber als Mona ihr befahl, ihre Beine zu spreizen, blieb sie mit blinzelnden Augen liegen, schauernd und stoehnend. Mona strich gefuehlvoll durch ihre Fotze, besser als es ein Mann jemals haette tun koennen.

Sehr bald war die junge Frau halb von Sinnen, und Mona entlockte ihr das Gestaendnis, dass es viel schoener sei als jede Liebkosung von einem Mann.

“Na, beweist das nicht, was ich dir gesagt habe? Nur Frauen koennen fuehlen, was Frauen gerne haben.”

“Ja”, bestaetigte Megan sofort, nicht ahnend, dass sie bald zur Lesbe werden wuerde.

Megan konnte an nichts mehr denken, geschweige an ihre sexuellen Probleme. Zu sehr war sie schon den lustvollen Beruehrungen der erfahrenden Lesbierin verfallen. Willig ueberliess sie sich der nie gekannten Lust.

“Ooooohh”, stoehnte Megan. Schloss die Augen und ergab sich voellig den verrueckt machenden Gefuehlen, die die Finger ihrer Freundin in ihrer Fotze hervorriefen. Der zarte Spalt brannte und juckte vor unerfuelltem Verlangen. Der Mund der jungen Frau stand offen. Ihre vollen Lippen zitterten unkontrolliert. Mona kuesste sie, immer noch den erregten Kitzler reibend, ihre Zunge suchte sich langsam, aber sicher einen Weg in den heissen Mund. Das war der kritische Moment, denn Megan hatte noch niemals vorher eine Frau mit Zungenschlag gekuesst. Megan straeubte sich jedoch nicht ein bisschen, und nun wusste Mona, dass ihr Weg frei war, dass sie alles, aber auch alles mit Megan tun konnte.

Megan wimmerte, sie versuchte ihren Kopf zu drehen, aber Monas Zunge liess nicht los. Sie machte die Bewegungen des verwirrten jungen Frauengesichts mit und stiess dabei gleichzeitig tiefer und tiefer in ihren Mund vor.

Schliesslich gelang es Megan, sich von Monas Mund zu loesen.

“Oh, nein, Mona. Das darfst du nicht tun. Du kannst mich nicht so kuessen …”

“Mach die Augen wieder zu, Liebling”, sagte Mona und streichelte dabei wild Megans Kitzler.

“Vergiss einfach, dass ich eine Frau bin. Sei ruhig und wehre Dich nicht mehr …”

Wie ein Vertreter, der unbedingt etwas verkaufen moechte, quatschte Mona ihr Opfer mundtot. Mit Beruhigungen, Schmeicheleien und Komplimenten - sie liess aber nicht eine Sekunde von dem heissen Kitzler ab. Sie gab Megan einen Fingerfick, den sie nie vergessen wuerde. Die Gedanken der jungen Frau waren voellig verwirrt, sie konnte keine Widerstand mehr leisten. Sie konnte sich nur noch winden, keuchen und stoehnen.

“Ja, ja, grosser Gott … fick mich, fick mich …”, schrie Megan.

Mona kuesste Megan wieder, und diesmal hiess sie die Zunge ihrer Freundin willkommen. Hungrig begann sie daran zu saugen und ihre eigene Zunge hin und her zu bewegen.

Gluecklich schlug Mona die Bettdecke zurueck und grub sich wie ein Mann zwischen die Beine ihres schoenen Opfers. Ihre Hand glitt unter die festen Arschbacken, und sie begann das sonnengetoente Fleisch kreisend hin und her zu bewegen. Die Moesenlippen von Megan, blutgefuellt und heiss, rieben sich aneinander, beruehrten wieder und wieder jenen hochsensiblen Lustpunkt dazwischen. Ihre Zungen rangen miteinander. Megan schlang die Arme in suesser Aufgabe um Mona, deren stramme Titten sich auf die schmaleren der Gespielin pressten.

“Meine kleine Sau, magst du das? Findest Du so einen Fick schoen?”

Megan konnte nur stoehnen. Sie leckte ueber ihre gewoelbten Lippen. Die junge Frau war ausser sich vor Lust, angetoernt von den obszoenen Worten..

“Ich komme gleich … ich komme …”, keuchte sie. “Oh, ist das schoen … Mona … fick mich weiter … ist das schoen!”

Mona lachte zufrieden, und sie sagte: “Na siehst du, du magst es doch! Lass dich ruhig gehen! Gib dich geil! Ich mach dich schoen fertig! Sag, wenn’s kommt … wenn’s dir abgeht!”

Ihre Muender trafen sich erneut. Mona rammte ihre Zunge in den Schlund Megans, ihre Moesenlippen rieben sich rauh aneinander.

“Grosser Gott”, schrie Megan, “ich komme … Du machst das … mach weiter … ja … ooohh! Ich koommee!! Aaahh!!”

Es war unbeschreiblich suess. Als Megan sich in Ekstase aufbaeumte, ihr Gesicht in Lust verzerrt, zuckend und stoehnend, loeste dieser Anblick bei Mona den eigenen Orgasmus aus.

Posted on März - 20 - 2009

Anklage

Da endlich wird es vorgehaengt, das Schild “Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen !” Erleichtert atmen die vier auf. Denn was sie als Zeugen gleich hier aussagen muessen, haetten Sie lieber verschwiegen. Es wuerde ihrem Ruf schaden, wenn es an die Öffentlichkeit kaeme, und auch mit ihren Ehefrauen gaebe es Krach. Aber das ist nunmal so: als Zeugen vor Gericht sind sie gezwungen, die volle Warheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Und die Warheit dient eben weder ihrem Ruf noch dem ehelichen Frieden. Wie vorteilhaft, dass es da wenigstens die Moeglichkeit gibt, die Öffentlichkeit auszuschliessen - wegen Gefaehrdung der “Sittlichkeit” und aehnlichem mehr …

Auf der Anklagebank: Andrea U.(21), ein Rasseweib mit grossen, schwarzen Augen, langen schwarzen Haaren und drallen, fleischigen Kurven. Eine raffinierte Trickbetruegerin, deren aeussere Erscheinung bei ihren Opfern, ausnahmslos wie die vier Zeugen Maenner in mittlerem Alter, die Herzen und auch andere Dinge hoeher schlagen liess.Darauf beruhte auch ihr besonderer Trick.

Andrea suchte nur solche Maenner auf, von denen sie genau wusste, dass sie gerade alleine zu Hause waren. Ihnen stellte sie sich als Vertreterin fuer Mittel vor, die beim Mann die Liebesfaehigkeit foerdern. Zwar liess schon das Žussere der Vertreterin bei keinem ihrer Kunden mehr ernsthafte Zweifel an ihren eigenen Liebsfaehigkeiten aufkommen, aber die Neugier der Maenner verschaffte ihr immer wieder Eintritt. “Sie sollten den nur mal voellig unverbindlich kosten”, pries Andrea einen aphrodisierenden Likoer an, den sie flaschenweise bei sich fuehrte. “Es kostet Sie ja nichts.” Dieses Angebot liess sich kein Mann entgehen. Bereitwillig holten sie ein grosses Glas aus der Hausbar, liessen sich einschenken und prosteten dem flotten Maedchen zu.

“Wenn Sie wollen, koenen wir gleich an Ort und Stelle ausprobieren, wie mein Liebestrank gewirkt hat”, sagte sie dann und knoepfte verfuehrerisch ihre Bluse auf. Auch dieses Angebot wollte sich kein Mann entgehen lassen. Selbst nicht, als sie fuer diese Sonderleistung doch um ein kleines Honorar bat. Allesamt holten sie dann ihre Geldkassette hervor.

“Es sieht so aus, als ob sich die Wirkung bereits einstellt”, meinte sie dann und streichelte ihrem Kunden behutsam ueber die Hose. Dort holte sie die Wirkung eigenhaendig heraus und verstaerkte sie durch geschicktes Fingerspiel. “Nun wird es aber Zeit, dass wir ins Bett kommen”, draengte sie dann. Dem konnte kein Mann mehr wiedersprechen. Was dann weiter geschah, schilderte der Zeuge Andreas R.(47) an seinem Fall: “Wir gingen zusammen ins Schlafzimmer, und dann sagte sie, ich solle ihr beim Ausziehen helfen. Meine Haende zitterten vor Erregung, als ich ihr die Kleidungsstuecke einzeln abstreifte. Was heisst meine Haende - mein ganzer Koerper zitterte vor Erregung. Ich konnte es einfach nicht mehr abwarten. Ploetzlich stand sie splitternackt vor mir. Ein toller Anblick war das. Ich sage Ihnen, Herr Richter, Sie sollten die mal so oben ohne sehen, und das bis ganz unten. Ich wette, das haette auch Sie vom Stuhl gerissen.” - “Bitte, weichen Sie nicht vom Thema ab !”

“Was heisst abweichen. Diese Frau ist so ein Thema, von dem man gar nicht abweichen kann. Und was ich da erzaehle, gehoert nun mal dazu, damit Sie mich ueberhaupt verstehen. Sie muessen naemlich wissen, dass ich ein normalerweise ganz vernuenftiger Mann bin. Genau wie Sie, Herr Richter, das setze ich wenigstens voraus. Trotzdem hat es mich vom Stuhl gerissen, obwohl gar keiner da war. Kein Stuhl, mein ich ! Auch sonst war bei mir schon lange nichts mehr da. Aber beim Anblich dieses Weibstuecks war es ganz ploetzlich wie frueher. Ich fuehrte das natuerlich auf ihren Liebeslikoer zurueck. Kein Wunder, dass ich das denn auch sofort ausnutzen wollte. Noch nie bin ich so schnell aus den Klamotten gekommen wie damals ! Ich schmiss die Frau aufs Bett und wollte mich auf sie stuerzen. Aber schon stand sie wieder auf. Ich solle nicht so aufgeregt sein, redete sie auf mich ein. Aber das war ich nun mal! Es kostete sie einiges an Å¡berredungskunst, mich dazu zu bewegen, mich erst mal ganz ruhig hinzulegen. Sie wollte mich noch in Topform bringen, versprach sie mir. Breitbeinig kniete sie ueber meinem Gesicht und begann, mit meinem Ding zu spielen. Mit den Haenden und mit dem Mund. Dabei streichelte sie staendig mit ihren Schamhaarspitzen ueber meine Nase. Wie das roch ! So ganz und gar Frau - Urweib ! Zu dem, was ich eigentlich wollte, kam ich dann nicht mehr. Es kam vorzeitig bei mir, und dann wurde ich schrecklich muede. Dann weiss ich nichts mehr.” Der Kunde war eingeschlafen. Kein Wunder, denn Andreas geheimnisvoller Liebestrank hatte ein starkes Schlafmittel enthalten ! Nach Stunden erst gab es fuer ihn ein boeses Erwachen.

Wie das in seinem Fall aussah, schildert der Zeuge Karl-Otto M.: “Als ich aufwachte, war es schon dunkel draussen. Ich hatte einen schweren Kopf und wusste nicht, was mit mir geschehen war. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich mich endlich wieder gesammelt hatte. Da entdeckte ich ploetzlich durch die offene Tuer zum Wohnzimmer, dass saemtliche Schubladen meines Schreibtisches aufgerissen waren. Ich stuerzte hin. Alles Geld war weg, und meine wertvolle Briefmarkensammlung. Endlich fiel mir dieses Maedchen mit dem Liebeslikoer wieder ein. Mir wurde klar, dass ich auf einen ueblen Trick hereingefallen war. Ich kochte vor Wut und wollte zum Telefonhoerer greifen, um die Polizei zu alarmieren. Aber dann ueberlegte ich es mir ganz schnell anders.

Nur kein Aufsehen erregen, dachte ich mir. Wenn mein Frau von der Geschichte erfaehrt, bin ich mehr los als nur meine heimlichen Ersparnisse und die Briefmarkensammlung. Genauso dachte auch der Zeuge Johannes C.(44). Und sicher noch eine ganze Reihe weiterer Opfer der Trickbetruegerin, die aber nicht mehr auszumachen waren. Die vier geladenen hatte die Polizei der “Kundenkartei” von Andrea U. entnommen, als die Betruegerin dingfest gemacht worden war.

Dass es jemals soweit kam, ist einzig und allein dem Zeugen Guenter P. zu verdanken, einem aeusserst misstrauischen Junggesellen. Er hatte gleich geahnt, dass da etwas nicht stimmte, als die Liebestrankvertreterin ihn in seiner Wohnung aufsuchte. Andererseits hatte die attraktive Andrea auch auf ihn so anziehend gewirkt, dass er sich nicht entgehen lassen wollte. Heimlich verriegelte er saemtliche Tueren, bevor er den ersten Schluck zu sich nahm ! “Trinken Sie doch auch ein Glaeschen mit !” forderte er seine Besucherin auf. Die antwortete ausweichend: “Wissen Sie, ich habe von dem Zeugs schon so viel getrunken, dass ich ohnehin kaum noch zu bremsen bin. Wenn ich mir sie so ansehe und mir dabei vorstelle, wie die Liebeslust in ihnen waechst und waechst, dann bin ich so scharf, dass ich mir bereits ueberlege, fuer den praktischen Versuch kein Geld zu fordern, sondern sie dafuer zu bezahlen !” Das brauchte man dem Guenther nicht zweimal zu sagen. Obwohl ihm natuerlich klar war, dass die Vertreterin mit diesem Angebot irgend etwas im Schilde fuehrte, ging er auf den Handel ein. “Wunderbar!” frohlockte Andrea scheinheilig. “Lass sehen, ob dein Knueppel schon schlagbereit steht !” Sie nestelte an seiner Hose und holte heruas was sie dort suchte. “Erst das Geld her !” bremste Guenther ihrenm Tatendrang. “Unter einem Hunderter ist bei mir nicht drin !”

“Dann musst du aber ganz besonder lieb zu mir sein”, entgegnete Andrea gurrend und zog einen nagelneuen Blauen aus ihrer Brieftasche. “Zahlung erst nach erfolgter Lieferung !” zog sie ihn zurueck, als Guenther sogleich danach greifen wollte. Mit seinen kraeftigen Armen hatte sie nicht gerechnet. Andrea wurde davon gepackt und auf die Couch geworfen. Dabei rutschte ihr superkurzer Rock nach oben. Alles wurde sichtbar, sie trug keinen Schluepfer ! Willig spreizte sie die Schenkel, als Guenther sich bis zu Andreas Schambereich vorgestreichelt hatte. Aufgeregt blickte sie auf die Uhr. Stellte sich die einschlaefernde Wirkung des Liebeslikoers nicht bald ein ? Im Gegenteil ? Guenther schien quicklebendig, eben wie jeder normale Mann, der einer zaertlichen Begegnung entgegenfiebert. Geniesserisch entblaetterte er die appetitliche dunkelhaarige Schoenheit. Sie liess dabei den hilfesuchenden Blicknicht von der Uhr ab, liess ansonsten jedoch scheinbar alles willig mit sich geschehen. Andreas fleischige Vulva gab sich unter dichtem, tiefschwarzem Schamhaar Guenthers begeisterten Blicken preis. Mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand zog er ihre kleinen Schamlippen auseinander, so dass der pralle, erregte Kitzler der Frau freigelegt wurde. Mit dem Zeigefinger der Rechten strich er behutsam durch die Schamfurche und umkreiste dann mit der dabei angefeuchteten Fingerkuppe das Knoepfchen. Andrea konnte einen wohligen Seufzer nicht unterdruecken. Mehr und mehr geriet sie ins Schwanken zwischen koerperlicher Lust und kriminellem Begehren. Ein ganz und gar nicht krimineller Lustbegehren wurde daraus. Und sie genoss es, dass ihr Partner in diesem Spiel recht bald den klobigen Finger durch die gelenkige Zunge ersetzte. Diesmal fuehlte sie sich selbst als Geprellte, als Guenther bald schon - ausgerechnet kurz bevor sie einen Hoehepunkt erlebte - einschlief. Schwer fiel sein Kopf in ihren erregten Schoss. Doch das Bewusstsein, dass der Schlaftrunk nun doch seine Wirkung zeigte, brachte ihre kriminelle Energie sofort zum Wiedererwachen. Vorsichtig befreite sich die Nackte aus der Fessel des nunmehr tief schlafenden Maennerkoerpers. Hastig schluepfte sie in ihre Kleider. Zwar wusste sie, dass ihr jetzt ausreichend Zeit blieb, um Beute zu machen und damit heimlich zu verschwinden, doch dieser Mann war ihr irgendwie unheimlich. SIe wollte die Sache so schnell wie moeglich hinter sich bringen. Das schnell zusammengetragene Diebesgut war von befriedigendem Umfang: fast tausend Mark in bar und ein ansehnliche Anzahl wertvoller Schmuckstuecke. Es hatte sich mal wieder gelohnt ! Jetzt aber schnell weg von hier ! Verdammt ! Die Tuer war verriegelt, ein passender Schluessel nicht aufzufinden. Und das im 13. Stockwerk ! Um Hilfe schreien ? Zum Telefon greifen ? Was wuerde das bringen - sie sass in der Falle. Wenn es ueberhaupt noch eine Chance gab, dann lag sie in ihrer weiblichen Verfuehrungskunst - und in dem besonderen Talent dieses Opfers, maennlich darauf zu reagieren. Zaehneknirschend legte sie das Erbeutete an die Plaetze zurueck. Dann zog sie sich wieder aus, legte sich neben den Schlafenden und wartete. Um sich die Zeit zu vertreiben, spiele sie ein wenig an ihren Bruesten und an den Geschlechtsteilen. Mal an seinen, mal an den eigenen. “Du bist vielleicht ein lahmer Typ”, sagte sie halb liebe-, halb vorwurfsvoll, als Guenther wieder zu sich kam. “Gerade als es am schoensten war, bist du eingeschlafen. Und mich hast du mit all meinen Sehnsuechten alleinegelassen.” Dabei liess sie ihre Haende sanft ueber seinen behaarten kraeftigen Koerper gleiten. Noch verschlafen, aber von ihren verfuehrerischen Bemuehungen elektrisiert, kam Guenther unverhaeltnismaessig schnell wieder zu sich. Auch seine Maennlichkeit machte da keine Ausnahme.

Andrea half mit Haenden und Lippen ein wenig nach. Und recht bald war es soweit, dass sie ihn zu sich herueberziehen und sein steifes Glied einfuehren konnte. Dann ging alles wie von selbst - und wie von der raffinierten Frau gewuenscht. Der Liebhaber wurde immer leidenschaftlicher. So ein Vollblutweib hatte er im ganzen Leben noch nicht im Bett gehabt. Zweimal, dreimal, viermal - dann graute der Morgen. Andrea sank erschoepft in die Kissen. Mindestens zwoelf Orgasmen hate sie in dieser Nacht ueberstanden. Jetzt konnte sie nicht mehr. Dieser Mann aber musste ein Potenzwunder sein. Wieso hatte er sich eigentlich auf das Probeschlueckchen ihres Kraftsaftes eingelassen ? Das fragte Guenther sich auch. Mehr aber noch interessierten ihn die Bestandteile des angeblichen Wundergetraenks. Und das nicht nur, weil er Laborant von Beruf war. Er wollte auch wissen, was diese Frau, die jetzt in seinem Bett schnarchte, eigentlich wollte. Er nahm den Rest aus seinem Glas mit in sein Hobby-Labor neben dem Badezimmer und entdeckte bei der Analysierung das Schalfmittel darin. Als er dann noch bemerkte, dass jemand seine Geldkassette und den Schmuckkasten durchwuehlt haben musste, hatte er die gewuenschte Klarheit. “Los aus den Federn !” herrschte er seinem reizenden, aber hinterlistigen Gast an. “Die Polizei ist bereits verstaendigt.” Andrea wusste, dass sie jetzt verloren war. Sie gestand ihre Missetaten. Gleichzeitig versuchte sie aber nochmal alle verfuehrerischen Reize ins Feld zu fuehren, um ihn umzustimmen.

“Du warst wrossartig”, hauchte sie. “Du waerest der Mann der mich auf den richtigen Weg zurueckfuehren koennte.” Guenther blieb eiskalt: “Ach ja, da faellt mir ein, dass du mir noch hundert Mark schuldest. Zahlbar nach Lieferung, hatten wir vereinbart. Ich nehme an, du fuehlst dich gut beliefert !” Andrea zahlte wiederspruchslos. Sie war nicht nur be-, sondern auch geliefert.

Posted on März - 18 - 2009

Der Lauf im Wald

Sie wusste nicht wie lange Sie schon nach Luft japsend durch den Wald rannte. Die Zeit kam Ihr endlos lang vor, Traenen bedeckten Ihr schmerzverzerrtes Gesicht. Ihre zerstochene Haut brannte und Sie sah kein Ende der Qualen. Wieder traf ein Nadelzweig Ihre ungeschuetzten Brueste und liess Sie qualvoll aufstoehnen.

Ihr neuer Herr hatte Sie in einem Tannenwald ausgesetzt. Sie wusste nicht, wann es war, vor Stunden oder waren es erst Minuten. Er hatte Ihr mit breiten Lederbaendern die Haende auf den Ruecken gebunden. Nackt, nur mit knielangen Stiefeln bekleidet hatte er Sie vom Wagen gestossen. Seine Drohung, sich nicht vor Sonnenuntergang erwischen zu lassen, klang Ihr noch in den Ohren. Dann hatte er Sie allein gelassen, mit einem mulmigen Gefuehl im Magen. Die doppelte Zeit wuerde er Sie an Haenden und Fuessen haengen lassen, fuer jede Minute die Sie vor Sonnenuntergang wieder eingefangen wurde. Der Gedanke daran jagte Ihr Schecken ein, denn Sie hasste Schmerzen und doch bereiten Sie Ihr immer wieder eine gewisse Erregung. Ein Gefuehl, das Sie nicht beschreiben konnte.

Als Sie die Rufe der Treiber hoerte, stand Sie muehsam auf. Ein paar trockene Tannennadeln steckten in Ihrer Haut und gaben Ihr einen Vorgeschmack auf das, was Sie erwartete. Blind war Sie in eine Richtung los gerannt, nur weg von den Stimmen, weg von der Strafe die Sie erwartete. Die Baeume standen gerade so dicht das die Tannenzweige sich beruehrten. Jeder Schritt liess die scharfen Nadeln auf Ihren wehrlosen Koerper treffen, Ihre Haut wurde zerstochen, von den Beinen bis zur Schulter begann Ihre Haut sich zu roeten.

Das Brennen auf der Haut wurde immer quaelender. Der Laerm hinter Ihr wurde lauter und kam naeher. Sie lief schneller, kam ins stolpern und fiel in eine junge Fichte ohne sich abfangen zu koennen. Der Schmerz, als tausende von Nadeln sich gleichzeitig in den gepeinigten Koerper bohrten liess Sie aufschreien. Erschoepft blieb Sie liegen. Sie hasste diese Pruefung Ihres Herrn, er wollte Ihre Widerstandskraft testen. Lieber haette Sie die Zeit in einer Folterkammer zugebracht, wo Sie sich immer wieder ausruhen konnte, Zwischen den Pruefungen. Aber hier gab es kein Entrinnen, keine Pause. Mutlosigkeit stieg in Ihr auf, sollte Sie versagen. In Ihrem Geiste sah Sie sich schon angekettet. Die Angst vor dem ziehenden Schmerz der gestreckten Glieder liess Sie erschauern. Muehevoll kam Sie wieder auf die Beine, Sie wuerde es ihm zeigen, er wuerde Sie nicht bekommen, nicht vor Ablauf der Zeit. Diese Schande wollte Sie sich ersparen. Ihr alter Gebieter hat immer voller Stolz von Ihr erzaehlt, von ihrer Kraft zu leiden, Schmerzen und Pruefungen zu ertragen. Bisher hat Sie jede Pein voller Wuerde getragen und auch diesmal wollte Sie es schaffen. Es gab Ihr Kraft. Die Kraft, die Sie brauchte um wieder von den Stimmen wegzukommen.

Zwischen den Baeumen wurde es heller. Als Sie weiter lief, stand Sie unvermittelt am Waldrand. Vor Ihr eine weite Wiese, die an drei Seiten von dem Wald eingerahmt wurde. Gegenueber, schon nah am Horizont, sah Sie ein grosses Haus stehen. Es sah aus wie ein kleines Schloss. Vorsichtig schaute Sie sich nach Menschen um. Als Sie niemand sah, trat Sie in das hohe Gras der Wiese. Nach etwa 10 Meter liess Sie sich fallen. Das Gras kuehlte Ihre gepeinigte Haut. Sie blieb noch einen Moment liegen und genoss die Schonung der Haut. In den Wald wollte sie nicht mehr zurueck. Sie waelzte sich weiter auf die Wiese hinaus. Ein ploetzliches Rascheln liess Sie erschrecken. Sie duckte sich tief in das hohe Gras. Knapp neben Ihr war eine flache Mulde, in die Sie sich hinein rollte. Jetzt hatte Sie Gelegenheit nach der Ursache des Geraeusches zu sehen.

Am Waldrand stand eine Gestalt und schaute sich um. Es musste einer der Treiber sein. Reglos blieb Sie im Gras liegen und beobachtete den jungen Mann. Er hatte ein huebsches, ebenmaessiges Gesicht, mit suedlaendischen Zuegen. Auffaellig war der Nasenring, in dem sich die untergehende Sonne spiegelte. Der Ring war durch die Nasenscheidewand gezogen, ganz nach Art der alten roemischen Sklaven. Auch seine Kleidung erinnerte Sie daran. Er trug ein oberschenkellanges Hemd, das nur durch einen schmalen Guertel um die Hueften geteilt wurde. Es war aus einem durchsichtigen Stoff, vermutlich Chiffon, dachte Sie sich. Seine Schuhe konnte Sie nicht sehen, da diese durch das hohe Gras verdeckt wurden. Es haette Sie aber nicht gewundert, wenn es passende Sandalen mit Riemen gewesen waeren. Auch fuer Ihn war der Lauf durch den Wald kein Vergnuegen gewesen, die Haut seiner Oberarme war auch geroetet, nur nicht so schlimm wie Ihr Koerper. Er hatte die Haende frei in denen er eine Lederpeitsche trug. Der Gedanke von der Peitsche getroffen zu werden, liess Sie froesteln. Nach einer kurzer Zeit erschien eine zweite Gestalt am Waldrand, direkt neben der ersten. Der zweite haette ein Bruder des ersten sein koennen, nur das er etwas aelter war. Auch er trug dieselbe Kleidung und einen Ring in der Nase. Sie blieb weiter regungslos liegen. Ihre schmerzenden Gelenke erinnerten Sie an Ihre missliche Lage und an die hinter dem Ruecken gefesselten Haende.

Die beiden “roemischen” Sklaven blieben am Waldrand stehen und unterhielten sich leise. Die Zeit strich dahin, und wurde fuer Sie endlos. Das Atmen bereitete Ihr Schwierigkeiten, da Sie auf dem Bauch lag, ohne sich abstuetzen zu koennen. Sie wagte es nicht sich zu bewegen. Die Angst erwischt zu werden, liess Sie am ganzen Koerper zittern. Die Treiber setzten sich hin und ruhten sich aus. Sie fluchte in sich hinein, weil Sie jetzt reglos ausharren musste. Ihr Atem ging schwer, da Ihr Koerpergewicht auf den Brustkorb drueckte. Den Kopf im Gras liegend spuerte Sie den Schmerz Ihrer Gelenke.

Ein scharfer kurzer Pfiff liess Sie aufschrecken. Sie hob den Kopf und schaute nach der Herkunft. Als Sie in Richtung des Waldrandes blickte sah Sie das die beiden Sklaven in Ihre Richtung schauten. Fuer einen Moment trafen sich die Augen. Ein eisiger Schreck durchfuhr Sie. Wie gelaehmt sah Sie die beiden auf sich zukommen.

“Oh Gott” haemmerte es in Ihrem Kopf, als Sie versuchte auf die Beine zu kommen. Die gefesselten Arme verhinderten das Sie das Gleichgewicht wiederfand. Ehe Sie sich versah, waren die Sklaven bei Ihr. Sie konnte die Freude auf den Gesichtern erkennen. Waehrend der aeltere Sie festhielt, legte der juengere Ihr ein ledernes Halsband um, klingte eine Kette in den Ring und wickelte sich das andere Ende um das Handgelenk. Sie wurde wieder in Richtung des Waldes gezerrt. Die Angst liess Sie keinen klaren Gedanken fassen. “Nicht wieder in den Wald” dachte Sie nur, aber der Zug am Halsband war zu kraeftig und zog Sie weiter.

Ohne jede Ruecksicht zogen die Sklaven Sie in den Wald zurueck. Wieder trafen die spitzen Nadeln Ihre ungeschuetzte Haut. Traenen stiegen in Ihr auf. Wie in Trance stolperte Sie vorwaerts. Die beiden zogen Sie wie ein Stueck Vieh hinter sich her. Verzweiflung stieg in Ihr auf und Sie wollte sich einfach nur fallen lassen. Doch die beiden nahmen keine Ruecksicht. Erbarmunglos wurde Sie weiter durch den Wald gezerrt.

Sie kamen auf eine sehr kleine Lichtung. “Stop” das Wort liess Sie auf der Stelle innehalten. Ein kraeftiger Zug an der Kette zwang Sie nieder. Gehorsam ging Sie in die Knie. Eine Hand griff Sie in den Nacken und drueckte Sie weiter nach unten, bis Sie mit dem Gesicht im Waldboden und hochgerecktem Hintern auf den Knien lag. Sie wartete, die Sekunden verstrichen.

Eine Hand draengte sich fordernd zwischen Ihren Schenkeln. Instinktiv wollte Sie Ihre Beine zusammen pressen, aber ein kurzer fester Hieb mit der Peitsche belehrte Sie eines besseren. Willig oeffnete Sie die Schenkel. Die Hand wuehlte weiter in Ihrer feuchten Spalte. Ein Stoehnen kam ueber Ihre Lippen. Hart, fast brutal stiessen zwei Finger in Ihre feuchte Tiefe. Unwillkuerlich warf Sie den Kopf hoch, aber eine Hand drueckte ihn wieder in den Waldboden. Die Finger in Ihrer Spalte taten ein teuflisches Werk. Sie begann zu zucken und war auf dem schoenen Weg zu einem erloesenden Orgasmus, da wurden die Finger zurueckgezogen.

Man zerrte Sie wieder hoch. Unbefriedigt wurde Sie weiter durch den Tannenwald getrieben. Sie war der Erschoepfung nahe, wollte stehen bleiben, sich einfach fallen lassen. Doch ein Tritt beendete Ihre Wuensche und liess Sie in eine Tanne stolpern. Mit traenenerstickter Stimme schrie Sie auf. Wieder fuehlte Sie die Hand zwischen Ihren Beinen. Hart fordernd wurden Ihre Schenkel auseinander gedraengt. Wieder wurden die Finger in Ihren gequaelten Koerper gerammt.

Sie wurde an den Fuessen aus der Tanne gezogen. Ihre Haut stand in Flammen als die scharfen Nadeln ueber Ihre Haut schrammten. Doch mit dem Schmerz mischte sich die Erregung, die sich aus Ihrer Lustzone verbreitete. Als Sie auf dem Waldboden lag, spuerte Sie wie etwas hartes sich den Weg in Ihren Koerper bahnte. Einer der Sklaven hatte Sie genommen. Willig oeffnete Sie Ihre Beine, nahm den harten Schwanz ganz in sich auf. Sie schob Ihre Huefte dem Schwanz entgegen. Die Mischung aus Schmerz und Lust liess Sie in einen Taumel geraten. Explosionsartig kam Ihr Hoehepunkt. Wellen der Lust durchfluteten Ihren Koerper. Die harte Rute in Ihrem Unterleib begann zu zucken. Tief in Ihr pumpte er seinen Saft.

Ermattet lag Sie am Waldboden, zuviele Gefuehle nahmen Sie gefangen. Sie spuerte wie Ihre Schenkel wieder auseinander gedrueckt wurden. Wieder wurde Sie genommen, der zweite Sklave liess seine harte Maennlichkeit tief in Sie gleiten. Doch nach ein paar Stoessen zog er sich wieder zurueck, aber nur um Ihre Lenden zu nehmen. Sie wurde geoeffnet und aufgezwaengt. Sie schob sich ihm entgegen, liess Ihren Ringmuskel arbeiten. Kurz darauf verspuerte wieder das Zucken des Schwanzes, der sich tief in Ihr entlud.

Nach einer kurzen Ruhepause wurde Sie wieder an der Kette hochgezerrt. Es ging weiter durch den Wald, aber es war nur ein kurzes Stueck, dann standen Sie auf einem Waldweg. Ein kurzer Zug an der Kette liess Sie wieder in die Knie gehen. Mit halbgeoeffneten Schenkeln, wie Sie es von Ihrem alten Meister gelernt hatte ging Sie in Wartestellung.

Sie mussten nicht lange warten dann kam ein Wagen. Sie erkannte ihn sofort wieder. Es war der Wagen Ihres neuen Herrn, der jetzt vor den drei auf dem Waldweg hielt. Die Tuer ging auf und er stieg aus, kam langsam mit ruhigen Schritten auf Sie zu. Als er vor Ihr stand, schloss Sie die Augen und erwartete Ihre Strafe. Sie spuerte wie eine Hand Ihr sanft ueber den Kopf streichelte, Ihre Traenen beiseite strich. “Du warst tapfer, sehr tapfer” hoerte Sie seine tiefe ruhige Stimme “Du hast es geschafft, ich bin stolz auf dich”. Sie spuerte wie die Spannung von Ihr abfiel, Stolz erfuellte Sie. Ihre Fesseln wurden geloest und Sie wurde am Halsband zum Wagen gefuehrt. “Bringt Sie auf Ihr Zimmer und versorgt Sie bis morgen” hoerte Sie noch seine Stimme durch die Nebelwand Ihrer Sinne “Und nun zu Euch, 13 Minuten zu lang, Ihr wisst was das bedeutet???” Dann wurde Sie in den Fond des Wagen geschoben, Sie glitt auf das kuehle Leder des Sitzes und sackte vor Erschoepfung zusammen.

Posted on März - 18 - 2009

Der Fremdenfuerer

Kennt ihr Linderhof? Es ist eins der prunkvollsten Lustschloesser Ludwigs II. von Bayern, und ich habe jeden Tag sechs Fuehrungen in drei Sprachen durch die Raeume gemacht. Doch nichts ist mir so in Erinnerung geblieben wie das grosse Bett des Koenigs.

Waehrend ich manche aeltere Dame dabei ertappt habe, wie sie heimlich die erogenen Zonen der Rokokoengel streichelte und vielleicht an ihre Jugendliebe dachte, blieben die Jungen meistens fasziniert, neidisch und erregt vor dem Baldachinbett stehen.

Was fuer ein grosser Anspruch an so einen kleinen Mann. Aber wer wuerde nicht einmal im Bett gern der Koenig sein? “Darf ich meinen Freund mal darin fotografieren?” “Sooft koennen wir die Waesche nicht wechseln”, machte ich immer den gleichen Scherz. “Ausser mir duerfen Sie hier nichts anfassen. Hier, meine Damen und Herren, sehen Sie die ganze Pracht, in der Ludwig seine einsamen Naechte auf Schloss Linderhof verbrachte…”

“Hatte er denn keine Maetressen?” zischte mir eine aeltere Dame hinter vorgehaltener Hand zu.

“Nein. Er liebte nur sich selber.”

“Ach”, murmelte die Dame. “Genau wie mein Mann.” Sie warf ihrem Begleiter einen vorwurfsvollen Blick zu, und ich dirigierte die ruhelose Meute ins naechste Gemach.

“Koenig Ludwig hatte, wie sie vielleicht wissen, zwei Lieblingsvoegel. Einer davon war der Pfau.”

Irgend jemand lachte hellauf. Und ich sah ein Maedchen, das mich mit wunderschoenen grossen Augen frech anstrahlte.

“Und das andere Voegelchen?”

Alle Umstehenden blickten uns beide an. Ich fuehlte mich ploetzlich wie nackt. Ich muss knallrot geworden sein. Unsicherheit gepaart mit Wut packten mich.

“Ich weiss nicht, was Sie erwarten. Aber der andere Vogel ist der Schwan”, antwortete ich hart und aergerte mich, dass ich mich von ihr hatte fuer Sekunden aus der Fassung bringen lassen. Dann fuhr ich zoegernd fort:

“Was Sie hier sehen, meine Damen und Herren, ist das Klavier, das Ludwig fuer Wagner geschnitzt hat…”

Diesmal lachten fast alle.

“Sie sind ja ganz durcheinander.” Jemand legte mir beruhigend die Hand auf die Schulter.

“…hat anfertigen lassen”, verbesserte ich mich und war voellig aus dem Konzept gebracht. Als wir den letzten Raum mit der chinesischen Vasensammlung erreichten, bekam ich kein Wort mehr heraus. Und eins glaubte ich zu wissen. An allem war das Maedchen schuld.

“Danke…danke…vielen Dank”, stammelte ich monoton, als die Trinkgelder in meine aufgehaltene Hand prasselten. Da ich mein Studium damit finanzierte, pflegte ich mitzuzaehlen. Sieben Mark…neun Mark…das Maedchen war noch nicht vorbeigekommen. Ich hatte mir Rache geschworen…zehn Mark. Eine Frau streifte mich mit ihrem drallen Dirndl, sah mir tief in die Augen und drueckte mir ein Fuenfmarkstueck in die Hand.

“Schade, dass ein so sympathischer Mann nichts besseres findet”, hauchte sie.

“Ja”, sagte ich, und mein Blick suchte nach dem Maedchen. Dann entfernten sich die Schritte der Gruppe. Der Liebesschrei eines Pfaus drang aus dem Park, und eine kuehlende Erleichterung perlte mir von den Schultern, wie ein Schauer. Es ist die letzte Tour gewesen. Feierabend. Doch in der folgenden Stille geht mir auf, dass das Maedchen nicht vorbeigekommen sein kann. Sie muss noch im Schloss sein. Mein Gott, in einer Viertelstunde wird der Park zugemacht! Ich schliesse leise die Tuer von innen und gehe die Treppe wieder hinauf. Die Schatten der hohen Baeume draussen liegen auf den Fensterscheiben. Es ist fast dunkel hier drinnen. Wie auf natuerlich gewachsenen Stalagmiten stehen die wertvollen chinesischen Vasen auf den Podesten und schimmern im letzten Tageslicht, als waeren sie von innen erleuchtet. Irgendwo hoere ich heftiges Atmen.

“Hallo!”

Niemand antwortet.

“Ist da noch wer?” sage ich und habe mit einemmal Angst vor meiner eigenen Stimme. Da drueben ist das Geraeusch. Wie ein Lachen. Ich mache zwei Schritte nach vorn. Eine Gestalt stuerzt aus dem Dunkel eines japanischen Wandschirms. Blitzschnell werfe ich mich auf den Schatten. Ein halbunterdrueckter Schrei, und sie zappelt unter mir. Ihre Schenkel sind gespreizt, und sie tritt mit ihren spitzen Schuhen nach mir. Ich taste mich ueber ihren bebenden Koerper nach oben und druecke ihr Gesicht auf den Boden.

“Der andere Vogel ist der Schwan”, sage ich.

“Fasst man so eine Dame an!” zischt sie und will in meine Hand beissen.

“Klaut eine Dame chinesische Vasen?” frage ich. Geschmack hat sie. Sie hat ein Prachtstueck in der Hand. Han-Dynastie. Zweihundert vor Christus. So ein Ding kriegt man auf keiner Auktion. “Das ist Diebstahl. So was kann mich den Job kosten. Geben sie her!”

“Lassen sie mich erst mal los!”

Ich lasse sie los. Sie steht auf. Unter den Schatten ihrer Augen gluehen die Wangen. Ihre breiten, hochgezogenen Lippen sind selbstbewusst. “Wenn’s Ihrem kleine Image dient”, sagt sie, laesst ihre Schuhe auf den Teppich gleiten, steigt auf einen der Rokokostuehle, stellt die Vase zurueck und kommt mit einem zerstoererischen Laecheln auf mich zu.

“So ein Job wuerde mich ankotzen.”

“Nur dass ich damit mein Studium finanzieren muss”, sage ich.

“Und was studierst du?”

“Medizin…Chirurgie…”

“Sag ruhig Metzger. Das sind alles Verbrecher. Soll ich dir mal was zeigen?”

Sie knoepft behutsam ihre Chiffonbluse auf, und mir wird beim Anblick ihres Koerpers ganz flau in den Knien.

“Hoer mal, du sollst dich nicht ausziehen, sondern hier abziehen.”

“Nur eine Kleinigkeit.”

“Und das nennst du Kleinigkeit”, sage ich tonlos, als sie meine Hand nimmt und zu ihrem Bauch fuehrt. “Das geht ein bisschen weit. Ich bin…”

“Ich auch”, sagt sie. Und als ob zehntausend Volt von ihr auf mich ueberspringen, spuere ich ihr gluehendes Fleisch knapp ueber den Hueften und eine breite Narbe.

“Das hat so ein Typ wie du gemacht. Doktor Schulz, links der Isar. Ich kann keinen Bikini mehr tragen, und bei Foehn ziehts mir bis in die Fuesse. Jetzt weisst du, warum Chirurgen Metzger sind.

Der hat mich richtig verstuemmelt.”

“Aber ich bin ganz anders”, sage ich und will sie an mich ziehen. Aber sie stoesst mich weg.

“So anders auch nicht. Knoepf mal wieder zu!”

Meine Haende zittern. Sie hat mich zum zweitenmal erniedrigt. Aber in drei Minuten werde ich sie nie wiedersehen. Drueben vom Eingang kommt das Sirenensignal.

“Was ist das?” sagt sie.

“Jetzt geht das Tor zu. Wir kommen hier nie wieder raus”, sage ich grinsend.

“Wir sind gefangen. Und zwar fuer eine ganze Nacht.”

Einen Augenblick starrt sie mich an, als ueberlege sie heftig. Dann sagt sie: “Dann schlaf ich bei Ludwig!”

Mit leicht ausschwingenden Hueften schiebt sie an mir vorbei, dreht sich nochmal um und sagt: “Bei der Wohnungsnot finde ich es sowieso unmoeglich, dass der Typ hier ganz alleine haust.”

Ihr duerft mich nicht fuer triebhaft halten. Aber ich hatte eine gewisse Verantwortung. Ich musste ihr folgen. Was kann in so einem Schloss alles passieren. Und ich hatte nicht ganz unrecht. Denn vor dem Baldachinbett laesst sie ihre Chiffonbluse fallen.

“Hoer mal, hier steht alles unter Denkmalschutz”, sage ich.

“Denk mal!” sagt sie. “Das ist mir voellig egal. Schliesslich hast du mich hier eingesperrt. Und ich wollte schon immer in einem Schloss schlafen.” Sie zieht ihren BH aus, laesst den Rock fallen, setzt sich auf den Rand von Ludwigs Bett, als waere es ihr eigenes, und steckt sich eine Zigarette in den Mund. Mir fehlen die Worte. Alles ist so verwirrend, dass ich am ganzen Koerper zittere.

“Hat er eigentlich nie mit Lola Montez hier gepennt?” fragt sie und legt auch noch den Rest ab.

“Uebrigens bist du ungebildet”, sage ich. “Das war Ludwig I.”

“Und was war mit Sissy?”

“Nicht einmal mit ihrer Schwester hat er was gehabt”, sage ich. “Du hast wirklich keine Ahnung.”

“Das wollte ich nur wissen. Dann bin ich naemlich die erste Frau, die hier schlaeft”, sagt sie und raekelt sich wohlig auf dem Samt. “Das ist ja ein Super bett! Hast du mal Feuer?”

“Bist du verrueckt! Hier ist alles aus Holz”, schreie ich, weil meine Geduld endgueltig reisst, springe ueber den Kordon aus blauer Samtkordel und packe sie an den Schultern. “Das ganze Schloss brennt ab.”

“Findest du es denn schoen?” fragt sie laechelnd, und erst jetzt merke ich, dass wir aufeinanderliegen. Ihr Atem streift mein Gesicht. Ihr Koerper glueht an meinem. Ohne das einer etwas sagt, wachsen wir uns langsam entgegen. Ich werfe mein Hemd weg, hoere die Guertelschnalle herunterpoltern. Ihr kleiner atmender Bauch ist unter mir, hebt und senkt sich, wie eine Welle, die irgendwo aus dem Dunkel kommt. Ihre Lippen fangen an, mit meinen zu spielen. Feucht und hungrig. Ihr Koerper traegt mich ploetzlich empor, dass ich fast schreien moechte vor Glueck. Dann bricht sie auseinander. Die Welle. Ich versinke in ihr. Seufzend wirft sie immer wieder den Kopf zurueck. Ihre Lippen sind aufeinandergebissen. Bis sie sagt:

“So’n Hoehepunkt hat Ludwig sicher nie gehabt!”

Ich bin richtig stolz.

“Tee oder Kaffee”, sagt irgendwann eine sanfte Stimme an meinem Ohr. Ich fahre hoch. Das viele Licht blendet meine Augen. Wo bin ich? Schloss Linderhof.

“Mein Gott! Wir sind wahnsinnig”, sage ich und springe auf. “Mein Job, mein Studium, alles laeuft mir davon.”

Unten hoere ich die Stimmen der ersten Schlossbesucher. “Du musst los.

Verschwinden. Verstehst du?” sage ich zu ihr.

“Ach so einer bist du”, sagt sie und nimmt mit spitzen Fingern meine Hose von ihrem Rock.

“Du hast ja keine Ahnung, wie ich bin”, sage ich und kuesse sie fluechtig. “Also nachts bist du netter als morgens”, sagt sie. Ich stuerze nach unten, schliesse die Tuer auf und starre in fuenfzig Gesichter, die so aussehen, wie ich mich fuehle. Furchtbar.

“Meine Damen und Herren, wir befinden uns nun in Schloss Linderhof…”, beginne ich meinen Text. “Es wurde in den Jahren 1870 bis 1878 von Dollmann erbaut.” In diesem Augenblick hoere ich ihre spitzen Absaetze die Treppe herunterkommen und versuche, die Blicke der Besucher abzulenken. “Wenn Sie hier an die Decke der Vorhalle schauen, sehen Sie einen einmaligen Luester. Er wurde von sieben Frauen in drei Jahren Handarbeit…”

“Ciao!” sagt eine Stimme hinter mir, und niemand achtet mehr auf den Leuchter. Sie rauscht mit einem Laecheln vorbei, und ihre Flaschenabsaetze schaukeln ueber den Kies.

“Ruf mich mal an!” sage ich, aber als sie ihre Haare in den Nacken wirft und davonrennt, faellt mir ein, dass sie gar nicht weiss, wie ich heisse.

“Ist die noch von gestern hier?” fragt ein junger Mann hoehnisch, als koenne ihm so was nie passieren.

“Nein, die ist original aus der Zeit”, sage ich. Es ist alles Routine in meinem Beruf. “Hier, meine Damen und Herren, sehen sie das Bett, in dem Ludwig seine einsamen Naechte von Linderhof verbrachte…”

“Da liegt ja noch sein BH”, sagte jemand.

Mir wird abwechselnd heiss und kalt. Auf dem Hocker neben dem Baldachinbett liegt wirklich ein kleines weisses Buendel. Wie eine Entweihung dieser heiligen Staetten. Und im letzten Raum erfahre ich auch, warum sie es so eilig gehabt hat. Die Vase fehlt. Sie hat sie also doch mitgenommen. Die ganze Nacht lang hat sie mich nur zum Narren gehalten. Mit einemmal fange ich an, sie endgueltig zu hassen. Ueber Ludwig II. gibt es ganze Buecher. Von ihr wusste ich nur, dass irgendein Doktor Schulz sie irgendwann einmal am Blinddarm operiert hatte. Und zwar schlecht. Moment mal! Wir leben ja nicht mehr in der ausschweifenden Zeit bayerischer Koenige, sondern in einem Zeitalter, wo jeder Blinddarm gespeichert ist. Und schliesslich war ich Mediziner. Nach zwei Tagen wusste ich, wie sie hiess, wo sie wohnte und welche Kinderkrankheiten sie gehabt hatte - Alle.

“Stoere ich?” sagte ich, als sie mir im duesteren Treppenhaus einer Schwabinger Mietsvilla aufmachte und ich in der Tuer nur ihre Silhouette erkennen konnte. Trotzdem muss sie gedacht haben, ich sei ein Geist.

“Ja”, antwortete sie und strich sich nervoes durch die Haare.

“Ich wollte dir auch nur sagen, dass sie mich rausgeschmissen haben.”

“Was?” Sie oeffnete die Tuer etwas weiter. “Komm rein! Sie haben…wegen der..”

“Vase”, sagte ich und sah jetzt, dass sie leichenblass war. Dann sassen wir uns stumm eine Weile im Wohnzimmer gegenueber. Bis ich sagte: “Wo ist sie?”

“Wer?”

“Die Vase.”

“Dann komm!”

Sie ging vor mir her, oeffnete eine Tuer, und ich prallte aus ihrem Schlafzimmer zurueck.

“Du bist wahnsinnig!”

In den hundert kleinen Borden ueber und neben ihrem Bett standen Bronzen, Miniaturen, Sammeltassen, Marmorbruchstuecke aus Tempeln, Reliefs, Tanagrafiguren, wertvolles Silber. Ich konnte gar nicht so schnell kucken. Und mitten darunter die Vase aus Linderhof.

“Das bin ich”, antwortete sie.

“Bei dir muss frueher was schiefgelaufen sein”, sagte ich.

“Souvenirs, Souvenirs…”, antwortete sie laechelnd und trat so dicht an mich heran, dass ich den Duft ihres Koerpers spueren konnte.

“So’n Hobby von mir. - Deswegen wollte ich dich nicht wiedersehen. Es gibt eigentlich nur etwas, auf das ich noch mehr abfahre.”

“Und was?”

“Das!” sagte sie und zog mich ueber sich aufs Bett. Ich konnte mich nicht wehren. Wir fielen sprach- und atemlos uebereinander her, als wuerden wir jetzt erst unsere Koerper entdecken. Sie wehrte sich und verschlang mich zugleich, seufzte vor Glueck und vor Schmerz, bis ich sie ganz hatte. Bis alles aus ihr herausbrach und sich wieder die wilde Welle unter mir auftat, die mich einem dunklen unbekannten Gestade zutrieb. An dem ich erschoepft liegenblieb. Damals kam mir der Gedanke, ich koenne sie retten.

“Tee oder Kaffee?” weckte mich ihre Stimme aus einem schweren Traum.

“Gib sie zurueck!” sagte ich.

“Wen?” fluesterte sie scheinheilig.

“Die Vase.”

“Aber die ist meine einzige Erinnerung an dich.”

“Dann muss ich wohl hierbleiben”, sagte ich und blieb einfach in ihrer Wohnung. Zwei Jahre.

Heute sind wir laengst verheiratet. Geheilt habe ich sie noch nicht. Auf der Hochzeitsreise musste ihr dauernd Andenken aus der Handtasche holen und sie den Eigentuemern wiedergeben. Es gibt kaum einen Ladenbesitzer oder Museums direktor, bei dem ich mich nicht schon persoenlich fuer Petra entschuldigt haette. Trotzdem habe ich noch Hoffnung. Wenn wir eines Tages Kinder haben werden.

Posted on März - 18 - 2009

Dieser Termin

Da war dieser Termin. Schon seit Tagen hatte ich ein sonderbares Gefuehl im Bauch, wenn ich nur daran dachte. Es begann wie ein leichtes kribbeln, Wellen der Lust durchfluteten meinen Koerper und es endete regelmaessig in einem berauschenden Orgasmus.

Heute sollte es nun soweit sein! Ich hatte alles genau geplant. Aus frueheren Sitzungen wusste ich, die Vorbereitung war das Wichtigste. Es sollte so perfekt wie moeglich sein. Keinen Augenblick durfte er meine Unsicherheit bemerken; stark und stolz wollte ich *Ihm* gegenuebertreten. Aber ich wusste auch, dass es schwer sein wuerde, meine Angst vor ihm zu verbergen. Und schon wieder begann ich zu zittern, waehrend mir kleine Schweissperlen auf die Stirn traten. Der Duft des warmen Wassers brachte mich auf andere Gedanken. Wohlig genoss ich das Gefuehl der Geborgenheit, wie es mich immer ueberkommt, wenn meine Haut durch die sanften Wellen des Whirlpools gestreichelt und erregt wird.

Dann stand ich vor dem Schrank. Wie automatisch griff meine Hand hinein und schon bald spuerte ich, wie sich eine zweite Haut an meinen Koerper schmiegte - zunaechst noch etwas kalt, aber dann zunehmend waermer. Bei jedem Schritt, bei jeder Bewegung hoert man ein feines Geraeusch - eine Art Rascheln, wenn sich Gummi auf Haut reibt. Oh, ich liebe dieses Material! Es umschliesst mich; es erregt meine Sinne. Mit Erschrecken bemerke ich, wie eine Woge der Wollust in mir aufsteigt - nur jetzt nicht schlappmachen; es darf nicht die šberhand gewinnen; keiner soll es mir ansehen, wenn ich gleich das Haus verlasse. Der Blick in den Spiegel zeigt mir, dass alles in Ordnung ist. Schnell noch mal den Lidstrich nachgezogen, etwas Rouge auf die Wangen und die Lippen voll und Blutrot geschminkt. Ein Griff in meine Tasche - es ist alles da: die Handschellen, die Fussfesseln, die Peitsche. Nun noch die hohen Stiefel angezogen! Etwas ungelenk stehe ich da auf meinen ueberhohen Absaetzen und doch merke ich, wie sich meine Pobacken straffen.

Draussen peitscht mir ein heftiger Wind ins Gesicht. Es ist kalt und stuermisch. Trotz des warmen Mantels laeuft mir ein eisiger Schauer ueber den Ruecken. Die Haut zieht sich zusammen und die feinen Haare stehen wie Borsten in die Hoehe; ein leichtes Ziepen ist die Folge.

Auf der Strasse ist es ruhig; kein Passant ist zu sehen und so gelange ich unbehelligt bis an dieses grosse, alte Haus. Gleich ist es soweit! Meine Hand beruehrt zitternd den Klingelknopf! Ein Summen ertoent und dann umpfaengt mich tiefe Dunkelheit.

Bis zum Hals spuere ich das rasende Klopfen meines Herzens. Meine Haende zittern, waehrend ich mir die Fussfesseln anlege. Es ist nicht einfach, sich auf hohen Absaetzen und mit gefesselten Fussgelenken in einem voellig dunklen, unbekannten Raum zu bewegen. Ploetzlich beruehrt mich ein warmer Atem im Nacken. Er durchfaehrt mich wie ein Blitz, aber zu einer Abwehrreaktion bleibt keine Zeit! Starke Arme zwingen mich auf die Knie! Nur jetzt keinen Laut von mir geben, um *Ihn* nicht zu erzuernen. In meinen Haenden halte ich die Handschellen und die Peitsche. Grelles Licht blendet mich fuer einen kurzen Augenblick, doch dann umschliesst eine Maske meinen Kopf. Ich kann weder hoeren noch sehen; mein Atem geht stossweise. Allein mit mir, mit dem Rauschen in meinen Ohren, mit dem Pochen in meiner Brust, mit dem Pulsieren zwischen meinen Schenkeln, harre ich bewegungslos meiner angekuendigten Bestrafung entgegen. Laengst haben sich die Handschellen geschlossen und waehrend ich noch auf dem kalten Steinfussboden knie, zieht es mich mit aller Kraft nach oben; so hoch, dass ich trotz der hohen Absaetze kaum mehr festen Boden unter mir spuere. Die Fesseln schneiden ins Fleisch - gleich muss der erste Schlag kommen! Alle Nerven sind zum Zerreissen gespannt! Aber es geschieht nichts. Die Sekunden werden zu Stunden, die Minuten zu Ewigkeiten. Voellig hilflos haenge ich da - bin ich allein? Mein Zeitgefuehl verschwimmt. Langsam beruhige ich mich; lasse mich einfach in mich hineinfallen. Da ploetzlich trifft mich der erste Hieb mit der Peitsche. Zunaechst hoere ich nur dieses klatschende Geraeusch, aber dann spuere ich diesen brennenden, schneidenden Schmerz auf meinem Po! Wieder und wieder saust die Peitsche nieder; zehn-, fuenfzehn-, zwanzigmal auf die gleiche Stelle. Das Brennen will mich zerreissen; es rauscht in meinem Kopf und dann schreie ich diesen Schmerz heraus. Meine Schreie gellen durch das Haus, aber niemand wird mich hoeren. Es wird mir nichts nuetzen ich bin *Ihm* voellig ausgeliefert! *Er* kennt keine Gnade und ich habe Strafe verdient. Es muss sein! Mit der Zeit gehen meine Schreie in ein Stoehnen ueber, bis ich ausser dem Rauschen in meinem Kopf nichts mehr hoere. Um mich herum ist nur noch Dunkelheit und Schmerz und es gibt kein Entrinnen. Hatte ich mich eben noch gewehrt; hatte ich eben noch versucht, den Schlaegen auszuweichen? Ich fange nun an, mich den Schmerzen hinzugeben. Ja, es ist wie ein Zwang, jeden Schlag aufs neue auskosten zu wollen; nur noch geiler Koerper ohne Willen zu sein!

Der kalte Wind holt mich zurueck in die Gegenwart. Nur noch wenige Schritte, und ich stehe vor diesem hohen, alten Haus. Gleich ist es soweit! Meine Hand beruehrt zitternd den Klingelknopf! Ein Summen ertoent und dann oeffnet sich die Tuer. Hallo Tabea, komm doch herein, es ist alles vorbereitet! Ja, jetzt ist es soweit, der Fototermin kann beginnen.

Posted on März - 13 - 2009

Der Schluessel

Dieser Blick. Mary begegnete ihm nicht zum ersten Mal an diesem Abend. Ein klarer, harter, aber unbeteiligter Blick. Mit Sicherheit die arrogantesten Blauaugen zwischen Lands-End und dem aeussersten Zipfel Schottlands. Aber ungemein interessant …

Seit er ins Flackerlicht der Londoner Nobeldiskothek in der Hyatt Street getreten war, hatte ihn Mary nicht mehr aus den Augen gelassen. Mal etwas anderes. Schnieke Popper und schockfarbene Punker gab es schliesslich an jeder Strassenecke. Extremer Einheitslook einer uniformen Gesellschaft. Dafuer war kein Platz in Marys ausgezeichneter Erziehung. Behuetete Kindheit, Privatschulen und das Studium an der Oxford-University hatten Modetrends und Traeger endgueltig degradiert.

Keine Chance fuer Nachlaeufer. Das wurde allen zeitweiligen Begleitern zwangslaeufig klar: Mary war anspruchsvoll. In jeder Beziehung. Sie kannte fast jeden Winkel der Erde von ausgedehnten Reisen in Begleitung ihrer Eltern, sie kannte die besten Lokale von diversen Einladungen wechselnder Verehrer und sie kannte auch danach alle Tricks, die Anwaerter beiderlei Geschlechts anwanten, um bei Mary mehr als nur kurzzeitigen Eindruck zu hinterlassen. Denn Mary war eines jener Maedchen, fuer das jeder, der nur in Sichtweite kam, die besten Jahre seines Lebens opfern wuerde. Und es hatte schon viele Opfer gegeben. Haare wie nachtschwarze Seide, eine Figur, die selbst sittenstrenge Gottesdiener begeistert in die Suende treiben wuerde, und das alles von einem Laecheln veredelt, das Kriege verhindern oder entfachen koennte.

Mary war schoen. Und sie wusste das. Eine gefaehrliche Kombination. Keiner konnte dem lange genug wiederstehen. Alle hatten sich nach kurzer Zeit in winselnde Bittsteller verwandelt, die um ein klein wenig Liebe flehten. Sie hasste sie alle. Es war immer dasselbe und es wurden immer mehr. Aber mit jedem Neuen wuchs Marys Hass. Und allmaehlich kam eine seltsame Art Freude auf. Sie begann, die sklavische Abhaengigkeit ihrer Verehrer zu lieben. Und zu hassen. Gleichzeitig und mit zerstoererischer Intensitaet.

Langsam aber war der Funke erloschen. Gleichgueltigkeit. Die ewig langweiligen Feste feister Freunde, Abende zwischen Langeweile und Ekel.

Und jetzt er.

Noch nicht einmal hatte er in ihre Richtung gesehen. Sein Blick schien die Menschen auf der Tanzflaeche nicht einmal wahrzunehmen. Dieser Blick — er musste irgendwo weit hinter den Augen entstehen. Lange, gepflegte Finger umschlossen ein Glas. Es war leer. Er schien es nicht zu bemerken. Am schwarzen Nadelstreifenanzug, sicher vom besten Schneider der Londoner Saville Road, glitzerte ein metallisches Emblem im Licht der Neonroehren. Ein winziger Schluessel?

Da langsam, ganz langsam wandte er die Augen in ihre Richtung, wild flackernde Lichtreflexe in den hellblonden Haaren, die Augen kalt, unbeteiligt, unheimlich.

Mary wusste nicht, wie lange sie diesen Augen standgehalten hatte. Wie durch einen Vorhang sah sie ihn, wie er einem Maedchen am selben Tisch etwas zusteckte und dann wieder in Gedanken versank, unbeteiligt, unheimlich.

“Entschuldigen Sie bitte!”

Die zarte Maedchenstimme drang kaum durch den Hoellenlaerm donnernder Tanzmusik. Der Plattenspieler hatte eine weitere Schmerzschwelle gnadenlos ueberschritten, der Boden bebte im Rhythmus, die Glaeser an der Bar klirrten im Takt.

“Bitte sehr!”

Das Maedchen schob eine schmale Karte in Marys Hand. Zwei Zeilen einer eleganten Handschrift:

“Ich erwarte Sie morgen frueh in Sutmore Close auf Walnut Island.”

Kein Name, nur ein kleiner, goldener Schluessel am unteren Ende.

“Hallo, Sie!”

Aber das Maedchen war schon wieder verschwunden. Auch er war nicht mehr da …

Sutmore Close — allzuviel war auf der verwitterten Metalltafel nicht mehr zu erkennen. Jahrzehnte hatten sie zernagt. Dicke Steinquader, dazwischen ein schweres, schmiedeeisernes Tor. Darunter Lautsprecher und Klingelknopf einer modernen Sprechanlage.

“Sie wuenschen?”

“Guten Tag, mein Name ist Mary Ralston. Ich werde erwartet.”

“Bitte kommen Sie herein.”

Lautlos schwang das Tor nach rechts und gab einen feingeharkten Kiesweg frei. Zwischen uralten Eichen im fahlen Lichtschein, dahinter mehrere erleuchtete Fenster, ein grosses, duesteres Anwesen mit breitem, geschwungenen Aufgang. Die gewaltige Eingangstuer stand weit offen. Vorsichtig stieg Mary die steinernen Stufen herauf. Ihre spitzen Absaetze erzeugten ein hohles Geraeusch, das von den Waenden gespenstisch zurueckklang. Nicht gerade einladend — aber Mary hatte schon ganz andere Situationen erlebt.

“Guten Abend, fuehren Sie mich bitte zu …”

Die Ueberraschung liess ihre Stimme stocken. Statt livriertem Butler stand im erleuchteten Eingang ein Maedchen. Gross und schlank, die Laenge ihrer atemberaubenden Beine noch durch hochhackige Schuhe betont. Doch das war nicht das Erstaunlichste: das Maedchen war in ein bizarres Kleidungsstueck geschnuert, eine Art Corsage aus schwarzem Leder, die bis zu den Knien hinabreichte und sie zwang, sich mit kleinsten Schritten zu bewegen. Die zerbrechliche duenne Taille war so brutal zusammengezogen, dass die ueppigen Brueste ueber den oberen Rand der Corsage in ausgearbeitete Koerbchen gepresst wurden. Sie hoben und senkten sich bei jedem Atemzug. Die Arme des Maedchens steckten in langen schwarzen Handschuhen, die ihr fast bis an die Schulter reichten. Um den schmalen Hals trug sie ein staehlernes Halsband, sehr breit und dick, ohne erkennbaren Verschluss, mit abgerundeten Kanten, an dem vorne ein massiver Ring befestigt war.

Und in der ganzen Aufmachung schien sie sich auch noch wohlzufuehlen! Sie laechelte — war das nicht das Maedchen, das gestern in der Diskothek die Karte ueberbracht hatte?

“Folgen Sie mir bitte. Wir warten bereits.”

“Sie warten …”, aber da hatte sie schon eine eichene Tuer geoeffnet und mit wiegenden Hueften den naechsten Raum erreicht.

“Guten Abend, mein Fraeulein.”

Aus einem der schweren Ledersessel hatte sich eine Gestalt erhoben, ein Glas in der Hand, den klaren, durchdringenden Blick direkt auf Marys Augen gerichtet.

“Ich freue mich, Sie wiederzusehen. Und ich darf bei Ihnen dieselben Gefuehle voraussetzen. Bitte setzen Sie sich und hoeren genau zu, denn was ich Ihnen jetzt zu sagen habe, werde ich nicht wiederholen. Und es wird Ihr Leben vollstaendig veraendern. Reden sie nicht. Noch nicht …

Ich habe ueber Sie Erkundigungen einziehen lassen, ueber Ihre Eltern, Ihre Freunde, Ihre Verhaeltnisse, nicht einmal Ihre versteckten Geheimnisse sind mir verborgen geblieben. So weiss ich, dass Sie fuer das, was ich mit Ihnen beabsichtige, ausgezeichnete Voraussetzungen bieten. Caroline hat Ihnen ja bereits einen kleinen Vorgeschmack geboten.”

Mit einer knappen Handbewegung wies er auf die zierliche Gestalt, die bewegungslos in einer dunkleren Ecke des Raumes wartete.

“Ja, aber wie kommen Sie … ?”

“Wie ich darauf komme, dass bedingungslose Unterordnung einer Ihrer geheimen Wuensche ist? Ich habe Sie analysieren lassen. Mit recht aufschlussreichen Ergebnissen. Die moderne Psychologie verfuegt heutzutage ueber Mittel und Methoden. Aber genug davon. Ich weiss, dass Sie in naher Zukunft keinerlei Verpflichtungen oder Verabredungen haben. Ihren Eltern erzaehlen Sie zunaechst von einem Urlaub in der Karibik — den Sie ohnehin schon lange planen. Und jetzt … erklaeren Sie sich bereit!”

Der kalte, unnachgiebige Blick drang direkt in Marys Unterbewusstsein, loeschte jede Weigerung, bezwang den Willen und hinterliess ein dumpf flackerndes Gefuehl. Neugier? Angst? Wahrscheinlich beides. Da war die Gefuehlsrichtung einerlei. Es passierte etwas. Egal was.

Und es passierte, ohne dass sie darueber eine direkte Kontrolle ausueben konnte. Ein eigenartiger Moment. Aber neu und ungewohnt.

Ploetzlich wurde sie an beiden Armen gefasst und aus dem Sessel gezogen. Nicht brutal, aber bestimmt und ohne Widerspruch zuzulassen. Ein zweites Maedchen, wie Caroline in eine lange, schwarze Ledercorsage geschnuert und auf hochhackigen Schuhen taenzelnd. Wie in Trance sah sich Mary aus dem Zimmer geleitet, einen hell erleuchteten Gang entlang, dann in einen weiteren Raum mit gepolsterter Tuer.

“Wir werden Sie jetzt fuer die Nacht vorbereiten. Haben Sie keine Angst.”

Hinter der Tuer war absolute Dunkelheit. Und bevor sich Marys Augen daran gewoehnen konnten, hatte das Maedchen ihr eine Kapuze ueber den Kopf gezogen. Nein, das war keine Kapuze, eher eine engsitzende zweite Kopfhaut, die sich immer knapper ueber die Augenlider, die Lippen, ueber den ganzen Kopf legte. Marys langes, schwarzes Haar war durch eine Oeffnung nach hinten zu einem Pferdeschwanz gefasst, unter dem Caroline die Schnuerung von oben nach unten zuzog. Der Lederhelm war anhand von Fotografien exakt Marys Gesichtskonturen angepasst. Blind, taub und stumm konnte sie nur noch erahnen, wie die letzten Zentimeter festgezogen und die Maske mit einem kleinen Schloss gegen unberechtigtes Oeffnen gesichert wurde.

Jetzt war sie hilflos, ausgeliefert einer fremden Phantasie. Ohne dass sie sich dagegen zur Wehr setzen konnte, spuerte sie, wie sich viele Haende an den Knoepfen ihrer Seidenbluse zu schaffen machten und einen nach dem anderen langsam oeffneten. Dann streifte sie jemand mit sanfter Gewalt ueber ihre nach hinten gebogenen Arme. Fast gleichzeitig glitt ihr Rock nach unten, zarte Finger loesten die Klipse des Strumpfguertels, den Verschluss ihres Buestenhalters. Das Hoeschen wurde einfach zerschnitten.

Jetzt war Mary nackt — bis auf die Ledermaske, die gerade genuegend Luft durch die kleine Oeffnung an der Nase, aber sonst weder Licht noch Geraeusche durchliess. Wieder wurde sie von zarten Haenden ergriffen und wenige Schritte durch den unbekannten Raum gefuehrt. Irgend etwas schien sich ueber ihrem Kopf abzuspielen, aber sie konnte den Sinn und Zweck der Aktion nicht genau lokalisieren.

Ploetzlich spuerte sie eine Kraft, die sie unnachgiebig nach oben zog — nicht viel, nur so wenig, dass sie auf Zehenspitzen stehen musste. Jetzt war sie unfaehig, auch nur einen Schritt auszuweichen. Da — wieder eine Beruehrung. Diesmal flaechig, von der Ferse bis zum Hals eine einzige kalte Wand. Mary erschauerte. Was hatte man mit ihr vor? Auf einmal schien die kalte Wand um sie herum zuzuklappen, jetzt wurden ihre Arme an den Koerper gepresst.

Das war keine Wand. Es musste eine genau angepasste Lederhuelle sein, in die sie immer fester eingeschnuert werden sollte! Schon waren ihre Beine bewegungslos, jetzt nahm der Druck auf die Arme zu. Die Lederhuelle war anscheinend mit stabilen Laengsstreben versehen — Mary spuerte, wie sie unnachgiebig geradegezogen wurde. Schliesslich liess der Zug an der Maske nach. Im ersten Moment durchzuckte Mary nur ein Gedanke: “Ich falle!” Aber die versteifte Lederhuelle liess sie langsam nach hinten kippen, bis sie von vielen Haenden aufgefangen und auf eine weiche Unterlage getragen wurde.

Der erste Gedanke war: “Ich muss wohl getraeumt haben.” Doch schon der zweite machte Mary unmissverstaendlich klar, dass hier alles Realitaet war. Sie fand sich unfaehig, auch nur den kleinen Finger zu ruehren. Trotzdem war sie allem Anschein nach eingeschlafen, eingeschnuert in einen Lederkokon, der sie voellig bewegungslos in einen tiefen Schlaf gezwungen hatte. Doch jetzt schien die Nachtruhe beendet: die Schnuerung liess nach, zuerst an den Beinen, dann konnte sie auch ihre Arme wieder ausstrecken. Ein unbekanntes Gefuehl der Leichtigkeit durchstroemte Mary, es war wie federleichtes Schweben.

Herrlich!

Aber es sollte nicht lange dauern …

Mary erwachte. Ganz langsam, fast zaghaft versuchte sie, einen klaren Gedanken zu formen. Doch die Traeume der letzten Nacht behielten die Oberhand. War das alles womoeglich doch ein Traum gewesen, ein Gespinst aus geheimen Sehnsuechten und unerfuellten Wuenschen? Die seltsame Begegnung im naechtlichen London, das duestere Schloss, der Empfang durch die bizarr gekleidete Dienerin. Hatte sie das alles nur getraeumt?

“Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Nacht!”

Mary oeffnete die Augen. Da stand er. Jeder Zentimeter laechelnde Realitaet, nicht die kleinste Moeglichkeit, auch nur einen Moment ins Traumland zu fluechten. Es war also Wirklichkeit!

“Es tut mir nicht im Geringsten leid, Ihnen ueber Nacht derartige Umstaende bereitet zu haben.”

Er wies, immer noch laechelnd, auf den Lederkokon, der schwarz glaenzend in einer Zimmerecke lag, die zweite Haut, in die Mary die Nacht ueber eingeschnuert gewesen war.

“Und ich bin sogar sicher, dass Sie meine Ansicht teilen.”

Mary schwieg. Mit einem Mal wurde ihr bewusst, dass sie nackt war. Nackt auf seidener Bettwaesche, schonungslos seinen Blicken preisgegeben. Ein kurzer Schauer ueberlief ihren makellosen Koerper.

“Dies ist Ihr Zimmer. Das Personal wird Ihnen beim Ankleiden helfen. Bitte beeilen Sie sich.”

Die schwere Tuer schloss geraeuschlos. Jetzt erst bemerkte Mary die prunkvolle Ausstattung des Zimmers, weiss und gold in allen denkbaren Variationen, kunstvolle Schnitzereien an wertvollen antiken Moebeln, der Fussboden aus weissem Cararra-Marmor. Der Herr hatte Geschmack. Zumindest sein Innenarchitekt, doch spaetestens an den grossen Fenstern, die auf einen scheinbar endlosen Park fuehrten hatte der Zweck die Kuenste beleidigt — phantasievoll verziert zwar, aber dennoch von brutaler Stabilitaet, liess ein Gitternetz aus Schmiedeeisen keinen Zweifel daran, dass die Bewohnerin des Zimmers in dieser Richtung keinen Ausgang zu erwarten hatte.

Und durch die Tuer?

Mary starrte auf das, was soeben durch den goldenen Tuerrahmen geschritten war: Zwei Maedchen in aehnlicher Aufmachung wie am ersten Abend, auf bleistiftduennen Stoeckelschuhen, die den trippelnden Schritten gerade genug Halt boten, die derart verlaengerten Beine in Kniehoehe durch den unteren Abschluss der engen Ledercorsage dicht zusammengehalten, in der Taille unnachgiebig geschnuert, die vollen Brueste nach oben gepresst und durch einen Lederriemen geteilt, der an einem staehlernen Halsband angebracht war. Kuenstliche Geschoepfe aus einer anderen Welt.

Doch das Merkwuerdigste war — sie hatten keinen Mund! Unter den faszinierend geschminkten Augen wurde das ebenmaessige Makeup nicht einmal durch eine winzige Andeutung unterbrochen. Die beiden stummen Dienerinnen bedeuteten Mary, ihnen durch eine Seitentuer zu folgen, die in ein weiteres Zimmer fuehrte, das offensichtlich einem orientalischen Baderaum nachempfunden war. Der Duft schweren Parfuems durchzog das schwuelwarme Innere. Wie auf ein geheimes Zeichen legten sich zwei abgerundete staehlerne Armreifen um Marys Handgelenke. Sie hatte, gefangen vom Anblick dieser Maerchenszenerie nicht mehr auf ihre Begleiterinnen geachtet. Sanft zogen diese Marys Arme nach vorne, leise schnappten zwei Oesen ineinander, eine Kette wurde eingehakt und langsam nach oben gezogen. Dann begannen die beiden stummen Schoenen behutsam, Marys Koerper mit einer undefinierbaren Substanz einzureiben, Gesicht, Kopfhaut, Haende, Beine, jeden Zentimeter.

Was hatte das zu bedeuten? Marys leiser Protest verklang unbeantwortet. Einige Minuten spaeter wurde sie mit warmen Wasser uebergossen, ein gewaltiger Schwall, der sie kaum zu Atem kommen liess. Und jetzt sah sie, was die Substanz bewirkt hatte: saemtliche Haare hatten sich geloest, auch die Haare ihres Venushuegels lagen ihr zu Fuessen. Jetzt war sie nackter wie nie zuvor und den Traenen nahe.

“Was tut ihr mit mir? Warum das alles?”

Keine Antwort, nur die zaertlichen Bemuehungen der beiden stummen Dienerinnen, auch das letzte Troepfchen Wasser in die flauschigen Tuecher zu tupfen. Mit immer noch hochgezogenen Armen sah Mary, wie die Maedchen begannen, sie anzuziehen. Eine der beiden oeffnete eine konturierte schwarze Huelle, eine Corsage, aehnlich ihrer eigenen, passten sie Marys ohnehin ausgezeichneten Koerperformen an und zogen langsam und unnachgiebig zu.

Mary spuerte, wie ihr das ungewohnte Kleidungsstueck mehr und mehr den Atem nahm, die Taille zusammenpresste und den Beinen immer weniger Bewegungsfreiheit liess. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis der Zug an ihren Haenden nachliess und die beiden ein enganliegendes Satinkleid ueber ihren straff geschnuerten Koerper zogen, das bis fast zum Boden reichte und im Ruecken nochmals verschnuert wurde. Es war weiss, glaenzend weiss, und die Umrisse, die Mary beim Blick in einem der vielen Spiegel wahrnahm, schimmerten unirdisch. Es war schoen. Schrecklich schoen. Grausam schoen.

Sanft fuehlte sie sich auf eine seltsame Liege gezogen, die Arme und Beine in Klammern festgehalten, den Kopf sacht, aber bestimmt auf die Liegeflaeche gedrueckt. Wieder begann eine der Dienerinnen, eine Substanz auf Marys Gesicht zu verteilen. Die staehlernen Klammern verhinderten jeden Fluchtversuch. Dann glitt eine Beruehrung ueber Marys Mund, eine duenne Haut, die kundige Finger unter der Nase und ueber die Wangen glattstrichen. Jetzt war Mary stumm, unfaehig, auch nur ein Wort ueber die versiegelten Lippen zu bringen. Sie hatte Angst. Angst vor dem, was noch kommen wuerde. Aber eine Angst, die seltsamerweise der Neugier wich. Sie spuerte wie Makeup aufgelegt wurde, duenne Pinselchen die Wimpern faerbten, andere die Fingernaegel lackierten. Dann oeffneten sich die Klammern. Weisse Pumps mit erregend hohen Absaetzen standen bereit, die “Besichtigung” durch den Herrn und Meister schien angesagt.

Mary wusste nicht mehr, durch wieviele Tueren sie gegangen waren, in wie vielen Gaengen das tickende Geraeusch ihrer Absaetze auf dem marmornen Fussboden geklungen hatte. Das Anwesen musste ausgedehnte unterirdische Raeume besitzen. Sie waren viele Stufen hinuntergeschritten, was Mary anfangs einige Schwierigkeiten bereitet hatte. Doch die beiden Begleiterinnen liessen ihr keine Wahl.

Man fuehrte sie in eine grosse Halle, hinter schweren Samtvorhaengen keine Fenster, im gewaltigen Kamin ein prasselndes Holzfeuer, ringsum wertvolle Buecher und Folianten in verzierten Regalen und Schraenken, kostbare Gemaelde mit finsteren Motiven - ein Raum, der Ehrfurcht gebieten sollte. Und es auch tat. Mary musste in einem schweren Lederfauteuil Platz nehmen, ein Stahlring wurde um ihren schmalen Hals gelegt, der mit einer kurzen Kette an einem Ring der Sessellehne befestigt wurde. Dann verschwanden die beiden Dienerinnen geraeuschlos.

Mary versuchte nicht, gegen den Druck der Corsage, die Gewalt der Stahlringe anzukommen. Sie war dem Willen dieses Mannes hoffnungslos ausgeliefert: Sklavin seiner Phantasie. Und sie verspuerte zum ersten Mal den Anflug eines vollkommen neuen Gefuehls, die Sinnlosigkeit eigenen Tuns durch vollkommene Unterwerfung — und damit einer Art besonderer Freiheit. Paradox … aber gerade fuer Mary ein tiefgreifendes, voellig unbekanntes Erlebnis. Die Last der Selbstverantwortung war gewaltsam von ihr genommen worden — und sie genoss es. Sie konnte sich kaum bewegen, kein Wort sprechen - und gerade das erregte Mary bis in die letzte Faser ihres angespannten Koerpers.

Langsam erhob er sich aus einem Sessel am Kamin und trat zu der weissschimmernden Gestalt. In ihren Augen leuchteten die Lichtreflexe des Feuers, ihre Brust hob und senkte sich unter ihren Atemzuegen, ihr versiegelter Mund versuchte irgendetwas zu erklaeren. Er hob gebieterisch die Hand. An seinem Handgelenk funkelte eine duenne Goldkette, ein kleiner goldener Schluessel.

“Sie sind nun in meinem Reich, in meiner Gewalt. Sie sind es so lange, wie es mir gefaellt. Und es wird Ihnen gefallen. Denn das, was Sie bis heute erlebt haben, war nur der Anfang. Ich werde Ihren Willen dem meinen unterordnen, Sie zu meiner Sklavin machen. Ich werde Ihnen aber auch zeigen, welch atemberaubende Empfindungen aus dieser Erfahrung fliessen. Doch nun ist es auch an der Zeit, Sie ueber die Bewandnis dieses kleinen Schluessels hier aufzuklaeren. Er passt zu einem kleinen goldenen Schloss, wie Sie sicher schon vermutet haben. Ich werde damit den Eingang zu Ihrer Pforte verschliessen lassen. Das wird noch heute geschehen. Nadja! Annabel!”

Mit diesen Worten traten die beiden schwarzgekleideten Maedchen herein. Sie oeffneten Marys Halsband und geleiteten sie in einen Nebenraum. Dort loesten sie die Schnuerung des Kleides und der Corsage. Die Mechanik der Einrichtung war simpel, aber funktionell. Kaum war Mary in den lederbezogenen Stuhl mit auseinandergespreizten Beinen festgeschnallt, klappte er nach hinten. Mary spuerte wie durch eine dicke Wattewand, wie jemand, den sie nicht erkennen konnte, vorsichtig ihre beiden Schamlippen auseinanderzog. Und dann ein einziger berstender Schmerz!

Sie wusste nicht, wie lange sie ohnmaechtig gewesen war. Man hatte sie in ihr Zimmer getragen, die Versiegelung von ihren Lippen entfernt und in ein seidenes Tuch gehuellt. Durch die vorhangverhangenen Fenster fiel kein Licht mehr. Mary hatte jedes Zeitgefuehl verloren. Ihr Schoss schmerzte noch, vorsichtiges Tasten ueberzeugte sie schnell davon, dass auch das kein Traum gewesen war. Auch dieser Eingang war nun verschlossen.

Jede Bewegung unter dem seidenen Bettlaken machte ihr unwiderruflich klar: mit dem kleinen goldenen Schloss, das man durch ihre Schamlippen gezogen hatte, war sie zur voelligen Sklavin geworden. Das letzte Recht auf eigene Entscheidung war ihr genommen. Sie war das Geschoepf dieses Mannes, seinen Phantasien ausgeliefert, seiner Gewalt preisgegeben. Ein kalter Schauer ueberlief den makellosen Koerper, der alle Haare zu Berge stehen lassen haette.

Aber Mary hatte keine Haare mehr …

Jeder Gedanke an ihr frueheres Leben, an ihre Studien in Oxford, die Flirts in der feinen Gesellschaft Londons, das alles war fast ausgeloescht, den bizarren Erlebnissen der letzten Tage gewichen. Da war nur noch er. Und dieser Blick, der jedesmal, wenn er sie ansah, noch weiter in sie eindrang, jeden Winkel ihrer verhaltenen Neugier ausleuchtete und sie mit den Irrlichtern seiner Phantasie fuellte.

Und sie spuerte mit seltsamer Faszination, dass sie immer weiter wollte, weiter auf dem Weg in das unbekannte Gebiet der Hingebung, der absoluten Abhaengigkeit vom Willen eines anderen. Doch sie fuehlte auch, wie eine neue Kraft sich in ihr entwickelte. Was hatte er gesagt?

“Ich werde Ihren Willen dem meinen unterordnen, Sie zu meiner Sklavin machen. Ich werde Ihnen aber auch zeigen, welche atemberaubenden Empfindungen aus dieser Erfahrung fliessen.”Etwas davon hatte Mary schon zu spueren bekommen. Jetzt wollte sie mehr …

“Sie werden bekommen, was Sie sich wuenschen!”

Mary schrak aus ihren Gedanken. Ohne einen Laut war er ins Zimmer getreten, hatte leise die schwere, mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Tuer hinter sich geschlossen.

“Wir erwarten Gaeste heute Abend. Ich moechte Sie Ihnen vorstellen, auf meine Art. Man wird Sie entsprechend vorbereiten.”Damit verschwand er wieder durch die Tuer, die sich gleich darauf erneut oeffnete. Nach den grazilen Figuren und den taenzerischen Schritten zu schliessen, mussten es die beiden Dienerinnen sein, die schon am Morgen die Ankleideprozedur uebernommen hatten.

Das bizarre Bild hatte sich in Marys Gedaechtnis eingegraben. Dennoch haette sie die beiden Gestalten nicht wiedererkannt. Sie steckten von der Kopfhaut bis an die Spitze der Absaetze in schwarzen, glaenzenden Anzuegen in der Taille deutlich verstaerkt und zusammengeschnuert, nur die Augen blitzten durch mandelfoermige Einschnitte aus der tiefen Schwaerze. Waehrend Mary noch versuchte, das Material dieser Anzuege zu ergruenden, das keinerlei Falten und keine sichtbaren Naehte aufwies, wurde sie von den beiden Dienerinnen sanft aus dem grossen Bett gezogen und in die Mitte des Raumes geleitet. Marys Haende wurden an zwei ledergefuetterten Manschetten befestigt und ueber eine an der Decke befestigte Kette in die Hoehe gezogen, so dass sie auf den Zehenspitzen balancieren musste. Eine der beiden Gestalten passte Schuhsohlen mit ueberhohen Absaetzen an, die andere legte behutsam zwei Abdeckplaettchen aus Kunststoff auf Marys Augen. Dann spuerte sie, wie zwei Pfropfen ihre Ohren verschlossen, sie hoerte ihr Blut im Rhythmus ihres Herzschlages pochen.

Mary begann zu froesteln. Bei jeder Beruehrung spitzer Fingernaegel zuckte sie zusammen, und als sie fuehlte, wie sich zarte Haende zwischen ihren Beinen zu schaffen machten, oeffnete sie den Mund, um zu schreien. Doch bevor sie Luft holen konnte, hatte man ihr einen Knebel auf die Zunge gelegt und den Mund mit einer klebenden Folie verschlossen. Die Beruehrungen zwischen Marys Beinen wurden jetzt intensiver, sie spuerte, wie das kleine goldene Schloss an ihren Schamlippen abgenommen wurde.

Dann, zwei Dorne, die die Eingaenge in ihren Koerper suchten und schliesslich in sie eindrangen. Fuer einen kurzen Moment schien die langgestreckte Gestalt in ihren Fesseln zu erstarren, dann ueberlief alle Muskeln des schlanken Koerpers ein wiederholtes Zucken, das erst staerker wurde und schliesslich langsam abnahm. Mary nahm kaum wahr, dass sie immer weiter in die Hoehe gezogen wurde und endlich an den gefuetterten Manschetten knapp unter der hohen Decke des Zimmers hing.

Ploetzlich lief die Aufwaertsbewegung langsam rueckwaerts, nach unten. An den Zehen zuerst, dann an den Beinen hoch, ueber die Knie stieg eine warme zaehfluessige Masse, die immer hoeher kroch, jede Spalte von Marys Koerper erreichte, ausfuellte, mit Ausnahme derer, die ihr von den beiden Dienerinnen verschlossen worden waren. Jetzt wurden die festen Brueste von der warmen Masse umflossen, dann reichte sie bis zum Hals.

Da stoppte die Bewegung. Mary konnte gerade noch einmal durch die Nase Luft holen; schon waren auch die Nasenloecher mit festsitzenden Stopfen versiegelt. Sekunden spaeter, bevor Panik in Mary hochsteigen konnte, schwappte die weiche, warme Masse ueber ihren Kopf zusammen, um sofort wieder abzutropfen. Schnell hatte man sie wieder herausgezogen und von den Nasenstoepseln befreit. Doch von ihren Fesseln wollte sie offenbar noch niemand losbinden. Trotz der gefuetterten Manschetten schmerzten ihre Handgelenke sehr. Nach einer fast endlos erscheinenden Zeit wurde sie langsam auf den Boden hinabgelassen. Die Spitzen der steilen Absaetze beruehrten zuerst den Fussboden, dann konnte sie mit ihren Zehenspitzen festen Grund ertasten. Vorsichtig wurden die Abdeckungen ueber den Augenlidern entfernt.

Langsam glitten Marys Blicke ueber flirrendes Weiss, einen Koerper, dessen Haut zu leuchten schien. Der Aufschrei Marys war nur ein leises Atemholen, das Geraeusch ihres zum Zerreissen pochenden Herzens das einzige, das an ihre versiegelten Ohren drang. Dann loesten die Dienerinnen behutsam die Handfesseln, so dass Mary ihren voellig eingehuellten Koerper betasten konnte. Die erste Beruehrung loeste sofort einen Orgasmus aus. Mary sank zu Boden, die beiden Dorne unter ihrer zweiten Haut zitterten und bebten.

Als es ihr moeglich war, einen klaren Gedanken zu fassen, bemerkte sie, wie sie von vielen Haenden auf die Beine gestellt wurde. Schwankend versuchte sie, auf den angepassten Absaetzen Balance zu halten, die jetzt quasi mit ihren Beinen verbunden, ein Teil ihres Koerpers geworden waren.

Behutsam wurde sie von den beiden glaenzenden Gestalten in die Mitte genommen und aus dem Zimmer geleitet. Das Material ihrer zweiten Haut dehnte sich bei jeder Bewegung und gab ihr das Gefuehl, voellig eingeschlossen zu sein. Die Dorne im Unterleib, beide miteinander verbunden und durch die Eigenspannung festgehalten, rieben und wanden sich bei jedem Schritt. Die Brueste waren bis ins feinste Detail durchmodelliert, die weiche Masse hatte sich jeder Kontur exakt angepasst und war dann angetrocknet. Ein undurchlaessiger Film, fast zwei Millimeter dick, der Mary voellig umgab.

Man war im grossen Saal angekommen, dem Saal, den Mary schon am ersten Tag ihrer Reise ins Ungewisse kennegelernt hatte. Dem Saal mit den schweren Samtvorhaengen, dem gewaltigen Kamin, in welchem auch jetzt ein Holzfeuer prasselte, den kostbaren Gemaelden. In diesem Saal hatte sich Mary, mit einem Stahlring an einen der grossen Lederfauteuils angekettet, die Worte ihres Meisters anhoeren muessen. So auch jetzt:

“Sie sind nun in meinem Reich, in meiner Gewalt. Und das, was Sie bisher erlebt haben, war nur der Anfang!”

Schwarze lederne Baender wurden um Marys schlanke Fussfesseln gelegt und an zwei kurzen Ketten mit Stahlringen im Fussboden verbunden, die unter einer versteckten Platte des Parketts zum Vorschein gekommen waren. Sie musste die Haende in ebensolche Lederbaender legen, die zwischen ihren Beinen hindurch nach hinten gezogen und an weiteren Stahlringen befestigt wurden. Man verschloss ihr die Augen. Jetzt stand sie da, blind, taub und stumm, angekettet mitten in dem grossen, dunkeln, nur durch das Feuer erleuchteten Saal. Auf dem glaenzenden Material, das ihren festgespannten Koerper bedeckte, flackerten die Lichtreflexe. Nur muehsam konnte sie durch die beiden kleinen Nasenloecher der festanliegenden Gesichtsmaske atmen. Wie durch eine Wand hoerte sie ploetzlich Geraeusche, Stimmen, dann eine erste, fluechtige Beruehrung am Ruecken, die sie bis ins Mark erzittern liess. Immer mehr Haende, die den wehrlosen Koerper streichelten, liebkosten, an jede denkbare Stelle reichten.

Auf einmal ein leichtes Zerren an ihrem hochaufgerichteten Hinterteil, kaltes Metall, das eine Oeffnung in die flexible Haut ueber ihrer Spalte schnitt, den dickeren Dorn langsam herauszog, um die freigewordene Liebesgrotte sofort wieder zu verschliessen. Mit langsamen Bewegungen drang jemand in Mary ein, erst sacht, dann immer ungestuemer, groesser und wilder, mit beiden Haenden fest um die schmale Taille der angeketteten Frau gekrallt, mit schweren Stoessen, eine einzige, gleissende Explosion der Sinne …

Mary erwachte erst wieder, als sich, zurueck in ihrem Zimmer, die Kunststoffhuelle von ihrem Koerper zu loesen begann. Eine der Dienerinnen hatte mit einer Schere den ganzen Kokon der Laenge nach aufgeschnitten. Danach wurde ein Bad eingelassen und hinterher das kleine, goldene Schloss wieder zwischen ihren Beinen angebracht. Bevor die beiden Dienerinnen wieder die schwarze Lederhuelle um Marys Koerper festzurrten und die Ledermaske ueber den Kopf zogen, versuchte sie noch zu fragen: “Wer war es?” Doch sie erhielt keine Antwort. Bewegungslos eingeschnuert erwartete Mary den naechsten Tag.

Totale Dunkelheit. Schwarz wie die schwaerzeste Nacht, kein Lichtschimmer, der irgendwann durch irgendeine versteckte Ritze faellt und fuer Sekunden nur einen matten Schimmer auf die naechste Umgebung werfen kann. Dazu noch absolute Stille, nicht das rhytmische Knacken einer Uhr, der die Chips noch Geraeusch gelassen haben, kein Treppenknarren, kein Autohupen, nichts. Ueberhaupt nichts. Nur dieses Gefuehl. Auf jedem Zentimeter Haut, jedem Winkel des zum Zerreissen gespannten Koerpers, der nicht zerreissen kann, nicht ausreissen, keine Muskelfaser ruehren, nichts tun kann. Um es abzustreifen, loszuwerden, irgendwie zurueckzufinden aus — der Lust. Einer Lust, die nicht mehr nur “da unten” sitzt, weit weg und immer unter Kontrolle, einschalten, abschalten und doch nur ein Anflug von Begierde. Stattdessen Lust, die Besitz ergreift. Wie ein wildes Tier an sich reisst, keinen Ausweg laesst, sich im Gehirn festsetzt und nur einen Gedanken kennt: Mehr! Noch mehr!

Eingeschnuert in den engen Lederkokon, die Augen, die Ohren, der Mund verschlossen, zu keiner Bewegung faehig, hatte die Phantasie Mary voellig in der Gewalt. Sie war einer Gedanken- und Gefuehlswelt ausgeliefert, die mit jeder Minute in der engen Lederhuelle intensiver, realistischer, ja bedrohlicher wurde. Ihr Geist, der nicht mehr in der Lage war, sich durch Bewegung, Sprache oder sonst zu aeussern, schaffte sich ganz allmaehlich eine eigene Welt im Inneren, gaukelte Sinneswahrnehmungen vor, Toene, Geraeusche, Bilder, die nur im Gehirn entstanden sein, und nur dort verarbeitet werden konnten.

Gefuehl war nicht laenger mehr nur eine abstrakte Groesse. Jede Beruehrung, offensichtlich nicht nur eine gedachte und nicht tatsaechliche, brach wie ein Blitz in Marys Gedanken, liess die permanent vorhandene Lust wie ein Feuerwerk aufflackern und nur einen Wunsch zurueck: ganz Koerper zu sein, sich aufzugeben und dadurch — vielleicht — zu einem anderen Ich zu finden. Wenn er es so wollte?

Aber noch war sein Prozess der Umformung nicht abgeschlossen. Mary spuerte, wie der zarte Druck auf ihr Gesicht langsam nachliess, konnte Haende fuehlen, die ihren Kopf vorsichtig einige Zentimeter vom Kissen hoben und die Verschnuerung am hinteren Ende loesten. Die lederne Maske wurde abgehoben. Mary hielt die Augenlider zunaechst fest zugepresst, erwartete einen grellen Lichtschein, der die wilden Phantasiebilder mit einem Schlag ausloeschen wuerde. Doch der brutale Einbruch in die Realitaet blieb aus. Nur ein dezenter, gelb- goldener Schimmer durchflutete den Raum. Gerade genug, um schemenhafte Gestalten zu erkennen, die neben dem Bett standen. Sie schienen auf etwas zu warten.

Mary oeffnete die Augen ganz. Da beugte sich eine der Gestalten langsam zu ihr herab, ein schoenes Frauengesicht zwischen langen, nachtschwarzen Haaren, die wie feiner Sand auf Marys Wange fielen. Es musste eine der Dienerinnen aus seinem Gefolge sein, denn sie hatte keinen Mund. Der Ansatz der hauchduennen Gummihaut, die sich eng ueber die fest geschlossenen Lippen schmiegte, war kaum zu erkennen. Zudem machte das perfekte Makeup den verblueffenden Eindruck noch eindrucksvoller. Die Augen unter den langen Wimpern schienen zu sprechen. Eine Frage? Aber kein Laut. Sanft hoben und senkten sich ihre Brueste ueber dem Ansatz des gnadenlos engen Korsetts, mit dem sie auch am Hofe Ludwigs XVI. zu den Favoritinnen gezaehlt haette. Mehr als 30 Zentimeter konnte der Umfang der zerbrechlich schmalen Taille nicht betragen. Mary war kaum faehig, ihren Blick von dieser faszinierenden Erscheinung abzuwenden. So hatte sie kaum wahrgenommen, dass eine weitere Dienerin die enge Lederhuelle geoeffnet hatte und ihr jetzt bedeutete, aufzustehen. Noch etwas benommen setzte sich Mary auf, betastete mit nackten Zehen den kalten Marmorfussboden und versuchte, auf die Beine zu kommen. Sie stand kaum, als ihr auch schon lederne Armbaender um die Handgelenke gelegt wurden, ein Verschluss klickte leise. Unnachgiebig zog es ihre Haende nach oben.

Das Ankleiden hatte begonnen.

Ein ploetzlicher Druck um ihre Taille, der staendig zunahm, ihr fast den Atem raubte, dann wieder nachliess um kurz darauf noch staerker zuzupacken. Man hatte ihr ein Korsett umgelegt, eines von der stahlharten Sorte und war nun dabei — so wenigstens empfand Mary –sie in zwei Teile zu schneiden. Als der Druck nicht mehr zunahm, stand sie einige Minuten keuchend, bis sie sich, schneller als erwartet, an die ungewohnten Atemverhaeltnisse gewoehnt hatte. Anscheinend war die Prozedur mit dem Ueberziehen eines schwarzen Minikleidchens aus glaenzendem Latex beendet, denn die Dienerin hatte ihre Arme aus den Ledermanschetten befreit und machte nun keine Anstalten, sie wieder festzubinden.

Doch da zog die zweite Dienerin eine lange, duenne Goldkette aus einem kleinen Behaeltnis. Bevor Mary zurueckweichen konnte, hatte die Dienerin das eine Ende um Marys Hals gelegt und mit einem unsichtbaren Mechanismus einschnappen lassen. Damit zog sie Mary langsam, aber unerbittlich nach unten, trat hinter sie und zog ihr das andere Ende zwischen den Beinen hindurch. Ploetzlich spuerte Mary, wie sich kundige Finger an dem kleinen Schloesschen vor ihrer Pforte zu schaffen machten. Es schmerzte leicht und das lose Ende der duennen Kette war mit dem Schloesschen untrennbar verbunden.

Mary durfte sich aufrichten. Wie eine weithin sichtbare goldene Faehrte lief die Kette von ihrem Hals ueber das schwarze Latexkleid, um in sanftem Bogen leicht pendelnd zwischen ihren Beinen zu verschwinden. Die schwarzen Lackschuhe mit den hohen Pfennigabsaetzen zierte ebenfalls jeweils ein duennes goldenes Kettchen, das von den Dienerinnen um Marys Fesseln gelegt und mit den Schuhen verschlossen wurde. Ein lustvoller Schauer durchlief ihren Koerper.

“Sind Sie bereit? Dann werden wir jetzt einen kleinen Ausflug in die feine Gesellschaft unternehmen.”

Er war eingetreten. Sein weitschwingendes, schwarzes Pelzcape liess ihn noch groesser, noch ehrfurchtgebietender erscheinen. Langsam glitt sein Blick aus den kalten blauen Augen ueber Marys Koerper, folgte der schmalen Goldkette ueber die schwarzglaenzende Oberflaeche des hautengen Latexkleids. Er schien zufrieden:

“So ist es gut. Folgen Sie mir.”

Er reichte ihr die Hand und Mary trippelte vorsichtig und mit kleinen Schritten neben ihm her, die ausladende Treppe des Eingangs hinunter, wo ein grosser Wagen mit laufendem Motor wartete. Der Chauffeur hielt die hintere Tuer geoeffnet. Aber das war kein Chauffeur — eher eine Chauffeuse und unschwer als eine der Dienerinnen zu erkennen, die sie schon des oefteren gesehen hatte: sie hatte keinen Mund. Der Ansatz der hauchduennen Gummihaut, die sich eng ueber die fest geschlossenen Lippen schmiegte, war kaum zu erkennen.

Nachdem Mary und er Platz genommen hatten, schloss die stumme Dienerin die Tuer und ging auf die andere Seite des Wagens. Die angedeutete Uniformjacke ueber dem engen Rock sass knapp um die eng geschnuerte schmale Taille. Da das Fahrzeug durch eine dunkle Glasscheibe geteilt wurde, konnte Mary nur noch die Umrisse der Fahrerin erkennen. Langsam setzte sich der Wagen in Bewegung, knirschte vernehmlich ueber den Kies der Zufahrt. Mary sah sich um und begegnete seinem Blick, der zum ersten Mal so etwas wie versteckte Erwartung zeigte.

“Ich moechte Sie nicht beunruhigen, aber es ist doch besser, wenn Sie nicht sehen, wohin wir fahren.”

Mit einer schnellen Handbewegung hielt er ihre langen schwarzen Haare zusammen und zog eine Latexmaske ueber ihren Kopf. Durch die Oeffnungen fuer Mund und Nase konnte Mary Atem holen. Dunkelheit umhuellte sie und die leisen Schaukelbewegungen des Wagens oeffneten sacht die Pforten zur Phantasie. Sie unterschied sich kaum noch von der fantastischen Wirklichkeit. Was hatte er mit ihr vor? Nicht dass sie es unbedingt wissen wollte — sie genoss diese voellige Entscheidungslosigkeit, dieses Treibenlassen in den Strudel des Ungewoehnlichen.

Das Schaukeln hatte aufgehoert. Die Wagentuer oeffnete sich und liess einen Schwall warmen Abendwind herein. Mary spuerte eine Hand in ihrer, die sie hinausgeleitete und dann zwei starke Arme. War das er, der sie ueber einige Stufen trug? Die Geraeusche veraenderten sich.

Sie mussten eine grosse Halle betreten haben, auf deren Fussboden die Schritte vieler Leute klickten und klapperten. Mary wurde auf die duennen Spitzen ihrer hohen Absaetze gestellt und festgehalten. Noch blind und benommen von der Schaukelei haette sie sofort das Gleichgewicht verloren. Jemand zog ihre Arme nach hinten und machte sich an der Schnnuerung ihrer Latexmaske zu schaffen. Ploetzlich war die warme weiche Huelle nicht mehr da, die unvermittelte Helligkeit brannte in den Augen, Mary warf den Kopf nach hinten, um die langen Haare aus dem Gesicht zu bekommen. Jetzt konnte sie sehen. Der Anblick raubte ihr fast den Atem.

“Was Sie hier sehen, meine Liebe, ist eine meiner Realitaet gewordenen Phantasien — ein moderner Sklavenmarkt. Modern deshalb, weil die Menschen, die in diesen Raeumen begutachtet und verkauft werden, damit einverstanden sind. Sie haben sich aus einer tiefen, inneren Ueberzeugung entschlossen, den eigenen Willen zugunsten eines anderen aufzugeben. Manche nur fuer ein paar Stunden, andere Wochen und einige fuer ein ganzes Leben. Ich bin der Vermittler zwischen diesen Dienerinnen und Dienern aus Leidenschaft und ihren zukuenftigen Meistern. Begleiten Sie mich.”

Das Innere der Halle war fast vollstaendig mit weissem, grau gemaserten Marmor ausgekleidet. Grosse Kristalleuchter funkelten von der Decke und gaben der Szenerie Tausende tanzender Schatten. Es mussten annaehernd zweihundert Menschen sein, die in der grossen Halle kleine Grueppchen bildeten, sich leise unterhielten. Doch sie waren nicht die Hauptpersonen: in regelmaessigen Abstaenden hatte man Marmorsaeulen, etwa eineinhalb Meter hoch und mit einem Meter Durchmesser errichtet, auf denen nackte Statuen standen. Aber diese Statuen lebten — nur die Beine der Maenner und Maedchen auf den Sockeln schienen fest mit der Unterlage verbunden. Sie waren es auch, wie sich bei naeherem Dazutreten zeigte: breite, glaenzend polierte Klammern hielten die “Schaustuecke” auf ihren Plaetzen.

“Wie gefaellt Ihnen meine kleine Veranstaltung? Ich bin sicher, dass sie Ihr Interesse findet. Und da ich von Ihrer unbedingten Ergebenheit zu mir weiss, habe ich mich entschlossen, Sie daran teilhaben zu lassen.”

Noch bevor Mary irgendetwas erwidern konnte, hatten zwei von seinen Dienerinnen, die ploetzlich hinzugetreten waren, ihre Arme und Beine zusammengebunden und den duennen Gummifilm ueber ihre Lippen gelegt. Stumm musste Mary nun mitansehen, wie ihr zunaechst die Goldkette vom Hals genommen wurde. Dann zog man ihr das Latexkleid aus und hob sie auf den kalten Marmorsockel. Als Ihre Beine einen Kontakt in den Metallklammern beruehrten, schlossen sie sich, bewegt durch unsichtbare Elektromotoren, leise summend um ihre Fesseln. Mary war gefangen. Mit belustigtem Laecheln trat er auf sie zu, fing die sacht schwingende Goldkette auf, die immer noch mit dem kleinen Schloss an ihrem Schoss verbunden war und hielt sie zwischen zwei Fingern fest. Mit der anderen Hand zog er den kleinen goldenen Schluessel, den er jetzt an einem Kettchen um den Hals trug, aus dem Hemd.

“Ich werde Sie nun fuer einige Zeit verlassen. Den kleinen Schluessel gebe ich nicht aus der Hand. Vielleicht noch nicht jetzt. Aber das wird Ihr Verhalten in den naechsten Tagen zeigen. Leben Sie — oder vielmehr — leiden Sie wohl …”

Nach diesen Worten verschwand er mit seinen Begleiterinnen durch eine Seitentuer. Sofort bildete sich um Mary eine groessere Menschenansammlung. Ihr Verkauf hatte begonnen. Unfaehig, den Blicken der Umstehenden auszuweichen, die Beine fest umschlossen von den beiden staehlernen Halteklammern, voellig nackt und stumm durch den duennen Gummifilm, der ihre Lippen umschloss, blieb Mary keine andere Wahl, als zu warten. Zu warten auf die unbegreiflichen Dinge, die noch mit ihr geschehen wuerden. Er hatte es so gewollt. Was verlangte er noch von ihr? Hatte sie ihm ihre Liebe nicht schon deutlich genug bewiesen?

Ein donnernder Gongschlag durchbrach jaeh Marys Gedankenflug. Zwei grelle Scheinwerfer flammten auf und tauchten ein Podest an der Schmalseite der marmorgetaefelten Halle in weisses Licht. Das gleiche grelle Licht flutete auch von Deckenstrahlern auf die Marmorsaeulen und die darauf festgehaltenen Sklaven, die dadurch noch nackter, noch ausgelieferter wirkten …

Mary schloss die Augen. Erst nach einigen Minuten konnte sie die Gestalt auf dem Podest einigermassen erkennen. Eine unverkennbar weibliche Figur, schmale Taille, grosse feste Brueste, extrem lange Beine und auch insgesamt von eindrucksvoller Groesse, mit den enormen Absaetzen mussten es fast zwei Meter sein. Das knappsitzende, glaenzendschwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht blieb unter einer Maske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt. Die Gespraeche im Saal verstummten. Alle Aufmerksamkeit war jetzt auf die eindrucksvolle Dame in Schwarz gerichtet.

“Guten Abend, meine Damen und Herren,” klang ihre Stimme lautsprecherverstaerkt zwischen den Marmorwaenden. “Ich freue mich, so viele Anhaenger unserer kleinen Vergnuegung hier zu sehen und moechte Sie auch im Namen unseres Gastgebers herzlich begruessen.”

Damit war sicher er, ihr Herr gemeint. Doch wohin war er verschwunden?

“Da sie alle mit den Formalitaeten unserer Auktion vertraut sind, moechte ich gleich beginnen. Sie haben sich von den offensichtlichen Qualitaeten der angebotenen Damen und Herren bereits ueberzeugt, so dass Sie sicher meiner Meinung sind, wenn ich als Grundgebot fuer Steven, hier auf einer Saeule zur linken, 85.000 Pfund vorschlage. Wer bietet?”

Das Handzeichen einer elegant gekleideten Dame in der vordersten Reihe kam in der naechsten Sekunde.

“86.000, vielen Dank.”

Doch da war noch jemand, der sich fuer den muskuloesen Steven, der sicher kaum ueber 20 Jahre war, stark interessierte: ein baertiger Mensch von erheblicher Leibesfuelle und wohl noch umfangreicheren Portemonnaie.

“90.000. Ich biete 90.000 Pfund!”

Ein scheuer Blick aus Stevens hellblauen Augen zur Dame vorn besagte Eindeutiges ueber den vom Betroffenen erhofften Ausgang des Gebots. Noch ein Handzeichen. 100.000, nein 150.000 …

“Ist 150.000 Pfund richtig, gnaedige Frau?”

Bestaetigt. Vom beleibten Herrn keine weitere Reaktion, dagegen fast ein Laecheln auf Stevens Mundwinkeln.

“Zum dritten! Steven geht fuer 150.000 Pfund an Lady Mosley. Vielen Dank, Madame.”

Auf ein Handzeichen der Auktionsleiterin oeffneten sich die staehlernen Halteklammern um Stevens Beine, zwei Helfer hoben ihn vom Sockel und geleiteten ihn durch eine Seitentuer. Mary konnte nicht sehen, wohin sie ihn brachten. Die ganzen Geschehnisse wurden immer undeutlicher, wie ein Film flimmerte es vor ihren Augen, die Stimmen zu Gemurmel verwischt, so dass sie die folgenden Versteigerungen nicht bewusst wahrnahm. Es war wie ein Traum — nur das zarte Zerren des Kettchens am goldenen Schloss zwischen ihren Beinen erinnerte sie in jeder Sekunde daran: das alles war Realitaet, kein Traum. Das war die Wirklichkeit!

“Und jetzt kommen wir zum Hoehepunkt des Abends, zu einem ganz besonderen Angebot, das wir unserem Gastgeber verdanken. Es ist die Dame auf der Saeule rechts in der Mitte. Das Grundgebot fuer die schoene Mary liegt bei 200.000 Pfund!”

Ein leises Raunen flog durch den Saal, das nach einer gebieterischen Handbewegung vom Podest herab sofort verstummte.

“Ich hoere ihre Gebote. Ja, dort hinten, 210.000 Pfund, 220.000 von links, 230.000, 240.000, 250. 000, nicht mehr als 250. 000 Pfund. Niemand bietet mehr?”

Kein Laut drang durch die Stille, die Spannung knisterte hoerbar, jedoch kein weiteres Handzeichen.

“Dann mache ich vom Biet-Recht des Auktionators Gebrauch und biete 300.000 Pfund. Jemand dagegen?”

Leises Raeuspern klang aus der hintersten Reihe der Anwesenden, aber sonst keine weitere Aeusserung.

“Zum dritten! Damit geht dieses Angebot an mich. Fuehrt sie nach hinten! Die Auktion, meine Damen und Herren, ist damit beendet. Falls Sie Ihre Erwerbungen gleich mit nach Hause nehmen moechten, steht entsprechendes Fuehrungs-Material gleich hinten zu Ihrer Verfuegung. Wir machen aber auch darauf aufmerksam, dass wir Ihnen Ihren Kauf auch sorgsam verpackt zustellen. Vielen Dank!”

Mary war mit immer noch versiegelten Lippen in einen dunklen Nebenraum gefuehrt worden. Jetzt nahm man ihr den Gummifilm ab, verbot ihr aber, zu sprechen. Dann wurde die duenne Goldkette zwischen ihren Beinen entfernt, das Schloss an ihren Schamlippen blieb aber an seinem Platz. Im Dunkel des Raumes konnte sie kaum erkennen, wer oder was um sie herum vor sich ging. Eine Hand hielt ihren Kopf fest, eine andere zog eine duenne Latexmaske darueber. Mary fuehlte, dass diese Maske keine Loecher fuer die Augen, fuer die Nase hatte.

Entsetzt schnappte sie nach Luft und bekam ein enges Gummirohr zwischen die Lippen, durch das sie ein- und ausatmen konnte. Jetzt sass die Maske wie eine zweite Haut auf ihrem Gesicht und drueckte die Haare fest an ihren Kopf. Mary wurde sanft ein paar Schritte nach vorn gezogen, dann glaubte sie, eine schliessende Tuer wahrzunehmen. Ploetzlich stiessen ihre Haende ringsherum auf Widerstand, nach vorne, nach hinten, ueberall. Sie war in einem engen Behaelter eingeschlossen, aus dem es keinen Ausweg gab. Panik stieg in ihr auf, noch mehr, als sie bemerkte, wie irgendetwas um ihre Fuesse herum brodelte, zaehfluessig erst ihre Zehen umschloss, dann die Knoechel erreichte und langsam, aber unaufhaltsam hoeher stieg. Die zaehe Fluessigkeit war warm und weich, das Gefuehl eigentlich eher angenehm, im absoluten Dunkel aber furchteinfloessend. Mittlerweile war Mary bis zu den spitzen Bruesten von der einfliessenden Masse umgeben, die immer noch weiter nachfloss.

Da wurde ihr schlagartig bewusst, dass die Masse sich um ihre Beine zu verfestigen begann. Erst allmaehlich, dann immer schneller. Schon konnte sie ihre Fuesse keinen Millimeter mehr bewegen, nun die Knie, den ganzen Unterkoerper. Die Masse musste einer dieser Kunststoffe sein, die aufgeschaeumt wurden und sich schnell in einen festen Stoff verwandelten. Jetzt erreichte es ihren Hals, dann den Mund — schliesslich schwappte es ueber Mary zusammen. Sie war nun ganz von einer Masse bedeckt, die sich schneller und schneller verfestigte und damit jede Bewegung unmoeglich machte. Durch das Gummirohr bekam sie zwar ausreichend Luft, war aber sonst restlos hilflos, gefangen, ohne die Moeglichkeit der kleinsten Bewegung, allein den Wahrnehmungen ihrer verbliebenen Sinne ausgeliefert und dem, was ein ueberreiztes Gehirn daraus machte. Der Gleichgewichtssinn, zwar ohne jede brauchbare Funktion, aber dennoch intakt, signalisierte Mary, dass man sie aus der engen “Gussform” herausgenommen und auf den Boden gelegt hatte.

Der Abtransport hatte begonnen. Kein Lichtstrahl, kein Geraeusch drang ins Innere des Kunststoffpanzers, der gerade soviel Zwischenraum liess, dass Mary in kleinen Zuegen Luft holen konnte. Sonst war absolut keine Bewegung moeglich. Ohne aeussere Eindruecke ging ihr Gefuehl fuer Zeit verloren, sodass Mary nicht mehr wusste, wie lange sie so eingeschlossen gewesen war. Ein leichter Ruck riss sie aus den erzwungenen Traeumen, eine Ahnung nur, irgendwo zwischen dem, was an verwertbarer Realitaet uebriggeblieben war und dem, was die Phantasie in den letzten Tagen zwangsweise dazugelernt hatte.

Der Gleichgewichtssinn signalisierte eine undefinierbare Lageaenderung, kurz darauf glaubte Mary, ein Geraeusch zu hoeren. Tatsaechlich — ein hohes Sirren, wie von einem Schwarm wildgewordener Wespen, der gegen die Kunststoffhuelle Sturmangriff flog. Einen erfolgreichen, wie das leise Knistern vermuten liess. Dann ein ploetzliches Krachen, ein Gefuehl der Leichtigkeit. Der obere Teil der Huelle war abgehoben worden, Mary lag nun noch im unteren Teil der angegossenen Form. Noch liess die Gummimaske kein Licht an die Augen, doch den Gummischlauch zwischen ihren ausgetrockneten Lippen hatte irgend jemand bereits entfernt. Dann machten sich zaertliche Haende an der duennen Latexmaske zu schaffen, die ihr Gesicht vor dem Kunststoffueberzug geschuetzt hatte. Vorsichtig wurde sie angehoben und ueber den Kopf nach hinten gerollt.

Mary oeffnete die Augen.

Der Schreck liess sie unkontrolliert zusammenzucken. Das Gesicht ueber dem ihren war keines. Ebenmaessig zwar, fast natuerlich, aber doch eine Maske aus schwarzem Leder, eingerahmt von langen blonden Haaren. Das knappsitzende, glaenzend schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Diese faszinierende Gestalt hatte Mary schon einmal gesehen, der Anblick hatte sich fest in ihr Gedaechtnis gebrannt: Das war die grosse Vorsitzende der geheimnisvollen Sklaven-Auktion, die Frau, die sie gekauft hatte.

Das war Marys neue Herrin.

“Nun, hast Du Dich von der Reise erholt? Sicher nicht besonders gemuetlich in der von mir gewaehlten Verpackung. Aber das war auch in Deinem Interesse. So wird nichts beschaedigt — an meinem Besitz.”

So war das also. Besitz nehmen wollte die feine Dame. Ein paar Hunderttausend Pfund auf den Tisch des Hauses legen und mit neuem Spielzeug von dannen ziehen. Aber da hatte sie sich gruendlich getaeuscht. Marys Unterordnung war noch persoenlichkeitsgebunden, noch von den Eindruecken gepraegt, die sie auf dem Landsitz er, der Herr dieses Landsitzes hatte ihren Willen nur fuer sich gebrochen. Jetzt leuchtete wieder der Funken des Eigensinns in Marys Augen. So einfach war sie nicht zu schlagen! Jetzt wuerde sie ihre Meinung klar zum Besten geben.

Doch dazu kam es nicht. Kaum hatte sie den Mund geoeffnet, als auch schon ein Ballknebel ihre Zunge gegen den Gaumen drueckte und jedes Wort im Ansatz erstickte.

“Aber, aber, wer wird denn jetzt schon nicht mehr mitspielen. Ich habe schliesslich viel Geld fuer Dich bezahlt, da will ich auch meinen Spass mit Dir haben. Und Du sollst schliesslich auch nicht zu kurz kommen …”

Mit diesen Worten pumpte die Lady in Schwarz den Ballknebel in Marys Mund bis zum Aeussersten auf und entfernte die kleine Ballpumpe. Bevor Mary ihre Glieder aus der Kunststoff-Form heben konnte, wurden ihre Beine, eines nach dem anderen, leicht angehoben und durch engsitzende Ledermanschetten ueber ihren Fesseln miteinander verbunden. Dasselbe geschah mit ihren Armen, ein breites Lederhalsband vervollstaendigte ihre Bekleidung.

“Steh’ auf, meine Kleine! Noch bin ich nicht fertig mit Dir. Aber was hast Du denn da Schoenes an?”

Ihr Blick war auf das kleine goldene Schloss an Marys Schoss gefallen, das er angebracht und verschlossen hatte. Und - eigenartig — irgendwie fuehlte Mary sich seitdem sicherer, beschuetzter. Auch jetzt. Pruefend tasteten feingliedrige Finge mit enorm langen Naegeln nach dem glitzernden Anhaengsel zwischen ihren Beinen.

“Wirklich sehr, sehr huebsch. Ich denke, dass ich Dir etwas Aehnliches schenken werde. Am besten gleich …”

Zaertlich, aber doch bestimmt zog sie Mary auf die Beine. Noch etwas zittrig, doch hellwach stand Mary stumm in dem dunklen Raum, dessen Ausmasse sie im Zwielicht nicht schaetzen konnte. Jetzt wurde sie mit festem Griff nach hinten gezogen. Sie folgte mit kleinen Schritten. Mehr liessen die Ledermanschetten an ihren Fesseln, die mit einer dicken kurzen Kette verbunden waren, nicht zu. Ploetzlich fuehlte sie im Ruecken einen kalten, harten Widerstand. Sekunden spaeter schlossen sich feste Baender um Beine und Armgelenke, selbst um die Stirn wurde ein kraeftiges Lederband gezogen und festgeschnallt. Der Ballknebel in ihrem Mund verhinderte jeden Laut. Was, um alles in der Welt, hatte man mit ihr vor?

“Nachdem Du an Deiner Liebespforte bereits ein sehr praktisches Utensil traegst, werde ich Dir mein Zeichen anderswo anbringen. Es wird dort gleich sehr kalt werden.”

Mary zerrte an den Fesselbaendern, versuchte sich irgendwie vor dem Unbekannten in Sicherheit zu bringen. Aber es gab kein Entrinnen, die Baender liessen kaum einen Millimeter nach. Stattdessen kippte die Unterlage nach hinten, es musste ein Tisch auf einem Gelenk oder etwas aehnliches sein. Und dann fuehlte Mary, wie ihre Brustspitzen ploetzlich eiskalt wurden — als ob ein eisiger Windhauch sie scharf anblasen wuerde. Das konnte doch nicht sein, nein, bitte, nur das nicht …

Der Schmerz war laengst nicht so intensiv gewesen, wie sie befuerchtet hatte. Ein leichtes Brennen, mehr hatten die gekuehlten Nervenenden nicht gemeldet. Jetzt fuehlte Mary zwar noch ein leichtes Ziehen beider Brustwarzen. Aber das blieb ertraeglich und klang schnell ab. Noch hatte niemand ihre Fesseln geloest, noch war sie fest an den kalten Tisch geschnallt. Auch konnte sie nicht sehen, was die schwarzgekleidete Dame mit ihren Bruesten gemacht hatte. Wie ein Blitz flammte ein helles Licht an, das in ihren Augen brannte und sie einen Moment blind werden liess. Am Klackern spitzer Absaetze konnte sie erahnen, dass jemand den Raum betreten hatte. Die Tischplatte schwenkte wieder in senkrechte Position.

“Sehr huebsch geworden, findest Du nicht?”

Das Lederband um ihre Stirn loeste sich und erlaubte Mary, ihre Brustspitzen anzuschauen. Der Schock traf sie wie ein Keulenschlag. Ihre beiden Brueste umschlossen exakt geformte kleine Metallkegel mit Oeffnungen an den Spitzen, die gerade gross genug waren, um die Brustwarzen durchzulassen. Beide waren durchbohrt, von duennen Metallstaebchen durchstossen, die gleichzeitig die beiden Kegel an ihrem Platz hielten. Jetzt hatten ihre Brueste silbern schimmernde Spitzen …

Alles um Mary herum begann sich zu drehen. Wie durch eine dichte Nebelwand nahm sie die Gestalt vor ihr wahr, die unverkennbar weibliche Figur, die schmale Taille, die enorm langen Beine. Ihre neue Herrin lachte:

“Ich wusste, dass es Dir gefaellt. Und ich weiss noch viel mehr. Und vielleicht werde ich Dir eines Tages auch etwas ueber mich erzaehlen. Ein kleines Geheimnis. Aber zuvor wirst Du noch viel lernen und leiden muessen. Aber jetzt komm’ mit. Schliesslich habe ich noch einiges vor mit Dir.”

Mit einigen schnellen Handgriffen hatte sie die restlichen Fesseln geloest und Mary auf die Beine geholfen. Bis auf die glitzernden Metallkegel auf Marys Bruesten und dem kleinen Schloss zwischen ihren Beinen war sie nackt. Mary froestelte. Ihre neue Herrin schien das bemerkt zu haben.

“Du frierst ja, Kleine. Dagegen sollten wir schnellstens etwas unternehmen. Doch zunaechst zeige ich Dir, was Du in naechster Zeit zu tun hast.”

Damit hatte sie Mary an der Hand genommen und eine Tuer geoeffnet. Der Flur dahinter war breit, mit hellgrauem Marmor ausgelegt und mit weissleuchtenden, modernen Strahlern hell ausgeleuchtet. Mary spuerte den kalten Fussboden unter ihren nackten Fuessen, hatte das scharfe Klackern der hohen Absaetze neben ihr im Ohr und nach einigen Biegungen keine Ahnung mehr, wie lange sie schon gelaufen waren und wo sie war. Nur dass das Haus ungewoehnlich gross sein musste, das wurde ihr mit jedem Schritt klarer.

“Im Moment ist hier alles noch menschenleer. Aber das wird sich in etwa zwei Stunden aendern. Und das ist Dein neuer Arbeitsplatz.”

Es musste die Eingangshalle dieses grossen Hauses sein: aus gewaltigen Glasflaechen, luftig und hoch, sonnendurchflutet und eindrucksvoll, nur mit einem einzigen Moebelstueck ausgestattet, einer kleinen runden Insel mitten inm Lichtmeer. Etwas erhoeht konnte sie eine Art Schaltpult sehen, rund und mit schimmerndem Mahagoni verkleidet.

“Das hier ist — neben meinem — der wichtigste Platz in meiner Firma. Hier ist der einzige Zugang und daneben die technische Voraussetzung, saemtliche weiteren Eingangs- Moeglichkeiten abzuschirmen. Du wirst hier berechtigte Besucher empfangen und an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Das ist alles. Telefone wirst Du keine finden. Es ist auch nicht noetig, Gespraeche zu fuehren. Aber das wird auch nicht mehr moeglich sein …”

Ohne Widerspruch abzuwarten, nahm die Herrin Mary an der Hand und fuehrte sie zwei Tueren weiter. Nach der Helligkeit draussen konnte Mary im Halbdunkel dieses Raumes kaum etwas erkennen. Als sie sich naeher umschauen wollte, bemerkte sie ploetzlich die Hand der neuen Herrin an ihrem Handgelenk, dann fuehlte sie erst dort, dann an der anderen Hand etwas zuschnappen. Bevor sie sich darueber klar wurde, ertoente ein summendes Geraeusch und Marys Arme wurden langsam nach oben gezogen.

Als sie nur noch auf Zehenspitzen stehen konnte, hirte das Summen auf. Mary stand mit hochgereckten Armen ausgestreckt, nackt und wehrlos mitten im Raum.

“Meine Mitarbeiterinnen kommen gleich, um Dir die notwendige `Arbeitskleidung’ anzulegen. Bis dahin kannst Du noch eine Weile nachdenken und Dich an Deine Rolle als stumme Dienerin gewoehnen. Mach’ den Mund auf!”

Der Gummiball in Marys Mund entwickelte sogleich Eigenleben. Nach einigen kurzen Luftstoessen hatte er ihren Kiefer so weit auseinander gedrueckt, dass sie keinen Laut mehr von sich geben konnte. Als die kleine Pumpe entfernt wurde, war Mary stumm. Die Tuer wurde geschlossen, aus dem Halbdunkel wurde vollkommene Dunkelheit. Wie lange hatte es wohl gedauert? Eine Stunde, zwei? Als die Tuer ploetzlich leise geoeffnet wurde, hatte Mary keine Vorstellung mehr von Zeit. Der Druck um ihre Handgelenke war ertraeglich gewesen, das Brennen ihrer durchstochenen Brustwarzen hatte nachgelassen. Mary fuehlte sich fast wohl. Das sollte sich jetzt aendern.

Erstaunt betrachtete Mary die beiden Gestalten, die durch die Tuer hereingetreten waren. Diesen Anblick hatte sie doch schon einmal erlebt. Genau — das waren exakt die schlanken, schoenen Gestalten, die sich auch schon bei ihm, dem Herren, mit ihr beschaeftigt hatten. Das waren dieselben Korsagen, dieselben Gesichter ohne Mund, den man ihnen mit einem duennen Latexfilm verschlossen und dann mit Makeup ueberzogen hatte.

Jetzt wurden Schraenke geoeffnet und wieder geschlossen. Dann spuerte Mary kaltes Leder auf ihrer Haut, gleichzeitig einen Druck um ihre Taille, der stetig zunahm. Ein Korsett also, wie sie es nun schon in etlichen Ausfuehrungen kannte. Doch dieses Mal schien die Form aussergewoehnlich zu sein. Tatsaechlich liess es vom gesamten Oberkoerper nur die Brueste frei, und ging dann in eine hohe Halscorsage ueber, die erst knapp unter Marys Nase ihren Abschluss fand.

Unten endete die immer enger rueckende Lederhuelle fast an den Knien. Jetzt war dort das Maximum der Schnuerung erreicht. Vier Haende machten sich nun an die Leinen ueber Marys Taille. Dort mussten lange Stahlstaebe ins Leder eingearbeitet sein. Mary fuehlte, wie der zunehmende Druck sie allmaehlich zwang, kerzengerade zu stehen. Dann zog sich das Halskorsett enger, gerade so weit, dass Atmen noch problemlos moeglich war. Den Ballknebel im Mund hatten die beiden Dienerinnen wohl vergessen?

Mary wollte protestieren, brachte aber keinen Laut zustande. Durch die strammgezogene Lederhuelle wurde ihr Mund nun voellig verschlossen. Ein schmaler Lederriemen, der sich ueber ihrer Nase teilte und hinten festgeschnallt wurde verhinderte schliesslich jede restliche Kopfbewegung.

Doch was war das? Eine der Dienerinnen hatte ein “Gesicht” hervorgezaubert, eine helle, fleischfarbene Latexmaske, die ein laechelndes Gesicht zeigte, taeuschend echt, nur die Augen fehlten. Jetzt ahnte Mary, was mit ihr geschehen sollte. Behutsam wurde die laechelnde Maske ueber ihr fest verpacktes Gesicht gezogen und am Hinterkopf zusammengeschnuert. Jetzt waren ihre eigenen Augen Bestandteil eines Gesichts, das sie noch nie zuvor gesehen hatte. Ein sehr schoenes Gesicht — sicherlich — aber nicht ihr eigenes und zudem voellig unbewegt. Eine laechelnde Maske auf einem atemberaubend schoen geformten Koerper …

Unter einer Peruecke mit langen, hellblonden Haaren verschwand Marys eigener, kurz nachgewachsener Haarschopf. Schwarze, armlange Handschuhe und Pumps mit sicherlich 16 Zentimeter hohen Stilettoabsaetzen vervollstaendigten die “Arbeitskleidung”. Die Schuhe wurden mit duennen Kettchen und jeweils einem kleinen Schloss an ihrem Fuss verschlossen. Ausziehen war unmoeglich. Aber auch diese Schuhe hatte Mary schon einmal getragen. Sollte es irgendwelche Zusammenhaenge zwischen ihm, dem Herren und ihr, der Herrin geben? Doch Mary kam nicht zu weiteren Ueberlegungen. Die Tuer hatte sich geoeffnet und sie, ihre Herrin war eingetreten. Eindrucksvoll wie immer — eine unverkennbar weibliche Figur, schmale Taille, grosse feste Brueste, enorm lange Beine und auch insgesamt von eindrucksvoller Groesse, mit den ueberhohen Absaetzen fast zwei Meter.

Das knappsitzende, glaenzend schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war wieder unter einer schwarzen Ledermaske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt.

“So, jetzt hast Du genau die richtigen Eigenschaften einer Empfangssekretaerin — tadellose Figur, vollendete Haltung und vor allem: Verschwiegenheit. Und den ganzen Tag freundlich zu laecheln bereitet Dir ja wohl auch keine Schwierigkeiten mehr …”

Mary konnte unter ihrem zweiten Latex- Gesicht nicht antworten. Laechelnd folgte sie ihrer Arbeitgeberin zur Empfangsinsel in der Eingangshalle. Eine Tuer in der Mahagonitaefelung schwang auf, sie stoeckelte hinein, dann wurde die Tuer von aussen verriegelt. Mary musste sich kurz an der hohen Umrandung festhalten. Wer mochte wohl zu den “Kunden” ihrer neuen Herrin zaehlen? Und wer wuerde sie wohl in dieser Aufmachung zu sehen bekommen? Auf einem Kontrollpult leuchtete ein rotes Licht. Jemand stand an der Eingangstuer! Und ihre neue Arbeitgeberin war verschwunden …

Marys erster Arbeitstag hatte begonnen. Mit einer langsamen, eleganten Bewegung — mehr verhinderte die unnachgiebige Verschnuerung des Korsetts — wandte sich Mary dem glitzernden Kontrollpult zu. Ein Lichtstrahl spielte mit den silbernen Kegeln auf Marys durchbohrten Brustspitzen. Sie konnte gerade noch soweit nach unten sehen, dass das leichte Zittern ihrer sonst voellig nackten Brueste nicht nur Gefuehl blieb. Welcher von diesen verflixten Knoepfen war der Tueroeffner? Oder war es vielleicht besser, den unbekannten Besucher erst gar nicht hereinzulassen? Schliesslich konnte ihre Aufmachung nicht gerade als “strassentauglich” gelten. Was tun? Den Besucher einfach vor der glaesernen Eingangstuer stehen lassen? Aber er hatte sie sicher schon gesehen, undeutlich zwar — aber immerhin wusste er, dass jemand in der Empfangsinsel stand. Und soviel hatte Mary auch erkannt: das da draussen war unverkennbar ein Mann. Auch das noch.

Das rote Licht am Kontrollpult leuchtete immer noch, ein leiser Summton drang jetzt an Marys ledergepolsterte Ohren. Also gut! Schliesslich die einzige Moeglichkeit, quaelende Neugier durch erlebte Realitaet zu ersetzen. Wuerde schon nicht so schlimm werden. Und wenn es womoeglich irgendein bekanntes Gesicht sein sollte, dann war sie unter ihrer Maske sowieso nicht zu erkennen. Ein Laecheln versuchte unter der laechelnden Latexhaut Marys Mund zu finden, doch der war durch den festsitzenden Ballknebel zu keiner Regung faehig.

Marys langer Zeigefinger fand den Knopf neben der roten Lampe, die nach dem ersten Druck sofort verloeschte. Mit verhaltenem Zischen oeffnete sich die grosse glaeserne Eingangstuer, der Besucher stand noch einen Augenblick unschluessig und ging dann langsam auf Marys Mahagoni-Insel zu.

“Guten Tag, mein Name ist Pieter van Sonten. Ich bin angemeldet. Wenn Sie bitte nachschauen wollen …”

Mary konnte kaum mehr als einen Finger ruehren. Die Stahlverstrebungen ihres Korsetts hielten Koerper und Kopf in absolut aufrechter Haltung, so dass sie nur die Arme bewegen und mit den Beinen kleine Schritte in den steilen Stoeckelschuhen machen konnte. Aber das alles war doch auch fuer den gutaussehenden Herrn erkennbar, der nicht einmal einen halben Meter vor Marys nackten Brustspitzen stand? Doch Pieter van Sonten blickte mit abwesendem Blick nur einmal von oben nach unten, als ob das alles nichts Besonderes sei. Marys zweites Gesicht laechelte freundlich, waehrend sie nervoes in einem grossen Terminkalender suchte, der neben dem Kontrollpult aufgeschlagen lag. Hier — unter dem Datum von heute war Pieter van Sontens Name der erste unter einem knappen Dutzend. “Zimmer 12″ stand dabei.

Aber Mary konnte nicht sprechen. Aus “Zimmer 12, bitte” wurde nicht einmal ein Nuscheln. Da nahm Mary das Buch kurzentschlossen hoch, drehte es und legte den lederumschlossenen Zeigefinger neben die Eintragung.

“Ah ja, vielen Dank, Zimmer zwoelf, ich finde schon hin, bitte bemuehen Sie sich nicht.”

Der Herr im grauen Zweireiher, erlesenen Gucci- Schuhen und einer glaenzenden Audemars-Piguet am Handgelenk wartete nicht auf eine Bestaetigung, sondern ging zielsicher auf einen der vielen Gaenge zu, die in die Empfangshalle muendeten.

Mary hatte kaum Zeit, sich Gedanken ueber die merkwuerdige Situation zu machen. Die rote Lampe flammte auf und ein Blick zur Eingangstuer liess diesmal gleich zwei Gestalten erkennen. Mary oeffnete und ein junges Paar betrat den glasueberdachten Vorraum. Sie waren beide kaum 30, schlank und gross, gepflegt gekleidet.” Wie aus einem dieser teueren Modejournale”, dachte Mary spontan.

“Wir haben fuer heute reserviert. Madame Vanbergen und Begleitung.”

Die Stimme der jungen Frau war angenehm tief und von sanfter Melodik, jedoch mit einem unueberhoerbaren befehlsgewohnten Unterton. Sie wusste genau, was sie wollte. Mary beeilte sich, der Aufforderung nachzukommen. Diesmal fand sie den entsprechenden Eintrag im Terminbuch und Madame schob Madame Vanbergen ein Zettelchen mit der Zimmernummer ueber den Edelholztresen. Waehrenddessen nahm der junge Mann den Blick nicht eine Sekunde von Mary, im Gegenteil, er schien jedes Detail von Marys bizarrer Aufmachung regelrecht in sich aufzusaugen. Seine grossen braunen Augen leuchteten — aber er sagte kein Wort. Als Mary die Richtung zum entsprechenden Raum mit einer leichten Handbewegung angezeigt hatte, ging er hinter seiner Begleiterin her, ohne sich noch einmal umzublicken.

Die naechsten drei “Kunden” haetten weit besser in die Vorstandsetage irgendeiner Grossbank gepasst. Adrette, ausgesucht elegante Herren von jung- dynamisch bis grau- meliert. Alle drei auffaellig unauffaellig und namentlich im grossen Terminbuch erfasst, jeder absolut puenktlich zur angegebenen Uhrzeit. Keiner von ihnen sah laenger als versehentlich noetig zu der enggeschnuerten Gestalt hinter dem Edelholztresen auf. Als haetten sie es penibel eingeuebt, nahm jeder sein Zettelchen mit der Zimmernummer in Empfang, um sich danach auf den Weg in einen der dunklen Gaenge zu machen. Nacheinander wurden sie von der Duesternis der Flure verschluckt, ein Eindruck, den die sonnendurchflutete Eingangshalle noch verstaerkte.

Mary stand hochaufgerichtet in ihrer Empfangsinsel und wartete auf die naechste Ueberraschung. Es war noch Nachmittag, aber das enggeschnuerte Korsett liess so etwas wie Hungergefuehl nicht aufkommen. An das leichte Spannen der Latexmaske, die ihre eigenen Gesichtszuege voellig verdeckte, hatte sie sich schon gewoehnt und da die Temperatur im glaesernen Vorbau nicht gerade hoch war, war sie mit der Waerme unter der lang herabwallenden blonden Peruecke sogar zufrieden. Nur ihre nackten, durch das strammsitzende Korsett zur Schau gestellten, festen Brueste ueberlief bei jedem Windhauch eine Gaensehaut.

Doch das war auszuhalten und konnte ihre Neugier nicht im Mindesten daempfen. Mary hatte schon Unangenehmeres mitgemacht. Ein wenig war sie ueber sich selber erstaunt. Es war nicht viel geblieben von dem gelangweilten, verwoehnten Geschoepf, das sie noch vor einigen Wochen gewesen war. Oder waren es schon Monate? Sie hatte das Verhaeltnis fuer Zeitablaeufe verloren, Zeit war einfach unwichtig geworden. Zwischen all den unglaublichen Eindruecken blieben nur ab und zu Momente der Ruhe, des Nachdenkens, in denen aber immer wieder er auftauchte. Er, der Herr der ersten Stunden, der sie in all diese verwirrenden Erlebnisse hineingezogen hatte, mit ihm hatte die Reise in eine unbekannte Welt erst begonnen. Wo aber war er? Hatte er sie schon vergessen? Gab es ueberhaupt noch einen Weg zurueck zu ihm?

“Wovon traeumst Du, meine Kleine?”

Mary erschrak, doch unter der Latexmaske wurden nur die dunklen Augen ein wenig groesser. Ihr Latex- Gesicht laechelte die rassig gebaute Gestalt an, die hinter dem Tresen stand. Das knappsitzende schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war wie immer unter einer schwarzen Ledermaske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt. Mary erkannte ihre neue Herrin.

“Ich stehe hier schon eine ganze Weile, aber Du hast mich nicht bemerkt. Fuer eine Empfangsdame nicht gerade die beste Empfehlung. Ich werde mir etwas Passendes fuer Deine Bestrafung ausdenken. Aber zuvor will ich Deine Neugier etwas befriedigen. Sicher hast Du Dir schon eine Weile ueberlegt, was wir hier eigentlich machen. Komm mit - ich zeige es Dir!”

Damit hatte sie eine versteckte Tuer in der Mahagoni- Insel geoeffnet und die erstarrte Mary an der Hand genommen.

“Komm schon, jetzt kommt keine neue Kundschaft mehr, erst spaeter. Schliesslich geht Qualitaet vor Quantitaet. Besonders bei uns …”

Lachend zog sie Mary auf den spitzen Absaetzen trippelnd hinter sich her. Rhythmisches Klackern hallte durch den marmorgetaefelten Gang, bis sie an eine ledergepolsterte Tuer kamen.

“Nachdem Du jeden Kunden heute morgen schon einmal gesehen hast, duerfte es Dir jetzt Schwierigkeiten machen, auch nur einen noch zu erkennen.”

Die Herrin oeffnete und sie betraten einen Raum, der nur in der Mitte durch Punktstrahler erhellt wurde. Mary konnte keine Waende sehen, die Groesse des Raumes nicht abschaetzen. Aber die war in diesem Moment auch nicht von Bedeutung. Im Licht der Scheinwerfer stand der junge Mann, den sie ein paar Stunden frueher in Begleitung von Madame Vanbergen begruesst hatte. Auch sie war da, stand etwas abseits im Schatten und gab den beiden Dienerinnen halblaut Anweisungen, die sich mit der hochaufgereckten Gestalt im Scheinwerferlicht beschaeftigen.

Diese Dienerinnen kannte Mary bereits — sie hatte diese kuenstlichen Geschoepfe schon mehrfach gesehen. Sie hatten keinen Mund. Der Ansatz der hauchduennen Gummihaut, die sich eng ueber die fest geschlossenen Lippen schmiegte, war kaum zu erkennen. Zudem machte das perfekte Makeup den verblueffenden Eindruck noch eindrucksvoller. Doch was hatten die beiden bizarren Gestalten vor?

Die Gestalt zwischen ihnen war offensichtlich an den Haenden gefesselt, an einer Art Trapez, das von der hohen Decke herabhing und die Arme nach oben und auseinanderzog. Der Koerper war nackt. Eine der beiden Dienerinnen entfernte gerade die letzten Anzeichen der Koerperbehaarung mit einem leise surrenden Rasierapparat. Um die Fuesse des jungen Mannes lag ein kleines Haeufchen eines matt schimmernden Materials, aber Mary konnte nicht genau erkennen, um was es sich dabei handelte. Jetzt hatte eine Dienerin ein Korsett aus fleischfarbenem Gummi gebracht und um die kaum vorhandene Taille des maennlichen Koerpers gelegt. Gemeinsam zogen beide die Schnuerung immer enger, bis sich immer staerker die sanfte Rundung einer weiblichen Taille abzeichnete. Ein leises Stoehnen war zu hoeren, als die hinteren Haelften des Korsetts zusammenstiessen. Mit flinken Fingern verknoteten die beiden Dienerinnen die Schnuerung.

Das Oberteil des Gummikorsetts war anatomisch einer vollen weiblichen Brust nachgeformt und wurde mit breiten Traegern ueber den Schultern verschlossen. Ein speziell gestalteter Riemen nahm das leicht eregierte Glied des jungen Mannes auf und wurde mit dem hinteren Ansatz des Korsetts verschnuert. Jetzt waren die maennlichen Geschlechtsteile verschwunden. Zugleich begannen die beiden Dienerinnen mit gleichmaessigen Bewegungen das Haeuflein — es musste ein hautfarbener Latexanzug sein — erst ueber die Fuesse, dann an den Beinen hoch und schliesslich ueber den umgeformten Oberkoerper des leise stoehnenden Mannes zu ziehen. Es dauerte eine ganze Weile, bis die gepuderten Arme bis zu den Fingerspitzen vom strammsitzenden Gummi umschlossen waren. Zuletzt waren nur noch Gesicht und die kurzen schwarzen Haare frei. Mit einem vorsichtigen Ruck wurde die angearbeitete Maske daruebergestreift.

Mary zuckte zusammen. Das war genau das gleiche ebenmaessige, faszinierend geschminkte Gesicht, das man ihr am Morgen ueber ihr eigenes geschnuert hatte! Auch diese Maske zog sich mit einer Schnuerung am hinteren Ende immer enger um den voellig eingeschlossenen Kopf, bis die Konturen darunter und die Latex-Schicht darueber eine Einheit bildeten. Mary konnte vor Erregung kaum noch atmen: aus dem jungen Mann war eine vollendete weibliche Schoenheit geworden, mit unbewegten Gesichtszuegen, aber lebhaft flackernden grossen braunen Augen.

“Es ist gut so. Ihr koennt Sie jetzt vollends anziehen!”

Die Stimme von Madame Vanbergen durchstiess den Wattenebel der Erregung, der Mary umgeben hatte. Ganz langsam fand sie in die verwirrende Realitaet zurueck. Ueber den Kopf der attraktiven Gummipuppe zog eine der Dienerinnen eine Peruecke mit langen blonden Haaren, die gleichzeitig die hintere Schnuerung verdeckte. Verbluefft erkannte Mary, dass die Gestalt ihrer eigenen auch insgesamt taeuschend aehnlich sah — doch der Knebel in ihrem Mund verhinderte jeglichen Kommentar.

“Ich kann mir denken, was jetzt gerade in Dir vorgeht,” erklang die wohltoenend tiefe Stimme ihrer Herrin. “Aber er hat es sich so gewuenscht, vielmehr … er ist den Wuenschen seiner Herrin einen entscheidenden Schritt naeher gekommen. Und das ist genau das, was wir hier machen — wir erfuellen Wuensche …”

Die Ankleide-Zeremonie war beendet, die schmalen Handgelenke wurden aus den weich gefuetterten Fesseln befreit. Im Licht der Scheinwerfer stand jetzt ein schoenes, junges Maedchen mit einer leichten Sommerkleidchen ueber einer absoluten Traumfigur. Die leuchtend blonden Haare glitzernden um die Wette mit den Lichtstrahlen, der verfuehrerische Mund schien leicht geoeffnet. Aber kein Laut drang durch die Lippen. Doch der wahre Grund dafuer war wohl erst durch Betasten zu erahnen. Jetzt nahm Madame Vanbergen die stumme Schoene an der Hand.

“Vielen Dank, Madame, ich bin Ihnen unendlich dankbar. Die vereinbarte Summe befindet sich wie immer bereits auf Ihrem Schweizer Konto. Bis zum naechsten Mal!”

Damit trippelten die beiden durch die Tuer, die sich hinter ihnen unhoerbar schloss. Marys stumme Frage schien sich irgendwie auf ihre Arbeitgeberin uebertragen zu haben.

“Ich weiss schon, Kleines. Das ist noch alles sehr neu fuer Dich. Denn wie die Wuensche der Menschen aeusserst vielfaeltig sind, so sind es auch unsere Dienstleistungen. Und solange meine Phantasie ausreicht, um die Wuensche dieser Menschen zu befriedigen, ist es ein recht eintraegliches Geschaeft. Fuer einige ist es das Paradies, fuer manche die Hoelle. Und Du, mein Engel, bist genau die richtige Waechterin meiner paradiesischen Hoelle. Aber noch hast Du nicht alle meine Geheimnisse erfahren. Auch mein groesstes noch nicht. Doch vielleicht, vielleicht schon sehr bald, werde ich Dir zeigen, was Du nicht einmal ahnen wirst. Oder womoeglich doch? Nun, wir werden sehen …”

Sie nahm Mary wieder bei der Hand und zog sie sanft weiter. Das Klackern der spitzen Absaetze auf dem weissen Marmorfussboden drang unter der Latexmaske seltsam gedaempft an Marys Ohren, vermischte sich mit ihrem eigenen Herzschlag, ein gleichzeitig monotones und aufreizendes Geraeusch, das Marys Stimmung nur noch verstaerkte. Ihr war, als teile sich Geist und Koerper, als ob der Rest logischen, rationalen Denkens voellig selbststaendig ihren bizarr gekleideten Koerper verlassen haette. Geblieben war nur noch Gefuehl, ausschliesslich koerperliche Sinnesempfindungen, Waerme und Kaelte, Liebe, Schmerz …

Ans Atmen im strammgeschnuerten Lederkorsett hatte sie sich zwischenzeitlich gut gewoehnt, obwohl die Stahlstaebe in der Taille kaum mehr als zwei Handbreit Platz zwischen Ober- und Unterkoerper liessen. Die silbern glaenzenden Kegel auf Marys durchbohrten Brustspitzen glitzerten im Licht der Deckenscheinwerfer, der Schmerz beim Anbringen der duennen Befestigungspfeile war laengst verflogen. Nicht einmal die enorm hohen Absaetze bereiteten ihr Schwierigkeiten — das Gefuehl staendiger Erregung liess banale Schmerzen nicht einmal entstehen. Jede Empfindung schien dem obersten Ziel der Lust untergeordnet, alles andere war nebensaechlich, reden unmoeglich: durch die strammgezogene Lederhuelle des Halskorsetts war ihr Mund voellig verschlossen. Ein schmaler Lederriemen, der sich ueber ihrer Nase teilte und hinten festgeschnallt war, verhinderte jede Kopfbewegung.

Mary und ihre Herrin hatten eine weitere, unbekannte Tuer in einem der vielen Gaenge des weitlaeufigen Hauses erreicht. In der Mitte war eine matt schimmernde “12″ angebracht. Sacht schwang die Tuer auf und gab den Blick in das schwach erleuchtete Innere eines recht kleinen Raumes frei. Mary konnte im Halbdunkel nur zwei schemenhafte Schatten erkennen, der eine davon musste ein Mensch sein, daneben eine Art Bank, ein grosser schwarzer Block mit metallisch glaenzenden Details, die sich Mary nicht erklaeren konnte. Dafuer wusste sie im naechsten Moment, dass sie die Person daneben schon einmal gesehen hatte: es war dieser Pieter van Sonten, der Mann, den sie am Morgen zuerst in Madames Haus eingelassen hatte. Was sollte das bedeuten?

“Herr van Sonten ist Dir ja bekannt. Er hat recht aussergewoehnliche Wuensche, die Du ihm erfuellen wirst. Ich habe Dich ausgesucht, weil ich ohnehin aehnliches vorhatte. Also verhalte Dich entsprechend …”

Noch ehe Mary in irgendeiner Weise reagieren konnte - viele Moeglichkeiten liess ihre bizarre Aufmachung ohnehin nicht zu - wurde sie von unsichtbaren Haenden an den samtschwarzen Block geschoben. Sofort schlossen sich zwei metallische Klammern in Hoehe ihrer Fussgelenke, so dass an Gegenwehr nicht mehr zu denken war. Panik stieg in Mary auf — diesmal war sie den Phantasien eines Mannes ausgeliefert, den sie ueberhaupt nicht kannte, zu dem sich nie Gefuehl entwickeln wuerde. Das war etwas ganz anderes, nicht zu vergleichen mit den verrueckten Dingen, die ihr Herr mit ihr unternommen hatte. Jetzt schien alles weitaus gefaehrlicher, bedrohlicher.

Irgendjemand machte sich an der Verschnuerung von Marys steifem Lederkorsett zu schaffen. Sie konnte nicht erkennen, was da in ihrem Ruecken vor sich ging, spuerte nur, wie der konstante Druck auf ihre Taille allmaehlich nachliess, wie eine Schnalle geloest und der enge Lederkokon schliesslich abgenommen wurde. Das ploetzliche Nachlassen des stuetzenden Drucks war unangenehmer als erwartet. Ohne einen Laut von sich geben zu koennen, sank Marys Oberkoerper vornueber auf die mit einem samtartigen Ueberzug versehene Oberflaeche des massiven Blocks. Nachgiebige Vertiefungen an den Stellen, wo Marys Brueste und Gesicht den Block beruehrten, bremsten den Fall sanft ab, gluecklicherweise, da sie nicht in der Lage war, auch nur einen Muskel ihres Koerpers rechtzeitig anzuspannen.

Da man ihr weder Halscorsage noch Gesichtsmaske abgenommen hatte, konnte sie ihren Kopf nicht drehen, um die zwei Haende zu sehen, die mit schwarzen Lederbaendern erst Marys Oberkoerper, dann den Kopf in Stirnhoehe und mit Metallklammern schliesslich Arme und Haende auf dem Block sicherten, Die Flaeche war leicht nach vorn geneigt, sodass jeder Teil von Marys Rueckseite jetzt jeglicher Manipulation schutzlos preisgegeben war.

Genau darauf hatte es van Sonten offenbar abgesehen. Marys Schrei erstickte der Knebel unter ihrer laechelnden Latexmaske. Die langen blonden Haare der Peruecke, die man ueber ihren verschnuerten Kopf gezogen hatte, glitzerten mit dem hellen Punktstrahler um die Wette, der den ausgestreckten Koerper jetzt unbarmherzig bis in jedes Detail ausleuchtete. Nur das kleine, glitzernde Schloss an Marys Schamlippen versperrte noch den Zugang, die rotleuchtende Pforte des wehrlos angepflockten Maedchens.

Das hatte wohl auch Herr van Sonten erkannt. Erschrocken registrierte Mary, dass sich etwas in ihrer Furche langsam nach oben bewegte, vor der Afteroeffnung haltmachte und dann langsam in sie einzudringen begann! Der Schmerz war anders als erwartet. Anfangs brennend zwar, aber dann schnell verblassend. Es musste ein eingecremter dicker Zapfen sein, der nun ihre hintere Oeffnung dehnte, vorn wesentlich dicker, dann mit einer Einschnuerung versehen, so dass sie ihn nicht mehr ohne weiteres ausstossen konnte. Er schien sogar jetzt noch dicker zu werden, sich in ihrem Inneren auszudehnen. Doch bevor neuer Schmerz entstehen konnte, war auch schon alles vorbei.

Die Fesselbaender wurden geloest, Mary mit noch fixierten Beinen wieder aufgerichtet. Pieter van Sonten war nicht mehr da. Stattdessen uebernahmen zwei der Dienerinnen wieder die anstrengende Aufgabe, Mary wieder in die stahlverstrebte Huelle ihres Korsetts zu packen. Gerade als die letzte Verschnuerung geschlossen, die Riemen auf der Brust und im Ruecken wieder mit dem Halskorsett verbunden waren, trat die Herrin in den Raum.

“Na, wie gefaellt Dir van Sontens Geschenk? Er moechte, dass alle Deine Faehigkeiten irgendwann dem Einen zur Verfuegung stehen, wer immer das sein wird. Deshalb wirst Du es so oft wie moeglich tragen, erst einmal bis heute Abend, wenn Du Deinen Dienst beendet hast. Jetzt bringen Dich meine beiden Helferinnen wieder in die Einganshalle. Und dass Du mir dort guten Eindruck machst, verstanden!”

Mit zitternden Knien tippelte Mary zwischen den beiden enggeschnuerten Dienerinnen her, die sie an beiden Armen fast stuetzen mussten. Alle erotischen Zonen ihres Koerpers vibrierten gleichzeitig, was in dieser Intensitaet ein nicht immer nur angenehmes Gefuehl war. Ein grosser Kristallspiegel an der Wand des breiten Flurs entwarf ein phantastisches Bild dreier Gestalten, ein Bild, das Mary immer noch nicht spontan als eigenes erkennen konnte: die ueberlang betonten Beine auf steilen Absaetzen, die enggeschnuerten Taillen und dadurch steil aufgerichteten Brueste, bei Mary noch auffaelliger durch die silbern glaenzenden Brustspitzen. Nur Marys Gesicht laechelte - und dabei war es ja gar nicht ihr eigenes, nur eine verblueffend echt wirkende Latexmaske, eine schoene Larve ueber einem stummen Gesicht. Die grossen lebhaften Augen gehoerten zu ihr, erinnerten noch an ihr eigenes Ich.

In diesem Augenblick weitete sich die Iris, traten die Pupillen unglaeubig hervor, ein untruegliches Zeichen aeusserster Ueberraschung. Durch die noch geoeffnete Tuer hatte Mary das Gesicht ihrer Herrin gesehen, die schlanke grosse Gestalt mit unverkennbar weiblicher Figur, schmaler Taille, grossen Bruesten, enorm langen Beinen, den langen blonden Haaren. Mary war ganz aufgeregt:

Das Gesicht unter den Haaren, sie konnte ein Gesicht erkennen! Bisher hatte eine schwarze Ledermaske nur die Augen freigelassen und damit jeden individuellen Gesichtszug verdeckt — jetzt war deutlich mehr zu erkennen. Und genau das hatte in Mary so etwas wie einen Schock ausgeloest. Dieses Gesicht erinnerte sie in vielen Einzelheiten an jemanden, den sie kannte, der sie in Besitz genommen hatte, zu dem sie zurueck wollte. Doch dieser Jemand war er, der Herr, war ein Mann!

Das konnte doch nur ein Irrtum sein?

Schliesslich nicht das erste Mal, dass ein uebermaechtiger Wunsch Trugbilder ausloeste, wie ein Verdurstender eine Oase zu sehen glaubt und dieser Luftspiegelung zum Opfer faellt. War sie schon soweit? Wie stark konnte dieses Verlangen denn sein, das er in ihr ausgeloest hatte? Eines war klar — sie wollte zu ihm, dem Einzigen zurueck, ganz gleich unter welchen Umstaenden, keine Kette wuerde sie zurueckhalten. Doch im selben Moment wurde ihr klar, dass es genau an ihren Ketten und Fesseln scheitern musste.

Fast restlos in ihrer Bewegungsfreiheit behindert, eingeschnuert in diese steife Corsage, die sie kaum atmen, nicht einmal den Kopf drehen liess, so eng lag das warme Leder an jeder Stelle ihres Koerpers bis hinauf zum Kinn an. Nicht einmal aussprechen konnte sie ihren Wunsch — der Knebel unter der laechelnden Latexmaske verhinderte jeden Laut.

Mary war verzweifelt. Es gab kein Entrinnen. Die selbstgewaehlte Unterwerfung war eine Einbahnstrasse ohne Umkehr. Es war zu spaet.

“Noch ist nicht Feierabend, meine Kleine. Lass Dich nicht haengen — Dein Dienst ist noch nicht beendet.”

Die melodische, aber dennoch befehlsgewohnte Stimme ihrer Herrin brachte Mary schlagartig aus ihren Gedanken in die noch phantastischere Realitaet zurueck. Die beiden Dienerinnen, die sie bis zur Eingangshalle geleitet hatten, waren verschwunden. Das Gesicht der Dame in Schwarz war wieder unter einer duennen Ledermaske verborgen, die nur die Augen und den Mund freiliess. Sie oeffnete Mary die edelholzgetaefelte Tuer des Empfangs und schloss sie, nachdem Mary hineingetrippelt war.

“Ich erwarte noch einige Gaeste, also benimm dich entsprechend. Und fuer heute Abend habe ich mir eine kleine Ueberraschung ausgedacht, meine Kleine …”

Mit leisem Lachen ging die Herrin in einen der dunklen Gaenge davon. Und Mary war wieder einmal allein mit der heraufziehenden Daemmerung und der Gewissheit, nichts, aber auch gar nichts aus eigenem Entschluss tun zu koennen. Oder war auch diese Gewissheit nur Einbildung? Selbst wenn sie das gut gesicherte Haus haette verlassen koennen: sie hatte nicht die geringste Ahnung, wo das Anwesen lag und — wen konnte sie in diesem bizarren Aufzug schon nach dem Weg fragen?

Das rote Licht im Tresen leuchtete auf. Eine Dame, gross und von vollendeter Figur stoeckelte herein, nachdem Mary auf den Tueroeffner gedrueckt hatte. Im Gehen schwang sie ihr glaenzendrotes Cape nach hinten und warf es Mary zu.

“Kuemmern Sie sich bitte darum. Ich werde erwartet.”

Noch ehe Mary den Versuch einer Antwort loswurde — aus dem durch den Knebel ohnehin nicht viel geworden waere — war die unbekannte Besucherin ihrem Blick entschwunden.

Das glaenzende Rot des Lackleder-Capes flimmerte wie ein grelles Signal. Marys behandschuhte Haende betasteten das Kleidungsstueck vorsichtig. Es war lang genug und konnte mit einem breiten Guertel um die Taille vollstaendig geschlossen werden. Marys Entschluss wurde immer klarer, greifbarer. Egal was passierte, sie musste hier weg, irgendwie zurueck zu ihm, ihrem Herrn. Dieser Wille, gespeist aus Sehnsucht, mobilisierte Kraefte in Mary, deren Vorhandensein sie vorher nicht einmal geahnt hatte.

Ein leichter Druck auf die Tuer der Empfangsinsel bestaetigte ihre Vermutung: das Schloss war nicht eingerastet. Leise schwang die Tuer zur Seite. So schnell es ihre enge Bekleidung erlaubte, zog Mary das Cape erst ueber den einen, dann ueber den anderen Arm. Als das kuehle Material die Metallkappen ihrer durchbohrten Brueste streifte, ging ein Froesteln ueber ihre samtene Haut. Der Guertel zog das Material ueber der enggeschnuerten Taille aufreizend zusammen, die langen blonden Haare ihrer Peruecke fluteten ueber den glaenzend roten Kragen.

Das musste genuegen. In der Daemmerung war die laechelnde Latexmaske hoffentlich nicht von anderen Gesichtern zu unterscheiden, die ihr zwangslaeufig begegnen mussten. Mary erschrak bei dem Gedanken in dieser Aufmachung “da draussen” zu sein. Aber es half nichts, einen anderen Weg gab es nicht. Ein Druck auf den Tueroeffner liess ein vernehmliches Summen durch die Empfangshalle schwingen. Trotz ihrer versiegelten Ohren kam es Mary fuerchterlich laut vor — jeder im Haus musste es hoeren! Jeder Schritt auf ihren hohen Absaetzen klang in Marys Ohren wie ein Peitschenschlag. Nur noch zwei Meter, dann hatte sie die glaeserne Eingangstuer erreicht, noch einer …

Es war nicht besonders kalt. Ein mehr oder weniger ueblicher Septemberabend. Doch Mary war seit langer Zeit das erste Mal unter freiem Himmel. Wie lange sie ihn nicht mehr gesehen hatte? Sie konnte sich nicht erinnern. Zwei Monate, ein ganzes Jahr? Vielleicht konnte man in den Baeumen die Voegel zwitschern hoeren? In Marys Ohren klang nur das pulsierende Rauschen ihres eigenen, gehetzten Herzschlags. Die parkaehnliche Anlage vor dem Gebaeude ihrer freiwilligen Gefangenschaft schien endlos, bis endliche eine hohe Mauer, ein grosses, schmiedeeisernes Gittertor hinter den Baeumen sichtbar wurde. Auch das schwere Tor war nur angelehnt, einen Spalt breit offen, sodass Mary schnell hindurch schluepfen konnte. Merkwuerdig war es doch, bei den sonst ueblichen Sicherheitsmassnahmen.

Doch Mary liess sich keine Zeit, jetzt ueber die drei ungesicherten Tueren nachzudenken. Vor ihr lag eine breite Chaussee, auf der niemand zu sehen war. Durch die maechtigen Baeume auf beiden Seiten konnte Mary keine anderen Gebaeude erkennen. Wo auch immer sie im Moment war, es gab keine brauchbare Orientierungsmoeglichkeit. Auch war es schon fast dunkel. Da wurden in der Ferne ploetzlich die Lichtkeulen eines naeherkommenden Fahrzeugs sichtbar. Im ersten Moment wusste Mary nicht, ob sie weglaufen oder stehenbleiben sollte. Wie auch immer, der Wagen war schon so nah, dass er die merkwuerdige Gestalt am Strassenrand sehen musste. In der ploetzlichen Helligkeit konnte Mary zunaechst nichts erkennen. Erst als eine Tuer geoeffnet wurde und ein Gesicht in der dunklen Oeffnung erschien, trat sie naeher an den Wagen heran. Es war ein Maedchen! Dem Himmel sei Dank, das duerfte ihre Schwierigkeiten verringern.

Vorsichtig versuchte Mary, ihren eng korsettierten Koerper in eine autositzgerechte Form zu bringen. Es war fast unmoeglich. Als sie endlich sass, bekam sie unter ihrer Maske kaum noch genuegend Atemluft. Das Maedchen am Steuer hatte ihr Manoever staunend begutachtet.

“Meine Guete, sowas von unbeweglich. Du solltest dringend was fuer Deine Kondition tun, Schwester. Wo willst Du denn hin?”

Marys zweites Gesicht laechelte unaufhoerlich und stumm. Ausser einem leichten Wink mit der rechten Hand in Richtung der Strasse brachte Mary nichts besseres zustande.

“Na gut, gespraechig scheinst Du ja nicht gerade zu sein. Ich fahre nach Sued-London. Dort wohne ich. Bis dahin kannst Du mitfahren. In Ordnung?”

Mary nickte leicht, soweit das mit der steifen Halscorsage moeglich war. Nur weg von hier, erst mal so weit wie moeglich. Dann wuerde sich alles weitere schon ergeben. Die naechsten Kilometer sassen beide schweigend nebeneinander — Mary gezungenermassen, das Maedchen am Steuer zwangslaeufig ob der stummen Begleiterin. Erst als deren rotes Cape in einer Kurve leicht zurueckschwang und einen Blick auf das goldene Kettchen an den 16-Zentimeter-Stilettos freigab, platzte sie heraus:

“Donnerwetter, wo hast Du denn diese irren Instrumente her? Das ist ja genau, was ich schon immer suche!”

Mary zog das Bein ein wenig hoeher, so dass mehr Licht auf die schwarzen Pumps fiel. Die Ampel zeigte noch immer rot und warf ein unwirkliches Licht ins Wageninnere, auf die nachtschwarzen Haare der Fahrerin.

“Ich heisse Beatrice. Und Du?”

Die offene Hand wartete auf Reaktion. Stattdessen nahm Mary sacht die angebotene Handflaeche und fuehrte sie an ihr latexbespanntes Gesicht. Vor Schreck wuergte Beatrice den Motor des Wagens ab.

“Was zum Teufel hat das zu bedeuten? Was ist das? Kommst Du von der Venus oder wie?”

Anstelle einer Erklaerung oeffnete Mary ihren Guertel und zog das Cape weiter auseinander. Im Licht der Strassenlaternen funkelten ihre durchbohrten Brueste, vom Schwarz des knallengen Lederkorsetts herausfordernd zur Schau gestellt. Kein Laut war zu hoeren. Beatrice starrte entgeistert auf ihre bizarre Beifahrerin, die sie immer noch unbewegt anlaechelte.

“Das … das ist ein bisschen viel fuer mich vor dem Fruehstueck. Macht es Dir was aus, wenn ich mir Dich zuhause etwas naeher anschaue? Es ist nicht mehr weit und ich bin sowieso schon fix und fertig.”

Keine zehn Minuten spaeter rollte Beatrices Wagen in die Einfahrt des Haeuschens im Sueden Londons.

“Ok, wir sind da. Wuerde es Dir etwas ausmachen, den Mantel wieder etwas drueberzuziehen? Es ist nur wegen der Nachbarn … komm, ich helfe Dir beim Aussteigen.”

Zu zweit war das kein Problem mehr. Steif stolperte Mary hinter Beatrice her, die vor ihr ueber eine kleine Treppe ins Haus voranging. Was wuerde jetzt geschehen? Sicher war nur, dass sie sich ohne fremde Hilfe weder von dem verschlossenen Korsett, noch von der Latexmaske befreien konnte. Also war Beatrice ihre einzige Hoffnung.

Die Tuer fuehrte ueber einen schmalen Flur in ein geschmackvoll eingerichtetes Wohnzimmer, so gemuetlich, wie nur eine Frau einen Wohnraum einrichten kann, wenn sie allein darin lebt. Dezente indirekte Beleuchtung, eine weisse Ledergarnitur, moderne Skulpturen, viele Buecher in faszinierend gestylten Schraenken. Keine ueberzogenen Effekte, alles ein durchgaengiger Stil.

“So, jetzt lass Dich mal anschauen. Denn bis jetzt glaube ich das alles nicht.”

Mary hatte das rote Cape abgelegt und drehte sich langsam im Schein zweier heller Deckenstrahler, die ihre Haut, das glaenzende Leder, das funkelnde Metall phantastisch beleuchteten. Erstaunlicherweise fuehlte sie jetzt Stolz — als Objekt uneingeschraenkter Bewunderung.

“Wer hat Dir denn das angepasst? Egal, jetzt willst Du sicher erst mal ‘raus. Warte, ich helfe Dir …”

Aus einem Eckschrank holte Beatrice blitzschnell einen kleinen Werkzeugkasten hervor, der verschiedene Zangen und eine Menge, fuer Mary voellig unbekannte Werkzeuge enthielt.

“Dem haelt kein Schloss lange stand, du wirst schon sehen. Ich kenne mich aus damit …”

Beatrice nahm einen seltsam gewinkelten Draht und steckte ihn in das kleine Schloss, das ein Oeffnen der Halscorsage verhinderte und gleichzeitig die Schnuerung der Latexmaske blockierte. Ein paar geuebt knappe Bewegungen mit dem Draht, Mary hoerte ein leises Knacken und spuerte, wie die Verschnuerung der Maske langsam geloest wurde. Vorsichtig hob Beatrice die goldblonde Langhaarperuecke an, danach die duenne Maske, die wie eine zweite Haut ueber Marys Gesicht gelegen hatte und sich nur muehsam abziehen liess.

“Ist ja irre, so siehst Du ja wirklich aus — herzlich willkommen bei mir!”

Mehr als ein Kraechzen brachte Mary nicht zustande, nachdem sie den Ballknebel aus dem Mund entfernt hatte. Dann wollte sie noch ein “Danke” stammeln, aber Beatrice hatte sich schon an die Schnuerung des Korsetts gemacht. Mit dem nachlassenden Druck in der Taille war auch wieder die stuetzende Kraft dahin. Marys Muskeln waren mit dem ploetzlichen Arbeitseinsatz nicht einverstanden und versagten den Dienst. Es wurde Dunkel um Mary …

Einige Zeit spaeter kam Mary auf der breiten Couch wieder zu sich. Beatrice hatte inzwischen auch die Schloesschen der Schuhe geknackt und betrachtete nun nachdenklich die perfekte Figur Marys, noch mit roten Striemen in der immer noch engen Taille, die das Korsett verursacht hatten. Immer wieder glitten ihre Blicke ueber das kleine Schloss an Marys Schamlippen, ueber die silbernen Kegel an Marys durchbohrten Bruesten.

“Wenn ich es nicht mit eigenen Augen sehen wuerde, koennte ich es nicht glauben. Aber ich weiss auch noch nicht, ob ich das alles glauben soll. Auf alle Faelle ist hier ein Nachthemd. Ich habe zwar nur ein Bett, aber dafuer ein breites, das fuer uns beide genuegend Platz haben duerfte. Komm’ mit, ich muss jetzt Deine ganze Geschichte hoeren …”

Beatrice war eine perfekte Zuhoererin. Nicht ein einziges Mal unterbrach sie die Erzaehlung Marys, die jedes Detail ihrer geheimnisvollen Abenteuer beschrieb. Wie sie ihn, den Herrn in dieser Londoner Diskothek kennengelernt hatte, die atemberaubenden Erlebnisse in seinem schottischen Schloss, die Dienerinnen, der Markt der freiwilligen Sklaven, das merkwuerdige Institut ihrer sicherlich jetzt erbosten Herrin und wie sie schliesslich an die bizarren Utensilien gekommen war, das kleine Schloesschen an ihrem Schoss, zu dem nur er den Schluessel hatte, die silbernen Kegel auf ihren Brustspitzen, die jetzt durch den Stoff des duennen Nachthemds schimmerten.

Die ganze Nacht hindurch hatte Mary erzaehlt, froh darueber, ihre unglaubliche Geschichte ueberhaupt mit jemandem teilen zu koennen. Jetzt war sie nicht mehr allein mit ihren Erlebnissen und konnte vielleicht mit der Hilfe von Beatrice auf die Suche nach ihm, ihrem Herrn gehen.

Das Maedchen mit den langen schwarzen Haaren hatte die ganze Zeit gebannt zugehoert, nur ab und zu hatte ein Blitzen in den Augenwinkeln gezeigt, dass sie in Gedanken voll mit Marys Erzaehlung beschaeftigt war.

“Ich weiss nicht so recht, wie ich Dich danach fragen soll,” begann sie stockend, “aber ich glaube, dass Du mich verstehen kannst. Wir sind beide annaehernd gleich gross und haben beide eine aehnliche Figur. Ich moechte unbedingt einmal fuehlen, wie Du Dich die ganze Zeit gefuehlt hast. Bitte, bitte …”

Einen Augenblick war Mary sprachlos. Hatte sie in Beatrice jemanden gefunden, der wie sie dachte und fuehlte? Oder war es nur Neugier? Das war leicht herauszufinden.

“In Ordnung, aber Du hast es selbst so gewollt …”

Wie ein Wiesel schluepfte Beatrice aus dem warmen Bett, lief ins Wohnzimmer und holte all die Kleidungsstuecke und Riemen, die noch vom Vorabend dort lagen. Mit leichtem Zittern hob sie das schwere Korsett hoch und stieg vorsichtig mit nackten Beinen hinein.

Sie hat tatsaechlich genau meine Figur, dachte Mary anerkennend, eine broncene Haut, makellos bis zu den Fussspitzen mit grell pinkfarben lackierten Fuss- und Fingernaegeln.

“Komm, hilf mir bitte, ich kann das nicht alleine …”

Langsam ging Mary auf Beatrice zu, die mit glaenzenden Augen erwartungsvoll vor ihr stand. Na gut, sie wuerde schon sehen. Zug um Zug zog Mary die Schnuerung der Corsage enger um den schlanken Koerper, der dadurch in der Taille enorm zusammengepresst wurde. Beatrice stoehnte nur unter dem zunehmenden Druck, aber irgendetwas in Mary hatte bereits Eigendynamik entwickelt. Jetzt war sie am Zug! Zentimeter um Zentimeter schloss sich die Lederhuelle um Beatrice und schob die festen, grossen Brueste herausfordernd nach oben. Jetzt schnuerte Mary noch den rockaehnlich nach unten zulaufenden Teil der Corsage, der der Traegerin nur noch kleinste Schritte erlaubte.

“Ich fuehle mich ganz toll, es ist einfach unglaublich schoen …” aechzte Beatrice aus ihrer Lederverpackung.

“Wir sind noch nicht fertig,” antwortete Mary und legte ihr das lederne Halskorsett um, das ueber das Kinn bis zur Nase reichte.

“Muss das denn sein?” kam Beatrices aengstliche Frage.

“Es muss.” lautete Marys knappe Antwort. Mit einer Handbewegung hatte sie den Knebel in Beatrices Mund geschoben und die lederne Huelle daruebergezogen, die jetzt eng zugeschnuert wurde. Als Mary den ledernen Riemen ueber Beatrices Nase zog und hinten an der Halscorsage verschloss, war kein Laut mehr zu hoeren. Kerzengerade aufgerichtet stand die bizarre Gestalt im kleinen Schlafzimmer, als Mary ihr vorsichtig die Latexmaske ueber den Kopf streifte und hinten zusammenzog. Der Anblick liess auch Mary einen Moment erschauern: Aus Beatrice war jetzt dasselbe phantastische Geschoepf geworden, das man aus ihr gemacht hatte. Die blonde Peruecke vervollstaendigte die faszinierende Verwandlung. Mit einem Griff um die kaum handbreite Taille zog Mary die unbewegliche Gestalt mit sich ins Wohnzimmer und passte ihr die hohen Stilettos an. Selbst die Schuhgroesse stimmte haargenau. Ein leises Klicken verschloss die Kettchen, die die Schuhe an die Traegerin fesselten.

Mit angehaltenem Atem betrachtete Mary ihr Werk. Sie ahnte, welchen Eindruck sie die letzten Wochen auf Betrachter gemacht haben musste, sie fuehlte, was dieser Anblick fuer sie bedeutete. Ein Gefuehl der Macht, der uneingeschraenkten Macht, gleichzeitig der Liebe fuer dieses hilflose Wesen, das auf Gedeih und Verderb seinem Meister, seiner Herrin ausgeliefert war. Mary beschloss, dieses Gefuehl zu geniessen, es zu perfektionieren.

“Wir gehen aus, meine Kleine! Ich will wissen, wo ich meinen Herrn finden kann. Und Du wirst mich begleiten.”

Ohne auf ohnehin nicht zu erwartende Widerrede zu warten, zog sie Beatrice zurueck ins Schlafzimmer.

“Da wir, wie Du richtig bemerkt hast, in dieselben Kleider passen, werde ich mir eines von Dir ausleihen. Und Dir muessen wir auch noch etwas drueberziehen. Wegen der Nachbarn …”

Mit vergnuegtem Laecheln wuehlte sie in Beatrices Kleiderschraenken, bis sie ein kurzes graues Lederkleid und ein rotes aus elastischem Stoff gefunden hatte, das lang genug war, um ueber den unteren Rand der Corsage zu reichen. Das zog sie der geschnuerten, stummen Beatrice ueber, einen leichten Mantel dazu und sich selbst das Lederkleid an. Im Schrank fanden sich ein Paar graue Pumps, im Vergleich zu denen flach, die Beatrice jetzt nicht mehr ausziehen konnte.

Vorsichtig zog sie die in kleinen Schritten taenzelnde Beatrice hinter sich her, Haus- und Autoschluessel in der Hand. Sie wuerde ihren Herrn schon finden. Und ein passendes Geschenk hatte sie auch schon dabei. Es wuerde ein schoener Tag werden, da war sie sich ganz sicher …

Auf der kleinen Treppe zur Garage spielten die ersten Strahlen der Morgensonne. Noch war kaum Verkehr in der Strasse vor dem kleinen Haeuschen. Aber schon bald wuerde die Autokarawane der Pendler darin anschwellen wie die Arme eines riesigen Polypen.

London erwachte. Und vielleicht waere der eine oder andere Bewohner des Vorstaedtchens etwas schneller erwacht, wenn er die beiden seltsamen Gestalten aus der Naehe gesehen haette. Aber zu so frueher Stunde schauen selbst die Neugierigsten nicht so genau hin und so verstaute Mary in aller Ruhe ihre stumme Begleiterin auf dem Beifahrersitz. Da sie sich nur zu gut daran erinnern konnte, welche Schwierigkeiten sie selbst einen Tag zuvor mit dem Einsteigen in den Wagen gehabt hatte, ging es diesmal um so schneller. In kaum einer Minute sass die unbeweglich laechelnde Beatrice stocksteif und mit eng aneinandergepressten Knien im Wagen. Eine andere Sitzhaltung liess das lange, rockaehnliche Korsett gar nicht zu.

Die schwarzen armlangen Lederhandschuhe bildeten einen faszinierenden Kontrast zu dem roten, hautengen Kleid, das die Rundungen des eingeschnuerten Koerpers atemberaubend hervortreten liess. Immer wieder suchten die grossen Augen das eigene Bild im Schminkspiegel, die laechelndem Gesichtszuege zwischen der blonden Haarflut, die scheinbar leicht geoeffneten Lippen. Aus dem geknebelten und verschnuerten Mund drang nur ein einziges Geraeusch - ein stossweises, aber gleichmaessiges Atmen.

Mary hatte auf dem Fahrersitz Platz genommen und den Motor gestartet. Nach einem kurzen Blick ueber die Schulter setzte sie den Wagen zurueck und reihte sich in den schon wesentlich staerker fliessenden Verkehr ein.

“Was suchst Du denn?” Beatrice hatte muehsam das Handschuhfach geoeffnet und kramte darin herum. Sie zog ein kleines Notizbuch heraus, kritzelte einige Worte auf eine Seite und schob es in Marys geoeffnete Hand.

“Was hast Du mit mir vor?” stand da und gleichzeitig in den grossen Augen, die aengstlich die laechelnde Latex-Fassade durchbrachen.

“Ich werde ein wenig Abwechslung in Dein Leben bringen, meine Kleine.” Mary war, als ob diese Stimme nicht aus ihr selbst gesprochen haette. Ein wenig hatte sie ihr eigener Tonfall an ihn, ihren Herrn erinnert. Auch sie, ihre zeitweilige Herrin brachte ihre Anweisungen im gleichen, befehlsgewohnten Ton.

War es vom Sklaven zum Herrn nur ein solch kleiner Schritt? Genuegte schon das Vorhandensein eines unterwuerfigen Menschen, um einen anderen zwangslaeufig darueberzustellen? Mary erschrak ueber die Konsequenz dieses Gedankens und musste sich angestrengt auf den dichten Verkehr konzentrieren. Ploetzlich kam ihr die Gegend bekannt vor, sehr bekannt — irgendwo hier musste die Strasse abzweigen. Am naechsten Kreisverkehr hatte sie die Richtung erkannt und sich eingeordnet.

“Sieh’ mir in die Augen, Kleines. Jetzt gibt es kein Zurueck mehr. Hier war ich vor einer Ewigkeit schon einmal unterwegs in ein neues Leben. Mit einem Unterschied: ich konnte damals noch umkehren. Du kannst das nicht …”

Kaum eine Stunde spaeter bog Mary in die breite Einfahrt zwischen uralten Baeumen ein, in der alles begonnen hatte.

Sutmore Close — die verwitterte Metalltafel hatte sich in ihrem Gedaechtnis eingebrannt. Jahrzehnte hatten sie zernagt. Dicke Steinquader, dazwischen ein schweres, schmiedeeisernes Tor. Darunter Lautsprecher und Klingelknopf einer modernen Sprechanlage. Mary zoegerte einen kurzen Moment und drueckte dann umso entschlossener den Knopf.

“Sie wuenschen?” Der Klang der Stimme war trotz der elektronischen Uebertragung eindeutig weiblich.

“Guten Tag, mein Name ist Mary Ralston. Ich habe jemanden mitgebracht.”

“Bitte kommen Sie herein.”

Lautlos schwang das Tor nach rechts und gab einen feingeharkten Kiesweg frei. Zwischen uralten Eichen das grosse, duestere Anwesen mit breiten, geschwungenem Aufgang. Sogar im hellen Sonnenlicht wirkte dieses maechtige Gebaeude bedrohlich, dunkel, unheimlich. Die gewaltige Eingangstuer stand weit offen.

“Also los, schliesslich weiss ich auch nicht, was mich erwartet.”

Mary fasste die vorsichtig durch den Kies stoeckelnde Beatrice um die schmale Taille und ging mit ihr zielstrebig die weit ausladende Freitreppe hinauf. Der Anblick des Maedchens, das sie am oberen Ende der Treppe erwartete, ueberraschte Mary schon nicht mehr. Umso staerker musste die fast aehnlich verpackte Beatrice mit ihrer Ueberraschung zu kaempfen: das Maedchen war etwa so gross und schlank wie sie selbst, die Laenge ihrer atemberaubenden Beine noch durch hochhackige schwarze Schuhe betont. Genau wie sie war das Maedchen in ein bizarres Kleidungsstueck geschnuert, eine Corsage aus schwarzem Leder, die bis zu den Knien hinabreichte und sie zwang, sich mit kleinsten Schritten zu bewegen. Die zerbrechlich wirkende, duenne Taille war so brutal zusammengezogen, dass die ueppigen Brueste ueber den oberen Rand der Corsage in ausgearbeitete Koerbchen gepresst wurden. Sie hoben und senkten sich bei jedem Atemzug. Die Arme steckten in langen schwarzen Handschuhen, die ihr fast bis an die Schulter reichten. Um den schmalen Hals trug sie ein staehlernes Halsband, sehr breit und dick, ohne erkennbaren Verschluss, mit abgerundeten Kanten. Vorne war ein massiver Ring befestigt. Und die ganze Aufmachung schien ihr auch noch zu gefallen! Sie laechelte. Mary gab sich einen Ruck.

“Fuehren Sie mich zu ihm. Sie wissen schon, wen ich meine …”

Marys Herz pochte, aber ihrer festen Stimme war nichts von der Erregung anzumerken, die jetzt immer staerker in ihr hochstieg. Die hohe Eingangshalle, das gedaempfte Licht, das durch die schweren samtenen Vorhaenge ins Innere des Raumes fiel, der leise Duft edler Hoelzer und des lederbespannten Mobiliars, die Masse dieser Deja Vu-Erlebnisse, diese Realitaet gewordene Erinnerung, an nicht allzulang vergangene Traeume erzeugte Schwindelgefuehle, liess alle Eindruecke in eine Wattewand zurueckweichen. Da — diese Stimme. Mary hielt den Atem an.

“Ich haette nicht einmal gehofft, Sie wiederzusehen. Noch dazu in solch bezaubernder Begleitung. Ich muss sagen, Sie ueberraschen mich …”

Aus demselben schweren Ledersessel wie damals hatte sich eine grossgewachsene Gestalt erhoben, ein Glas in der Hand, den klaren, durchdringenden Blick direkt auf Marys Augen gerichtet.

“Nachdem Sie mein … das Institut von Madame so ueberstuerzt verlassen hatten, habe ich eigentlich nicht mit ihrer Rueckkehr gerechnet. Das Sie zurueckgekommen sind, zeigt mir, dass ich vielleicht doch Recht habe. Nein — sagen Sie nichts — noch nicht. Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich einiges erklaere. Nicht alles, dafuer bleibt noch genuegend Zeit. Und sicherlich ist es nie moeglich, alles restlos zu erklaeren. Aber doch eines: ich habe Sie damals “verkauft”, um Sie ganz zu besitzen. Das hoert sich absurd an - und ist es vielleicht auch. Ich dachte, nur dann die endgueltige Treue zu haben, wenn ich Sie auf die Probe stelle. Auf eine Probe, die ich selbst nicht bestanden habe. Denn ich gebe zu, dass mich mein Entschluss nicht nur einmal gereut hat. Obwohl ich Ihnen naeher war, als Sie wissen koennen. Sie haben mir gezeigt, wie unbedingte Treue sein kann, Treue, die nichts fordert, aber alles gibt.”

Mary stand waehrend dieser Worte unbeweglich neben Beatrice, die sich sowieso kaum bewegen konnte. Der Schock dieser ploetzlichen Eroeffnung liess keinen klaren Gedanken zu. Nicht nur sie hatte sich nach ihm gesehnt, umgekehrt war es genauso! Das hatte sie waehrend der ganzen Zeit ihrer freiwilligen Gefangenschaft nicht zu hoffen gewagt, und nun war es tatsaechlich Wirklichkeit. Unausweichliche Wirklichkeit. Mehr als ein schoener Traum. Oder weniger - eben einer, der keiner mehr war. Mary wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Aber vielleicht war das ganz gut so …

“Nachdem ich Ihnen mein wichtigstes Geheimnis offenbart habe, kann ich Ihnen auch ein weiteres anvertrauen. Bitte haben Sie ein wenig Geduld.”

Mit schnellen Schritten verliess er den Raum durch eine der vielen Tueren. Zwei der bizarr gekleideten Dienerinnen tauchten wenig spaeter aus einer anderen Tuer auf und bedeuteten Mary und Beatrice Platz zu nehmen. Getraenke standen in Kristallkaraffen bereit, aber Mary hatte keinen Durst und Beatrice keine Chance, welchen zu haben. Doch im selben Moment hatte sich auch das erledigt, denn die Karaffe lag in tausend kleine Scherben zersplittert auf dem marmorgetaefelten Fussboden.

Mary hatte sie umgestossen — vor Erregung. Die Tuer hatte sich geoeffnet und sie, die Herrin war eingetreten. Das knappsitzende, glaenzend schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war unter einer schwarzen Ledermaske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt.

“Mein Engagement im Institut hat dieses Doppelleben notwendig gemacht. Ein wenig aussergewoehnlich vielleicht, aber ich liebe das Aussergewoehnliche. Aber das weisst Du ja bereits, meine Kleine.”

Mary rang noch nach Atem, antwortete aber doch mit fester Stimme:

“Ich … ich hatte so etwas geahnt. Allerdings kam ich nie dazu, Genaueres zu vermuten. Dafuer war ich zu beschaeftigt. Aber jetzt ist mir natuerlich vieles klar.”

“Meinst Du? Aber dann duerfte Dir auch bewusst sein, dass ich Besucher in meinem Hause so behandle, wie es mir beliebt.”

Mit einem Schlag wurde es dunkel um Mary. Irgendjemand hatte sich ihr unbemerkt von hinten genaehert und ihr ein schwarzes Tuch ueber den Kopf gezogen. Gleichzeitig wurden ihre Arme sanft nach hinten gebogen und in eine Art Handschuh gezwaengt, der nach unten zulief und mit Riemen an ihren Schultern unverrueckbar befestigt wurde. Wie aus weiter Entfernung hoerte sie die Stimme ihrer Herrin, die ja auch die Stimme ihres Herrn war:

“Noch bin ich nicht ganz zufrieden mit dem, was ich sehe. Aber schon bald wirst Du — werdet ihr — wieder auf dem richtigen Weg sein.”

Der “Ueberfall” hatte Mary voellig ueberrascht. Ueber bemerkenswerte Gegenwehr konnte sie sich keine Gedanken machen, jedoch registrierten ihre verbliebenen Sinne, dass sie behutsam, aber bestimmt irgendwohin gefuehrt wurde. Offensichtlich hatte er etwas gegen allzu forsche Entgegnung — die Strafe dafuer konnte Mary sich nicht einmal annaehernd vorstellen.

Doch was geschah mit Beatrice? Immerhin wusste Mary schon einiges ueber ihn, den Herrn und seine bizarren Moeglichkeiten. Aber Beatrice stand alldem voellig unvorbereitet gegenueber. Und dafuer war sie allein verantwortlich! Mary zitterte. Nicht vor Kaelte, sondern vor Angst ueber die Entwicklung, die sie nicht vorausgesehen hatte. Durch sie war Beatrice in eine Situation gekommen, die sie vielleicht unterbewusst provoziert, aber sicher nicht in vollem Umfang geahnt hatte. Sicherlich — was Mary ihr in der vergangenen Nacht erzaehlt hatte, entsprach der bizarren Wahrheit. Und doch war alles womoeglich so unglaublich, dass Beatrice ihr moeglicherweise nicht geglaubt hatte. Und nun? Willenlos ausgeliefert, eingezwaengt in ihr Korsett, stumm hinter einer laechelnden Latexmaske?

Das durfte nicht sein …!

Mary versuchte, ihre Arme aus der engen Verschnuerung freizubekommen. Sofort wurde der Griff um ihre Taille, der sie bisher durch die Dunkelheit geleitet hatte, fester. Aus den Anstrengungen Marys wurde ein hilfloses Zucken. Irgendjemand hatte sich am Reissverschluss ihres Lederkleids zu schaffen gemacht, zog ihn auf und streifte ihr das Kleid ueber den Kopf. Die winzigen Stueckchen seidener Unterwaesche hielten ihn oder sie ebenfalls nicht lange auf — sie wurden einfach zerschnitten.

Ein kuehler Lufthauch liess Mary erschauern. Eine Tuer musste sich ploetzlich geoeffnet haben. Dann — eine Beruehrung an ihrem Schoss: jemand pruefte das kleine goldene Schloss an ihren Schamlippen, liess einen Schluessel einrasten, oeffnete es und verschloss es sofort wieder. Nur ihr Herr hatte einen Schluessel. Was sollte das alles bedeuten?

Ploetzlich wurde Marys Kopfbedeckung weggezogen. Die schlagartige Helligkeit blendete sie fast voellig. Nach langen Sekunden erst konnte sie schemenhaft eine Gestalt wahrnehmen, die kaum einen Meter neben ihr stand. Doch im selben Moment, als ihre Augen sich an das Licht gewoehnt hatten, wurde es wieder dunkel. Fuer einen Augenblick aber hatte sie klar gesehen: die Gestalt neben ihr war Beatrice!

Sie war genauso nackt wie Mary selbst. Nur der Kopf wurde von einem mattglaenzenden Lederhelm umschlossen. Einen aehnlichen hatte man auch ueber Marys Gesicht gezogen. Sie spuerte jetzt, wie Zug um Zug die hinten angebrachte Schnuerung zugezogen, das ganze schliesslich mit einem Halsband gesichert und verschlossen wurde. Doch ein Detail der unwirklichen Szene hatte sich unausloeschlich in Marys Gedaechtnis eingebrannt: von ihrem Schoss aus lief eine duenne goldene Kette zu den Schamlippen von Beatrice.

Marys Herr hatte offensichtlich keine Zeit verloren. Mit einem kleinen Schloss, dass nun auch an der Pforte von Beatrice angebracht war, hatte er sie aneinander gekettet.

Mary wurde in einen anderen Raum gefuehrt, wahrscheinlich auch Beatrice. Man befreite ihre Arme aus dem Lederhandschuh und fuehrte sie danach vorsichtig an etwas Weiches, Kuehles. Da die Beruehrung in Hoehe ihrer Knie stattfand, vermutete Mary, dass es sich um ein Bett handeln musste. Mary tat, was man ihr geheissen hatte. Regungslos lag sie eine Weile auf dem Laken.

Ein ploetzlicher Schmerz in ihrem Schoss liess Mary unter ihrer Ledermaske aufschreien. Doch so ploetzlich, wie er gekommen war, liess der Zug an der Kette des kleinen Schloesschens nach. Mary lag nun fast erstarrt auf der kalten Satinbettwaesche. Ihre Gedanken arbeiteten fieberhaft — sie musste herausfinden, in welcher Situation sie war, musste sich Gewissheit ueber Beatrice verschaffen. Diese Gewissheit konnte nur knapp einen halben Meter neben ihr liegen …

Langsam schob Mary die Hand unter der Bettdecke in die vermutete Richtung. Tatsaechlich — unzweifelhaft menschliche Waerme, weiche Haut. Vorsichtig tasteten sich Marys Finger weiter. Kein Haar mehr am Oberschenkel, aber viele kleine Huegelchen auf der Haut und ploetzlich — eine Beruehrung, eine fremde Hand an Marys Schoss. Auch ihre Nachbarin hatte die Neugier offensichtlich nicht laenger unter Kontrolle halten koennen und sich blind und taub auf Erkundung begeben.

Deutlich konnte Mary ein kleines Schloss und die Verbindungskette fuehlen, waehrend sich Beatrices Finger bei Mary ueber Schloss und Kette informierten. Schon die erste Beruehrung hatte Mary einem ersten Hoehepunkt nahegebracht. Jetzt, da alle Empfindungen auf Haut und Finger beschraenkt waren, liessen sich die beiden Maedchen in einen Rausch aus Fuehlen und Tasten treiben, der von phantastischen Hoehepunkten weitergetragen wurde. Doch irgendwann fluechteten sich die ueberreizten Sinne der beiden in tranceaehnlichen Schlaf …

Mary erwachte. Sie konnte sich nicht erinnern, wodurch sie geweckt worden war. Sicher war nur, das es kein Geraeusch und kein Licht gewesen sein konnte: die Ledermaske, die ihr Gesicht immer noch wie eine zweite Haut umschloss, liess keine Sinneseindruecke dieser Art durch. Also kam nur eine Beruehrung in Frage. Und so war es auch gewesen: wieder ein leichtes Ziehen an ihren Schamlippen. Also war auch Beatrice schon wach? Oder begann schon wieder ein neues Kapitel im Buch des Unbekannten?

Wie eine Antwort loeste jemand die Verschnuerung ihres Lederhelms, und nahm die enge Huelle vorsichtig ab. Mary oeffnete die Augen und sah, dass auch Beatrice bereits befreit worden war. Beatrice laechelte und hielt die duenne Kette zwischen den Fingern, die ihren und Marys Schoss verband.

“Jetzt sind wir sowas wie siamesische Zwillinge, meinst Du nicht?”

Bevor Mary antworten konnte, war eine der bizarr geschnuerten Dienerinnen hereingekommen. Sie legte einige Kleidungsstuecke auf einen kleinen Tisch. Mit ihrem lederbespannten Finger deutete sie nochmals auf die Sachen und verliess wortlos den Raum.

“Das scheint unsere Bekleidung fuer heute zu sein,” bemerkte Beatrice. Vorsichtig verliess sie das Bett und laechelte: “Zum Anziehen wirst Du mitkommen muessen.” Sie deutete auf die Verbindungskette, die kaum einen Meter Abstand zwischen den beiden Maedchen zuliess.

Trotz der Behinderung durch die Kette konnten die beiden sich in die engen Corsagen zwaengen, die mit schmalen Riemen surch den Schritt am Hochrutschen gehindert wurdern Mary zog den letzten Riemen behutsam zwischen Beatrices Beinen hindurch. Leise stoehnte Beatrice auf, als Marys Finger ihre Schamlippen beruehrten. Ohne die duenne Kette und das Schloesschen einzuklemmen, schnallte Mary das Ende das Riemens am hintern Korsettrand fest. Kurze Kleider aus schwarzem Satin zogen sie sich schneller als die Korsetts ueber und komplettierten das Ganze mit schwarzen Pumps, die wiederum mit duennen Goldkettchen um die schlanken Fesseln gehalten wurden. Das schmale goldene Band zwischen den beiden war lang genug, um aus den Rocksaeumen herauszuwippen.

Jemand hatte perfekt vorgeplant. Auf dem eleganten Tisch vor einem praechtigen Spiegel warteten gleich zwei gepolsterte Stuehle und saemtliche ueblichen Schminkutensilien.

“Was es damit wohl auf sich hat?” Beatrice hatte ein Kaestchen entdeckt und geoeffnet. Darin lagen duenne, etwa handgrosse Stuecke aus durchsichtigem Latex. Sie sollte es gleich erfahren …

Zwei der Gehilfinnen des Hausherrn betraten den Raum. Sie traten hinter die beiden Maedchen vor dem Spiegel, eine oeffnete das Kaestchen, das Beatrice gerade zurueckgestellt hatte und entnahm ihm zwei duenne Latexhaeutchen. Mit geuebten Handgriffen strich sie eine Fluessigkeit auf beide Stuecke und reichte eines davon ihrer Kollegin.

Fast synchron wurden Marys und Beatrices Lippen versiegelt - der Klebstoff heftete die Latexfilme sofort auf die Haut, sanft strichen die beiden Dienerinnen letzte Faeltchen glatt. Schliesslich wurden beide Gesichter mit Makeup ueberzogen und mit Puder bestaeubt. Das Ergebnis war wieder einmal verblueffend: ueber dem nicht mehr sichtbaren Mund leuchteten die geschminkten Augen der beiden Maedchen noch ausdrucksvoller.

“Ich denke, Sie sind jetzt in der richtigen Stimmung — und richtig gekleidet — um mich auf eine kurze Besorgung zu begleiten.”

Unbemerkt war der Hausherr selbst eingetreten. Ohne eine weitere Entgegnung abzuwarten, die schwerlich moeglich gewesen waere, nahm er Beatrice an der Hand. Mary stand zwangslaeufig mit auf und folgte in kurzem Abstand. Der Wagen wartete bereits mit laufendem Motor auf dem Kiesweg vor dem Haus, allerdings ohne Chauffeur.

Der Hausherr geleitete die beiden auf die hintere Ledersitzbank und nahm dann selbst am Steuer der schweren Limousine.

“Ich werde im Institut erwartet. Heute kommt spezieller Besuch. Und ausserdem muss noch einiges vorbereitet werden — fuer die Abloesung …”

Die weitere Fahrt verlief schweigend. Als Mary in einiger Entfernung das Tor des grossen Institutsparks sehen konnte, bremste der Wagen ploetzlich, bog in eine Seitenstrasse und hielt an.

“Darf ich bitten, meine Damen. Die letzten Meter werden wir zu Fuss gehen und, ausnahmsweise, den Dienstboteneingang benutzen. Ich moechte, zumindest fuer die Angestellten, mein Inkognito noch eine Weile bewahren.”

Meinte er das wirklich ernst? Es blieben bis zur Pforte noch mindestens fuenfhundert Meter, die Strasse davor war zwar nicht sehr stark befahren, trotzdem konnte jeden Moment ein Auto oder gar ein Fussgaenger entgegenkommen. Das war diesem Herrn offenbar einerlei. Er hielt bereits die Wagentuer auf und so hatten die beiden Maedchen keine andere Wahl, als vorsichtig auf die Beine zu kommen und mit kleinen Schrittchen hinter ihm her zu trippeln. Er betrachtete die Muehen seiner stummen Begleiterinnen mit sichtlichem Vergnuegen; die enggeschnuerten Taillen und zwischen den beiden Schoenen ein dezent in der Sonne funkelndes Band, das sich unter den kurzen Saeumen der engen Roecke herausschlaengelte: die duenne Goldkette. Dass nur ihm der wahre Ursprung bekannt war, amuesierte ihn, erfuellte ihn mit einer Art Stolz, der aber nicht auf Besitz gruendete. Er wusste, dass er Mary mit ihrem immer noch unbeugsamen Charakter nie voellig besitzen konnte. Aber er sah bereits Moeglichkeiten, sie anders an sich zu binden, dauerhafter als Ketten und Fesseln dies vermochten. Und Beatrice?

Die drei erreichten die hohe Mauer des Instituts fast ohne Zwischenfall. Nur ein Fahrzeug war ihnen begegnet: der Fahrer hatte sichtlich Sekunden benoetigt, um zu realisieren, was er da auf der einsamen Landstrasse gesehen hatte. Er kam fast von der Strasse ab, allerdings eine geraume Strecke weiter und kehrte dann nicht um.

Das grosse Tor zum Park blieb jedoch verschlossen. Mary und Beatrice wurden durch eine versteckte Pforte gefuehrt, die auf der Laengsseite der Mauer ploetzlich sichtbar wurde.

Der “Dienstboteneingang” des Instituts war zwischen hohen Baeumen und dichtem Bewuchs voellig versteckt, man konnte ungesehen von der Mauer bis zum Gebaeude selbst gelangen. Die Eingangstuer oeffnete sich, als er seine Handflaeche auf eine metallisch schimmernde Platte am Tuerrahmen legte.

“Sie beide werden jetzt einen Moment hier warten. Es dauert wirklich nicht lange …”

Er hatte bereits die goldene Kette zwischen den beiden Maedchen ergriffen und sie behutsam nach hinten geschoben, an eine Marmorwand die als einzige Erhebung einen kleinen goldenen Haken aufwies, durch den er die Kette fuehrte. Mit einer schnellen Bewegung zauberte er ein Schloss aus der Tasche und fixierte damit die Kette am Haken.

“Das wird ihre Neugier daempfen. Auf bald, meine Damen.”

Kaum war er gegangen, hielten sich die beiden stummen Maedchen umarmt. Allein die Vorstellung, auf dem glatten Marmorboden mit den spitzen Absaetzen auszurutschen, brachte diese zaertliche Pose zustande. Denn die Kette, die mit kleinen Schloesschen befestigt, die Schamlippen der beiden Maedchen verband und jetzt durch den Wandhaken lief, reichte nicht bis zum Boden …

Mary und Beatrice mussten tatsaechlich nicht lange warten. Nach einigen Minuten, die Mary und Beatrice allerdings wie Stunden erschienen, oeffnete sich die Tuer des angrenzenden Raumes und Sie erschien, ihre Herrin. Ihr Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war wie immer unter einer schwarzen Ledermaske verborgen, die nur Augen und Mund freiliess. Er hatte sich wieder verwandelt, war in sein zweites Ich geschluepft, respektive geschnuert worden: die unverkennbar weibliche Figur liess daran keinen Zweifel. Also musste neben seinen dominanten Zuegen auch das genaue Gegenteil vorhanden sein — genau dieselbe faszinierend gegensaetzliche Kombination, die Mary bereits an sich selbst festgestellt hatte. War es das, was ihn fuer Mary so ueberaus attraktiv machte?

“Wie ich sehe, haben Sie es sich in der Zwischenzeit bequem gemacht. Das ist gut so, denn ich denke, es wird jetzt etwas unbequemer werden.” Selbst die Tonlage seiner Stimme hatte sich verwandelt, klang weicher, melodischer — ohne den herrischen Unterton einzubuessen. “Sie” war bis ins kleinste Detail sein zweites Ich. Wobei die Psychologie fuer diesen willentlich herbeigefuehrten, zeitweiligen Persoenlichkeitssprung wohl noch keinen Begriff gepraegt hatte …

“Ich darf Sie jetzt bitten, mich zu begleiten. Wir haben wichtigen Besuch zu begruessen.”

Sie/Er oeffnete das Schloss am Wandhaken und liess die duenne Kette zaertlich ueber den Finger gleiten. Die Rocksaeume der beiden Maedchen hoben sich bei dieser Bewegung leicht, die Pupillen weiteten sich einen Moment.

“Folgen Sie mir.” Mehr war nicht zu sagen. Die harten Geraeusche der Metallabsaetze uebertoenten jedes weitere Geraeusch. Die Schatten des bizarren Trios an den Marmorwaenden des hellerleuchteten Flurs flatterten von Lichtquelle zu Lichtquelle. Am Ende oeffnete sich der Gang zur glaesernen Eingangshalle.

Das Personal war versammelt. Zur gleichen Sekunde standen Mary und Beatrice wie angewurzelt. Im Raum zwischen der ovalen Empfangsinsel und dem Eingangsportal war kein Platz mehr. Ordentlich aufgereiht, wie Glieder auf einer Kette, warteten dort die Angestellten des Hauses. Es war absolut unmoeglich, einen vom anderen zu unterscheiden: Jedes der Maedchen war in ein bizarres Kleidungsstueck geschnuert, eine Art Corsage aus schwarzem Leder, die bis zu den Knien hinabreichte und sie zwang, sich mit kleinsten Schritten zu bewegen. Die zerbrechlich duennen Taillen waren brutal zusammengezogen. Die Arme der Maedchen steckten in langen schwarzen Handschuhen, die ihnen fast bis an die Schulter reichten und an Halskorsetts befestigt waren. Alle Dienerinnen laechelten. Mary wusste weshalb: alle trugen eine fleischfarbene Latexmaske, die ein laechelndes Gesicht zeigte, taeuschend echt, nur die Augen verrieten Leben. Ein geteilter Riemen ueber Kopf und Nase hielt den darunter fixierten Ballknebel an seinem Platz. Die langen blonden Haare der Peruecken glaenzten mit der Sonne um die Wette.

Es mussten ueber fuenfzig dieser stummen Dienerinnen sein. Nur einen einzigen Unterschied konnte Mary erkennen: bei ungefaehr einem Drittel der Maedchen reichte die Corsage bis zur Nase, bei den uebrigen lagen die Brueste zur Haelfte frei, ueber den oberen Rand der Corsage in ausgearbeitete Koerbchen gepresst. Sie hoben und senkten sich bei jedem Atemzug. Auch schien dieser Teil der fantastischen Dienerschaft durchweg kleiner, obwohl die steilen Stilettoabsaetzeder schwarzen Pumps eigentlich alle auf beachtliche Groesse brachten.

“Guten Tag, meine Damen.” Die Herrin war auf ein bereitgestelltes Podest getreten. “Ich habe heute die bewusste Nachrichtenkombination fuer Sie — eine schlechte und eine gute. Die schlechte zuerst. Eine Mitarbeiterin ist durch Nachlaessigkeit unangenehm aufgefallen. Und das ist, wie Sie wissen, einer der Punkte, die in meinem Institut auf keinen Fall geduldet werden. Da es sich zwar um ein grosses, aber doch erstes Vergehen handelt, habe ich nur eine weniger empfindliche Strafe vorgesehen. Sie wird sofort vollzogen: Caroline!”

Eines der Maedchen war mit winzigen Schritten aus den unbewegten Reihen hervorgetreten. Zwei weitere, fast identische Gestalten loesten sich und traten hinter die erste.

“Nehmt ihr die Maske ab!”

Langsam wurden die Riemen geloest, die blonde Peruecke abgenommen. Dann folgte die hintere Verschnuerung der Latexmaske und die Halscorsage, die bei der “Verurteilten” direkt in die weitere Bekleidung ueberging. Doch die restliche Schnuerung blieb gerade soweit verzurrt, dass die Maske abgezogen werden konnte. Marys Ahnungen bestaetigten sich: als die Latexmaske fiel, kam darunter ein verschwitztes Gesicht mit Kurzhaarfrisur hervor — zweifellos ein junger, im Moment nicht sehr gutaussehender Mann. Der Ballknebel in seinem Mund verzerrte die Gesichtszuege unvorteilhaft.

Seine Augen waren vor Schreck weit aufgerissen, als eine der Dienerinnen mit einer pistolenfoermigen Apparatur auf ihn zutrat. Eine weitere hatte eine kleine, fahrbare Plattform herbeigerollt, aus der eine stabile Stahlstange emporragte, die an verschiedenen Stellen mit Riemen versehen war. Der Delinquent wurde auf die Plattform gestellt und festgeschnallt, an den Beinen, der geschnuerten Taille, den Armen und Haenden, am Hals und zuletzt mit einem breiten Band um die Stirn. Bewegungslos aufgerichtet erwartete er sein Schicksal, das er offensichtlich zu kennen schien. Die Herrin deutete auf den Festgeschnallten:

“Wie Sie wissen, wird fuer jede Verfehlung ein Ring am Koerper befestigt. Als staendige, anfangs recht schmerzhafte Erinnerung und Mahnung. Caroline wird den ersten in der Nase tragen …”

Dann ging alles sehr schnell. Aus dem Mund des Geknebelten war nur ein unterdruecktes Stoehnen zu hoeren, als die Dienerin den technisch blinkenden Apparat wieder absetzte und einen glaenzenden Goldring durch die Nase des jungen Mannes zog, der ohne sichtbare Fugen einrastete.

“Bringt sie jetzt wieder in Ordnung. Den naechsten Ring werden wir an einer weit unangenehmeren Stelle anbringen. Doch nun zu den guten Nachrichten. Meine anderweitigen Verpflichtungen haben mir nahegelegt, die Leitung des Instituts abzugeben. Das wird fuer den einen oder anderen zunaechst kein Grund zur Freude sein, doch ich warne sie — meine Nachfolgerin ist mindestens genauso unerbittlich, wenn es um Disziplin und Gehorsam geht. Mary, darf ich Dich zu mir bitten?”

Wie durch einen dichten Nebel hatte Mary zugehoert. Noch gelang es der Realitaet nicht, ihren innersten Wunsch als erfuellt zu betrachten.

“Diese, im Moment noch stumme junge Dame, habe ich ausserdem zu meiner Lebensgefaehrtin erwaehlt. Ich darf Sie alle bitten, ihr den erforderlichen Respekt zu erweisen. Und nun zu Ihnen, Beatrice. Fuer Sie habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie werden meine, vielmehr unsere Geschichte aufschreiben …”

Beatrice spuerte eine seltsame Erregung, als sie diese Worte vernahm — es war fast wie damals, als sie und Mary sich gegenseitig von Hoehepunkt zu Hoehepunkt jagten.

Nun hob die Herrin mit strahlendem Laecheln die Hand, in der ein kleiner, goldener Schluessel blinkte:

“Dieser Schluessel, meine liebe Mary dieser goldene Schluessel wird das Zeichen Deines Schicksals sein — aber erst will ich Dich von Beatrice befreien …”

Sie trat vor Beatrice und befahl:

“Oeffne die Schenkel!”

Beatrice nahm willig die Beine auseinander. Die Herrin winkte einer Dienerin, die das goldene Schloss an der Scham von Beatrice oeffnete und die Kette herauszog. Die Herrin nahm das Schloss, den Schluessel und das freie Kettenende in Empfang. Sie stellte sich vor Mary hin und sah ihr fest in die Augen. Alle Anwesenden spuerten die Feierlichkeit und den Ernst dieses Moments, das Aussergewohnliche, das sich zur sexuellen Erregung steigerte.

Und da geschah das Unerhoerte: die Herrin, die zugleich ein Herr war, kniete vor Mary! Das hatte noch nie jemand zuvor gesehen. Ohne einen Befehl abzuwarten, oeffnete Mary ihre Schenkel. Die Haende des Herrn glitten unter ihren Rock, suchten und fanden das Schloss. Es wurde geoeffnet und die Kette herausgezogen. Mary fuehlte sich einem Hoehepunkt nahe, als sie spuerte, dass die Finger an ihren Schamlippen das Schloss nicht entfernten, sondern wieder schlossen. Die goldene Kette, die Mary so intensiv mit Beatrice verbunden hatte, glitt achtlos zu Boden.

Die Herrin richtete sich wieder auf. Ihr Gesicht war von tiefem Ernst, aber auch von grosser Zufriedenheit gezeichnet. In ihrer Hand lag der kleine goldene Schluessel.

“Hier, Mary, ueberreiche ich Dir den Schluessel. Es wird von nun an in Deiner Hand liegen, wie Du ihn benuetzt. Er wird Dein weiteres Leben bestimmen, und meines auch. Oeffne und schliesse das Schloss zu Deinen Sehnsuechten und Leidenschaften — aber auch zu Deinen verborgenen Energien.”

Mary nahm den Schluessel. Traenen glitzerten in ihren Augen. Der Beifall im Saal, allerdings ohne die ansonsten ueblichen begeisterten Pfiffe, dauerte minutenlang.

Alles weitere ist schnell erzaehlt: Mary entwickelte sich tatsaechlich zu einer aeusserst faehigen Leiterin des Instituts, waehrend die Herrin / der Herr seine phantastischen Ideen ueberall auf der Welt in die Wirklichkeit umsetzte.

Und ich, Beatrice Bertrand, die diese Geschichte aufgeschrieben hat, ich bin fast immer dabei. Ein kleines Tonbandgeraet hilft mir sehr, die woertlichen Passagen aufzuzeichnen, denn die engen Lederhandschuhe hindern doch beim Mitschreiben. Sogar beim Uebertragen der Manuskripte laesst man mich nicht aus dem Korsett, das meine Taille um die Haelfte reduziert und nur stossweises Atmen zulaesst. Freilich nur durch die Nase, denn mein Mund ist mit einem Ballknebel fest verschlossen. Meine einzige Moeglichkeit, mich verstaendlich zu machen, ist ein Blatt Papier. Aber auch das gelangt niemals unzensiert an die Oeffentlichkeit. Mary, meine Herrin liest jedes Wort. Vielleicht habe ich dann die Moeglichkeit, eine Botschaft zwischen den Zeilen zu verstecken. Ich muss dabei sehr vorsichtig sein: ein Wort zuviel und ich habe nicht die geringste Chance, dem naechsten Ring irgendwo an meinem Koerper zu entgehen …

Posted on März - 13 - 2009

Ein Freund in meinem Bett

Ich habe einen alten Bekannten, nennen wir ihn Christian. Er hatte zu dem Zeitpunkt, als sich die Geschichte ereignete, eine Freundin, nennen wir sie Sabine. Wir waren damals noch Teenager, und die Beiden waren schon seit einigen Jahren zusammen.

Eines Tages - es war im Wohnzimmer der Eltern von Christian - kamen wir auf das Thema Sex zu sprechen. Ich meinte, dass meine Freundin ziemlich naturgeil sei und schon von einem einfachen Kuss heiss wuerde. Sabine meinte, das koenne sie sich ueberhaupt nicht vorstellen, dazu beduerfe es sicher eines langen Vorspiels, jedenfalls bei ihr.

Monate spaeter verbrachten wir zu dritt einen Abend in dem Haus meiner Eltern, die im Urlaub waren. Im Laufe des Abends meinte Sabine, es ginge ihr nicht so gut und sie wolle ein Glas Wasser trinken. Ich begleitete sie in die Kueche, wo wir zuerst ein paar Worte wechselten. Dann ueberkam es uns und wir fielen in einen langen, leidenschaftlichen Kuss. Wie ich spaeter in einem Lexikon nachlas, handelte es sich dabei offensichtlich um einen “florentinischen Kuss” (ein Kuss, der Wollust erzeugt). Diese Art zu kuessen hatte ich von meiner Freundin erlernt - es ist schwer zu erklaeren, wie man so kuesst, man kann es vielleicht als eine Art “Zeitlupenkuss” bezeichnen. Jedenfalls verfehlte er seine Wirkung nicht. Sabine wurde offensichtlich wirklich wolluestig, jedenfalls sagte sie mir, dass sie so etwas noch nie erlebt hatte. Wir gingen dann aber wieder in mein Zimmer, da wir Angst hatten, von Christian ueberrascht zu werden.

Dort angekommen spielten wir auf meinem franzoesischen Bett eine Art “Strip-Maumau”, bis wir schliesslich alle nackt waren. Sabine lag auf der Seite, ich lag hinter ihr, Christian so vor ihr, dass er mich nicht sehen konnte. Er spielte an ihren Bruesten herum, waehrend ich mutiger war und meine Hand zwischen ihren Beinen spielen liess. Sabine fing nach einiger Zeit an zu stoehnen, was Christian offensichtlich auf seine Brustspiele zurueckfuehrte. Leider wurden diese Spielereien aber beendet, weil die beiden muede wurden und schlafen gehen wollten. Wir beschlossen, dass wir alle im Bett meiner Eltern uebernachten wollten.

Wir legten uns also schlafen - ich wie immer nackt, die Beiden in Unterhose. Sabine lag dabei links von mir in der Mitte des Bettes, Christian lag wiederum links von ihr. Die Beiden teilten sich ein Oberbett, waehrend ich mein eigenes hatte.

Irgendwie konnte ich nach Allem, was geschehen war, nicht so recht einschlafen, waehrend die Beiden offensichtlich im tiefen Schlummer lagen. So wurde ich nach einiger Zeit mutig und lies meine Hand unter das Oberbett der Beiden wandern, auf der Suche nach Sabines Schoss. Nachdem ich ihn schliesslich gefunden hatte, versuchte ich, moeglichst unauffaellig in Sabines Hoeschen zu gelangen, was aufgrund ihrer Lage auch nicht allzu schwierig war. Sabine musste offensichtlich einen schoenen Traum haben, denn sie war ziemlich feucht. Nachdem sie sich im Schlaf(?) ein wenig gedreht hatte und dabei ihre Beine weiter gespreizt hatte, warf ich alle Skrupel ueber Bord und steckte zwei Finger in ihre Muschi.

Schlagartig lies sie einen lauten Stoehner los, der mich derart erschreckte, dass ich schnell meine Hand zurueckzog und mich wieder voellig unter mein Oberbett zurueckzog. Da lag ich nun auf dem Ruecken - mittlerweile mit einem beachtlichen Staender, was wohl niemanden aufgrund der Situation verwundern wird - und wartete ab, was nun passieren wuerde.

Kurze Zeit spaeter bemerkte ich eine Bewegung zuerst unter dem Oberbett der Beiden, dann unter meinem. Wie ich bald danach unschwer erkennen konnte, handelte es sich dabei um die Hand von Sabine, die sich nun ebenfalls auf die Suche begab, bis sie schliesslich das fand, wonach sie offensichtlich suchte - naemlich meinen Schwanz (Ich muss dazu bemerken, dass der Schwanz von Christian eher klein war, waehrend meiner eine ziemliche Groesse hat).

Sabine fing nun an, meinen Schwanz zu massieren; aber nicht so zaertlich, wie ich es von meiner Freundin gewohnt war, sondern regelrecht brutal. Zuerst war es ein ziemlich seltsames Gefuehl, aber nach einiger Zeit brachte sie mich doch soweit, dass ich kurz vor dem Abspritzen stand. Dabei sahen wir uns die ganze Zeit nicht an, sondern lagen - offensichtlich schlafend - beide auf dem Ruecken.

Da ich aber nun keine Lust hatte, meinen Eltern zu erklaeren, woher das Sperma in ihrem Bett stammt, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich schaute nach links, wo ich Christian immer noch schlafend vorfand - ansonsten haette er auch sicher schon etwas gesagt - waehrend Sabine mich mit einem seltsam ernsten Blick ansah.

Ich drehte mich nach links auf die Seite, wodurch Sabine mit ihrer Massage aufhoeren musste. Dann griff ich abermals unter das Oberbett nach ihrem Hoeschen und begann, es soweit wie moeglich herunterzuziehen, immer bedacht, sowenig Bewegung wie moeglich zu verursachen. Die ganze Situation machte mich irgendwie total an.

Sabine musste wohl verstanden haben, worauf ich hinauswollte, jedenfalls drehte auch sie sich auf die Seite und bot mir ihr Hinterteil an. Ich bewegte mich langsam - obwohl ich es kaum aushalten konnte - auf sie zu und liess meinen Freudenspender an ihrer Muschi schnuppern, die scheinbar nichts von ihrer Feuchtigkeit verloren hatte, eher im Gegenteil. Dann schob ich ihr mein Geraet langsam in ihren Lustkanal, der aufgrund ihrer geschlossenen Beine ziemlich eng war. Mann, war das ein Gefuehl, in dieser Frau zu stecken, waehrend ihr Freund neben ihr dahinschlummerte!

Leider konnte ich aufgrund der Situation verstaendlicherweise nicht so zustossen, wie ich es gern getan haette, als begnuegte ich mich mit langsamen “Rein-Raus-Bewegungen”. Auf die Art trieben wir es eine ganze Zeitlang, ohne uns merklich zu bewegen.

Sabine wurde trotz - oder gerade wegen - der langsamen Bewegungen immer geiler, was man ihr allerdings kaum anmerken konnte, bis sie meine Hand nahm und sich ein paar Finger in den Mund steckte, um das Stoehnen, welches ihren Orgasmus begleitete, zu ersticken.

Nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte, drehte sie sich langsam und bedaechtig um, sodass mein Kleiner seine Spielwiese verlassen musste. Ich konnte sie ja schlecht fragen, was sie vorhatte, aber das war auch nicht noetig, denn nun fing sie an, unter das Bett abzutauchen. Kurze Zeit spaeter spuerte ich, wie ihre warmen Lippen meinen Harten umspielten, wobei sie ziemliche Bewegungen unter dem Beett erzeugte, sodass ich nun wirklich Angst bekam, dass Christian davon erwachen koennte. Aber er verhielt sich weiterhin ruhig.

Es dauerte bei dieser Behandlung nicht mehr lange, bis ich ein starkes Ziehen in den Lenden verspuerte, das meinen nahenden Abgang ankuendigte. Da ich Sabine davor aber ja nun nicht warnen konnte, liess ich kommen, was kommen musste und spritzte in einem irren Orgasmus in ihren Mund. Sie schluckte offensichtlich alles - sicher war auch sie um das Bett meiner Eltern besorgt.

Nachdem ich restlos ausgesaugt war, kam sie wieder zum Vorschein - immer noch mit diesem komisch ernsten Gesichtsausdruck - legte sich wieder an ihre Stelle und wir schliefen beide ein.

Am naechsten Morgen vermied sie es - warum wohl - Christian zu kuessen, sondern verschwand ziemlich eilig im Badezimmer; um sich “frisch” zu machen.

Wir haben uns anschliessend nie ueber das Geschehene unterhalten.

Posted on März - 12 - 2009

Flirten lernen Teil 11 Mit dem Hund

So kurz dieses File auch sein mag, es hat es in sich. Hunde sind das perfekte Requisit um schnell und gruendlich anzubandeln. Wenn Sie sich nicht unbedingt selbst einen Hund zulegen wollen, koennen Sie selbstverstaendlich auch einen ausborgen (von Freunden oder Verwandten) - nicht aus dem Tierheim, den haben Sie sonst am Bein !). Bei der Wahl des Hundes sind drei Dinge zu beachten:

das Tier muss was richtig Knuddeliges sein. Ein Hund, den jede Frau (die Hunde generell mag !) sofort umarmen moechte. Boxer und Schaeferhunde sind fuer den Zweck voellig ungeeignet !
Was immer Sie sich fuer einen Schosshund zulegen - er darf nicht bissig sein.
Nach Moeglichkeit sollte er, wenn ueberhaupt, nur ein paar Sekunden lang klaeffen. Sonst haben Sie mehr damit zu tun, sich mit dem Hund als mit der Frau, die Sie einfangen wollen, zu beschaeftigen …
Was Sie dann mit dem Hund anfangen ? Am besten, Sie richten ihn darauf ab, Ihnen Ihren Typ Frau herbeizulocken. Dazu benoetigen Sie noch, falls Sie ihn nicht frei herumlaufen lassen wollen, eine lange, lange Leine. Sie muessen dem Hund Gelegenheit geben, sich ungestoert zu der Frau, auf die Sie es abgesehen haben, zubewegen zu koennen. Und dort zu verharren.

Wenn ‘Sie’ Hunde mag, wird Sie das Tier streicheln und Sie nach dem Namen fragen. Schon sind Sie mitten im Gespraech.
Wenn ‘Sie’ Hunde zwar mag, aber ein wenig Angst vor ihnen hat, spielen Sie den Retter aus der Not, in die Sie Sie hineinmanoevriert haben. In diesem Fall bringen Sie Ihr sanft bei, dass Bast nicht beisst und ein ganz Lieber ist. Und dass Sie ein noch viel Lieberer sind …
Sollte Sie auch gerade einen Hund spazierenfuehren, ist die Sache erst recht klar:
wenn die beiden Hunde sich moegen, ist das allein ein Grund genug, Sie zusammen spazierenzufuehren.
wenn Sie sich angreifen, schlagen Sie der Dame einfach vor, Sie mal ohne Hund zu treffen. Damit Sie sich in Ruhe mit Ihr unterhalten koennen …
Der Hund, den Sie spazierenfuehrt

Die Spielregeln sind mehr oder minder dieselben, als wenn Sie einen Hund ausfuehren. Nur muessen Sie diesmal provozieren, dass der Hund auf Sie zukommt. Wenn Sie ein Gefuehl fuer Hunde haben, wird Ihnen das keine Schwierigkeiten bereiten. Falls Sie zu Hunden oder anderem Getier allerdings keinen Draht haben, vergessen Sie die Sache - und die Frau. Der Hund wuerde sowieso nur zwischen Ihnen stehen …

Falls Sie in etwa wissen moechten, mit welchem Typ Frau Sie es zu tun haben werden - Psychologen haben erarbeitet, welche Hunderasse von welcher Art weiblichem Wesen bevorzugt wird. Genaueres darueber sollten Sie in Hundebuechern nachlesen. An dieser Stelle labgt es fuer eine allgemeine Kurzuebersicht:

Die Dame mit dem Pudel wird hoechstwahrscheinlich ein teures Vergnuegen. Sie liebt, so sagt man, exquisiten Schmuck, Modellkleider, sich selbst - und Sie, wenn Ihr Konto entsprechend eingerichtet ist.
Basset-Hunde-Liebhaberinnen eignen sich angeblich fuer soziale Berufe wie Bewaehrungshelferin, Krankenschwester und Lehrerin. Sie werden sicherlich schnell einen Grund finden, warum die Frau mit dem Basset sich um Sie kuemmern sollte …
Frauen, die Snoopies - Beagles - moegen, sollen mit die treuesten aller Ehefrauen sein. Wenn Sie von Ihr also einen Korb bekommen, wissen Sie warum. Herrchen ist hoechstwahrscheinlich gerade im Buero und hat keine Zeit, mit spazierenzugehen.
Bluthund-Besitzerinnen sagt man starke Nerven nach. Weil Sie so schnell durch nichts zu erschuettern sind, koennen Sie hier nichts falsch machen.
Frauen, die einen Boxer Ihr eigen nennen, sollen vor Energie ueberspruehen - sollen aber, wenn Sie so viel Temperament auf einen Schlag ertragen koennen, gute Freunde sein.
Frauen, die einen Collie - Lassie - an der Leine haben, gelten als intelligent und willensstark. Wenn Sie diese Aussicht nicht erschreckt, koennen Sie mit diesen Damen sicherlich angeregte Unterhaltungen fuehren. Wenn es Ihnen gerade in den Kram passt.
Menschen, die Dackel besitzen, sind angeblich nur so lange liebenswuerdig, als man nicht versucht, Sie zu belehren. Achten Sie also besonders darauf, was Sie sagen. Vor allem deshalb, weil Dackelfrauen ganz generell mehr von Ihrem Kopf als von Ihren Gefuehlen regiert sein sollen …
Voellig unkompliziert hingegen sollen Frauen sein, die einen Dalmatiner haben. Wenn Sie nicht gerade dem Hund auf den Fuss treten, kann so gut wie garnichts schiefgehen.
Spaniel-Frauchen neigen angeblich dazu, sich stur zu stellen. Lassen Sie sich also nicht gleich frustrieren, wenn Sie beim ersten Anlauf abblitzen.
Frauen mit Pinscher sollen besonders ordentliche Exemplare sein. Wenn Sie jemanden brauchen, der Ihre Wohnung in Ordnung haelt - wird diese Frau hoffentlich gescheit genug sein, Ihnen eine Putzfrau zu besorgen.- Doggen-Halterinnen sollen zwar sehr selbstsicher sein, aber auch zu Tagtraeumen neigen. Hier duerften Sie am besten vorankommen, wenn Sie Courage, gekoppelt mit einem Hauch Romantik, an den Tag legen.
Frauen, die einen Schaeferhund spazierenfuehren, brauchen alles andere als einen Beschuetzer. Den haben Sie schon. Aber vielleicht eignen Sie sich zum Spielgefaehrten …
Frauen, die sich zu einem Foxterrier entschlossen haben, sollen zu den rundherum zufriedenen Menschen gehoeren. Falls Sie Ihnen also erzaehlt, dass Sie auch ohne Sie wunschlos gluecklich ist, duerfen Sie es ruhig glauben.
Chihuahua-Besitzerinen kommen auch ohne Sie aus - Sie haben Ihr Schosshuendchen schon.
Afghan-Halterinnen sagt man nach, dass Sie den Umgang mit anderen Menschen lieben. Sie sollen zudem gutmuetig und angenehm sein. Warum zoegern Sie also noch laenger ?
Auch Frauen, die Yorkshire-Terrier besitzen, zaehlt man zu den aufgeschlossenen und leicht zugaenglichen Menschen. Mehr noch: Sie sollen eine natuerliche Selbstsicherheit besitzen, die es Ihnen leichtmacht, mit jedem Fremden schnell ins Gespraech zu kommen. Machen Sie sich also notfalls darauf gefasst, einen Schritt schneller als ein moeglicher Rivale zu sein !
Airdale-Besitzerinnen sind meist langweilig. Wenn man Psychologen glauben darf, hegen und pflegen Sie am liebsten Ihren Garten. Hier muessen Sie also damit rechnen, dass Doggy wirklich nur Gassi gefuehrt wird und die Dame kein sonderliches Interesse daran hat, mittels des Hundetieres mit Ihnen anzubandeln …
BLIND DATES - SO SEHEN SIE AUS

Blind Dates, ‘blinde Verabredungen’, dass sind alle die, bei denen Sie die Frau, mit der Sie verabredet sind, noch nie gesehen haben - und Sie Sie natuerlich ebensowenig von Angesicht zu Angesicht kennt.

Gruende, aus denen sich Blind Dates ergeben, sind:

Die Frau am Telefon hat eine so schoene Stimme, dass Sie sich kurzerhand mit Ihr verabredet haben.
Sie haben ein Such-Anschluss-Inserat entweder
selbst aufgegeben
beantwortet
Ein Freundschafts- oder Ehevermittlungsbuero hat Sie zu der Verabredung ueberredet.
Ein fluechtiger Bekannter aus den Staaten (oder auch aus einer anderen Stadt als der, in der Sie wohnen) hat ‘Ihr’ Ihre Telefonnummer gegeben.
Ein Freund (hoffentlich ein Freund) versucht, Sie zu verkuppeln, und hat ein Treffen mit ‘Ihr’ arrangiert.
Eine Freundin (auf platonischer Ebene, versteht sich) hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Ihrer Freundinnen an den Mann, sprich Sie, zu bringen.
Ihre Mutter meint, Sie muesse Kupplerin spielen …
Die vier Grundsatzregeln fuer jedes Blind Date sind:
Treffen Sie die Unbekannt zum Fruehschoppen, Mittagessen oder Nachmittagskaffee oder -tee. Niemals am Abend. Falls Sie naemlich nicht mit Ihr klarkommen, koennen Sie tagsueber immer noch einen Termin, zu dem Sie dringend gehen muessen, vortaeuschen. Falls Sie Ihnen gefaellt - und Sie Ihr -, koennen Sie sich immer noch ueberlegen, was Sie mit dem angebrochenen Tag, dem bevorstehenden Abend anfangen wollen.
Treffen Sie die Fremde, auch wenn Ihre Stimme noch so betoerend klingt, nie in Ihrer oder Ihre Wohnung. Dahin koennen Sie, wenn Sie sich an einem neutralen Platz sympathisch finden, immer noch gehen.
Hueten Sie sich davor, Ihr Blumen oder Pralinen mitzubringen. Noch kennen Sie Sie schliesslich nicht.
Sollten Sie beim Anblick Ihres Blind Dates einen Schock davontragen (weil Sie entweder wie Cheryl Tiegs oder eine Berufsringerin aussieht), laufen Sie trotzdem nicht einfach davon. Auch wenn ‘Sie’ Sie noch nicht gesichtet hat. Sie wuerden es schliesslich auch nicht moegen, versetzt zu werden - und ich helfe Ihnen in dem naechsten File schon aus der Patsche heraus …
Das Blind Date ganz allgemein hat drei Phasen: das Vorspiel, das Treffen, den Abschied. Wie Sie den Verlauf der Angelegenheit wenigstens halbwegs in der Hand haben, koennen Sie nun hier erfahren.

Das Vorspiel

Mit ein wenig Geschick koennen Sie von jeder Moeglichkeit, aus der sich ein Blind Date ergeben kann, zwar nicht unbedingt wissen, aber doch wenigstens erahnen, was Ihnen blueht:

Die Telefonstimme, mit der Sie sich verabredet haben, muss ja irgend etwas gesagt haben, bevor und auch als Sie sich zu einem Treffen entschlossen haben. Aus dem, was und wie Sie es gesagt hat, muessten Sie eigentlich schon schliessen koennen, ob Sie Sinn fuer Humor hat (abenteuerlustig ist Sie jedenfalls, sonst haette Sie sich nicht einladen lassen !) und ob Sie die deutsche Sprache beherrscht.

Wenn Sie klug waren, haben Sie natuerlich auch schon gefragt, wie Sie aussieht. Und wenn Sie nicht gemogelt hat, duerften Sie bei Ihrem Anblick nicht gerade in Ohnmacht fallen - es sei denn, Sie ist noch von viel atemberaubender Schoenheit, als Sie es sich Ihrer Beschreibung nach vorstellen konnten. Mit anderen Worten: Selbst wenn kein Funke ueberspringt, muesste es Ihnen moeglich sein, das gemeinsame Mittagessen oder Kaffee und

Kuchen halbwegs elegant zu ueberstehen.

Wenn Sie Ihr Blind Date durch ein Inserat arrangiert haben, muessten Sie die Frau auch schon zumindest ein wenig kennen. Wenn Sie noch kein Foto von Ihr gesehen haben, so haben Sie sich doch entweder schon etwas ausfuehrlicher geschrieben oder miteinander telefoniert. Solange Sie nicht den Fehler begangen haben, Sie nicht nach Ihrem Aussehen zu fragen (und wieder vorausgesetzt, Sie hat Sie nicht angelogen), werden Sie wohl kaum ploetzlich und unerwartet einer weiblichen Ringkaempferin gegenueberstehen. Sie mag zwar vollkommen anders aussehen und wirken, als Sie Sie sich in Ihrer Fantasie vorgestellt haben, aber auch in diesem Fall bringen Sie die ein, zwei Stunden als Gentleman hinter sich.

Haben Sie die Verabredung ueber ein Freundschafts-, Eheanbahnungsinstitut- oder Computervermittlungsbuero (!) getroffen, laufen Sie wahrscheinlich am ehesten Gefahr, den Schock Ihres Lebens zu kriegen. Das kann ich Ihnen deshalb mit solcher Bestimmtheit sagen, weil ich, wie so oft in diesem File, aus eigener Erfahrung und der Erfahrung meiner Freunde und Freundinnen spreche:

Selbst wenn Sie vorher ein Foto gezeigt bekommen haben, heisst das noch lange nicht, dass die Frau, die man Ihnen andrehen moechte, auch heute noch so aussieht wie vor zehn oder zwanzig Jahren. Und beim Computer muessen Sie sich auf totale Ueberraschungen (!) gefasst machen - gleichgueltig, wieviele Fragebogen Sie vorher ausgefuellt haben. Trotzdem sollten Sie auch diese Verabredung tapfer durchstehen - Sie duerfen das dann als Ihre gute Tat der Woche werten.

Ebenso ueberraschungsfreudig muessen Sie sein, wenn es darum geht, eine Bekannte eines entfernten Bekannten zu treffen. Aber Unternehmungsgeist und Mut haben Sie immerhin schon bewiesen, indem Sie die Dame - die Sie per Telefon ja kaum intensiver kennenlernen konnten - zu einem Glas Tee eingeladen haben. Ansonsten koennen Sie vorher nicht viel mehr als Ihre Haarfarbe und die Farbe des Kleids erfahren, das Sie traegt. Bleibt Ihnen nur zu hoffen, dass der fluechtige Bekannte (an den Sie sich hoechstwahrscheinlich nicht einmal erinnern koennen) Ihnen wohlgesonnen ist.

Wenn ein Freund, eine Freundin oder gar Ihre Mutter sich auserkoren sahen, Amor zu spielen, duerfte das Ueberraschungsmoment, wenn Sie es geschickt anstellen, das geringste sein. Hier finden Sie fuer die Persoenlichkeit der Unbekannten gleich mehrere Anhaltspunkte:

Sind die Frauen, die Ihr Freund, Ihre (platonische) Freundin um sich hat, und die, die Ihrer Mutter gefallen, generell auch Ihr ‘Typ’ ?
Ist Ihr Freund, Ihre Freundin, Ihre Mutter als Musterexemplar Schwarzen Humores bekannt ?
Weswegen wollen Ihr Freund, Ihre Freundin, Ihre Mutter Sie gerade mit dieser Frau bekannt machen ?
Bitten Sie Ihren Freund, Ihre Freundin, Ihre Mutter, Ihnen eine Frau oder ein Frauentyp vergleichbar mit der Unbekannten zu nennen.
Wenn Sie das alles eher neugierig gemacht als verschreckt hat, sollte es Ihnen auch in diesem Fall moeglich sein, einen Fruehschoppen mit dem Blind Date durchzustehen. Sonst haetten Sie sich schliesslich von vornherein mit Haenden und Fuessen gegen die Verabredung wehren muessen und sich nicht treffen duerfen.

Fuer den ersten Eindruck, den Sie auf Sie machen kann, gibt es prinzipiell drei Moeglichkeiten:

Sie ist so schoen, dass es Ihnen die Sprache verschlaegt,
Sie ist so haesslich, dass es Ihnen die Sprache verschlaegt,
Sie ist weder noch - nur blass.
In allen drei Faellen gibt es nur eines: Haltung bewahren ! Stellen Sie sich mit einem freundlichen Laecheln vor - auch wenn Sie natuerlich laengst weiss, wer Sie sind ! - und setzen Sie sich zu Ihr. Es sei denn, Sie stehen an der Bar dann bleiben Sie selbstverstaendlich auch stehen !

Wenn Sie wirklich umwerfend schoen ist, koennen Sie Ihr das unter Umstaenden sagen. Aber tun Sie um Himmels willen nie so, als haetten Sie die letzte Schreckschraube erwartet und seien dennoch mutig aufgetaucht. Sie sind schliesslich auch wer ! Und ein Blind Date, gleichgueltig, wie es zustande gekommen ist, ist nicht Ihre einzige Moeglichkeit, Frauen kennenzulernen. Immerhin haben Sie das groesste Textfile, dass Ihnen sagt, wie man Frauen aufreisst, vor sich !

Sollte Sie haesslich sein, werden Sie sich hoffentlich davor huetten, in Schreckensschrei auszubrechen, und wenn Sie so blass ist, dass Sie Sie kaum wahrnehmen, reissen Sie sich zusammen und unterdruecken Sie ein Gaehnen. Noch ist sowieso so ziemlich alles drin: denn bisher kennen Sie die Frau nur von aussen.

Wenn Sie nun den Mund aufmacht, koennen Sie ein zweites Mal innerhalb von fuenf Minuten freudig oder unangenehm ueberrascht sein. Ich weiss, dass es ein Klischee ist, aber es ist tatsaechlich drin, dass die Schoene Sie mit Ihrem Geplapper langweilt und die Unattraktive sich als ueberaus chramante, geistreich amuesante Gespraechspartnerin entpuppt. Seien Sie also nicht gleich zu ueberschwenglich oder ablehnend, bevor Sie Gelegenheit hatten, ein wenig hinter die Fassade zu sehen. Worueber unterhalten Sie sich ?

Wenn Ihnen die Frau von einem Freund oder Bekannten zugeschoben wurde, ist die Sache einfach: Der gemeinsame Bekanntenkreis bietet mehr als genug Gespraechsstoff - zumindest fuer den Anfang. Auch mit dem Telefonflirt, dem Sie nun gegenuebersitzen, die ersten Worte zu wechseln, duerfte kein Problem sein. Sie koennen schliesslich da weiterreden, wo Sie das letzte Mal aufgehoert haben …

Wenn Sie die Frau, mit der Sie nun einen Drink oder bei Kaffee und Kuchen sitzen, per Anzeige oder Vermittlungsbuero kennengelernt haben, erfordert es schon ein wenig mehr Geschick, das erste Eis zu brechen. Sie koennen natuerlich sagen: ‘Hier sind wir also, und was nun ?’ und hoffen, dass ‘Ihr’ dazu etwas einfaellt. Aber wenn Sie daraufhin lediglich ein ‘mmh’ zur Antwort bekommen, sind Sie auch nicht weiter als vorher. Was als unverfaenglicher erster Gespraechsstoff immer gut, aber meistens gerade dann, wenn man darauf hofft, nicht greifbar ist, ist irgend eine starke Schlagzeile aus einem Boulevardblatt. Etwa: ‘Haben Sie schon gesehen, wie die Bild-Zeitung heute wieder zugeschlagen hat ?’ oder: ‘War doch schon wieder ein Geisterfahrer auf der Autobahn Salzburg-Muenchen …’ (letzteres haben Sie gerade im Autoradio gehoert.)

Sie koennen natuerlich auch etwas erfinden, nur um erstmal ein Aufwaermthema zu haben. Etwa eine Gruselgeschichte, die Ihnen der Taxifahrer gerade erzaehlt hat oder, wenn Sie mit dem eigenen Wagen gekommen sind, wie das mit dem rosa Elefanten war, der da ploetzlich auf der Kreuzung stand und sich nicht wegbewegen wollte …

Themen, die tabu sind, gibt’s natuerlich auch. Reden Sie bloss nicht

von Krankheiten - weder denen anderer Leute und schon gar nicht von Ihrer eigenen.
von dem Alkoholproblem Ihrer Ex-Frau.
von dem Aerger, den Sie mit Ihrem Chef (oder Ihren Angestellten) haben.
Politik ist auch nur ein Thema, wenn Strauss Bundeskanzler wird. Also gar nicht.
Die einzige Entschuldigung, die Sie haben, eines dieser Themen anzuschneiden und detailliert auseinanderzunehmen, ist die, dass Sie sich schon nach zehnMinuten darueber klar sind, dass Sie die Frau, der Sie gerade gegenuebersitzen,niemals wiedersehen wollen - und hoffen, Sie mit Ihrem Geschwaetz zu vergraulen.

Ansonsten: Lassen Sie ‘Sie’ auch mal reden - obwohl Sie wahrscheinlich in Frauenzeitschriften gelesen hat, dass Sie Sie zu Wort kommen lassen und nicht beim ersten Treffen zuviel von sich verraten soll … Es muss ja nicht gleich ihre Lebensgeschichte sein, die Sie von Ihr hoeren wollen. Statt dessen koennen Sie nach unverfaenglichen Dingen, wie Hobbies, fragen. Malt Sie, liest Sie, wenn ja, was. Mag Sie Musik, Sieht Sie gern Filme, wenn ja, welche. Gewiss ist das alles sehr seicht, aber Sie muessen ja erst einmal miteinander warm werden. Bis der Punkt kommt, wo das Gespraech von alleine weiterlaeuft. Ohne dass Sie verkrampft nach einem Gespraechstthema suchen muessen. Wenn Sie sich sympathisch sind, wird es Ihnen auch nicht schwerfallen, eine neue Verabredung zu treffen. Vertrackt wird die Situation nur, wenn Sie einen Narren an Ihnen gefressen hat, waehrend Sie lieber sofort als in fuenf Minuten

Posted on März - 11 - 2009

Ficken nach Feierabend

Bert W., der gutaussehende Besitzer einer kleinen Bar am Stadtrand von Chicago, hatte sie schon eine ganze zeitlang bemerkt, das huebsche Maedchen, das da kettenrauchend in einer Ecke sass und ziemlich nervoes wirkte.

Irgend etwas schien sie zu plagen und Bert beschloss, ihr einen Drink anzubieten. Und nicht nur das. “Bei mir kannst du dein Herz ausschuetten!” sagte er, “ich mache ohnehin bald meinen Laden fuer heute dicht!”

Nachdem er auch noch den letzten Kunden mehr oder weniger hinausgeekelt hatte, konnte Bert sich endlich die Zeit nehmen, sich zu dem Maedchen hinzusetzen und ihr in aller Ruhe zuzuhoeren. “Oh, es ist ja alles nicht so schlimm!” sagte sie, “und jetzt geht’s mir auch viel besser. Aber das haengt alles mit Liebeskummer zusammen und so weiter. uebrigens, ich heisse Connie!”

“Angenehm”, erwiderte Bert. “Was ich jetzt brauche ist ein wenig Zaertlichkeit und Verstaendnis”, fuhr Connie fort, “man muss aus allem das Beste machen!”

Bert hatte natuerlich sofort kapiert, dass die Kleine ihm lediglich diskret signalisierte, dass sie sich einen saftigen Fick wuenschte und weiter nichts. Ergo ging er volle Pulle ran, er hatte ohnehin einen Bock aufs Ficken und bald voegelte er das Maedchen in diversen interessanten Stellungen. Sie seufzte und stoehnte geil, ihre Depressionen waren weg.

“Heh, Moment mal”, rief Connie geil, “ich zieh’ mich eben mal schnell aus, so kann man ja nicht ordentlich bumsen!” Sprach’s, und liess die Klamotten fallen, so dass Bert sie bald voellig nackt bewundern konnte. Sie hatte eine tolle Figur und einen herrlichen Hintern. “Junge, Junge, da hast du heute wieder mal mehr Glueck als Verstand gehabt!” dachte Bert. Und dann fing er an, sie wieder durch zuvoegeln.

Connie war jetzt richtig in ihrem Element, kam sich vor wie ein Fisch im Wasser. Ihre Geilheit und ihre Natuerlichkeit war sagenhaft. “Bitte, bitte, Bert”, flehte sie ihn an, “ich moechte wieder reiten, reiten, und nochmal reiten!”

“Aber natuerlich, mein Maeuschen!” entgegnete Bert und dann stiess er auch schon wieder zu. Er stiess so tief hinein, dass er beinahe hinten anstiess, aber fuer Connie war auch das offenber noch nicht genug. “Tiefer, tiefer!” schrie sie geil und dann hopste sie wie eine Wilde auf ihm herum, wobei sie raffiniert ihr Becken verrenkte. “Ooooo…..so schoen…. ooooh!” japste sie. Hin und wieder liess sie sich brutal auf seinen Schwanz fallen…

Bald hatte sie auch ihren ersten Orgasmus, aber damit gab sie sich natuerlich noch nicht zufrieden, ganz im Gegenteil. Waehrend Bert noch immer wie wahnsinnig voegelte, bearbeitete sie sich mit den Fingern - und wie. Offenbar wollte sie einen zweiten Orgasmus!

“Oh, bitte, bitte, Bert!” schrie Connie geil, “ich moechte, dass du abspritzt, sofort, auf mich drauf…!” Ein paar schnelle Wichsgriffe genuegten und dann wurde ihr geiler Wunsch erfuellt. Bert spritze ihr seine volle Ladung direkt ins Gesicht und sie nahm seinen heissen Saft mit dem naechsten Orgasmus auf.