Posted on März - 18 - 2009

Der Fremdenfuerer

Kennt ihr Linderhof? Es ist eins der prunkvollsten Lustschlösser Ludwigs II. von Bayern, und ich habe jeden Tag sechs Führungen in drei Sprachen durch die Räume gemacht. Doch nichts ist mir so in Erinnerung geblieben wie das große Bett des Königs.

Während ich manche ältere Dame dabei ertappt habe, wie sie heimlich die erogenen Zonen der Rokoköngel streichelte und vielleicht an ihre Jugendliebe dachte, blieben die Jungen meistens fasziniert, neidisch und erregt vor dem Baldachinbett stehen.

Was für ein großer Anspruch an so einen kleinen Mann. Aber wer würde nicht einmal im Bett gern der König sein? “Darf ich meinen Freund mal darin fotografieren?” “Sooft können wir die Wäsche nicht wechseln”, machte ich immer den gleichen Scherz. “Außer mir dürfen Sie hier nichts anfassen. Hier, meine Damen und Herren, sehen Sie die ganze Pracht, in der Ludwig seine einsamen Nächte auf Schloss Linderhof verbrachte…”

“Hatte er denn keine Mätressen?” zischte mir eine ältere Dame hinter vorgehaltener Hand zu.

“Nein. Er liebte nur sich selber.”

“Ach”, murmelte die Dame. “Genau wie mein Mann.” Sie warf ihrem Begleiter einen vorwurfsvollen Blick zu, und ich dirigierte die ruhelose Meute ins nächste Gemach.

“König Ludwig hatte, wie sie vielleicht wissen, zwei Lieblingsvögel. Einer davon war der Pfau.”

Irgend jemand lachte hellauf. Und ich sah ein Mädchen, das mich mit wunderschönen großen Augen frech anstrahlte.

“Und das andere Vögelchen?”

Alle Umstehenden blickten uns beide an. Ich fühlte mich plötzlich wie nackt. Ich muß knallrot geworden sein. Unsicherheit gepaart mit Wut packten mich.

“Ich weiß nicht, was Sie erwarten. Aber der andere Vogel ist der Schwan”, antwortete ich hart und ärgerte mich, daß ich mich von ihr hatte für Sekunden aus der Fassung bringen lassen. Dann fuhr ich zögernd fort:

“Was Sie hier sehen, meine Damen und Herren, ist das Klavier, das Ludwig für Wagner geschnitzt hat…”

Diesmal lachten fast alle.

“Sie sind ja ganz durcheinander.” Jemand legte mir beruhigend die Hand auf die Schulter.

“…hat anfertigen lassen”, verbesserte ich mich und war völlig aus dem Konzept gebracht. Als wir den letzten Raum mit der chinesischen Vasensammlung erreichten, bekam ich kein Wort mehr heraus. Und eins glaubte ich zu wissen. An allem war das Mädchen schuld.

“Danke…danke…vielen Dank”, stammelte ich monoton, als die Trinkgelder in meine aufgehaltene Hand prasselten. Da ich mein Studium damit finanzierte, pflegte ich mitzuzählen. Sieben Mark…neun Mark…das Mädchen war noch nicht vorbeigekommen. Ich hatte mir Rache geschworen…zehn Mark. Eine Frau streifte mich mit ihrem drallen Dirndl, sah mir tief in die Augen und drückte mir ein Fünfmarkstück in die Hand.

“Schade, daß ein so sympathischer Mann nichts besseres findet”, hauchte sie.

“Ja”, sagte ich, und mein Blick suchte nach dem Mädchen. Dann entfernten sich die Schritte der Gruppe. Der Liebesschrei eines Pfaus drang aus dem Park, und eine kühlende Erleichterung perlte mir von den Schultern, wie ein Schauer. Es ist die letzte Tour gewesen. Feierabend. Doch in der folgenden Stille geht mir auf, daß das Mädchen nicht vorbeigekommen sein kann. Sie muß noch im Schloss sein. Mein Gott, in einer Viertelstunde wird der Park zugemacht! Ich schließe leise die Tür von innen und gehe die Treppe wieder hinauf. Die Schatten der hohen Bäume draußen liegen auf den Fensterscheiben. Es ist fast dunkel hier drinnen. Wie auf natürlich gewachsenen Stalagmiten stehen die wertvollen chinesischen Vasen auf den Podesten und schimmern im letzten Tageslicht, als wären sie von innen erleuchtet. Irgendwo höre ich heftiges Atmen.

“Hallo!”

Niemand antwortet.

“Ist da noch wer?” sage ich und habe mit einemmal Angst vor meiner eigenen Stimme. Da drüben ist das Geräusch. Wie ein Lachen. Ich mache zwei Schritte nach vorn. Eine Gestalt stürzt aus dem Dunkel eines japanischen Wandschirms. Blitzschnell werfe ich mich auf den Schatten. Ein halbunterdrückter Schrei, und sie zappelt unter mir. Ihre Schenkel sind gespreizt, und sie tritt mit ihren spitzen Schuhen nach mir. Ich taste mich über ihren bebenden Körper nach oben und drücke ihr Gesicht auf den Boden.

“Der andere Vogel ist der Schwan”, sage ich.

“Faßt man so eine Dame an!” zischt sie und will in meine Hand beissen.

“Klaut eine Dame chinesische Vasen?” frage ich. Geschmack hat sie. Sie hat ein Prachtstück in der Hand. Han-Dynastie. Zweihundert vor Christus. So ein Ding kriegt man auf keiner Auktion. “Das ist Diebstahl. So was kann mich den Job kosten. Geben sie her!”

“Lassen sie mich erst mal los!”

Ich lasse sie los. Sie steht auf. Unter den Schatten ihrer Augen glühen die Wangen. Ihre breiten, hochgezogenen Lippen sind selbstbewußt. “Wenn’s Ihrem kleine Image dient”, sagt sie, läßt ihre Schuhe auf den Teppich gleiten, steigt auf einen der Rokokostühle, stellt die Vase zurück und kommt mit einem zerstörerischen Lächeln auf mich zu.

“So ein Job würde mich ankotzen.”

“Nur daß ich damit mein Studium finanzieren muß”, sage ich.

“Und was studierst du?”

“Medizin…Chirurgie…”

“Sag ruhig Metzger. Das sind alles Verbrecher. Soll ich dir mal was zeigen?”

Sie knöpft behutsam ihre Chiffonbluse auf, und mir wird beim Anblick ihres Körpers ganz flau in den Knien.

“Hör mal, du sollst dich nicht ausziehen, sondern hier abziehen.”

“Nur eine Kleinigkeit.”

“Und das nennst du Kleinigkeit”, sage ich tonlos, als sie meine Hand nimmt und zu ihrem Bauch führt. “Das geht ein bisschen weit. Ich bin…”

“Ich auch”, sagt sie. Und als ob zehntausend Volt von ihr auf mich überspringen, spüre ich ihr glühendes Fleisch knapp über den Hüften und eine breite Narbe.

“Das hat so ein Typ wie du gemacht. Doktor Schulz, links der Isar. Ich kann keinen Bikini mehr tragen, und bei Föhn ziehts mir bis in die Füße. Jetzt weißt du, warum Chirurgen Metzger sind.

Der hat mich richtig verstümmelt.”

“Aber ich bin ganz anders”, sage ich und will sie an mich ziehen. Aber sie stößt mich weg.

“So anders auch nicht. Knöpf mal wieder zu!”

Meine Hände zittern. Sie hat mich zum zweitenmal erniedrigt. Aber in drei Minuten werde ich sie nie wiedersehen. Drüben vom Eingang kommt das Sirenensignal.

“Was ist das?” sagt sie.

“Jetzt geht das Tor zu. Wir kommen hier nie wieder raus”, sage ich grinsend.

“Wir sind gefangen. Und zwar für eine ganze Nacht.”

Einen Augenblick starrt sie mich an, als überlege sie heftig. Dann sagt sie: “Dann schlaf ich bei Ludwig!”

Mit leicht ausschwingenden Hüften schiebt sie an mir vorbei, dreht sich nochmal um und sagt: “Bei der Wohnungsnot finde ich es sowieso unmöglich, daß der Typ hier ganz alleine haust.”

Ihr dürft mich nicht für triebhaft halten. Aber ich hatte eine gewisse Verantwortung. Ich mußte ihr folgen. Was kann in so einem Schloss alles passieren. Und ich hatte nicht ganz unrecht. Denn vor dem Baldachinbett läßt sie ihre Chiffonbluse fallen.

“Hör mal, hier steht alles unter Denkmalschutz”, sage ich.

“Denk mal!” sagt sie. “Das ist mir völlig egal. Schließlich hast du mich hier eingesperrt. Und ich wollte schon immer in einem Schloss schlafen.” Sie zieht ihren BH aus, läßt den Rock fallen, setzt sich auf den Rand von Ludwigs Bett, als wäre es ihr eigenes, und steckt sich eine Zigarette in den Mund. Mir fehlen die Worte. Alles ist so verwirrend, daß ich am ganzen Körper zittere.

“Hat er eigentlich nie mit Lola Montez hier gepennt?” fragt sie und legt auch noch den Rest ab.

“Übrigens bist du ungebildet”, sage ich. “Das war Ludwig I.”

“Und was war mit Sissy?”

“Nicht einmal mit ihrer Schwester hat er was gehabt”, sage ich. “Du hast wirklich keine Ahnung.”

“Das wollte ich nur wissen. Dann bin ich nämlich die erste Frau, die hier schläft”, sagt sie und räkelt sich wohlig auf dem Samt. “Das ist ja ein Super bett! Hast du mal Feuer?”

“Bist du verrückt! Hier ist alles aus Holz”, schreie ich, weil meine Geduld endgültig reißt, springe über den Kordon aus blauer Samtkordel und packe sie an den Schultern. “Das ganze Schloss brennt ab.”

“Findest du es denn schön?” fragt sie lächelnd, und erst jetzt merke ich, daß wir aufeinanderliegen. Ihr Atem streift mein Gesicht. Ihr Körper glüht an meinem. Ohne das einer etwas sagt, wachsen wir uns langsam entgegen. Ich werfe mein Hemd weg, höre die Gürtelschnalle herunterpoltern. Ihr kleiner atmender Bauch ist unter mir, hebt und senkt sich, wie eine Welle, die irgendwo aus dem Dunkel kommt. Ihre Lippen fangen an, mit meinen zu spielen. Feucht und hungrig. Ihr Körper trägt mich plötzlich empor, daß ich fast schreien möchte vor Glück. Dann bricht sie auseinander. Die Welle. Ich versinke in ihr. Seufzend wirft sie immer wieder den Kopf zurück. Ihre Lippen sind aufeinandergebissen. Bis sie sagt:

“So’n Höhepunkt hat Ludwig sicher nie gehabt!”

Ich bin richtig stolz.

“Tee oder Kaffee”, sagt irgendwann eine sanfte Stimme an meinem Ohr. Ich fahre hoch. Das viele Licht blendet meine Augen. Wo bin ich? Schloss Linderhof.

“Mein Gott! Wir sind wahnsinnig”, sage ich und springe auf. “Mein Job, mein Studium, alles läuft mir davon.”

Unten höre ich die Stimmen der ersten Schlossbesucher. “Du mußt los.

Verschwinden. Verstehst du?” sage ich zu ihr.

“Ach so einer bist du”, sagt sie und nimmt mit spitzen Fingern meine Hose von ihrem Rock.

“Du hast ja keine Ahnung, wie ich bin”, sage ich und küsse sie flüchtig. “Also nachts bist du netter als morgens”, sagt sie. Ich stürze nach unten, schließe die Tür auf und starre in fünfzig Gesichter, die so aussehen, wie ich mich fühle. Furchtbar.

“Meine Damen und Herren, wir befinden uns nun in Schloss Linderhof…”, beginne ich meinen Text. “Es wurde in den Jahren 1870 bis 1878 von Dollmann erbaut.” In diesem Augenblick höre ich ihre spitzen Absätze die Treppe herunterkommen und versuche, die Blicke der Besucher abzulenken. “Wenn Sie hier an die Decke der Vorhalle schauen, sehen Sie einen einmaligen Lüster. Er wurde von sieben Frauen in drei Jahren Handarbeit…”

“Ciao!” sagt eine Stimme hinter mir, und niemand achtet mehr auf den Leuchter. Sie rauscht mit einem Lächeln vorbei, und ihre Flaschenabsätze schaukeln über den Kies.

“Ruf mich mal an!” sage ich, aber als sie ihre Haare in den Nacken wirft und davonrennt, fällt mir ein, daß sie gar nicht weiß, wie ich heiße.

“Ist die noch von gestern hier?” fragt ein junger Mann höhnisch, als könne ihm so was nie passieren.

“Nein, die ist original aus der Zeit”, sage ich. Es ist alles Routine in meinem Beruf. “Hier, meine Damen und Herren, sehen sie das Bett, in dem Ludwig seine einsamen Nächte von Linderhof verbrachte…”

“Da liegt ja noch sein BH”, sagte jemand.

Mir wird abwechselnd heiß und kalt. Auf dem Hocker neben dem Baldachinbett liegt wirklich ein kleines weißes Bündel. Wie eine Entweihung dieser heiligen Stätten. Und im letzten Raum erfahre ich auch, warum sie es so eilig gehabt hat. Die Vase fehlt. Sie hat sie also doch mitgenommen. Die ganze Nacht lang hat sie mich nur zum Narren gehalten. Mit einemmal fange ich an, sie endgültig zu hassen. Über Ludwig II. gibt es ganze Bücher. Von ihr wußte ich nur, daß irgendein Doktor Schulz sie irgendwann einmal am Blinddarm operiert hatte. Und zwar schlecht. Moment mal! Wir leben ja nicht mehr in der ausschweifenden Zeit bayerischer Könige, sondern in einem Zeitalter, wo jeder Blinddarm gespeichert ist. Und schließlich war ich Mediziner. Nach zwei Tagen wußte ich, wie sie hieß, wo sie wohnte und welche Kinderkrankheiten sie gehabt hatte - Alle.

“Störe ich?” sagte ich, als sie mir im düsteren Treppenhaus einer Schwabinger Mietsvilla aufmachte und ich in der Tür nur ihre Silhouette erkennen konnte. Trotzdem muß sie gedacht haben, ich sei ein Geist.

“Ja”, antwortete sie und strich sich nervös durch die Haare.

“Ich wollte dir auch nur sagen, daß sie mich rausgeschmissen haben.”

“Was?” Sie öffnete die Tür etwas weiter. “Komm rein! Sie haben…wegen der..”

“Vase”, sagte ich und sah jetzt, daß sie leichenblaß war. Dann saßen wir uns stumm eine Weile im Wohnzimmer gegenüber. Bis ich sagte: “Wo ist sie?”

“Wer?”

“Die Vase.”

“Dann komm!”

Sie ging vor mir her, öffnete eine Tür, und ich prallte aus ihrem Schlafzimmer zurück.

“Du bist wahnsinnig!”

In den hundert kleinen Borden über und neben ihrem Bett standen Bronzen, Miniaturen, Sammeltassen, Marmorbruchstücke aus Tempeln, Reliefs, Tanagrafiguren, wertvolles Silber. Ich konnte gar nicht so schnell kucken. Und mitten darunter die Vase aus Linderhof.

“Das bin ich”, antwortete sie.

“Bei dir muß früher was schiefgelaufen sein”, sagte ich.

“Souvenirs, Souvenirs…”, antwortete sie lächelnd und trat so dicht an mich heran, daß ich den Duft ihres Körpers spüren konnte.

“So’n Hobby von mir. - Deswegen wollte ich dich nicht wiedersehen. Es gibt eigentlich nur etwas, auf das ich noch mehr abfahre.”

“Und was?”

“Das!” sagte sie und zog mich über sich aufs Bett. Ich konnte mich nicht wehren. Wir fielen sprach- und atemlos übereinander her, als würden wir jetzt erst unsere Körper entdecken. Sie wehrte sich und verschlang mich zugleich, seufzte vor Glück und vor Schmerz, bis ich sie ganz hatte. Bis alles aus ihr herausbrach und sich wieder die wilde Welle unter mir auftat, die mich einem dunklen unbekannten Gestade zutrieb. An dem ich erschöpft liegenblieb. Damals kam mir der Gedanke, ich könne sie retten.

“Tee oder Kaffee?” weckte mich ihre Stimme aus einem schweren Traum.

“Gib sie zurück!” sagte ich.

“Wen?” flüsterte sie scheinheilig.

“Die Vase.”

“Aber die ist meine einzige Erinnerung an dich.”

“Dann muß ich wohl hierbleiben”, sagte ich und blieb einfach in ihrer Wohnung. Zwei Jahre.

Heute sind wir längst verheiratet. Geheilt habe ich sie noch nicht. Auf der Hochzeitsreise mußte ihr dauernd Andenken aus der Handtasche holen und sie den Eigentümern wiedergeben. Es gibt kaum einen Ladenbesitzer oder Museums direktor, bei dem ich mich nicht schon persönlich für Petra entschuldigt hätte. Trotzdem habe ich noch Hoffnung. Wenn wir eines Tages Kinder haben werden.

Posted on März - 02 - 2009

Das erste mal mit meinem Traum ficken

Schon von klein auf war ich der Schwarm meiner Umgebung. Meine Eltern putzten mich heraus wie eine Prinzessin, meine langen, blonden Haare taten ihr Übriges, ich stand immer im Mittelpunkt des Geschehens. Ich war es gewohnt, daß man mir “nachstieg”, und ich genoß es - bis zu jenem Tag, als ich Renate traf - die damals noch Johannes hieß.

Es war in einer jener Aufriß Discos, in die ich immer ging, wenn mir nach einem Mann zumute war. Das alte Spiel wiederholte sich mit schöner Regelmäßigkeit, wenn mir ein Typ gefiel, reichte ein Blick Kontakt und ich hatte ihn “in der Tasche”. Mein Busen ist ziemlich ausgeprägt, trotzdem bin ich schlank und eher groß. Ich empfinde es fast als Belastung, große Brüste mein Eigen zu nennen, aber den meisten Männern fällt es schwer, mir in die Augen zu sehen, wenn sie vor mir stehen - und ich gebe zu, es macht mir Spaß, meinen Busen zu betonen - es ist so leicht, Männer willenlos zu machen.

Ich ging also in die Disco, bestellte mir einen Jack Daniels mit Cola und wartete. Ich wehrte einige mehr oder weniger plumpe Annäherungsversuche ab und blickte immer wieder zur Tür, um eventuelle “Opfer” gleich zu wahrzunehmen. Dann sah ich ihn. Nicht sehr groß, vielleicht 173 cm, schlank, halblange, braune Haare, er trug keinen Bart und er war allein. “Das ist der Typ für heute Abend” dachte ich mir und begann mit dem alten Spiel, das ich, wie ich meinte, perfekt beherrschte. Nur - er schien in keiner Weise darauf anzuspringen. Diese Haltung eines Mannes war neu für mich und ich griff in die nächste Schublade weiblicher Verführungskunst. Ich zog meine Jacke aus, darunter trug ich ein knallendes T-Shirt mit der Aufschrift: “Kiß me”, die Buchstaben waren so raffiniert plaziert, daß die Form meines Busens in Verbindung mit den Buchstaben ein Herz ergaben. Ich stand auf, ging den engen Gang entlang, den er gehen mußte und stand plötzlich vor ihm. Ich reckte ihm meine Oberweite entgegen und drückte mich an ihm vorbei. Ich bemerkte, daß er auf meine Brüste starrte, mir kam es fast so vor, als sei sein Blick neidisch. Ich suchte seinen Augenkontakt, lächelte, er lächelte zurück, ging aber weiter - wieder war eine Chance vertan.

Nun hatte meine weibliche Eitelkeit einen derben Tiefschlag erlitten. Ich kämpfte mit mir zwischen “Wenn er nicht will, hat er mich nicht verdient” und “Jetzt erst Recht!” und entschloß mich, nicht so schnell aufzugeben. Ich ging ihm nach und sah, daß er sich vor einen Spielautomaten stellte und Geldstücke hinein warf. Er verspielte nach und nach sein Geld, war aber in keiner Weise wütend oder sauer, wie Spieler oft sind, sondern schien sich gar nicht direkt auf das Spiel zu konzentrieren. Nun konnte ich nicht mehr anders, ich sprach ihn an: “Na, kein Glück heute?” Er sah mich an, irgendwie überrascht, schien es mir, und antwortete “Nein, aber der Automat gewinnt sowieso immer!” “Warum spielst Du dann eigentlich?” fragte ich ihn. “Nun, sollte ich mein Geld lieber vertrinken?” war seine Antwort. Das war ein schwerer Brocken, aber nun wollte ich ihn unbedingt haben. “Wenn Du Pech im Spiel hast, dann hast Du sicher Glück in der Liebe!” meinte ich und rückte ein Stück näher an ihn heran. “Nun ja, nicht unbedingt” antwortete er, und ich bemerkte, daß er mich nun mit etwas anderen Augen musterte.

Der Diskjockey kennt mich ziemlich gut, er darf ab und zu mit mir schlafen, dafür hilft er mir in manchen Situationen, wie dieser hier. Ich warf ihm einen Blick zu, er kennt diesen Blick und ich wußte, das nächste Lied wird ein schönes langsames Lied werden. Und tatsächlich, er legte “Winds of Changes” von den Scorpions auf. “Keine Lust, zu tanzen?” meinte ich zu ihm, worauf er nur sagte “gut, gehen wir!”. Er ließ den Spielautomaten alleine weiter spielen und folgte mir auf die Tanzfläche. Dort angekommen, legte ich meine Arme um seinen Hals. drückte meine Brüste an ihn und versuchte meine Oberschenkel so zu plazieren, daß ich seinen Penis spüren konnte. Es ist immer wieder das selbe Spiel, ich spürte, wie sich sein Schwanz versteifte, wie er nun langsam begann, meinen Rücken zu streicheln. Ich muß gestehen, der Typ machte mich derartig an, daß ich zu zittern begann und alleine vom Tanzen fast einen Orgasmus bekam. Viel zu schnell war das Lied zu Ende und ich wartete darauf, daß er mir nun den Vorschlag machen würde, die Disco zu verlassen - aber nichts dergleichen kam. Er löste sich von mir, fragte mich “Wie heißt Du denn eigentlich? Mein Name ist Johannes! Laß uns zurückgehen und etwas reden.” So was war mir noch nie passiert. Ich meinte nur “Tatjana”, aber Freunde nennen mich ‘Tanja’”, da ging er auch schon von der Tanzfläche weg. Ich wurde ziemlich wütend. Ich hatte doch gemerkt, wie sehr ich ihn erregte, und nun das. Zu allem Überfluß war ich selbst so heiß, daß ich unbedingt einen Schwanz brauchte, ich lebe eben sehr gefühlsbetont.

Ich folgte ihm (in der Zwischenzeit hatte der Spielautomat einiges an Geld ausgespuckt, das er sich herausholte). “Willst Du Dich zu mir setzen?” fragte ich ihn, und er antwortete “Ja, gerne!”. Nun ja, also doch, dachte ich mir, ging voraus und wir setzen uns nebeneinander hin. Ich drückte mein Bein an ihn, spürte den Gegendruck und versuchte den “Tief-In-Die-Augen-Schauen-Blick”, mit dem ich bisher immer Erfolg hatte. Er hielt meinem Blick stand, allerdings merkte ich, daß er nun endlich auch unruhig wurde. Ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen und meinte “Bist Du verheiratet oder hast eine feste Freundin?”. Er sah mich an und meinte “Nein, warum?”. Nun konnte ich nicht mehr. Ich versuchte, möglichst viel Vibrato in meine Stimme zu legen und sagte im ins Ohr: “Hast Du Lust, mit zu mir zu kommen?”. Er sah mich an, meinte “Warum eigentlich nicht” und stand auf. Na endlich hatte ich ihn da, wo ich ihn haben wollte, zog meine Jacke an und ging mit ihm auf die Straße. Wir nahmen ein Taxi, das er bezahlte und gingen in meine Wohnung. Sie war natürlich wieder ziemlich unaufgeräumt, aber das schien ihn in keiner Weise zu stören. Er setzte sich auf mein Sofa, spielt mit der Fernbedienung meines Fernsehers herum und schaltete diesen ein. “Ich hab eine viel bessere Idee als Fernsehen” sagte ich mit diesem Zittern in der Stimme, mit dem ich immer schon Erfolg hatte. “Was denn?” meinte er. “Frag nicht so dumm, komm endlich her!” meinte ich und er stand tatsächlich auf und folgte mir in mein Schlafzimmer.

“Dem werde ich eine Show verpassen” dachte ich mir und machte mich daran, mich langsam auszuziehen. Zuerst die Jacke, dann zog ich langsam mein T-Shirt nach oben, hielt kurz ein, als ich an den Ansatz meiner Brüste kam und beobachtete ihn aus meinen Augenwinkeln. Und es schien so, als hätte ich ihn da, wo ich ihn haben wollte, endlich! “Und Du?” meinte ich, “komm, zieh Dich auch aus!” er streifte ziemlich schnell seinen Pullover ab, sein Hemd, sein Unterhemd und dann kam seine Jeans dran. Er trug ein Nichts von einem Slip darunter, und als er sich dessen entledigte, sah ich die volle Pracht seiner Männlichkeit. Nun ja, “volle Pracht” ist wohl etwas übertrieben, im Vergleich zu meinen anderen Männern war sein Schwanz eher klein, aber er stand fast senkrecht nach oben. Also zog ich mein T-Shirt ganz aus und genoß den geilen Blick, den er auf meine vollen Brüste warf. Ich hasse Büstenhalter, obwohl ich sie eigentlich nötig hätte. Ich habe zwar keinen Hängebusen, aber durch seine Größe wäre er in einem BH sicher besser aufgehoben - aber ich liebe es, ohne BH auszugehen, damit konnte ich die Männer wesentlich besser reizen.

Meinen kurzen Lederrock riß ich mir fast vom Leib, ich konnte es einfach nicht mehr erwarten, seinen Schwanz in mir zu spüren. Aber anstatt sich sofort auf mich zu stürzen, fing er an, mein Gesicht, meinen Hals und ganz besonders meine Brüste zu küssen, zu lecken und als ich seinen Schwanz streicheln wollte, hatte ich das Gefühl, daß er das gar nicht so gern hatte. So etwas war mir noch nie untergekommen, denn die meisten Männer warten nur darauf, daß man sich um ihren Schwanz kümmert. Er nahm meine Hand und führte sie an seine knackigen Arschbacken, die andere an seinen Oberkörper und ich bemerkte, als ich seine Brustwarzen streichelte, wie diese sich sofort versteiften und wie er leise zu stöhnen begann. Auch er streichelte mich nun, streichelte meine Titten, ging auch tiefer an meine Muschi, schob erst einen, dann zwei, dann drei Finger in mich hinein - und ich erreichte einen Orgasmus nach dem anderen. Jedesmal, wenn ich seinen überaus harten Schwanz berühren wollte, legte er sich so hin, daß es mir fast unmöglich war, ihn zu berühren. Ich muß gestehen, ich hatte fast das Gefühl, mit einer Frau zu schlafen, obwohl ich das vorher noch nie getan hatte, ich hatte es mir vielleicht ein paar Mal gewünscht, aber nie den Mut aufgebracht, es wirklich zu tun. Und nun war ich mit einem Typen zusammen und hatte das Gefühl, es mit einer Frau zu treiben.

Es war seltsam, irgendwie ging es mir gar nicht ab, daß er seinen Schwanz nicht ein Mal in meine Scheide steckte und er schien auch nichts zu vermissen. Er spritzte ein paar Mal ab, und das immer dann, wenn ich seinen Oberkörper streichelte, oder seinen knackigen Po küßte. Dann nahm er seinen Schwanz in die Hand und wichste ihn über mir ab, daß sein ganzer geiler Samen über meinen Körper spritzte. Ich liebe dieses Gefühl, wenn der Samen aus dem Penis heraus geschossen kommt, ich verreibe den Saft dann gerne über meine Brüste und versuche dann, den Samen von meinen Brüsten abzulecken. Als ich das versuchte, verhielt er sich auch so, wie ich es vorher noch nie erlebte. Er tat es mir nach und leckte mit mir meinen Busen trocken. Wenn sich dabei unsere Zungen trafen, hatte ich ein Gefühl, als wenn ein elektrischer Schock durch mich hindurch fahren würde und ich hatte einen Orgasmus nach dem anderen.

Nach einigen Stunden schliefen wir beide ein, ziemlich erschöpft und überglücklich, zumindest ging es mir so. Irgendwann wachte ich auf, weil Johannes irgend etwas sagte. Ich sah zu ihm herüber und auch hier passierte etwas mir mir, was ich zuvor nur selten erlebt hatte: Ich wußte sofort, daß da Johannes neben mir lag. Normalerweise muß ich mich erst erinnern, was in der Nacht zuvor los war, und wenn ich dann die Typen neben mir sehe, denke ich oft “Tanja, wen hast Du Dir denn da wieder angeschleppt”. Ich werde mich doch nicht in Johannes verliebt haben? Ich? Niemals! Oder doch? Ich sah in an und sah, daß er schlief, sich aber im Schlaf streichelte. Er streichelte aber nicht seinen Schwanz, der übrigens steinhart nach oben stand, sondern seinen Oberkörper und seine Brustwarzen. Dabei sagte er immer wieder “Tanja, komm, gib es mir, streichle meine Brüste”. Da er aber ziemlich undeutlich sprach, war ich mir nicht ganz sicher, ob er das wirklich sagte. Da ich schon wieder heiß war, rollte ich mich über ihn, streichelte seine Brustwarzen und schob seinen Schwanz in meine heiße, naße Fotze. Endlich hatte ich seinen Schwanz in mir, und obwohl sein Glied eher klein ist, kam ich schon beim ersten Stoß. Er schlief immer noch und er sagte nun ziemlich deutlich “Ja, Tanja, fick mich, fick mich!”. Eigentlich sagt doch so was die Frau, zumindest kannte ich es bisher so, sollte Johannes vielleicht schwul sein? Aber dann hätte ich ihn sicherlich überhaupt nicht interessiert - oder doch? Ich hatte keine Erfahrungen mit gleichgeschlechtlicher Liebe und wußte nicht, wie sich Homosexuelle Frauen gegenüber verhalten. Aber sein “Tanja, fick mich!” machte mich derartig geil, daß ich mein Becken immer schneller auf und ab bewegte, dabei seine Brustwarzen streichelte, die so hart waren, wie ich sie noch nie bei Männern vorher sah.

Er schien ganz in seinen Traum versunken zu sein, denn er wachte nicht auf. Plötzlich meinte er “Spritz mich voll, schnell!” und ich spürte, daß sein Orgasmus gleich kommen mußte. Und er kam - und wie er kam! Er stöhnte schrie, rief meinen Namen und ich spürte, daß er einen Orgasmus haben mußte, der ihn in den siebten Himmel trieb.

Am nächsten Morgen, als ich aufwachte, war er weg. Und, obwohl ich es mir nicht zugestehen wollte, er fehlte mir. Ich wußte nichts von ihm. Sein Name konnte falsch sein, kein Brief lag da, ich kam mir so leer und verlassen vor, ich wußte nichts mit mir anzufangen. Sonst war immer ich diejenige gewesen, die die Typen am nächsten Morgen meist aus der Wohnung warf und nun lag ich alleine da, und wünschte mir nichts so sehr, als ihn neben mir zu haben. Wie konnte ich das erreichen? Ich gehe einfach wieder in die Disco, dachte ich mir und der Tag war halbwegs gerettet.

Ich konnte es nicht erwarten, bis es endlich Abend wurde, meinen Job tat ich ziemlich halbherzig. Gott sei Dank habe ich einen recht hohen Posten, den ich nicht nur meiner Intelligenz verdanke, aber das ist eine andere Geschichte. Die Disco sperrt um 8 Uhr abends auf, normalerweise komme ich erst gegen 10 oder 11, aber an diesem Tag stand ich schon um halb Acht vor den (verschlossenen) Türen. Ich rauchte eine Zigarette nach der anderen und konnte es kaum erwarten, bis die Türen endlich aufgingen. Ich war die erste in der Diskothek, natürlich war “er” noch nicht da. Der Abend war eine Katastrophe. Ständig wurde ich angemacht und ständig reagierte ich ziemlich unwirsch. Sogar der Diskjockey merkte, daß mit mir irgend etwas nicht stimmte und fragte mich: “Der Typ von gestern?” Ich mußte mit den Tränen kämpfen - ja ich, die starke Frau, die sonst immer die Type wechselte wie Hemden. “Ja” brachte ich hervor, “kennst Du ihn?” Er meinte nur “Kennen ist übertrieben, aber er ist immer am Freitag hier”. Heute war Samstag, das durfte doch nicht wahr sein! “Und mehr von ihm weißt Du nicht?” “Nein”, war die Antwort, “er ist ein eher ruhiger Typ, ich hab ihn noch nie mit ner Frau rausgehen sehen, außer gestern mit Dir.”. Vielleicht war meine Befürchtung, daß er sich nichts aus Frauen macht, berechtigt? “Ist er schwul?” meinte ich. “Ich glaube nicht”, war seine Antwort, “zumindest habe ich ihn noch nie mit einem Mann gesehen.” Mir fielen ganze Gebirge vom Herzen, ich mußte so laut gestöhnt haben, daß der Diskjockey meinte “Dich muß es ja ganz schön erwischt haben!” und damit hatte er leider auch Recht. Nun, ich wartete den ganzen Abend, Johannes tauchte nicht auf.

Die darauffolgende Woche war das schwärzeste Kapitel meines bisherigen Lebens. Ich hatte nicht mal Lust, mir irgendwelche Typen aufzureißen und fieberte nur dem nächsten Freitag entgegen. Natürlich war ich jeden Abend in der Disco, hoffte immer, ihn zu sehen und natürlich traf ich ihn nicht.

Endlich war Freitag. Ich konnte mich schon die ganze Woche über nicht auf meine Arbeit konzentrieren, und endlich war es Abend. Natürlich war ich wieder viel zu früh an der Disco, natürlich rauchte ich wieder viel zu viel und natürlich war er nicht da, da ich wieder als erste vor der Türe stand. Die Minuten gingen vorüber wie Stunden und endlich - er kam herein. Als ich ihn sah, traf es mich wie ein Blitz. Ich rannte auf ihn zu, schob Leute beiseite und plötzlich sah er mich. Er erschrak, drehte sich um und rannte hinaus. Ich verstand nicht, hatte nur eines im Sinn, ihn zu fragen, warum er mich nicht sehen wollte. Ich rannte hinter ihm her, hinaus auf die Straße, sah ihn die Straße hinabrennen und spurtete hinter ihm her. Ich schrie “Johannes, Johannes, bleib doch stehen, laß uns reden!” und das schien zu wirken. Er blieb stehen, drehte sich um und kam langsam auf mich zu. Eigentlich hatte ich vor, den “Ich-Bin-Ja-So-Verletzt-Blick” aufzusetzen, aber als ich ihn sah, unglücklich, und nicht wissend, wohin mit sich, konnte ich nicht anders, ich rannte auf ihn zu, nahm ihn in meine Arme und stammelte nur unter Tränen “Warum denn nur, warum?” “Nicht weinen, bitte nicht weinen!” meinte er, “komm mit, ich erkläre es Dir”. Er wohnte ziemlich weit entfernt von der Disco, er fuhr mit dem Auto fast eine Stunde quer durch die Stadt. Er wohnte in einem dieser häßlichen Neubauten am Rande der Stadt, hoch oben im 15. Stock. Als er die Wohnungstür öffnete, war ich erstaunt über diese Wohnung - selten habe ich eine derart wohnlich eingerichtete Wohnung gesehen. “Der hat sicher eine Freundin”, dachte ich mir, “ein Mann kann eine Wohnung nicht so geschmackvoll einrichten!”. Mir wurde ganz schwummerig bei dem Gedanken, daß Johannes nicht alleine sein könnte. Wenn ich gewußt hätte, was da noch alles auf mich zukommen würde, ich weiß nicht, vielleicht wäre ich umgedreht und nie wieder gekommen.

“Ich ….” begann er, aber ich unterbrach ihn: “Bitte laß erst mich reden!” und dann sprudelte es aus mir heraus: “Ich liebe Dich, Johannes, ich brauche Dich, Deine Zärtlichkeit, Deine Art, Deine Streicheleinheiten….Bitte, verlasse mich nicht!”.

Er überlegte. “Bist Du Dir sicher, Du hast mich doch erst einen Tag kennen gelernt!” “Aber das reichte mir vollkommen!” sagt ich mit Tränen in den Augen.

“Gut, dann höre mir mal zu, und überlege Dir, ob Du mich nachher auch noch magst..:” und er begann, mir seine Geschichte zu erzählen:

Er erzählte mir von seiner Kindheit, seiner Schulzeit, seinem Leben und dann kam er auf den Punkt: “Tanja”, meinte er, “ich habe es satt, ein Mann zu sein, ich will endlich mein wahres Ich leben, und das ist eine Frau!”. Nun wurde mir sein Verhalten etwas klarer, daß er bei unserem ersten Treffen an den Tag gelegt hatte. Ich hatte vorher schon von Transsexuellen gehört, dachte aber immer, daß diese Leute in Fraünkleidern herumlaufen und meistens schwul sind. Also keine Chance für mich? Ich wagte es kaum auszusprechen, wollte aber endlich Klarheit haben “Johannes, sag mal, bist Du schwul?” Er begann zu lachen, “Nein”, meinte er, “aber ich wäre so gerne lesbisch!”

Wenn ich heute an diesen Tag zurückdenke, dann muß ich gestehen, daß ich mir dachte: “Der Typ hat ne kleine Macke, die treib ich ihm schon wieder aus! Hauptsache, ich kann bei ihm bleiben.” Wie sehr ich mich dabei irrte, wußte ich damals noch nicht.

Wir sprachen noch viel über das Thema Transsexualität, und ich fragte ihn, warum er dann nicht als Frau in eine Disco gehen würde. “Ohne Titten?” war seine Antwort, “Das bringt nichts. Ich habe es einmal gemacht, dann hat mich ein Typ angemacht und ich bin weggelaufen. Ich stehe nicht auf Männer!” “Welch ein Glück für mich” dachte ich und laut sagte ich “Johannes, komm her, laß uns gemeinsam weitermachen, wir werden Dein Problem schon in den Griff bekommen!”. Plötzlich lagen wir uns in den Armen und mir schienen alle Probleme so weit weg. Daß dem nicht so war, merkte ich wenige Minuten später. “Komm in’s Schlafzimmer und warte dort auf mich” meinte er. Mir brannte es schon wieder zwischen den Schenkeln und ich legte mich auf sein Bett und wartete. Es daürte ziemlich lange, und ich befürchtete schon, er sei weggelaufen, als die Tür aufging. Vor mir stand - eine der bestaussehenden Frauen, die ich bisher gesehen hatte. Ich gebe zu, ich habe keine Erfahrung mit Frauen und meine bisherigen Kontakte bezogen sich meist auf Konkurrenz Denken, aber was da stand, _das_ war Johannes?!?

Er sagte, und seine Stimme klang fast weiblich, “Hallo Darling, ich bin Renate…” Renate, zu Deutsch “die Wiedergeborene”… Das Problem schien doch tiefer zu liegen, als ich bisher angenommen hatte. Andererseits reizte mich die Vorstellung, diese “Frau” zu lieben, “ihr” kleines Geheimnis zu entdecken und meine angestaute Lust mit ihr auszuleben. Mir war klar, Johannes war mit diesem Augenblick gestorben, ich liebte Renate! Ich, berüchtigt als Männer mordender Vamp, ich liebte Renate!

Renate hatte ihre Haare nach hinten gekämmt, ein kaum wahrnehmbares Make-Up aufgelegt, die Augen mit einem dunklen Kajalstift betont. Sie hatte eine weiße Seidenbluse an, durch die ich deutlich die Spitzen eines Büstenhalters sehen konnte. Sie trug einen langen Faltenrock und hochhackige Schuhe, in denen sie traumhaft sicher ging. Ihr Hüftschwung war besser, als ich ihn jemals hin bekommen würde und ihr strahlendes Lächeln mußte jeden einfach schwach werden lassen. Und ich wurde schwach, ich konnte es gar nicht mehr erwarten, sie in meine Arme zu schließen. Sie kam auf mich zu und dieses Lächeln, es machte mich vollkommen willenlos. Ich war das nicht gewohnt, denn normalerweise lächle ich über die willenlosen Typen, die meinen Busen anstarren und wie lallende Kinder an mir hängen, wenn ich ihnen den Laufpaß gebe. und nun war ich in der selben Situation, und das wegen Renate, einem Typen, der gerne Frau sein wollte.

Auch dieses Mal schliefen wir nicht “richtig” miteinander - Renate hatte “Spielzeug” da, was jeden richtigen Penis überflüssig machte. Wir liebten uns, wie sich nur zwei Fraün lieben können und in meiner Phantasie war Renate eine Frau, auch wenn sie nackt, wie sie nun war, den Körper eines Mannes hatte. Ich begann sie zu verstehen, ich begriff, daß sie sich nichts sehnlicher wünschte, als im Körper einer Frau zu leben.

Am nächsten Tag zog Renate bei mir ein. Meine Wohnung ist größer als ihre und für zwei Menschen besser geeignet. Auch hatte Renate Schwierigkeiten mit den Nachbarn. Sie traute sich nicht, als Frau die Wohnung zu verlassen, aus Angst vor schlechter Nachrede. Diese Angst war das beherrschende Thema der nächsten Wochen. Renate zog sich zwar abends als Frau an, tagsüber war sie aber immer noch Johannes. Für mich war das ein sehr seltsames Gefühl, wie als liebte ich zwei Personen.

Ich werde nie den Tag vergessen, als Renate das erste Mal mit mir ausging. Sie war nervös und aufgeregt, war mit ihrer Schminke nicht zufrieden, dann paßten die Haare nicht, der Nagellack war zu grell - es war eine Katastrophe, sie endlich aus dem Haus zu bringen. Ich merkte ihr an, wie nervös sie war, sie stolperte mit ihren Stöckelschuhen, was ich bisher noch nie bei ihr erlebt hatte. Ich nahm sie kurz in den Arm, meinte “das wird schon” und ging mit ihr weiter. Kurz darauf kamen uns zwei Typen auf der anderen Straßenseite entgegen. Sie sahen uns, pfiffen uns nach und ich wollte ihnen schon irgendeine Bemerkung hinterher rufen, als Renate meinte: “Laß sie doch, irgendwie ist das ein tolles Gefühl!”. Für mich war dieses Gefühl nicht unbekannt, ich genieße es auch, wenn irgendwelchen Leuten mein Körper gefällt, aber für Renate war es _das_ Erlebnis. Ihre Nervosität verging, sie wurde richtig aufgedreht, sprang herum und meinte: “Komm, jetzt gehen wir ins “Why Not”. Erstaunt blickte ich sie an, das “Why Not” ist eine Lesben-Kneipe in der Innenstadt, um die ich bisher immer einen Riesen Bogen gemacht hatte. Für Männer ist hier der Eintritt strengstens verboten und deshalb war dieses Lokal für mich bisher vollkommen uninteressant. “Warum gerade dorthin?” meinte ich. Renate sah mich mit ihren großen braunen Augen an und meinte: “Wir sind doch lesbisch, oder nicht?” Dem war nichts hinzuzufügen und wir machten uns auf den Weg.

Ich war noch nie im “Why Not” und war gespannt, was mich hier erwarten würde. Das Lokal hatte eine große Eisentür, mit einem von außen verspiegelten Fenster und einer kaum sichtbaren Glocke daneben. Ich drückte auf die Glocke und es dauerte ziemlich lange, bis sich die Türe öffnete. Eine Wallküre von Frau stand da und musterte uns ziemlich ungeniert. Nach einer schier endlos dauernden Musterung (ich befürchtete schon, Renate würde das nicht überstehen) meinte sie “Ihr wart noch nie da, aber kommt nur rein!”. Wir gingen in das Lokal hinein, gaben unsere Mäntel an der Garderobe ab und Renate bestand eine weitere Bewährungsprobe: Das Mädchen an der Garderobe (eine häßliche, arrogante Tußi, wie ich fand) meinte zu Renate: “Du schaust verdammt gut aus! Hast Du morgen schon was vor?” Schnell antwortete ich: “Laß die Pfoten von ihr, sie ist meine Freundin!” und scheinbar sah ich richtig gefährlich aus, denn die Tussi nahm unsere Mäntel, meinte nur “Ja ja, schon gut” und gab uns unsere Garderobenkarten. Wir gingen hinein und mit einem kleinen Stich merkte ich, daß ich auf einmal nicht mehr der absolute Mittelpunkt war - auch Renate wurde mit neugierigen, zum Teil geilen Blicken gemustert. Ich zog Renate zu einem Tisch am Rand des Lokals und wir setzten uns hin. Kurz darauf erschien eine Bedienung, bekleidet mit einem knallengen Lederdreß und meinte “Ja, ja, das Schmuse-Eck, muß Liebe schön sein! Was darf ich bringen?” Wir orderten unsere Getränke, setzten uns ganz eng nebeneinander hin und blickten gemeinsam auf die Tanzfläche, auf der sich einige Frauen nach wilden Rhythmen herumtrieben. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meinen Oberschenkeln, und ich bemerkte, daß Renate mich mit einem wilden Glitzern ansah. Dieses Glitzern in ihren Augen machte mich halb wahnsinnig und ich bereute es fast, mit Renate ausgegangen zu sein. Zu Hause hätten wir - aber wir waren nicht Zuhause. So ließ auch ich meine Hand auf Wanderschaft gehen, ich spürte, wie ihr Schwanz hart und härter wurde und mich machte dieses Gefühl unheimlich an, zu wißen, daß die heiße Frau neben mir einen Schwanz besaß. Ich wurde unter der Berührung von Renate so geil, daß ich spürte, wie naß ich wurde. Mich erregte es ungemein, eine Frau neben mir zu haben, die einen Schwanz hatte - und niemand wußte von diesem kleinen, süßen Geheimnis! Unsere Berührungen wurden immer wilder. Unsere Gesichter waren nah beieinander, unsere Zungen fanden sich und spielten das alte Spiel. Ich flog von einem Orgasmus zum nächsten und ich spürte, wie Renates’ Penis zu zucken begann, sie war kurz davor, abzuspritzen. Ich schob meine Zunge ganz tief in ihren Mund, preßte meine Brüste an sie und streichelte ihren Rücken. Mit meiner anderen Hand fühlte ich, wie sich ihr Schwanz entlud - im selben Moment kam auch ich, ich konnte es schon gar nicht mehr zählen, zum wievielten Mal.

Tief atmend sah ich auf - und erschrak. Um unseren Tisch herum standen etwa 10 Besucherinnen dieses Lokals und klatschten begeistert Beifall. Ich stieß Renate an, die noch ganz versunken war in das, was sie eben erlebt hatte. Sie schrak auf, sah, was da um unseren Tisch herum stand und war (glücklicherweise) stumm vor Schreck. Doch das Unheil nahte, und zwar in Gestalt einer ziemlich angetrunkenen Wasserstoff-Blondine. Sie konnte schon nicht mehr richtig sprechen, aber sie brachte noch eines heraus: “Strippen!”. Mir blieb fast das Herz stehen, ich brachte kein Wort heraus. “Ja, los, zeigt Eure Titten!” riefen nun auch die anderen, die um unseren Tisch herumstanden, im Chor. Nun war guter Rat teuer, aber die angetrunkenen Weiber gaben keine Ruhe. Die einzige Chance bestand darin, daß ich einen Strip hinlegte, der sie Renate vergessen ließen, also begann ich, langsam aufzustehen und mich meiner Jacke zu entledigen. Die Weiber grölten und schrien und waren fast von Sinnen, also ich langsam meine Bluse aufknöpfte. Wie gewohnt, trug ich keinen BH, so daß meine prallen Brüste ziemlich bald aus ihrer Umklammerung heraußprangen. Meine Nippel waren durch das Erlebnis mit Renate noch ziemlich hart, und ich begann, meine Brüste zu streicheln, spielte mit meinen Nippeln und bewegte meine Hüften im Takte der Musik. Die Frauen gerieten fast aus dem Häuschen, als sie meine vollen Titten in ihrer ganzen Pracht sahen. Sie johlten und schrien, und bei einigen bemerkte ich unverhohlene Gier in den Augen. Nein, so einfach kamen wir hier wohl nicht mehr davon. Mir graute schon vor dem, was passieren würde, wenn die Frauen erfahren würden, daß Renate ein Mann war. Doch, oh Wunder, plötzlich kam eine dicke Frau an, und schrie: “Was soll denn das, seid ihr alle wahnsinnig geworden?” Wie ich später erfuhr, war es die Chefin des Ladens. Ich zog schnell mein T-Shirt wieder über meine Brüste, die Frauen verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren und auch ich nahm die Gelegenheit beim Schopfe, aus diesem Laden zu verschwinden.

Renate wirkte seltsam bedrückt, als wir wieder zu Hause waren. Sie sagte fast kein Wort, zog nur traurig ihre Bluse aus, hackte den BH auf, nahm die Einlagen heraus und starrte sie wie verträumt an. Plötzlich sagte sie: “Ich will richtige Brüste haben!” Irgendwie hatte ich das erwartet, und einerseits machte mich diese Vorstellung ungeheuer geil. Andererseits kannte ich mich in der Materie zu wenig aus, um zu wissen, was da auf Renate, was da auf uns beide zukam. Um sie zu trösten, meinte ich “Ach komm, Renate, Du gefällst mir so, wie Du bist!” “Aber mit echten Brüsten würde ich Dir besser gefallen” meinte sie, den Tränen nahe. Ich nahm sie in meine Arme, küßte sie tief und innig und sagte “Komm, laß uns zu Bett gehen, reden wir morgen darüber”. Wir schliefen beide ziemlich schnell ein und am nächsten Morgen schien die Sache vergessen zu sein. Aus Renate wurde Johannes, der zur Arbeit ging, und auch ich ging meinem Beruf nach.

Als ich abends nach Hause kam, war Renate schon da. Sie saß im Wohnzimmer, herausgeputzt, als wenn sie zu einem Schönheitswettbewerb gehen würde und las in diversen Broschüren, die sie vor sich liegen hatte. Sie nahm mich kaum wahr, so vertieft war sie in das, was da vor ihr lag. “Hallo, mein Liebling!” rief ich, “Was liest Du denn da?” Sie schreckte empor, “Ach, Du bist es!” und meinte: “Ich war heute in der Beratungsstelle für Transsexuelle, man hat mir das mitgegeben, dort steht genau drin, was ich tun muß, um endlich eine richtige Frau zu werden!” Ich überflog die Broschüren, und mir stiegen nur zwei Worte ins Bewußtsein: “Psychiater” und “1 Jahr als Frau leben”. Nun ist es bei uns nicht üblich, zum Psychiater zu gehen. In anderen Ländern, USA zum Beispiel, soll es ja zum guten Ton gehören, daß jeder einen Psychiater hat, aber hier bei uns, da ist es immer noch ein Makel, wenn jemand erfahren sollte, daß man einen Psychiater konsultiert. “Und, was denkst Du?” fragte ich Renate. “Ich gehe morgen hin!” sagte sie, willst Du mich begleiten? Ganz wohl war mir nicht bei der Sache, aber ich würde für Renate alles tun, also sagte ich ihr zu.

Eng umschlungen wachten wir am nächsten Tag auf. “Wir” ist gut gesagt, Renate weckte mich ziemlich früh, ganz aufgeregt und meinte “Komm, wir gehen jetzt, jetzt gleich!” Ich sah zur Uhr, es war halb Sieben. “Renate, Liebling, da ist doch sicher noch niemand da, laß uns noch ein bißchen kuscheln!” Sie aber sprang aus dem Bett, “Nein!” schrie sie, “Ich will das endlich hinter mich bringen!” Sie ließ sich durch nichts beruhigen. “Du hast geile Titten” schrie sie, “Du hast dieses Problem nicht! Aber ich will endlich diese dämlichen Dinger..” sie nahm die BH-Einlagen vom Nachttisch und warf sie quer durch das Zimmer “… loswerden!” “Ich verstehe Dich ja”, sagte ich, “richte Dich her, mache Dich so hübsch, wie Du kannst, ich bleibe derweilen noch etwas liegen”. Sie ging ins Badezimmer und ich schlief tatsächlich wieder ein.

Renate weckte mich, fertig angezogen und zurecht gemacht. Als ich sie so sah, zart geschminkt, hätte ich sie am liebsten zu mir ins Bett gezogen, aber ich sah in ihren Augen, daß sie keine Lust zu sexuellen Aktivitäten hatte, sie wollte dieses Kapitel ihres Lebens hinter sich bringen. Mühsam kroch ich aus dem Bett, ging ins Bad, machte mich frisch, aber meine Müdigkeit wollte nicht verfliegen. Ich zog mich an, ohne Plan, einfach eine Hose, einen Pullover, während Renate ungeduldig auf mich wartete. “Ein bißchen schöner hättest Du Dich schon machen können, für mich” maulte sie, war aber dann doch froh, daß ich so schnell fertig war.

Wir gingen hinunter, und da fiel mir auf, daß es ja hellichter Tag war, und kein Johannes neben mir ging, sondern eindeutig Renate. Wir kamen zur Beratungßtelle, wo wir im Vorraum warten mußten. Nach einiger Zeit ging die Türe auf, und Renate wurde herein gerufen. Ich wollte mitgehen, es wurde mir jedoch verwehrt. Nach einer Stunde, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, kam Renate heraus, aufgelöst in Tränen. “Was ist denn, erzähl es mir!” meinte ich. Sie stammelte nur “Daheim, komm, gehen wir nach Hause”. Renates so kunstvoll hingezaubertes Make-Up war ganz verschmiert, sie tat mir so unendlich leid, wie sie da vor mir stand und ihre Tränen nicht zurückhalten konnte. Ich nahm sie in meine Arme, streichelte sie und meinte “Komm, laß uns gehen, erzähl mir zu Hause, was los war”.

Daheim angekommen, verlor Renate den letzten Rest Selbstbeherrschung, den sie auf dem Weg hierher noch hatte. Sie warf sich auf das Bett, schluchzte und weinte. “Nun komm, mein Liebling, erzähle mir doch, was los war!” und unterbrochen durch Schluchzen, brach es aus ihr heraus “Sie wollen nicht, sie meinen, ich sei als Mann so glücklich, ich hätte so eine super Freundin mit Dir, sie könnten es nicht verantworten, mich zur Frau zu machen.” Ich nahm sie in die Arme, versuchte sie zu trösten. “Komm her, Renate, laß die Idioten doch reden, wir finden schon einen Weg für Dich, da bin ich mir ganz sicher!” Während ich das sagte, streichelte ich ihr über das Haar, über den Rücken, über den Oberkörper und zum ersten Mal hatte ich ein seltsames Gefühl der Leere, als ich ihren ausgestopften Busenhalter berührte. Ich verstand sie immer mehr und nahm mir vor, zu tun, was in meiner Macht stand, um ihr zu helfen.

Da ich momentan ziemlich hilflos war, streichelte ich sie weiter, küßte sie auf ihr Haar, auf ihre Stirn, küßte ihre Nasenspitze, fand ihre Lippen, öffnete ihre Lippen mit meiner Zunge, und küßte sie heiß und innig. Ich merkte, wie sie in meinen Armen dahin schmolz und zum ersten Mal dachte ich daran, ja, ich, wie es eigentlich wäre, wenn ich Renates Mann sein könnte…

Auch Renate wurde zusehends ruhiger, erwiderte meine Küsse, ihre Hände gingen auf Wanderschaft, streichelten meine Brüste, gingen tiefer, griffen unter meinen Rock, und fanden das Ziel ihrer Wanderschaft, meine Lustgrotte, die schon wieder heiß und feucht wurde. Wir küßten uns, eng umschlungen, unsere Hände machten sich selbständig, Renate zog mir meinen Pullover über den Kopf, ich stand vor ihr, meine harten Nippel steil nach oben gerichtet, zog Renates Rock nach unten, sah ihren harten Schwanz, wie er sich mir entgegenstreckte, ich streichelte ihren knackigen Po, lies meinen Finger kurz in ihr Poloch hinein gleiten, was sie mit einem wohligen Stöhnen beantwortete.

Irgendwie kamen wir in unser Bett, wo sich Renate nach unten drehte und wie eine Besessene meine Muschi leckte. Ich nahm ihren harten Schwanz in den Mund, leckte ihn, und da er ziemlich klein ist, schob ich ihn ganz tief in meinen Mund, so tief, daß meine Zunge ihre Eier berührte. Ich preßte meine Brüste an sie und ich spürte, wie sie den Druck erwiderte, und dabei wie eine Besessene meine Muschi leckte. Ich hatte einen Höhepunkt nach dem anderen, es überschwemmt mich wie Wellen und als Renate wie besessen meine Klitoris saugte, dachte ich mir, wie es denn wäre, wenn ich einen Schwanz hätte, den mir Renate saugen würde.

Allein dieser Gedanke brachte mir den nächsten Orgasmus und ich spürte, daß auch Renate gleich soweit war. Ich verdoppelte meine Anstrengungen, saugte ihren Schwanz, bis sie mit einem lauten Stöhnen abspritzte. Ich habe bisher noch nie Sperma geschluckt, immer irgendwie Ekel davor gehabt und den Penis der Typen kurz vor dem Abspritzen aus dem Mund genommen. Jetzt ekelte ich mich überhaupt nicht mehr, im Gegenteil, ich genoß es, den warmen Saft in meinem Mund zu spüren, den zuckenden Schwanz meiner Liebhaberin zucken zu spüren und ihr den letzten Tropfen auszusaugen. Und irgendwie empfand ich es wie das größte Kompliment, als sie sagte: “So gut wie von Dir wurde ich noch nie gevögelt!”.

Einige Wochen später - wir versuchten krampfhaft, Kontakt zu Transsexuellen zu knüpfen - geschah das Wunder. Das Wunder hieß Sabrina und wir trafen sie in einer kleinen, verräucherten Bar. Sie kam zu uns und sprach Renate an: “Entschuldige, ich habe Euch zufällig reden gehört. Dabei ist mir aufgefallen, daß Deine Stimme für eine Frau zu tief klingt. Bin ich auf dem richtigen Weg?” Renate sah mich an, ich nickte und sie meinte “Ja, richtig erkannt!”. Wir kamen ins Gespräch und erfuhren, daß es Sabrina ähnlich gegangen war wie Renate. Ablehnung bei den offiziellen Stellen, und der Versuch, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Sabrina gab uns folgenden Tip: “Tanja, Du nimmst doch sicher die Pille.” “Ja,” entgegnete ich. “Mach doch eins”, meinte sie, “gib Renate die Pille. Sie muß sie aber regelmäßig nehmen und eigentlich sollte ein Arzt die Sache überwachen. Wenn Renate erst einige Zeit die Pille genommen hat, wird ihr ein Busen wachsen, und das Amt kann fast nichts mehr gegen sie unternehmen.”. Daß ich nicht schon viel früher darauf gekommen war! Ich sah Renate an, sah das Leuchten in ihren Augen, doch gleich kam ein Dämpfer von Sabrina: “Ein Nachteil bei der Sache ist, daß die männlichen Funktionen ziemlich zurück gehen.” “Was bedeutet das?” fragte ich. “Nun ja, sie wird wesentlich länger brauchen, bis ihr Schwanz steht und auch der Orgasmus dauert wesentlich länger.” Mir kamen zwar leichte Bedenken, aber Renate wischte alles vom Tisch. “Das macht nicht, ich will endlich Frau sein!”. Sabrina gab uns noch die Adresse eines Instituts, wo sie sich die Barthaare auszupfen lassen konnte, denn , obwohl sie kaum Bartwuchs hat, er mußte weg. Renate hat keinen Adamsapfel (Sabrina bemerkte dies gleich anerkennend!) und meinte, “Ab heute läuft die Zeit für Euch!”.

Renate war nun nicht mehr zu halten. Sie wollte unbedingt nach Hause und hätte dort am liebsten meine Pillen auf einmal geschluckt, nur mit Mühe konnte ich sie abhalten, das zu tun. Nun ist die Pille bei uns Verschreibungspflichtig, und ich wollte sie auch nehmen, denn jetzt ein Kind von Renate - das war nicht unbedingt das, was ich wollte. Ich sollte mich später noch verfluchen, daß ich zu jenem Zeitpunkt den Wunsch nach einem Kind so von mir gewiesen hatte.

Ich ging zu meiner Ärztin, erzählte ihr irgend etwas von “Pillen-Packungen verloren” und bekam anstandslos ein neues Rezept. Sabrina machte uns mit anderen Transsexuellen bekannt, hier herrschte ein richtiger Markt nach der Pille, so daß Renate ihre “Kur” beginnen konnte. Sie schluckte brav und täglich die Pille und verwandelte sich nun auch äußerlich immer mehr zur Frau. Damit begann ein weiteres Problem, auf das ich nun näher eingehen möchte, ihr Arbeitsplatz.

Renate arbeitete bei einer Versicherung, in einem Großraumbüro. Sie hatte irgend etwas mit Anträgen, Kundenverkehr und Beschwerden zu tun, und tat ihre Arbeit gerne. Wir sprachen öfter darüber, gerade jetzt, wo sie die Pille nahm, daß die nun ganz Frau sein wollte und sollte. Doch wie sollte sie das an ihrem Arbeitsplatz erklären? Ich wußte, daß sie sich mit ihrem unmittelbaren Vorgesetzten gut verstand, und so gab ich ihr den Rat, sich mit diesem doch einmal über das Thema zu unterhalten. Die Unterhaltung nahm dann einen ganz anderen Verlauf, als Renate und ich mir das jemals vorgestellt hatten…

Renate war ziemlich aufgeregt, als sie am nächsten Morgen - als Johannes - zur Arbeit ging, denn sie hatte endlich den Termin mit ihrem Chef. Doch lassen wir Renate selbst erzählen, wie sich dieser Termin abspielte …

Ich, Renate, hatte heute einen Termin vor mir, der, so hoffte ich, mein Leben verändern sollte. Ich wollte meinem Chef von meinem Problem erzählen, denn ich wollte endlich auch von 9 bis 17 Uhr Frau sein und nicht nur außerhalb meiner Arbeitsstätte. Tanja war an jenem Morgen ausgesprochen lieb, sie gab mir die Kraft, die ich für dieses Gespräch brauchte. Ich weiß nicht, was ich ohne sie gemacht hätte, sie war mein ganzer Halt.

Ich fuhr an meinen Arbeitsplatz, erledigte meine Arbeit, und wartete ungeduldig darauf, bis mein Chef mich rufen würde. Endlich war es soweit. “Herr X., bitte ins Büro von Herrn Brunner!” hörte ich die Sekretärin meines Chefs sagen. ich stand auf, ging in sein Büro, setzte mich in den bequemen Ledersessel vor seinem Schreibtisch und begann. “Begann” ist gut, ich wußte gar nicht, wie und wo ich beginnen sollte, aber ich hatte das Gefühl, daß Herr Brunner Verständnis zeigen könnte und so sprudelte es aus mir heraus: “Herr Brunner, ich befinde mich derzeit in einer schwierigen Phase. Ich habe erkannt, daß ich mein Leben so nicht mehr weiterleben will…” Er unterbrach mich: “Aber Sie werden sich doch nichts antun wollen?” “Nein, nein,” sagte ich, “es geht in eine andere Richtung. Ich habe erkannt, daß ich in einem falschen Körper gefangen bin, ich will zur Frau werden.” Jetzt war es heraus. Er sah mich seltsam an, sagte lange Zeit nichts, sah mich an und meinte dann “Das ist in der Tat nichts Ungewöhnliches, mein Freund, oder soll ich ‘meine Freundin’ sagen? Wir sollten uns außerhalb der Firma näher darüber unterhalten, denn das kann man nicht so übers Bein brechen. Passen Sie auf: Ich gebe Ihnen heute frei, sie fahren nach Hause, ziehen sich so an, wie sie wollen, und wir treffen uns in - sagen wir - zwei Stunden im ‘Zahra’s’, das ist eine gemütliche Kneipe, wo uns keiner kennt, und wir besprechen alles in Ruhe durch. Einverstanden?” Ich wußte nicht, wie ich mich fühlen sollte. “Sie meinen, ich soll als Frau dorthin gehen?” “Natürlich!” sagte er, ich will schon wissen, wie Sie aussehen!”

Obwohl ich mir nicht sicher war, was das zu bedeuten hatte, war ich doch froh, daß er mich nicht auslachte, oder versuchte, mich zu überreden, meinen Wunsch nicht umzusetzen. Ich fuhr nach Hause, hoffte, Tanja noch zu treffen, aber sie war bereits weg. Ich mußte mit ihr darüber reden, ich brauchte ihren Rat, aber auch in ihrem Büro war sie nicht “Sie hat eine Besprechung auswärts und wird nicht vor 15 Uhr zurück sein” sagte man mir. Also war ich auf mich allein gestellt. Ich zog mich um, schminkte mich, zog wieder etwas anderes an, schminkte mich wieder, ich war einfach nicht mit mir zufrieden. Die Zeit verrann wie im Fluge und endlich war ich soweit, daß ich zu meinem Spiegelbild sagte: “Renate, Du bist eine Wucht!” Ich stieg in mein Auto und fuhr zu der Kneipe, in der ich mich mit meinem Chef treffen sollte. Ich sah ihn an einem Ecktisch sitzen, er war der einzige Gast.

Die Kneipe wirkte irgendwie gemütlich, und mich wunderte es etwas, daß mein Chef derartige Kneipen kannte, so hatte ich ihn gar nicht eingeschätzt. Ich sah mich um, ging an seinen Tisch und sagte: “Ist hier noch frei, mein Herr?” Er sah mich an, “Nein, entschuldigen Sie, ich habe eine Verabre…” er unterbrach sich, musterte mich und führ fort “Oder sind es Sie?” “Ja, ich bin es, Renate X.” Er sah mich mit einem Blick an, den ich vorher nur in dieser Intensität bei Tanja gesehen hatte und ich muß gestehen, ich, der ich nie dachte, Männer zu mögen, ich sah ihn plötzlich mit ganz anderen Augen. Mir gefiel er, wie er da saß, groß, schlank, mit seinen breiten Schultern… ich verstand nicht, was in mir vorging, und ich mußte mich zusammenreißen, denn ich war kurz davor, meine Beherrschung zu verlieren.

“Setzen Sie sich”, meinte er, und ich bemerkte, daß er mich ganz anders ansah, als noch heute morgen im Büro. Wir unterhielten uns lange und ausgiebig über mein “Problem”, und mein Chef “Ich denke, wir können und duzen, ich bin Karl Heinz” zeigte großes Verständnis für meine Situation.

Plötzlich, mitten unter unserer Unterhaltung, spürte ich eine Berührung an meinem Oberschenkel. Ein sanfter Druck, der immer intensiver und fordernder wurde, und der mein Blut (ich muß es gestehen) derartig in Wallung brachte, daß ich gar nicht mehr zuhören konnte, was Karl Heinz mir da erzählte. Ich erwiderte den Druck und als hätte er nur darauf gewartet, spürte ich auf einmal seine Hand auf meinen Schenkeln. Diese sanfte Berührung warf mein Gleichgewicht nun endgültig durcheinander. Ich drehte mich etwas zu ihm hin, und bedingt durch die Drehung, kam seine Hand etwas weiter nach oben - er mußte meinen steifen Schwanz spüren. Ich sah ihn an, er meinte “Was haben wir denn da für eine Überraschung?” und begann, behutsam meinen Schwanz, der unter meinem Rock hin- und herzuckte, zu massieren. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich hatte noch nie sexuellen Kontakt zu einem Mann, und trotz meinem Wunsch, Frau zu sein, hatte ich noch nie das Bedürfnis gespürt, mit einem Mann zu schlafen. Jetzt war ich derartig erregt, daß es mein sehnlichster Wunsch war, mit Karl-Heinz zu schlafen, ihm alles zu geben. Ich merkte, daß er auch mehr wollte und in diesem Augenblick sagte er: “Wollen wir nicht wohin gehen, wo es gemütlicher ist?” Ich war so mit meinen Gefühlen beschäftigt, daß ich nur nicken konnte.

Er bezahlte unsere Rechnung, wir standen auf und gingen umarmt zu seinem Wagen, den er ein paar Straßen weiter geparkt hatte. Er machte mir galant die Beifahrertüre auf (wie ich das genoß!), und wir fuhren los. Wir fuhren quer durch die Stadt in einen Vorort, wo es pro Quadratkilometer mehr Geld gibt, als die Bank von England ihr eigen nennt und hielten vor einer großen, geräumigen Villa. Das Tor öffnete sich automatisch und sanft glitten wir über den Kiesweg zu seinem Haus hin. “Haus” ist wohl etwas gelinde gesagt, denn das Gebäude, vor dem wir standen, war in meinen Augen ein riesiger Palast. Als wir durch das Tor gingen, kam mir zum ersten Mal der Gedanke an Tanja in den Sinn. So, wie ich sie einschätzte, würde sie gar nicht erfreut sein, wenn sie mein “Abenteuer” hier erfahren würde…

Karl Heinz führte mich durch sein Haus, zeigte mir seine Sammlung alter Bilder, doch ich war irgendwie nicht bei der Sache. Ich wollte es jetzt einfach erleben, wie es war, von einem Mann als Frau behandelt zu werden. Er schien meine Ungeduld zu bemerken und ich hatte das Gefühl, auch er war nicht mehr so sicher, wie heute morgen, als er mir als Chef gegenüber stand. Ich spürte ganz deutlich, er wollte mich, so wie ich ihn wollte.

Eng umschlungen gingen wir weiter, er streichete meinen Rücken und ich konnte mein Zittern kaum mehr unterdrücken. Endlich kamen wir in seinem Schlafzimmer an, in dem ein riesengroßes französisches Bett stand. “Komm, leg Dich hin”, meinte er und ich sank mehr auf das Bett, als daß ich mich bewußt hinlegte. Er kniete sich neben mich, und begann langsam, meinen Kopf zu streicheln, meine Wangen, meine Stirn. Er beugte sich herunter und begann, mein Gesicht mit Küssen zu bedecken. Ich konnte nun nicht mehr anders, ich mußte seinen Schwanz streicheln. Meine Hände glitten an seinen Oberschenkeln entlang, kamen höher und dann spürte ich seinen Schwanz, der groß, steif, und fest war. Nur mit Mühe bekam ich die Knöpfe seiner Hose auf und dann sprang er mir schon entgegen, fordernd, leicht zuckend. Ich begann langsam, seinen Schwanz zu massieren, während er mich mit Küssen überhäufte.

Als ich merkte, wie er immer schwerer atmete, konnte ich einfach nicht mehr anders, ich mußte seinen Schwanz in den Mund nehmen. Ich hatte nie zuvor einen Schwanz im Mund und das Gefühl war einfach eine Wucht. Ich leckte seine Eichel, während meine Hand seinen Schaft rieb, meine andere Hand seine Eier kraulte, es war ein derartig geiles Gefühl, ich kann es kaum beschreiben. Plötzlich sagte er: “Komm, ich will Dich auch verwöhnen!” und legte sich ebenfalls hin. Während ich weiter an seinem Schwanz lutschte, strichen seine Finger langsam an meinen Schenkeln empor, schoben den Rock nach oben und kamen endlich ans Ziel seiner Wünsche: meinen steinharten Schwanz. Er begann ihn langsam zu massieren, schob meinen Rock noch höher hinauf und nahm meinen Schwanz in den Mund. Tanja machte das auch öfter, aber bei ihr hatte ich immer ein seltsames Gefühl, ich wollte meinen Schwanz am liebsten nicht mehr haben. Bei Karl Heinz war dieses Gefühl nicht vorhanden, es geilte mich unsinnig auf, wie er mein Rohr leckte.

Sein Schwanz begann nun verräterisch zu zucken, ich rieb ihn schneller, saugte mit meiner Zunge an seiner Eichel, nahm seinen Schwanz weit in den Mund, soweit es nur ging, ich kam mit meiner Zunge bis an seine Eier und mit einem lauten Stöhnen entlud er sich in meinem Mund. Sein Samen schmeckte leicht salzig, warm und machte mich derartig verrückt, daß ich im selben Augenblick auch spritzte. Ich saugte ihm den letzten Tropfen heraus und auch er saugte, bis nichts mehr übrig war.

Karl Heinz drehte sich um, gab mir einen langen, innigen Zungenkuß, und meinte dann “Renate, daß sollten wir möglichst bald wiederholen!”. Ich konnte nur nicken, zum Sprechen fehlte mir einfach die Kraft. “Ach ja, wegen Deiner beruflichen Situation: Wir haben eine Filiale, wie würdest Du es finden, wenn ich Dich zur Leiterin dieser Filiale ernenne? Dein Problem wäre gelöst und beruflich würdest Du Dich weit verbessern!” Ich wußte nicht, was ich sagen sollte. Ich fiel im um den Hals, glücklich und froh. “Komm morgen in die Filiale, ich werde Dich den Mitarbeitern vorstellen!” sagte er noch.

Wie ich heimgekommen bin, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, daß ich irgendwie in ein Taxi kam, und als ich nach Hause kam, wartete Tanja schon auf mich.

Ich hatte tagsüber einen geschäftlichen Termin, war aber irgendwie nicht ganz bei der Sache. Meine Gedanken waren immer bei Renate, wie es ihr wohl bei dem Gespräch mit ihrem Chef gehen würde. Ich ignorierte die üblichen Flirts, mit denen ich angemacht wurde, war sogar ziemlich patzig und ich hatte einfach nur Glück, daß der Auftrag, um den es ging, nicht platzte. Ziemlich schnell ging ich dann auch, ich wollte nach Hause, um zu erfahren, wie es Renate wohl ergangen war. Voller Vorfreude sperrte ich die Haustüre auf, rief “Renate!” - keine Antwort. Sie mußte doch schon längst zu Hause sein! Ich rief in ihrer Firma an und fragte wo Renate - beinahe hätte ich mich versprochen - wo Johannes sei. Ich bekam zur Antwort: “Der ist heute früher gegangen!”. Nun wußte ich überhaupt nicht mehr, was los war. Ich stellte das Fernsehgerät an, konnte mich aber überhaupt nicht konzentrieren, ich bekam gar nicht mit, was da lief.

Endlich ging die Türe auf und Renate kam herein. Sie war zurechtgemacht wie als ob sie auf Aufriß gehen würde und ich spürte einen spitzen Stich von Eifersucht in meiner Brust. Sie war doch in der Arbeit, und dort ging sie ja immer als “Johannes” hin.

“Oh, Du bist schon da!” sagte sie, irgendwie seltsam, kam es mir vor.

“Wo warst Du denn?” warf ich ihr vor.

“Ich habe die ganze Zeit auf Dich gewartet!”

“Es hat geklappt!” brach es aus ihr hervor “es hat geklappt!”

Ich war immer noch ziemlich wütend, dachte mir aber, wenn sie sich so freut, dann hör ihr mal zu, wütend kannst Du nachher immer noch sein. Und Renate erzählte, wie sie in die Firma kam, mit ihrem Chef redete, und wie ihr Chef Verständnis zeigte und ihr den Job als Filialleiterin anbot.

“Und das hat so lange gedauert?” konnte ich mir nicht verkneifen, einzuwerfen.

“Naja”, meinte sie, “bis halt alles besprochen war…”

Jetzt wollte ich es genau wissen: “Wie lange warst Du denn in der Firma?”

Renate zögerte etwas “Naja, bis eben halt.”

Nun platzte mir der Kragen “So, so, bis eben halt” äffte ich sie nach. “Ich habe gerade in der Firma angerufen, und sie sagten mir, Du seist heute Vormittag schon nach Hause gegangen. Und überhaupt, wieso bist Du so zurechtgemacht? Du meinst wohl, Du kannst mich hier verarschen!” tobte ich sie an.

Ihr kamen die Tränen “bitte, schrei nicht so mit mir”, meinte sie, “ja, ich hab Dich belogen!” und dann kam die ganze Geschichte heraus. Erst stockend, dann immer flüssiger erzählte sie mir ihr Erlebnis mit ihrem Chef. Ich wußte nicht, wie mir geschah. Irgendwie war ich enttäuscht, wütend und verletzt. Sie betrog mich mit einem Mann. Mich! Mich betrügt man nicht, wenn wer betrügt, dann bin ich das! Ich war derart wütend, daß ich in mein Zimmer lief, und die Tür laut hinter mir zuknallte. Ich warf mich auf das Bett

“Nur nicht heulen” nahm ich mir vor, als die Tür aufging und Renate hereinkam.

“Ich sehe ein, daß ich etwas falsch gemacht habe”, sagte sie mit tränen erstickter Stimme.

“Das hast Du allerdings!” schrie ich, stand auf, ging auf sie zu und verprügelte sie nach allen Regeln der Kunst. Ich riß ihr den Rock herunter, meine Fäuste schlugen überall hin, wo ich sie gerade traf. Ich krallte mich in ihre Bluse, zerriß sie und hielt plötzlich inne. Renate stand vor mir, sah mich mit großen Augen an, und ich konnte nicht anders, ich mußte auf ihren Schwanz sehen, als sie nun halbnackt vor mir stand.

… und - Ihr Schwanz stand kerzengerade da, wie eine Eins. Scheinbar bereiteten Renate die Prügel ein höllisches Vergnügen! Komisch, daß sie mir das noch nie gesagt hatte, denn ich bin ziemlich sadistisch veranlagt und hatte mit Typen, die auf Bestrafung standen, bereits meine Erfahrung. Trotzdem wurde ich nicht ruhiger, ich war nun besonders wütend. Ich regte mich auf, und sie hatte Spaß daran! Ich packte sie an den Haaren, zog daran, Renate schrie wie am Spieß und dieses Schreien beruhigte mich irgendwie. Ich ließ von ihr ab und sie sank wimmernd zu Boden.

“Mach mit mir, was Du willst”, sagte sie leise, “aber bitte, sei nicht mehr böse!”

“Das kannst Du haben” meinte ich mit einem bösen Grinsen. “Heute nacht schläfst Du gefesselt auf dem Fußboden, dann werden Dir solche Spielchen schon vergehen!”

Ich packte sie wie ein Paket zusammen, legte sie auf den Fußboden und mich selbst in das warme, gemütliche Bett. Ich war immer noch wütend und wollte Renate einfach demütigen. Ich zog mich langsam aus, bemerkte aus den Augenwinkeln, wie Renate mich anstarrte, streichelte hingebungsvoll meine Brüste, preßte sie zusammen, begann leise zu stöhnen. Ich ließ meine Hand tiefer wandern, strich über meinen flachen Bauch hinunter, kam an meine Muschi und rieb und streichelte mich, bis ich heiß und naß war. Ich legte mich so hin, daß Renate sehen mußte, was ich da trieb und wie ich es trieb. Ich schrie sie an “Schau her, ich brauch Deinen verdammten Schwanz nicht, schau nur her, wie ich mir es selber mache, wie naß und heiß ich bin, riechst Du meinen geilen Duft?” Und immer stärker rieb ich meine Muschi, steckte meine Finger in mein heißes Loch, bog meinen Unterkörper nach vorne, so daß meine dampfende Lustgrotte kurz vor Renates Gesicht war. Renate wimmerte nur, wand sich, flehte, schrie, aber ich ließ mich nicht erweichen. Ich raste von einem Orgasmus zum nächsten, stöhnte und schrie - ich war von einem Lust-Taumel befallen, wie ich es vorher fast noch nie erlebt hatte.

Heute weiß ich, daß dieses Erlebnis ein einschneidendes Erlebnis in unserer Beziehung war und wenn ich damals das gewußt hätte, was ich heute weiß, vielleicht hätte ich mich anders verhalten. So aber ließ ich Renate wimmernd am Fußboden liegen, drehte mich von ihr weg und schlief ein.

Am nächsten Morgen wußte ich erst nicht, wo ich war. Ich tastete auf die Seite des Bettes, wo Renate normalerweise lag, fand niemanden und wunderte mich, daß Renate schon aufgestanden war. Langsam wurde ich ganz wach und langsam kam die Erinnerung zurück, wie ich Renate gedemütigt hatte, wie ihr das scheinbar Spaß bereitete und wie wütend ich auf sie war, weil sie mich mit einem Mann betrogen hatte. Ich stand auf und fiel fast über sie - sie lag am Boden, immer noch eingeschnürt und schlief. Unruhig wälzte sie sich am Boden hin und her, stöhnte und plötzlich tat sie mir unendlich leid. Ich beugte mich zu ihr hinunter, löste ihre Feßeln und begann sie zu küßen. Sie wachte langsam auf, sah mich mit großen Augen an, und fragte mit Tränen in den Augen: “Tanja, bist Du mir noch böse?” “Nein, mein Liebling”, sagte ich und nahm sie ganz fest in die Arme, “aber wir sollten uns über gestern noch unterhalten.” “Ja”, sagte sie, “ich habe mich verändert, aber ich will Dich nicht verlieren.” Ich strich über ihren Kopf, ließ meine Hände tiefer wandern, streichelte sanft über ihre Brustwarzen, die sofort hart wurden und zum ersten Mal fiel mir auf, daß ihre Brust langsam eine weibliche Form annahm - sie wirkte wie eine 12-Jährige, der die Brust wächst. Während ich sie streichelte, bemerkte ich, wie ihr Schwanz wuchs und hart wurde, und diese Kombination der kleinen spitzen Brüste und des harten Schwanzes machte ich derartig geil, daß ich, ohne berührt worden zu sein, fast einen Orgasmus bekam. Auch Renate genoß es, daß ich ihre Brust streichelte, sie stöhnte bei jeder Berührung ihrer Brustwarzen und begann nun auch, mich zu streicheln und die erste Berührung von ihr verursachte einen derart intensiven Orgasmus in mir, daß ich vor Lust und Wonne fast den gestrigen Tag vergaß.

Die nächsten Tage und Wochen vergingen wie im Flug. Renates Brüste wuchsen durch die Einnahme von Östrogenen immer mehr, sie lebte nun auch tagsüber als Frau, und, obwohl ich dagegen war, nahm sie das Angebot in ihrer Firma an, eine eigene Filiale zu leiten. Ich versuchte das Gefühl zu verdrängen, daß sie mit ihrem Chef schlief, wir sprachen die nächsten Wochen kaum noch davon. Ich hatte Angst, die Wahrheit zu erfahren und sie hatte wohl auch ein schlechtes Gewissen - oder vielleicht waren es auch einfach nur die vielen Veränderungen, die mit Renate in jener Zeit passierten. Ihre Brüste wurden größer, runder, voller, ich wurde fast neidisch auf sie. Ich bin zwar von der Natur mit sehr großen, festen Brüsten gesegnet und im Vergleich zu mir war sie immer noch ein Schulmädchen - von der Größe ihrer Brüste her gesehen - aber mir fiel auf, daß ich mich immer öfter im Spiegel betrachtete und mich mit Renate verglich.

Eines Abends gingen wir beide wieder in die Kneipe, in der wir vor einigen Monaten Sabrina getroffen hatten, auch heute war sie wieder da. Als sie Renate sah, pfiff sie anerkennend durch die Zähne, winkte uns an ihren Tisch “Erzählt mal, wie es euch erging!” und wir erzählten von Renates “Glück” in ihrem Job, und Renate blühte richtig auf, ich hatte sie selten so aufgekratzt gesehen.

“Schau mal Sabrina”, sagte sie nach einigen Cocktails, “was ich für schöne Titten habe!”, öffnete ihre Bluse und ließ sich von meinem “ach nein, Renate, das muß doch nicht sein!” in keinster Weise beirren. Im Gegensatz zu mir trug sie immer einen BH und man sah deutlich den Ansatz ihres Busens. Sabrina, mittlerweile auch ziemlich beschwipst, meinte nur “Weitermachen, weitermachen!” und Renate öffnete tatsächlich den Verschluß ihres BH’s, streichelte über ihre Brüste und stellte sich zur Schau wie ein stolzer Pfau.

Sabrina klatschte in die Hände, lallte etwas wie “wegen Dir würde ich sogar lesbisch werden!” Mir war die ganze Sache irgendwie peinlich, vielleicht lag es daran, daß ich noch nicht so viel getrunken hatte wie Sabrina und Renate, und als Renate dann zu Sabrina sagte “Nun - vollkommen lesbisch müßtest Du ja nicht werden…” ahnte ich, was kommen würde. Ich kämpfte etwas mit mir, wollte Renate aber den Abend nicht verderben und dachte, wenn ich jetzt auch mehr trinke, würde es mir sicher nicht so viel ausmachen und außerdem, Sabrina wirkte irgendwie anziehend, sie hatte zwar wesentlich männlichere Züge als Renate, aber feste, volle Brüste, die mich irgendwie magisch anzogen. Wir tranken also weiter, und auch Sabrina begann, sich zur Schau zu stellen und plötzlich fand ich das Ganze nicht mehr blöd, sondern es machte mich an, zu sehen, wie die beiden stolz ihre Brüste zeigten.

Als dann Sabrina anfing “Tanja, komm, Du auch!” hielt mich nichts mehr an meinem Platz und auch ich öffnete meine Bluse. Nun wurde es dem Wirt scheinbar zu viel, denn er nahm Sabrina zur Seite und nach kurzer Zeit meinte sie, “Kommt, gehen wir zu Euch, der Wirt hat Angst um seine Lizenz!”. Aufgedreht, wie ich war, stimmte ich zu und auch Renate schien es vor Vorfreude nicht mehr erwarten zu können. Der Blick des Taxifahrers, der uns nach Hause brachte, sagte mehr als tausend Worte - mit drei so gut gelaunten Frauen hätte der sicher lieber etwas anderes gemacht, als sie durch die Nacht zu fahren.

Endlich kamen wir an. Sabrina zahlte und wir gingen hinauf in meine Wohnung. Oben angekommen, meinte Sabrina mit einem anzüglichen Lächeln auf den Lippen: “Und, wo waren wir stehen geblieben?” Renate ließ sich das nicht zweimal sagen. Sie legte eine meiner “Schmuse-CDs” auf und begann sich im Takt der Musik zu drehen. Sie legte einen Strip hin, daß mir Hören und Sehen verging. Sie knöpfte langsam ihre Bluse auf, bis sie nur noch in ihrem BH da stand.

Auch Renate hielt es nun nicht mehr, auch sie trug einen geilen Spitzen-BH, und ihre Brüste waren um einiges größer als die von Renate. Beide streichelten ihren Busen und nun konnte auch ich vor lauter Geilheit nicht mehr anders und begann, mich auszuziehen. Endlich standen wir alle drei da, tanzen im Takt der Musik und streichelten unsere Brüste. Sabrina war die erste, die sich nicht mehr halten konnte. Sie ging langsam auf Renate zu, ihre Zunge glitt über Renates Titten, an ihrem flachen Bauch hinunter und ihre flinken Finger öffneten Renates Leder-Mini. Wie in letzter Zeit immer, hatte Renate ihren Schwanz nach hinten “gebunden”, aber jetzt hielt es ihn nicht mehr, ihre geile Latte sprang richtiggehend in Sabrinas weit geöffneten Mund.

Auch ich konnte mich nun nicht mehr beherrschen, ich zerrte an Sabrinas Jeans, ich schaffte es kaum, den Reißverschluß zu öffnen, aber endlich hatte ich die Jeans unten und sah ein geiles Höschen, heiße Strapse und meine Hände machten sich auf die Suche. Bald fanden sie das, auf das sie so scharf waren. Im Vergleich zu Renates Schwanz war Sabrinas Schwengel winzig klein, aber er war hart wie Stahl und reckte sich mir entgegen, als könne er es gar nicht erwarten, gesaugt zu werden. Ich lag auf dem Boden, Sabrinas zuckenden Schwanz im Mund, Sabrina kniete da und leckte an Renates geilem Penis, während Sabrina meine Brüste knetete. Dieses Zusammenspiel war so geil, daß ich unbedingt einen Schwanz in mir spüren wollte. Ich kniete mich hin, bückte mich, so tief ich konnte, Renate stellte sich hinter mich und stieß ihren harten Schwanz in meine heiße Fotze. Währenddessen ging Sabrina hinter Renate und fickte diese in den Arsch. Wir schrien alle drei vor Lust und Gier - ich weiß nicht mehr, wie oft ich einen Orgasmus hatte, so einen geilen Fick hatte ich noch nie erlebt. Renate und Sabrina schienen überhaupt nicht genug zu bekommen und es war das erste Mal, daß ich einfach nicht mehr konnte.

Mit einem süffissanten Lächeln meinte Sabrina zu Renate: “Wollen wir Ihr etwas zeigen?” und als Renate etwas erstaunt schaute, “Komm, wir ficken uns gegenseitig!” Ich war gespannt, wie das ausschauen würde, lehnte mich bequem zurück und streichelte dabei meine immer noch heiße und tropfende Muschi. Sabrina legte sich nun auf den Rücken, ihr süßer kleiner Schwanz stand wie eine Eins nach oben. Renate legte sich mit ihrem Becken auf Sabrina, so daß sich Sabrinas Schwanz in ihr geiles Arschloch hinein schob. Gleichzeitig drückte sie ihren Schwanz in Sabrinas Arschvotze. Der Anblick war einfach übergeil. Des öfteren sprang der eine oder andere Schwanz aus dem Arsch der Partnerin, aber dieses Zusammenspiel dieser beiden heißen Körper ließ mich meine Mattheit vollkommen vergessen. Wie eine Beseßene rieb ich meine Muschi, streichelte meine Titten und schwamm von einer Orgasmuswelle in die nächste.

Plötzlich rief Sabrina: “Ich komme gleich, gleich komme ich!” “Halt!” meinte ich, “ich will Deinen Saft aussaugen!” Ich warf mich zwischen die beiden, nahm die beiden zuckenden Schwänze in meine Hand und lutschte kräftig an ihnen, als beide fast gleichzeitig mit einem irren Laut der Erlösung abspritzten. Ich saugte ihnen den letzten Tropfen aus ihren zuckenden Gliedern heraus, bekam dabei selbst noch einen Orgasmus und geschafft sanken wir alle drei zu Boden.

Viel später schworen wir uns, daß das nicht unser letztes Zusammentreffen sein sollte.